BULA entwickelt eine nachhaltige Alternative zu Feuchttüchern und steht für umweltfreundliche Hygiene im Alltag. Das Startup präsentierte seine Lösung am 10. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen
Können Sie uns und unseren Lesern BULA kurz vorstellen und erklären, welches Problem Sie mit Ihrem Feuchttuch Ersatz lösen?
BULA ist aus einem ganz normalen Familienalltag entstanden. Als Eltern standen wir vor der Frage: Warum gibt es im Badezimmer entweder trockenes Toilettenpapier oder Feuchttücher voller Plastik und Chemie? Denn eines ist klar: Feucht zu reinigen ist deutlich gründlicher und hautschonender als trockenes Toilettenpapier – genau deshalb greifen so viele Haushalte zu Feuchttüchern. Das Problem ist nur: Die bisherigen Lösungen sind alles andere als nachhaltig. Unsere Lösung ist ein sanfter Feuchttuchschaum, der auf normales Toilettenpapier aufgetragen wird – sauber, hautfreundlich und ohne Müll im Abfluss. Ein kleines Produkt, das ein riesiges Alltagsproblem löst.
Was ist die Vision hinter BULA und was möchten Sie mit Ihrem Unternehmen langfristig verändern – sowohl für Verbraucher als auch für die Umwelt?
Unsere Vision ist es, Hygiene neu zu denken: alltagstauglich, verantwortungsbewusst und ohne schlechtes Gewissen. Wir möchten zeigen, dass nachhaltige Lösungen nicht kompliziert oder unbequem sein müssen. Langfristig wollen wir Millionen Feuchttücher überflüssig machen und damit Abfall, Mikroplastik und Kosten für Verbraucher und Kommunen reduzieren.
Wer ist Ihre Zielgruppe und warum ist gerade bei diesem Thema das Bewusstsein für nachhaltige Alternativen besonders hoch?
Unsere Zielgruppe sind umweltbewusste Haushalte, Familien, junge Eltern und Menschen mit sensibler Haut – also alle, die Hygiene ernst nehmen, aber Müll vermeiden wollen. Gerade wenn Kinder ins Spiel kommen, steigt das Bewusstsein enorm. Bei Babyhygiene und im Badezimmer ist das Bewusstsein stark gewachsen, weil viele inzwischen wissen, welche Folgen Feuchttücher für die Haut, Umwelt und Abwassersysteme haben. Das stille schlechte Gewissen spült man eben nicht einfach weg.
Warum haben Sie sich entschieden, BULA am 10. Februar in 2 Minuten 2 Millionen zu pitchen?
Als Gründer/Pitch-Team wollten wir unsere Familienidee sichtbar machen – für Menschen, die genau vor denselben Fragen stehen wie wir damals. 2 Minuten 2 Millionen bietet die Möglichkeit, ein Alltagsproblem offen anzusprechen und zu zeigen, dass auch einfache, pragmatische Ideen das Potenzial für ein skalierbares Start-up haben. Und natürlich wollten wir BULA einem Millionenpublikum vorstellen.
Mit welchen Erwartungen und Zielen sind Sie in die Sendung gegangen und gab es bestimmte Investoren, die Sie besonders überzeugen wollten?
Unser Ziel war es nicht nur, Investoren zu überzeugen, sondern Vertrauen aufzubauen – bei Familien, Handelspartnern und potenziellen Unterstützern. Natürlich hätten wir uns über ein Investment gefreut, aber mindestens genauso wichtig war es, BULA als ernstzunehmendes, nachhaltiges Familien-Start-up zu positionieren.
Wie haben Sie die Vorbereitung auf den Pitch erlebt und welche Aspekte Ihres Produkts oder Geschäftsmodells waren dabei besonders herausfordernd?
Die Vorbereitung war intensiv und emotional. Zwei Minuten zwingen einen dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Warum gibt es uns, welches Problem lösen wir und warum sind wir die Richtigen dafür? Besonders herausfordernd war es, die Balance zwischen Familiengeschichte und Business-Case zu halten. Gleichzeitig mussten wir zeigen, dass hinter BULA nicht nur eine gute Idee, sondern ein skalierbares Geschäftsmodell steckt.

Wie war Ihre Erfahrung im Studio und gab es Reaktionen oder Fragen der Investoren, die Sie überrascht haben?
Die Atmosphäre im Studio war teilweise angespannt, aber immer fair und freundlich. Überraschend war, wie schnell die Investoren den Alltagsnutzen verstanden haben. Viele Fragen gingen weniger in Richtung „Warum braucht man das?“ und mehr in Richtung „Wie groß kann das werden“ bzw. waren die Investoren teilweise erstaunt wie erfolgreich wir bereits in so kurzer Zeit schon sind – ein tolles Signal. Einige Fragen waren hart bzw. nicht einfach vor laufender Kamera aus dem stehgreif zu beantworten, aber genau das macht das Format aus…
Welches Feedback haben Sie von den Investoren erhalten und welche Bedeutung hätte ein Investment für die weitere Skalierung von BULA?
Das Feedback war insgesamt sehr positiv: Besonders hervorgehoben wurden unser toller Pitch und das gezeigte Nachfüllmodell, der ökologische Hebel und die klare Positionierung. Ein Investment hätte uns ermöglicht, schneller zu skalieren, den Handel weiter auszubauen und in Aufklärung sowie Produktentwicklung zu investieren. Aber das erhaltene MediaShop-Ticket von Frau Schneider ist ein sehr tolles Angebot, welches uns auch mit Sicherheit einen großen Schritt weiter bringt.
Wie hat sich Ihr Startup seit dem Auftritt in der Sendung entwickelt und gab es bereits messbare Erfolge oder Veränderungen?
ERWARTUNGEN und hoffentlich eintreffend: Seit der Ausstrahlung haben wir einen deutlichen Anstieg an Bekanntheit, Nachfrage und Partnerschaftsanfragen erlebt. Auch die Community ist stark gewachsen – und das bestätigt uns, dass wir einen echten Nerv getroffen haben. BULA ist vom Nischenprodukt zum Gesprächsthema geworden.
Zum Abschluss gefragt: Welche nächsten Schritte planen Sie für BULA und wo sehen Sie Ihr Startup in fünf Jahren?
Kurzfristig fokussieren wir uns auf Wachstum, neue Vertriebskanäle, Produktvarianten und weitere Produkte für die nachhaltige, gesunde Körperhygiene. In fünf Jahren sehen wir BULA als festen Bestandteil nachhaltiger Badezimmer in ganz Europa – als Synonym für saubere Lösungen ohne Müll. Unser Ziel: Feuchttücher sollen die Ausnahme sein, nicht der Standard.
BULA war am 10. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen
Bildcredits @Anilex GmbH
Wir bedanken uns bei Thomas Kriz und Mathias Vierthaler für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Premium Start-up: BULA

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Ansprechpartner: Thomas Kriz und Mathias Vierthaler























