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AMERIA AG sammelt mehr als 50 Millionen Euro über Companisto Business Angel Netzwerk von privaten Investoren ein
Mehr als 50 Millionen Euro Kapital, hunderte Business Angels und ein globaler Produktlaunch mit dem strategischen Partner SONY. Die AMERIA AG (AMERIA) aus Heidelberg zeigt, wie Deep-Tech und die dazugehörige Finanzierung in Deutschland auch jenseits klassischer Venture Capitals (VC) funktionieren kann.
Mehr als 50 Millionen Euro Finanzierung durch Business Angels
Die AMERIA AG hat über mehrere Finanzierungsrunden durch das Companisto Business Angel Netzwerk insgesamt mehr als 50 Millionen Euro eingeworben, davon mehr als elf Millionen Euro in einer kürzlich abgeschlossenen Runde. Dieser Erfolg beweist, dass Deep-Tech-Unternehmen auch in Deutschland jenseits klassischer VC-Strukturen und mit Hilfe von Business Angels skalierbar aufgebaut werden können.
Globaler Produktlaunch mit SONY
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist der internationale Launch des ersten gemeinsamen Produkts von AMERIA und SONY am 3. Februar 2026. Das innovative „interactive Spatial Reality Displays“ (iSRD) ermöglicht die berührungslose Steuerung dreidimensionaler Inhalte ohne den Einsatz einer VR-Brille und setzt damit neue Maßstäbe für immersive Anwendungen.
Einsatzmöglichkeiten für das Gerät sieht das Heidelberger Unternehmen vor allem in der Medizin, Industrie, Architektur und Immobilien sowie im Konsum- und Luxusgüterhandel. Die Vorstellung erfolgt im Rahmen der Integrated Systems Europe (ISE) in Barcelona, die als zentrale internationale Plattform für digitale und immersive Technologien gilt.
Partnerschaft und Geschäftsmodell
SONY übernimmt im Rahmen der Partnerschaft den weltweiten Vertrieb des Produkts und bringt seine Displaytechnologie sowie sein internationales Vertriebsnetz ein. AMERIA verantwortet die Software für gestengesteuerte Interaktion, Content-Verarbeitung und das Cloud-Betriebssystem. Das Geschäftsmodell basiert auf Software- und Produktlizenzen. Erste kommerzielle Anwendungen befinden sich bereits in der Vorbereitung.
Stimmen aus dem Unternehmen
„Gemeinsam mit SONY bringen wir am 3. Februar unser erstes gemeinsames Produkt auf den Markt. Das ist ein Meilenstein, aber längst nicht das Ende unserer Entwicklung. Mit MAVERICKAI dem KI-Laptop geht es weiter. Damit nehmen wir gezielt den Wettbewerb mit den Big-Tech-Unternehmen auf. Unser Weg zeigt, dass sich auch aus Europa und Deutschland heraus skalierbare, international erfolgreiche Deep-Tech-Unternehmen jenseits klassischer VC-Strukturen aufbauen lassen. Das Vertrauen unserer Investoren, die schon früh an unsere Vision geglaubt haben, ist entscheidend für den Erfolg. Ohne die Unterstützung unseres Investitionspartners Companisto wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, sagt Albrecht Metter, Gründer und Vorstand der AMERIA AG.
Perspektive von Companisto
Aus Sicht von Companisto unterstreicht die Investitionsrunde die langfristige Entwicklung des Unternehmens und die Rolle des digitalen Business Angel Netzwerks bei der Begleitung technologieorientierter Wachstumsunternehmen.
„Die AMERIA AG ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie langfristig angelegte Partnerschaften im Companisto Business Angel Netzwerk echten strategischen Mehrwert schaffen. Seit vielen Jahren begleiten wir AMERIA als Investmentpartner und haben die technologische Entwicklung sowie den konsequenten DeepTech-Fokus eng mitverfolgt. Unser Business Angel Netzwerk bringt nicht nur Kapital, sondern unternehmerische Expertise, strategische Perspektiven und ein belastbares Investorenfundament ein. Gerade im Kontext der aktuellen Finanzierungsrunde und der Produktpartnerschaft mit Sony zeigt sich, wie wirkungsvoll diese Form der Zusammenarbeit für nachhaltiges Wachstum und internationale Skalierung ist“, so Sarah Buge, COO von Companisto.
Für Companisto ist die erneute erfolgreiche Finanzierungsrunde der AMERIA AG ein Beispiel, wie sich Unternehmen über mehrere Investmentphasen hinweg entwickeln können. Wiederholte Beteiligungen ermöglichen es privaten Business Angels, die Skalierung komplexer Technologien langfristig zu begleiten und an entscheidenden Entwicklungsschritten teilzuhaben.
Bild Albrecht Metter, CEO AMERIA AG
Quelle Companisto GmbH
























