Donnerstag, April 25, 2024
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Krypto Prognose 2023: Was können Anleger erwarten?

Der Bitcoin-Wert ist nach dem Tief im Juni erneut gesunken und liegt inzwischen bei unter 17.000 Euro. Noch immer konnte er sich seit Anfang des Kryptowinters nicht erholen und nähert sich dem Boden immer weiter. Experten der Europäischen sehen keine gute Zukunft und prognostizieren 5.000 Euro und niedriger. Viele Anleger fragen sich nun, ob eine Investition sich noch lohnt. Was ist in diesem Jahr zu erwarten? Wie wird der Markt aussehen? Worauf sollte man bei Investments in Kryptowährungen beachten?

Die Auswirkungen des Kryptowinters

Die Kryptowelt erlebte im vergangenen Jahr viele Höhen und Tiefen. Seit einigen Monaten zieht sich der Kryptowinter in die Länge und hat große Auswirkungen auf Investoren. Viele Unternehmen sind in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dabei hat der Kollaps von FTX, welches eines der beliebtesten Kryptobörse war und im November vergangenen Jahres Insolvenz anmelden musste, einen großen Teil dazu beigetragen. 

Gründer Sam Bankman-Fried verwendete Kundengelder, um sein Investmentfonds Alamede zu unterstützen. Der Kurs von FTX fiel und zu viele Kunden wollten auf einmal ihre Guthaben abziehen. Der FTX-Konkurs wirkte sich auch auf andere Kryptowährungen aus: Es wurden erhebliche Verluste verzeichnet und auch der Bitcoin-Kurs litt unter den Folgen. Heute steht er auf dem tiefsten Stand seit zwei Jahren. 

Dieser Milliarden-Skandal und weitere Ereignisse, wie beispielsweise der Kollaps von Luna, Terra und Celsius, tragen dazu bei, dass Anleger heute misstrauisch gegenüber Kryptobörsen wurden.

So ist der heutige Stand von Bitcoin

Während der Bitcoin-Kurs vor einem Jahr bei circa 36.000 Euro lag und im März 2022 sogar die Grenze von 40.000 Euro überschritt, liegt er heute gerade mal bei 16.000 Euro und entwickelt sich seitwärts. Ursache für den starken Rückgang ist die hohe Inflation, die seit vergangenem Jahr auf einem historischen Hoch ist. 

Diese Umstände sorgten dafür, dass Investoren ihre Anlagen aus riskanten Plattformen abzogen oder sich für weniger riskante Anlageformen entschieden. Infolgedessen trafen die FED (Federal Reserve System) und die Europäische Zentralbank die Entscheidung, die Leitzinsen zu erhöhen, um gegen die hohen Inflationsraten vorzugehen. Somit wurde Geld teurer und Krypto-Investoren fällt es inzwischen schwerer, in risikoreiche Anlagen zu investieren.

Anleger sollten jederzeit beachten, dass Kryptowährungsmärkte volatil sind und dass Preisveränderungen in beide Richtungen auftreten können. Laut einigen Experten könnte der Bitcoin-Kurs schon bald unter 5.000 Euro sinken. Diese Aussage muss sich jedoch nicht bewahrheiten und stellt nur eine Vermutung dar. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Bitcoin-Kurs sich in eine bestimmte Richtung entwickeln wird.

So könnte das Jahr für Investoren aussehen

Anleger haben aufgrund der sinkenden Kryptokurse in den letzten Monate Vertrauen verloren. Genaue Prognosen für dieses Jahr sind schwierig, da der Kryptomarkt sehr volatil und unvorhersehbar sind. Dies zeigte uns auch das Jahr 2022. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass weiterhin jede Menge zuverlässige Projekte bestehen, in die Interessenten investieren können. Um die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets zu erhöhen, gibt es auch die Möglichkeit, echte Vermögenswerte wie Aktien, Anteile oder Assets in Form von Tokens auf die Blockchain zu übertragen. 

Die Tokenisierung von Vermögenswerten kann dazu beitragen, die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets aufzuwerten, da mehr Anleger die Möglichkeit haben, in kleineren Einheiten zu investieren. Tokenisierte Vermögenswerte können leichter gehandelt werden, somit sind sie auch in der Lage, die Liquidität von Krypto-Assets zu erhöhen. 

Letztendlich ist es wichtig, vor einer Investition die aktuelle Lage zu beobachten und die Risiken zu verstehen.

Fazit

Der Kryptomarkt ist unvorhersehbar, weswegen genaue Prognosen auch für dieses Jahr nicht möglich sind. Die Konkurs-Fälle von FTX, Luna und Celsius haben bewiesen, dass Investitionen in Kryptobörsen mit Risiken verbunden sind. Dennoch sollte man nicht das gesamte Vertrauen an den Markt verlieren. 

Es gibt viele vertrauenswürdige Projekte, in die es sich lohnt, zu investieren. Auch kann man noch lange nicht von einem Bitcoin-Ende sprechen. Wichtig ist, vor einer Investition eine ausgiebige Recherche zu betreiben und gegenwärtige Entwicklungen mitzuverfolgen, um das Risiko für potenzielle Verluste zu verringern. 

Autor: 

Maximilian Schmidt ist CEO von CPI Technologies. Die Firma entwickelt u. a. eine NFT-basierte Digital Identity und ist spezialisiert auf Software-Entwicklung in den Bereichen Blockchain, Finanzen und KI sowie Marketing und Fundraising

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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