Mittwoch, Januar 28, 2026
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Wie viel Autonomie braucht Logistik, um wirklich zu funktionieren?

FERNRIDE verbindet Autonomie und Logistik zu skalierbaren industriellen Lösungen

Wie würden Sie FERNRIDE und das Team dahinter vorstellen?

FERNRIDE ist ein europäischer Technologieführer für Dual-Use-Bodenautonomie. Wir sind das erste und bislang einzige Unternehmen mit einer CE-zertifizierten Level-4-Lösung am Markt.
Unsere Technologie hat sich erfolgreich im operativen Einsatz bewährt, unter anderem bei Volkswagen, MAN, DB Schenker, HHLA und BSH, und wurde für den 24/7-Betrieb in realen Anwendungen entwickelt. FERNRIDE kombiniert in einer End-to-End Lösung fahrzeugseitige Autonomie, Teleoperation und Flottenmanagement..
Hinter FERNRIDE steht ein interdisziplinäres Team mit einigen der renommiertesten Experten im autonomen Fahren, funktionaler Sicherheit und industrieller Produktentwicklung in Europa. 2020 sind wir mit dem de:hub German Startup Award als bestes deutsches Startup ausgezeichnet worden.

Welche Motivation führte zur Gründung von FERNRIDE und wie hat sich Ihr Ansatz aus der Forschung heraus entwickelt?

Die Motivation zur Gründung von FERNRIDE entstand aus dem Anspruch, ein skalierbares europäisches Technologieunternehmen aufzubauen, das reale Probleme in der physischen Welt löst (also nicht nur im digitalen Raum). Unser Gründer Hendrik Kramer hat bereits im Alter von 16 Jahren unternehmerische Erfahrung gesammelt – unter anderem durch den Aufbau eines eigenen Unternehmens im Familienumfeld –, wollte sich jedoch bewusst auf Deep-Tech mit gesellschaftlicher Relevanz konzentrieren.

FERNRIDE’s Mitgründer Dr. Jean-Michael Georg hat am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik an der TU München promoviert. Aus mehr als 10 Jahren Forschung an diesem Institut wurde schnell klar, dass teleoperiertes und autonomes Fahren reif für den Markt ist. Mit dieser Technologie können die wichtigsten Probleme gelöst werden: Wirtschaft und Sicherheit, die stark von Menschen abhängen, die gefährliche, repetitive und zunehmend unattraktive Arbeit leisten. In Bereichen wie Logistik, Industrie und Verteidigung verschärfen sich diese Engpässe dramatisch: Allein in Europa fehlen Hunderttausende Berufskraftfahrer, und auch Streitkräfte kämpfen mit strukturellem Personalmangel.

FERNRIDE setzt genau hier an: Die Automatisierung gefährlicher und repetitiver Tätigkeiten durch zuverlässige Bodenautonomie. Unser Ansatz hat sich dabei konsequent von der Forschung hin zu industriell einsetzbaren, zertifizierbaren Systemen entwickelt. Der Fokus auf Dual-Use- und insbesondere Verteidigungsanwendungen ergibt sich aus der Dringlichkeit dieser Herausforderungen – und aus der Überzeugung, dass strategische Schlüsseltechnologien in Europa beherrscht werden müssen, um technologische und geopolitische Abhängigkeiten zu reduzieren.

Welche Vision verfolgen Sie für autonome Logistikprozesse und wie möchte FERNRIDE diese Vision Schritt für Schritt realisieren?

FERNRIDE’s Vision ist eine Zukunft, in der Robotik das menschliche Potenzial freisetzt, um eine bessere Welt zu schaffen. Dort kann Autonomie Menschen von gefährlicher, repetitiver Arbeit entlasten – und so Sicherheit, Verfügbarkeit und Produktivität in kritischen Logistikprozessen massiv erhöhen. FERNRIDE verfolgt dafür eine human-centric Automation: Autonomie ersetzt Menschen nicht „blind“, sondern skaliert ihre Wirkung – mit klarer Sicherheitslogik, Teleoperation und Flottensteuerung als integrierter Gesamtlösung.
Schritt für Schritt realisieren wir diese Vision über einen praxisgetriebenen Skalierungsansatz:

