Inhaltsverzeichnis
- Neuer Standort des KIT soll Qualifizierung von Nachwuchsforschenden und Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft vorantreiben
- Exzellente KI Forschung als Standortfaktor für Baden-Württemberg
- Land fördert connAIx ab 2029 mit rund 30 Millionen Euro jährlich
- Enge Verzahnung von Wissenschaft Wirtschaft und Start-ups
- KIT übernimmt führende Rolle im neuen Graduiertenzentrum
Neuer Standort des KIT soll Qualifizierung von Nachwuchsforschenden und Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft vorantreiben
Junge Forschungstalente im Bereich Künstlicher Intelligenz KI ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts für Technologie KIT der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen. Im Beisein der Landesregierung Baden-Württemberg haben sie heute die Gründungsvereinbarung für das Graduiertenzentrum connAIx Research School for Applied AI unterzeichnet. Die Einrichtung entsteht in Heilbronn und fördert die praktische Anwendung von KI in Themenfeldern wie Robotik Chip Design und Cybersicherheit.
Exzellente KI Forschung als Standortfaktor für Baden-Württemberg
Wir brauchen exzellent ausgebildete Expertinnen und Experten in den Zukunftstechnologien KI Robotik Chip Design und Cybersicherheit sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. ConnAIx verbinde Spitzenforschung mit praktischer Anwendung. Es bringt unsere exzellente KI Forschung mit den Ingenieurwissenschaften zusammen und fördert KI Talente für Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker und als einen der führenden KI Standorte in Europa.
Land fördert connAIx ab 2029 mit rund 30 Millionen Euro jährlich
Ab dem Vollausbau im Jahr 2029 unterstützt das Land das Zentrum mit bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr. Geplant sind zehn Professuren vier davon werden durch das KIT eingerichtet 60 internationale Promovierende sowie 20 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die gemeinsam an angewandter Künstlicher Intelligenz forschen. Die Programme richten sich an Nachwuchskräfte die KI für Produktion Mobilität Energie oder Gesundheit entwickeln und anwenden wollen. Dafür bietet connAIx vernetzte Promotionsprogramme Zugang zu moderner Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups.
Enge Verzahnung von Wissenschaft Wirtschaft und Start-ups
In der KI brauchen wir schnelle Ergebnisse um im harten internationalen Wettbewerb bestehen und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft agil reagieren zu können sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Deshalb sei es ein starkes Signal dass die drei Landesuniversitäten eng mit Unternehmen und Start-ups zusammenarbeiten um mit maßgeschneiderten Karrierewegen KI Spitzentalente auf höchstem Niveau zu qualifizieren.
KIT übernimmt führende Rolle im neuen Graduiertenzentrum
Das KIT führt die Einrichtung des Zentrums an und gestaltet die Forschungs und Ausbildungsstrukturen mit. Die drei Universitäten bringen ihre Expertise in unterschiedlichen Forschungsfeldern ein und verknüpfen diese gezielt mit angewandter KI. Entscheidend ist einerseits den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und andererseits Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen sagt Professor Oliver Kraft Vizepräsident Forschung Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. So werde connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.
Bild Kevin Daniel Kuryshev, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsteam im Intuitive Robots Lab an der Fakultät für Informatik. Er nutzt die Holo Lens 2, ein Augmented Reality Headset, um zusätzliche Möglichkeiten für die Interaktion mit Robotern zu untersuchen. Die Holo Lens erfasst die Blickrichtung von Kuryshev, und stellt dies dem Roboter als weitere Information für sein Verhalten zur Verfügung. ConnAIx fördert als starke Plattform für Nachwuchsforschende den interdisziplinären Austausch und bietet Zugang zu modernster Infrastruktur. (Foto: Magali Hauser, KIT)
Quelle Karlsruher Institut für Technologie KIT























