Hundefroh ist eine unabhängige Wissens- und Orientierungsplattform, die Hundebesitzern dabei hilft, fundierte Entscheidungen rund um Hundeernährung, Gesundheit und Verhalten zu treffen
Wie ist Hundefroh entstanden und welche Personen stehen heute hinter dem Projekt?
Als Hundehalter wird man schnell verunsichert, weil es rund um Hundeernährung und -gesundheit viele widersprüchliche Informationen gibt. Aus dieser ganz einfachen Beobachtung heraus ist Hundefroh entstanden. Hundefroh ist eine Wissens- und Orientierungsplattform für Hundebesitzer mit Fokus auf Futter, Symptome bei Krankheiten und Trainingsfragen. Ich verantworte Inhalte, Struktur und Ausrichtung persönlich und greife dabei gezielt auf externe Fachquellen, Studien und Erfahrungswerte zurück.
Was war die ursprüngliche Motivation, Hundefroh als Plattform für Hundeernährung und Gesundheit aufzubauen?
Die Motivation war nicht, ein weiteres Meinungsportal zu schaffen, sondern Orientierung. Viele Inhalte im Netz sind entweder stark vereinfacht oder klar von Verkaufsinteressen geprägt. Mir ging es darum, fundiertes Wissen zu sammeln, einzuordnen und verständlich aufzubereiten – ohne Panikmache, aber auch ohne Dinge schönzureden.
Welche Vision verfolgt ihr mit Hundefroh und was möchtet ihr langfristig für Hundebesitzer verändern?
Langfristig soll Hundefroh eine verlässliche Anlaufstelle sein, bevor Unsicherheit entsteht. Mein Ziel ist, dass Hundehalter ihre Entscheidungen bewusst und selbstbewusster treffen können. Das am besten auf Basis von Wissen statt Bauchgefühl oder Marketingversprechen.
An wen richtet sich Hundefroh konkret und welche Fragen oder Unsicherheiten eurer Zielgruppe greift ihr besonders häufig auf?
Hundefroh richtet sich an ganz normale Hundehalter, die Verantwortung übernehmen wollen, ohne ein Studium daraus zu machen. Besonders häufig geht es um Themen wie Futterverträglichkeit, Welpenentwicklung, auffälliges Verhalten oder diffuse Symptome, bei denen man nicht sofort weiß, ob sie harmlos oder ernst zu nehmen sind.
Wie stellt ihr sicher, dass eure Inhalte verständlich, fundiert und gleichzeitig alltagstauglich für Hundehalter sind?
Ich arbeite nach einem klaren Prinzip: Erst recherchieren, dann filtern, dann übersetzen. Studien und Fachmeinungen sind wichtig, aber sie müssen in den Alltag passen. Deshalb werden Inhalte bewusst strukturiert, mit Beispielen versehen und Studien belegt. Der intensivste Aufgabenbereich ist, sich zu überlegen, was den Leser und Hundebesitzer am meisten beschäftigt. Die Informationen werden dann auf das reduziert, was für Hundehalter wirklich relevant ist.
Was macht Hundefroh im Vergleich zu anderen Informationsangeboten rund um Hundeernährung besonders?
Der Fokus liegt nicht auf Extremen. Weder Dogmen noch Trends stehen im Vordergrund, sondern Einordnung. Hundefroh versucht, Zusammenhänge zu erklären und Alternativen aufzuzeigen. Besonders viel Wert legt Hundefroh auf Inhalte mit Mehrwert, ohne den Anspruch, die eine perfekte Lösung zu verkaufen.

Welche Herausforderungen bringt es mit sich, unabhängig und aufklärend zu arbeiten, gerade in einem stark kommerzialisierten Markt?
Unabhängigkeit bedeutet, auch unbequeme Dinge zu sagen. Viele Informationen funktionieren nur, wenn man sie mit Produkten verknüpft. Hundefroh trennt diese Ebenen bewusst. Das macht den Aufbau langsamer, aber langfristig glaubwürdiger.
Wie geht ihr bei Hundefroh mit widersprüchlichen Meinungen und Trends rund um Hundeernährung um?
Widersprüchliche Meinungen gehören gerade in der Hundeernährung dazu. Und Hundefroh sieht Thematiken nicht nur schwarz oder weiß. Statt einzelne Sichtweisen auszublenden, werden unterschiedliche Ansätze erklärt und eingeordnet. Trends werden weder verteufelt noch unkritisch übernommen, sondern sachlich betrachtet und in einen größeren Zusammenhang gesetzt.
Welche Rolle spielt Vertrauen in eurer Arbeit und wie baut ihr dieses gegenüber eurer Community auf?
Vertrauen entsteht durch Klarheit. Quellen werden benannt, Unsicherheiten offen kommuniziert und Inhalte regelmäßig überprüft. Es geht nicht darum, immer recht zu haben, sondern ehrlich zu arbeiten.
In welche Richtung möchtet ihr Hundefroh in den kommenden Jahren weiterentwickeln?
Auch in dem kommenden Jahr bleibt der Fokus klar auf Qualität statt Masse. Hundefroh soll wachsen, aber nicht beliebig. Lieber weniger Inhalte, die wirklich helfen, als eine große Menge an Artikeln ohne Substanz. Mit dem weiteren Ausbau der Wissensplattform entstehen langfristig zusätzliche Formate und Strukturen, die Hundebesitzern noch mehr Orientierung bieten sollen.
Gibt es neue Themen oder Formate, die ihr künftig stärker in den Fokus rücken möchtet?
Geplant sind vertiefende Inhalte rund um Welpenentwicklung, Ernährung bei sensiblen Hunden und langfristige Gesundheitsprävention. Außerdem sollen komplexe Themen stärker visuell und strukturiert aufbereitet werden.
Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern geben, die ein inhaltsgetriebenes Projekt starten möchten?
1.: Klar definieren, wofür das Projekt stehen soll und genauso bewusst, wofür nicht. Nur so bleibt eine gemeinsame Haltung im Team erhalten, die das Projekt entwickeln lässt.
2.: Geduld entwickeln und dem Prozess vertrauen. In der Gründungsphase ist nicht alles perfekt und das ist okay so. Entwicklungen und Inhalte brauchen Zeit, um Wirkung zu entfalten.
3.: Inhalte konsequent aus der Perspektive der Zielgruppe denken.
Bildcredits @ privat
Wir bedanken uns bei Danny Herrmann für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Premium Start-up: Hundefroh

Kontakt:
D. Herrmann
Birkenweg 46
D-39120 Magdeburg
https://hundefroh.de/
info@hundefroh.de
Ansprechpartner: Danny Herrmann