  1. Fokus auf kritische Einsatzfelder: Wir starten dort, wo der Nutzen am größten ist – insbesondere im Verteidigungsbereich, weil Autonomie dort Personal entlastet, Risiken reduziert und im Ernstfall Leben schützen kann.
  2. Bewährte Plattform statt Einzelprojekte: Wir bringen eine bereits in zivilen Anwendungen erprobte Technologieplattform in neue Domänen und härten sie für anspruchsvollere Bedingungen.
  3. Sicherheit & Zulassung als Kernkompetenz: Skalierung gelingt nur, wenn Autonomie zertifizierbar und regelkonform ist – deshalb sind Safety Engineering, Nachweisführung und robuste Betriebsprozesse zentral.
  4. Operativer Rollout in Iterationen: Wir gehen von klar abgegrenzten Use Cases über Pilotbetrieb zu Flottenbetrieb – mit messbaren KPIs wie Einsatzzeit, Interventionsrate, Sicherheitsperformance und Kosten pro transportierter Einheit.
  5. Ökosystem & Integration: Statt alles neu zu bauen, integrieren wir uns in bestehende Fahrzeuge und Logistiksysteme – und arbeiten mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette.
    So entsteht aus Autonomie nicht nur ein technologisches Versprechen, sondern ein schrittweise industrialisierbarer Logistikstandard – zuerst in Defence-orientierten Szenarien, dann skaliert in Industrie und ziviler Logistik.

Für welche Einsatzbereiche ist Ihre Ground Autonomy Platform besonders relevant und wie erfüllen Sie dort die Anforderungen der Logistikbranche?

Unsere Ground Autonomy Platform ist besonders relevant für Logistikumgebungen, in denen Zuverlässigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit entscheidend sind – etwa in der Verteidigungslogistik, in industriellen Anwendungen sowie in Terminals, Depots und Werksverkehren. Gerade dort, wo Prozesse rund um die Uhr laufen und menschliche Arbeit gefährlich, repetitiv oder schwer skalierbar ist, schafft Autonomie einen messbaren Mehrwert.
Die Anforderungen der Logistikbranche erfüllen wir durch einen klaren Plattform- und Industrialisierungsansatz: FERNRIDE bietet eine CE-zertifizierte Level-4-Lösung, die für den Dauerbetrieb ausgelegt ist und Autonomie, Teleoperation und Flottenmanagement integriert. Unsere Technologie lässt sich sowohl in bestehende Fahrzeugflotten integrieren als auch in neue Fahrzeuge einbauen und ermöglicht so eine schrittweise, wirtschaftliche Skalierung – mit Fokus auf Sicherheit, operative Stabilität und messbare Effizienzgewinne.

Ihr Ansatz kombiniert autonome Fahrfunktionen mit menschlicher Teleoperation. Wo liegt darin aus Ihrer Sicht der größte Vorteil?

Die Kombination aus autonomem Fahren und Teleoperation ist aus unserer Sicht der entscheidende Faktor, um Autonomie sicher, skalierbar und realitätsnah in den Betrieb zu bringen. Autonome Systeme übernehmen den Großteil der Fahr- und Transportaufgaben, während Teleoperator:innen gezielt in Ausnahme- oder Grenzsituationen eingreifen können, in denen volle Autonomie an Grenzen stößt.
Der größte Vorteil liegt darin, Sicherheit und Effizienz miteinander zu verbinden: Ein:e Teleoperator:in kann mehrere Fahrzeuge gleichzeitig betreuen, Risiken frühzeitig entschärfen und Ausfallzeiten minimieren – ohne dass dauerhaft Personal im Fahrzeug erforderlich ist. So entsteht ein robuster Betriebsmodus, der nicht auf perfekte Bedingungen angewiesen ist, sondern auch in komplexen, dynamischen Logistikumgebungen zuverlässig funktioniert.
Zusätzlich ist die Kombination von Autonomie und Teleoperation der kosteneffizienteste Weg zu vollständiger Autonomie. Gleichzeitig kann schon heute mit teilweiser Autonomie ein kommerzieller Service angeboten werden.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Automatisierung industrieller Transportprozesse und wie gehen Sie damit um?

