Freitag, Juni 14, 2024
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Inkontinenztraining – Dranbleiben lohnt sich! 

Inkontinenz ist primär bei Frauen ein weitverbreitetes Problem. Da es sich um ein Tabuthema handelt, sprechen viele nicht darüber. Auch Männer können betroffen sein. Aufgrund der unterschiedlichen Anatomie von Männern und Frauen ist es aber deutlich seltener, dass ein Mann unter Inkontinenz leidet. Bei ihm ist es häufig eine Folge von schweren Erkrankungen, Operationen oder Unfällen. Bei Frauen tragen die Geburten maßgeblich zum Auftreten von Inkontinenz bei. Beckenbodenschwächen können aber auch durch Vererbung und durch ein fortschreitendes Alter zur Inkontinenz führen. Die gute Nachricht ist, dass Frauen und Männer etwas gegen die Inkontinenz unternehmen können.

Inkontinenztraining anstelle von medikamentöser Therapie

Eine medikamentöse Therapie ist bei einer Inkontinenz leider wenig hilfreich. Bewährt hat sich hingegen ein Inkontinenztraining, das die Beckenbodenmuskulatur gezielt strafft. Wenn der Beckenboden gut trainiert ist, kann dies einer Inkontinenz gezielt vorbeugen. Auch im höheren Lebensalter ist es möglich, den Beckenboden zu trainieren und die Symptome einer Inkontinenz zu verbessern. Geduld und Durchhaltevermögen sind gefragt, wenn sich der gewünschte Erfolg einstellen soll. Das Training sollte über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr unter Anleitung eines Experten oder einer Expertin durchgeführt werden. Dann stellen sich messbare Erfolge ein, und es besteht die Chance, dass sich die Symptome spürbar verbessern.

Ein aufbauendes Training benötigt Zeit

Experten raten zu einem aufbauenden Training zur gezielten Straffung des Beckenbodens für einen Zeitraum von zwölf Monaten. Dies scheint zunächst eine lange Zeit zu sein. Die ersten Erfolge zeigen sich aber schon viel früher. Wenn Sie mit dem Beckenbodentraining beginnen, müssen Sie keinesfalls ein Jahr warten, bis Sie eine Verbesserung bemerken. Diese kann sich bereits nach kurzer Zeit einstellen. Es benötigt jedoch Zeit und einige Trainingseinheiten, bis der Beckenboden eine straffere und damit stabilere Struktur erhalten hat. Wichtig ist dabei nicht nur ein gezieltes Training, sondern vor allem Ausdauer. Eine gewisse Motivation ist erforderlich, wenn das Training einen wirklichen Erfolg verzeichnen soll. Doch die meisten Patienten gehen mit einer hohen Motivation ins Training.

Inkontinenz als belastendes Alltagsproblem

Inkontinenz kann im Alltag sehr belastend sein. Je stärker die Symptome ausgeprägt sind, desto mehr ziehen sich die Betroffenen zurück. Bei der Annahme von Einladungen oder beim Restaurantbesuch schwingt die Angst mit, dass das Problem durch den ungewollten Abgang von Urin offensichtlich wird.

Es gibt eine Vielzahl an Hilfsmitteln in Form von Einlagen oder speziellen Höschen, die helfen sollen, das Problem zu mindern. Doch eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, auch zu Hause und während der Arbeit stellt Inkontinenz eine zunehmende Belastung dar. Wenn Sie nichts unternehmen, besteht die Gefahr, dass sich die Symptome verschlimmern. Grundsätzlich ist es möglich, eine Inkontinenz durch eine Operation zu verbessern. Dies gilt für Frauen und für Männer. Doch bevor Sie diesen Schritt in Erwägung ziehen, ist es empfehlenswert, eine manuelle Therapie vorab zumindest auszuprobieren.

Aus der Belastung entsteht Motivation

Die tägliche Belastung durch die Symptome ist für die Motivation sehr hilfreich. Viele Frauen nehmen in der Aussicht, die Aktivitäten der Blase wieder besser oder sogar vollständig kontrollieren zu können, gern an einem intensiven Training teil, das über einen Zeitraum von mehreren Monaten andauern kann. Aus der Zuversicht, dass sich die Symptome bessern, erwächst der Mut. Wesentlich für den Erfolg ist eine kompetente Anleitung durch einen erfahrenen Experten oder eine erfahrene Expertin. Rosa Lang ist eine der Physiotherapeutinnen in Deutschland, die sich speziell auf die Therapie des Beckenbodens spezialisiert hat. 

Entwicklung eines Therapiekonzepts für jeden Patient

Eine Beckenbodenschwäche ist eine Erkrankung, die verschiedene Ursachen haben kann. Sie ist bei den Patienten ganz unterschiedlich ausgeprägt. Für eine gezielte Therapie ist es wichtig, weitere Faktoren zu berücksichtigen. Dazu gehören etwa das Alter des Patienten, mögliche Ursachen der Beckenbodenschwäche und weitere Erkrankungen. Das Therapiekonzept von Rosa Lang sieht vor, das Krankheitsbild der Patienten zu berücksichtigen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Eine Beckenbodenschwäche ist kein losgelöstes Symptom, sondern Teil eines Mechanismus im Körper, der sich gezielt trainieren lässt. Damit dies gut gelingt, gilt es, verschiedene Faktoren und mögliche Krankheitsbilder in ihrer Gesamtheit in den Fokus zu rücken. Nur dann ist es möglich, ein individuelles Therapiekonzept zu entwickeln, das in der Lage ist, die Beschwerden zu lindern. Am Ende der erfolgreichen Therapie gewinnen die Patienten Lebensqualität zurück. Dies geht mit mehr Lebensfreude, mit Lust an Aktivitäten und geselligem Beisammensein einher. Somit ist die Therapie für alle Patienten in jedem Fall lohnend. 

Autor

Rosa Lang ist Physiotherapeutin und Heilpraktikerin für Physiotherapie. Ihre Praxis hat sich ganz auf Beckenbodentherapie spezialisiert. Mittlerweile hat sie 17 Mitarbeiter und ein Netzwerk mit Ärzten, Heilpraktikern und Osteopathen aufgebaut, damit sie ihre Patienten umfassend betreuen kann.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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