de:hub vernetzt Startups und Mittelstand, um Innovationen gemeinsam mit Wissenschaft voranzubringen
Wie würden Sie de:hub und das Team hinter der Initiative in wenigen Sätzen vorstellen?
de:hub ist das nationale Netzwerk von Hubs, das Startups, Mittelstand und Wissenschaft zusammenbringt, um Innovationen in ganz unterschiedlichen Branchen und Technologien voranzutreiben. Unser Team koordiniert die Hubs, entwickelt Programme und Cross-Industrie-Formate, macht diese Aktivitäten sichtbar und eröffnet allen Beteiligten Möglichkeiten, voneinander zu lernen, zu kooperieren und Innovationen gemeinsam umzusetzen.
Welche Motivation und welches Leitbild steckt hinter de:hub und wie möchten Sie damit die Start-up-Landschaft in Deutschland beeinflussen?
Wir glauben an die Kraft von Kooperationen und Allianzen. Unser Leitbild ist es, Innovationen sichtbar zu machen, Gründerinnen und Gründer zu stärken und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Mittelstand zu fördern. Wir wollen ein dynamisches Ökosystem schaffen, das neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet und Startups befähigt, ihre Ideen schneller umzusetzen und nachhaltig zu wachsen.
Für welche Zielgruppen richtet sich de:hub und wie unterstützen Sie Startups, Mittelstand und Forschung konkret mit Ihrem Netzwerk?
de:hub richtet sich an Startups, innovative Mittelständler und Wissenschaft. Startups profitieren von Mentoring, Pilotprojekten und Förderprogrammen. Mittelstand und Industrie erhalten Zugang zu neuen Technologien und jungen Innovatoren, während Forschungseinrichtungen Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen in die Praxis erhalten.
Wie erleichtert de:hub insbesondere jungen Unternehmen den Zugang zu Kontaktmöglichkeiten, Know-how und Wachstumschancen?
Wir bieten Programme, Workshops, Mentoring und direkte Vernetzung mit Unternehmen, Wissenschaft und Investoren. Durch die Hubs können Gründerinnen und Gründer wertvolle Kontakte knüpfen, Wissen aufbauen und ihre Projekte schneller skalieren.
Die Initiative verbindet Startups mit etablierten Unternehmen und Wissenschaft. Was sehen Sie als den größten Vorteil dieser Verbindung — für alle Beteiligten?
Die Verbindung schafft gegenseitigen Nutzen: Startups erhalten Marktfeedback, Expertise und Wachstumschancen, Unternehmen und Mittelstand profitieren von neuen Ideen und Technologien, und Forschungseinrichtungen können ihre Ergebnisse praxisnah anwenden. So entsteht ein dynamisches Ökosystem, das Innovationen beschleunigt.
Welche strukturellen oder organisatorischen Herausforderungen begegnen de:hub und wie geht die Initiative damit um?
de:hub nutzt die Vielfalt seiner Hubs aktiv als Chance: Cross-Industrie-Formate, gemeinsame Programme und Netzwerkveranstaltungen eröffnen zusätzliche Synergien. So entstehen neue Kooperationen, Projekte und Wachstumsoptionen für Startups, Unternehmen und Forschung gleichermaßen.
Was unterscheidet de:hub klar von anderen Startup-Netzwerken oder Förderprogrammen in Deutschland?
de:hub vereint branchenübergreifend Startups, Mittelstand und Forschung in einem deutschlandweiten, strukturierten Netzwerk. Anders als reine Förderprogramme bieten wir konkrete Umsetzungsmöglichkeiten, Pilotprojekte und strategische Partnerschaften, die direkten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.
Wie stellen Sie sicher, dass die Angebote von de:hub (z. B. Hubs, Programme, Matching) breit verfügbar und gleichzeitig hochwertig bleiben?
Die regional verankerten Hubs stellen eine breite Abdeckung sicher, während Evaluationen und zielgruppenspezifische Programme für hochwertige Angebote sorgen. So kombinieren wir Reichweite mit Relevanz und Wirkung.

Claudia Behrendt Bildcedits RCKT GmbH
Wie soll sich de:hub in den nächsten Jahren weiterentwickeln — sowohl inhaltlich als auch strukturell?
Wir wollen den Fokus auf echten Impact und verständliche Beteiligungsmöglichkeiten für den Mittelstand sowie für Startups und Scale-Ups setzen. Dazu bauen wir die Plattformen für Austausch und Matching gezielt aus und entwickeln neue Programme, die speziell auf Wachstums- und Kooperationschancen zugeschnitten sind. Für Scale-Ups bedeutet das etwa Unterstützung bei Skalierung, Internationalisierung und strategischen Partnerschaften. Ziel ist ein noch enger verzahntes, effizientes Innovations-Ökosystem, das Startups, Scale-Ups, Unternehmen und Forschung zusammenbringt, um Innovation schneller in Marktwert umzusetzen.
Welche Bedeutung hat de:hub für Gründerinnen und Gründer, die heute ein Unternehmen aufbauen möchten — und warum lohnt sich eine Beteiligung?
de:hub bietet Zugang zu Netzwerken, Know-how, Pilotkunden und Fördermöglichkeiten — gebündelt an einem Ort. Eine Beteiligung lohnt sich, weil Startups so schneller wachsen, Kooperationen aufbauen und nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten entwickeln können.
Welche drei Ratschläge würden Sie Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die erwägen, de:hub als Plattform und Netzwerk zu nutzen?
Nutzt die Hubs aktiv für Austausch, Kooperationen und Netzwerken.
Greift auf Mentoring, Workshops und Programme zurück, um Know-how gezielt auszubauen.
Denkt partnerschaftlich: Zusammenarbeit mit Unternehmen, Mittelstand und Wissenschaft eröffnet neue Chancen und Märkte.
Teamfoto Bildcredits @ Hannes Schmidt
Wir bedanken uns bei Claudia Behrendt für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

