Die größten Herausforderungen bei der Automatisierung industrieller Transportprozesse liegen weniger in der reinen Fahrfunktion, sondern in der Komplexität realer Betriebsumgebungen. Industrie- und Logistikflächen sind dynamisch, verändern sich ständig und sind geprägt von Mischverkehr, unklaren Randbedingungen und hohen Sicherheitsanforderungen. Darüber hinaus werden Sekundärtätigkeiten, wie beispielsweise das Verbinden von Truck mit Anhänger über elektrische und pneumatische Verbindung, heutzutage noch manuell vom Fahrer erledigt. Gleichzeitig erwarten Betreiber einen unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb und klare wirtschaftliche Effekte.
FERNRIDE begegnet diesen Herausforderungen mit einem systemischen Ansatz: Wir kombinieren autonome Fahrfunktionen mit Teleoperation, klar definierten Betriebsprozessen und einem zentralen Flottenmanagement. Statt Autonomie als isolierte Technologie zu betrachten, denken wir sie als Betriebssystem für Logistik – inklusive Safety-Engineering, Zertifizierbarkeit und enger Integration in bestehende Fahrzeuge und IT-Systeme. So lassen sich komplexe Prozesse schrittweise automatisieren, ohne Stabilität, Sicherheit oder Wirtschaftlichkeit zu gefährden.

Was macht FERNRIDE einzigartig im Vergleich zu anderen Anbietern im Bereich autonomer Logistiklösungen?

FERNRIDE unterscheidet sich von anderen Anbietern vor allem durch den konsequenten Fokus auf reale industrielle Einsatzfähigkeit statt auf Demonstratoren oder Forschungssysteme. Wir sind das erste und bislang einzige Unternehmen mit einer CE-zertifizierten Level-4-Autonomielösung im Markt und verfügen über nachweisliche Betriebserfahrung in produktiven Logistikumgebungen.
Ein weiterer zentraler Unterschied ist unser integrierter Plattformansatz: Autonomie, Teleoperation und Flottenmanagement sind von Beginn an als zusammenhängendes System entwickelt worden. Dadurch lässt sich Autonomie sicher skalieren und wirtschaftlich betreiben – auch in komplexen und sicherheitskritischen Umgebungen. Ergänzt wird dies durch unsere Retrofit-Fähigkeit, die es Kunden ermöglicht, bestehende Flotten weiterzuverwenden, sowie durch unsere klare Dual-Use-Ausrichtung, mit der wir zivile und verteidigungsnahe Anforderungen auf einer gemeinsamen technologischen Basis adressieren.

Wie verändert die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge die wirtschaftlichen und operativen Möglichkeiten für Ihre Kunden?

Die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge eröffnet unseren Kunden deutlich schnellere und wirtschaftlichere Wege zur Automatisierung. Statt komplette Flotten zu ersetzen, kann Autonomie schrittweise in laufende Betriebsprozesse integriert werden – mit kurzen Implementierungszeiten und klar kalkulierbaren Kosten.
Operativ ermöglicht Retrofit eine hohe Flexibilität: FERNRIDE’s Lösung ist fahrzeug-agnostisch. Das heisst, Kunden können unterschiedliche Fahrzeugtypen automatisieren, ihre Flotten bedarfsgerecht skalieren und den Übergang von manuellem zu autonomem Betrieb kontrolliert gestalten. Gleichzeitig bleiben Wartungs-, Ersatzteil- und Betriebsprozesse weitgehend unverändert. So wird Autonomie nicht zu einem disruptiven Umbruch, sondern zu einem planbaren Effizienzhebel, der sowohl wirtschaftliche als auch operative Risiken reduziert.

Welche Weiterentwicklungen oder neuen Funktionen planen Sie für Ihre Plattform in den kommenden Monaten?

In den kommenden Monaten konzentrieren wir uns auf den gezielten Ausbau der operativen Fähigkeiten unserer Plattform – immer mit dem Ziel, Autonomie in noch anspruchsvolleren Einsatzszenarien zuverlässig einsetzbar zu machen. Ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt ist dabei das dynamische Leader-Follower-Prinzip, bei dem Fahrzeuge flexibel zwischen Führungs- und Folgefunktionen wechseln können. In Kombination mit autonomem Ausweichen von Hindernissen, insbesondere in Offroad- und unstrukturiertem Gelände, eröffnet dies neue Einsatzmöglichkeiten für Konvoi-, Versorgungs- und Logistikszenarien.
Darüber hinaus arbeiten wir an der weiteren Härtung der Plattform für kritische Anwendungen, etwa durch verbesserte Wahrnehmung und robusterer Kommunikation und Connectivity. Ziel ist es, die Plattform so weiterzuentwickeln, dass sie nicht nur technisch leistungsfähiger wird, sondern auch einfacher skalierbar und effizienter im realen Betrieb eingesetzt werden kann.

