Dienstag, Februar 10, 2026
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Reichen zwei Minuten, um den Wintersport neu zu denken?

Bischof Snowboards fertigt maßgeschneiderte Snowboards und stellt seine Maßanfertigung am 10. Februar 2026 in der PULS 4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen vor.

Können Sie uns und unseren Lesern Bischof Snowboards kurz vorstellen und erklären, welches Problem Sie im Snowboardmarkt lösen?

Bischof Snowboards steht für das Ende der Kompromisse am Berg. Viele Rider kämpfen mit unpassender Massenware – das kostet Kraft, Fahrspaß und erhöht das Verletzungsrisiko. Wir lösen das durch 100% Maßanfertigung. Unser absoluter Gamechanger ist dabei der weltweit erste Echtzeit-Snowboard-Konfigurator: Er berechnet auf Basis biometrischer Daten und Fahrstil in Millisekunden den perfekten Shape und verkürzt die Fertigung auf wenige Tage. So verbinden wir traditionelles Handwerk mit High-Tech und machen maßgeschneiderte Unikate ohne monatelange Wartezeiten zugänglich.

Was ist die Vision hinter Bischof Snowboards und welches langfristige Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Startup?

Unsere Vision ist es, dass jeder Snowboarder spürt, wie sich ein Brett anfühlt, das wirklich „ihm“ gehört. Wir wollen weg von der anonymen Massenware hin zu bewusstem Konsum und langlebiger Qualität. Langfristig möchten wir Bischof Snowboards als die erste Adresse für maßgefertigtes Wintersport-Equipment in Europa etablieren und beweisen, dass Individualität auch skalierbar ist.

An wen richtet sich Ihr Produkt konkret und warum sind individuell konfigurierbare Snowboards gerade für diese Zielgruppe besonders relevant?

Wir richten uns an Individualisten – vom ambitionierten Hobby-Rider bis zum Profi, für die Snowboarden kein bloßer Sport, sondern ein Lebensgefühl ist. Genau hier macht unser Konzept den Unterschied: Nuancen in Geometrie und Härte entscheiden darüber, ob ein Tag am Berg nur gut oder legendär wird. Doch Individualität endet bei uns nicht beim Fahrverhalten. Wir bieten auch visuell volle Freiheit: Mit Custom-Grafiken können unsere Kunden ihr Board selbst gestalten. So entsteht ein kompromissloses Unikat, das technisch perfekt performt und optisch zu 100 % den eigenen Stil ausdrückt.

Warum haben Sie sich entschieden, Ihr Startup am 10. Februar in 2 Minuten 2 Millionen zu pitchen?

Der entscheidende Impuls kam von meinen Mentoren Lukas und Julia Watzinger (Reeloq). Ich habe zwar etwas Zeit gebraucht, um diesen Rat tatsächlich in die Tat umzusetzen und mich zu bewerben, doch die wahre Tragweite dieses Schritts wurde uns erst während der intensiven Vorbereitung bewusst. „2 Minuten 2 Millionen“ ist die größte Bühne Österreichs. Wir nutzen diese Chance nicht nur für Kapital, sondern um zu beweisen, dass echte Innovation auch im traditionellen Wintersport möglich ist – und um uns dem Feedback der Top-Experten zu stellen.

Mit welchen Erwartungen und Zielen gehen Sie in die Sendung und gibt es bestimmte Investoren, die Sie besonders überzeugen möchten?

Unser primäres Ziel ist „Smart Money“. Wir suchen einen strategischen Partner, der nicht nur Kapital einbringt, sondern uns mit Netzwerk und Know-how im Markenaufbau und High-End Produktvertrieb voranbringt. Menschlich muss es passen: Wir brauchen jemanden mit dem Herz am rechten Fleck und echter Leidenschaft für den Sport. Ein besonderes Augenmerk haben wir dabei auf Erich Falkensteiner und Christian Jäger geworfen – beide wären für uns ideale Matches. Ob diese Strategie aufgegangen ist? Das sehen die Zuschauer am Dienstag!

Was war für Sie persönlich die größte Herausforderung bei der Vorbereitung auf den Pitch?

Die größte Herausforderung war die radikale Reduktion. Wir leben und atmen dieses Produkt, und es ist unglaublich schwer, jahrelange Entwicklungsarbeit und Herzblut in nur zwei Minuten zu komprimieren. Meine ersten Übungs-Pitches klangen tatsächlich eher wie Rap-Songs, weil ich der festen Überzeugung war, absolut jedes technische Detail unterbringen zu müssen. Ich musste erst lernen, striktes „Kill your darlings“ zu betreiben und mich voll auf die Kernbotschaft zu fokussieren – und das alles, während das Adrenalin so stark pumpt wie noch nie zuvor!