Wie beobachten Sie die zukünftige Rolle autonomer Systeme in der Transport- und Logistikbranche und welche Position soll FERNRIDE darin einnehmen?

Autonome Systeme werden sich in der Transport- und Logistikbranche von einzelnen Pilotprojekten zu einem operativen Standard entwickeln – zunächst in klar abgegrenzten, sicherheitskritischen Bereichen und anschließend skaliert in immer breitere Anwendungen. Treiber sind dabei nicht nur Effizienzgewinne, sondern vor allem struktureller Personalmangel, steigende Sicherheitsanforderungen und der Druck, logistische Prozesse resilienter zu gestalten.
FERNRIDE positioniert sich in diesem Wandel als europäischer Referenzanbieter für Dual-Use-Bodenautonomie. Unser Anspruch ist es, Autonomie nicht als isolierte Technologie zu liefern, sondern als zertifizierbare, betreibbare Plattform, die sich nahtlos in bestehende Logistiksysteme integriert. So wollen wir maßgeblich dazu beitragen, dass autonome Logistik in Europa sicher, skalierbar und strategisch unabhängig umgesetzt wird.

Welche Bedeutung hat es für euch, dass FERNRIDE Teil des de:hub Netzwerks ist und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Teil des de:hub Netzwerks zu sein, hat für FERNRIDE vor allem strategische Bedeutung. Das Netzwerk verbindet technologische Exzellenz mit industrieller Umsetzungskompetenz und schafft genau den Austausch zwischen Startups, etablierten Unternehmen, Forschung und öffentlicher Hand, der für Deep-Tech-Innovationen entscheidend ist.
Konkret profitieren wir vom Zugang zu relevanten Industriepartnern, von Sichtbarkeit in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsstrukturen sowie vom fachlichen Austausch zu Themen wie Regulierung, Skalierung und Markteintritt. Für FERNRIDE ist der de:hub damit weniger ein reines Startup-Ökosystem, sondern ein Hebel, um industrielle Autonomie-Lösungen schneller in den realen Einsatz zu bringen und europäische Technologiekompetenz nachhaltig zu stärken.

Würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern empfehlen, ihr Startup ebenfalls im Umfeld des de:hub aufzubauen, und welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

Ja, insbesondere für Gründerinnen und Gründer im Deep-Tech- und Industrieumfeld ist das de:hub Netzwerk sehr empfehlenswert. Unsere Erfahrung ist, dass es hier weniger um kurzfristigen Hype geht, sondern um substanzielle Zusammenarbeit mit relevanten Industrie-, Forschungs- und öffentlichen Akteuren.
Der größte Mehrwert liegt im qualifizierten Zugang zu Entscheidungsträgern, im offenen Austausch zu regulatorischen und strukturellen Herausforderungen sowie in der Möglichkeit, technologische Themen früh in größere industrielle und politische Kontexte einzuordnen. Gerade für Startups, die langfristig skalierbare Technologien entwickeln wollen, bietet das de:hub Umfeld eine belastbare Plattform für nachhaltiges Wachstum.

Welche drei Ratschläge möchten Sie Gründerinnen und Gründern geben, die im Bereich autonome Systeme, Logistik oder Industrieinnovation starten möchten?

Erstens: Denkt Autonomie vom Kunden bzw. von dessen operativen Prozessen her, nicht von der Technologie. Viele Systeme funktionieren im Demo-Setup, scheitern aber im 24/7-Einsatz an Edge-cases, Safety-Anforderungen oder fehlenden Betriebsprozessen. Wer von Anfang an aus der Sicht des Kunden denkt und Zertifizierbarkeit, Wartung und Skalierung mitdenkt, spart Jahre.
Zweitens: Löst ein echtes, dringendes Problem – nicht nur ein technisches. In Logistik und Industrie sind Personalmangel, Sicherheit und Verfügbarkeit die eigentlichen Treiber. Technologie ist nur dann erfolgreich, wenn sie messbar Risiken reduziert oder Kosten senkt und sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lässt.
Drittens: Baut früh industrielle Glaubwürdigkeit auf. Das bedeutet reale Pilotprojekte, belastbare Partnerschaften und die Bereitschaft, Verantwortung für den Betrieb zu übernehmen. Gerade in autonomen Systemen zählt am Ende weniger die Vision als der Nachweis, dass die Lösung unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Teambild: Fernride Co-Founders Hendrik Kramer, Dr. Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg Bildcredits © FERNRIDE

Wir bedanken uns bei Hendrik Kramer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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