Bischof Snowboards, Snowboards und Maßanfertigung Leo Bischof Gründer Bischof Snowboards
Bildcredits CatchMe Agency

Welche Reaktionen oder Fragen der Investoren erwarten Sie und worauf sind Sie besonders gespannt?

Wir rechnen fest mit kritischen Fragen zur Skalierbarkeit, der Fertigungstiefe und natürlich zum Preispunkt – den klassischen Business-Mechaniken. Besonders gespannt sind wir aber auf die emotionale Resonanz: Springt der Funke über? Begreifen die Investoren, dass wir kein austauschbares Sportgerät verkaufen, sondern ein Erlebnis? Doch wir haben nichts dem Zufall überlassen: Wir haben die letzten vier Staffeln akribisch analysiert und alle jemals gestellten Fragen in einem 27-seitigen Dossier vorab beantwortet. Dazu kamen fünf gnadenlose „Investor-Hot-Seats“ mit Mentoren. Wir stellen uns den Investoren also bestens vorbereitet.

Welche Bedeutung hätte ein Investment für die Weiterentwicklung von Bischof Snowboards?

Ein Investment wäre der absolute Turbolader für unser Wachstum – um die Produktion hochzufahren, das Marketing zu skalieren und den Konfigurator technologisch weiter zu verfeinern. Doch fast noch wichtiger als das Geld ist uns das „Human Capital“: Wir freuen uns auf das Know-how, die Zeit und die Energie unserer Investoren. Wir suchen Partner, die uns blinde Flecken aufzeigen und uns helfen, in neue Geschäftsfelder vorzustoßen, die wir heute vielleicht noch gar nicht auf dem Radar haben.

Was sind die nächsten Schritte für Ihr Startup nach der Sendung und welche Meilensteine möchten Sie in den kommenden Monaten erreichen?

Die Ausstrahlung ist für uns der Startschuss. Oberste Priorität hat jetzt die Customer Experience: Wir wollen, dass jeder neue Kunde vom ersten Kontakt bis zum ersten Turn absolut begeistert ist. Doch wir ruhen uns nicht aus. Hinter den Kulissen bereiten wir bereits den nächsten großen Coup für die kommende Saison vor: Die Expansion in den Skimarkt. Wir übertragen unser Konfigurator-Know-how auf zwei Bretter. Unser Ziel ist es, den medialen Rückenwind voll zu nutzen, um uns endgültig als die Anlaufstelle für maßgefertigten Wintersport – egal ob Board oder Ski – zu etablieren

Abschließend gefragt: Welche Tipps würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die überlegen, ihr Startup in einer TV Startup Sendung zu präsentieren?

Bleibt zu 100 % authentisch. Investoren investieren in Persönlichkeiten – also spielt keine Rolle, sondern zeigt eure echte Begeisterung. Bereitet euch akribisch vor: Eure Zahlen müssen sitzen, aber verpackt sie in eine Geschichte, die berührt. Und vergesst nicht, den Moment zu genießen! Doch mein wichtigster Rat: Sucht euch großartige Mentoren! Ihr braucht Menschen, die euch den nötigen Tritt in den Hintern geben, wenn ihr zögert, und euch wieder aufbauen, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Ein riesiges Danke an Lukas und Julia Watzinger von Reeloq – ohne ihren Support und ihre Hartnäckigkeit wäre ich heute gar nicht bei „2 Minuten 2 Millionen“

Bildcredits: André Fritz

Wir bedanken uns bei Leo Bischof für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Bischof Snowboards

Kontakt:

Bischof Snowboards
Sandgasse 36/4
8010 Graz
Österreich

bischof-snowboards.com
leo@bischof-snowboards.com

Ansprechpartner: Leo Bischof

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer
Sabine Elsaesser is an experienced entrepreneur and media/startup expert. Since 2016, she has served as the Chief Editor and CEO of StartupValley Media & Publishing. In this role, she is responsible for managing the company and providing strategic direction for its media and publishing activities. Sabine Elsaesser takes great pleasure in assisting individuals and businesses in reaching their full potential. Her expertise in establishing sales organizations and her passion for innovation make her a valuable advocate for startups and entrepreneurs.
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