{"id":104099,"date":"2024-04-09T06:49:21","date_gmt":"2024-04-09T04:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=104099"},"modified":"2024-05-08T09:19:40","modified_gmt":"2024-05-08T07:19:40","slug":"businessfotos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/businessfotos\/","title":{"rendered":"H\u00e4nde weg vom Selfie"},"content":{"rendered":"\n
Beim Aufbau des eigenen Business kommt irgendwann der Punkt, an dem es hei\u00dft: Wir brauchen Fotos! Nur: Reichen ein paar schnell geknipste Handyfotos, um sich selbst auf der \u201e\u00dcber uns\u201c-Seite der Website zu pr\u00e4sentieren? Oder gar als Bildmaterial f\u00fcr die Presse<\/a>? Oftmals ist Gr\u00fcndern und Unternehmern gar nicht bewusst, wie sehr solche Amateuraufnahmen dem Image schaden k\u00f6nnen. Meisterfotografin Birgit Steinberger gibt Einblicke.<\/p>\n\n\n\n Egal, ob frisch gegr\u00fcndet oder schon viele Jahre im Gesch\u00e4ft: Den Kampf um Sichtbarkeit f\u00fchren Unternehmen t\u00e4glich. Start-Ups investieren noch mehr Zeit in diesen Prozess, geht es ganz am Anfang doch gerade darum, dass potenzielle Kunden oder Investoren \u00fcberhaupt erst einmal auf das Unternehmen aufmerksam werden. Nur: Worauf m\u00fcssen Unternehmer achten, wenn es darum geht, sich selbst als Kopf hinter der Gesch\u00e4ftsidee zu inszenieren? <\/p>\n\n\n\n Auf keinen Fall bei den Businessfotos sparen, die auf der eigenen Website, \u00fcber die Social-Media-Kan\u00e4le und die Presse ausgespielt werden k\u00f6nnen, lautet eine Antwort von Meisterfotografin Birgit Steinberger. Denn: \u201eDer Wert von einem professionellen Foto ist sehr hoch. Schl\u00e4gt man ein Magazin auf, dann ist das Bildmaterial, das Unternehmen f\u00fcr Werbung verwenden, super. Und die wissen schon, wieso das so ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr Steinberger liegen die Vorteile klar auf der Hand. In ein gutes Bild interpretiere man sofort Werte wie Vertrauen oder Professionalit\u00e4t hinein. Ist das Bildmaterial mau, kann das Auswirkungen bis hin zum Umsatz haben. \u201eWenn bei der Google-Suche die Fotos nicht passen, dann ist das ein verlorener Kunde und ein verlorener Umsatz. Das ist Fakt\u201c, betont Steinberger und nennt als Beispiel die Buchungsplattform \u201ebooking.com\u201c. \u201eDa schaue ich ja auch extrem auf die Bilder. Wenn die nicht gut sind, dann klicke ich das Hotel oder die Ferienwohnung nicht an. Das hei\u00dft, die machen keinen Umsatz\u201c, erkl\u00e4rt sie.<\/p>\n\n\n\n Gerade in der Gr\u00fcnder-Szene hat Steinberger ein Nicht-Wissen ausgemacht, was die Kraft der Bilder betrifft. \u201eDadurch kann man sehr viel kaputt machen\u201c, warnt die Fotografin. Der Spagat zwischen einem nat\u00fcrlichen, authentischen Auftreten in Social Media und der n\u00f6tigen Professionalit\u00e4t gelingt nicht allen. \u201eNat\u00fcrlich kann ich auf Social Media auch mal ein selbstgemachtes Foto einstellen. Aber ich rate unbedingt vom Kussmund und dem Wachsfiguren-Filter ab, den extrem viele Frauen verwenden. So wird man meiner Meinung nach nicht ernstgenommen\u201c, sagt Steinberger. <\/p>\n\n\n\n Doch nicht nur das Image kann leiden, ab einem bestimmten Zeitpunkt geht das Ganze auch ins Geld. Steinberger entwirft zwei Szenarien. Erstens: \u201eWenn es losgeht mit der Produktion eines Folders oder \u00e4hnlichem und man merkt dann, dass das Foto nicht so gut ankommt: Dann muss ich schlimmstenfalls alles neu produzieren. Und das kostet einen Haufen Geld\u201c, so Steinberger. <\/p>\n\n\n\n Zweitens: Um das Honorar f\u00fcr einen professionellen Fotografen zu sparen, wenden sich Unternehmen mittlerweile auch \u00f6fter an passionierte Hobby-Fotografen. Steinberger erz\u00e4hlt da gerne eine Geschichte, die ihr ein Unternehmer zugetragen hat: \u201eDer Unternehmer hat einen ganzen Tag mit dem Hobby-Fotografen fotografiert und unterm Strich sind sie mit drei Fotos rausgekommen, die sie halbwegs verwenden konnten. Sieben Mitarbeiter sind an diesem Tag gezahlt worden. Das hei\u00dft, dieser Auftrag ist den Unternehmer letztlich teurer gekommen als das Honorar f\u00fcr einen gescheiten Fotografen.\u201c<\/p>\n\n\n\n Die \u00d6sterreicherin r\u00e4t zudem noch aus einem weiteren Grund zum Gang zum professionellen Fotografen. N\u00e4mlich wegen der Pressearbeit, die vor allem auch f\u00fcr Start-Ups essenziell ist. \u201eWer bei der Fotoredaktion mit einem schlechten Bild in niedriger Aufl\u00f6sung ankommt, wird halt auch nur klein abgedruckt\u201c, sagt Steinberger. Oder die gro\u00dfe Reportage bleibt schlimmstenfalls gleich ganz aus.<\/p>\n\n\n\n So bleibt noch die M\u00f6glichkeit, auf eigene Businessfotos komplett zu verzichten. Im Internet wimmelt es von Stockfotos, die stattdessen verwendet werden k\u00f6nnen. \u201eNur: Wenn ich auf einer Website bin und finde dort kein einziges pers\u00f6nliches Foto, dann kommt mir das doch komisch vor. Was hat der zu verstecken?\u201c, wirft Steinberger ein. Businessfotos sollten Unternehmer gleichsetzen mit der eigenen Visitenkarte. \u201eEs ist ein Aush\u00e4ngeschild. Mit dem kann ich viel kreieren oder aber vergraulen und abschrecken\u201c, bilanziert die Fotografin.<\/p>\n\n\n\nProfessionelle Businessfotos verbessern den Eindruck<\/strong><\/h4>\n\n\n\n
Die richtigen Werte mit professionellen Bildern vermitteln<\/strong><\/h4>\n\n\n\n
Keine Filter bei Businessfotos<\/strong><\/h4>\n\n\n\n
Mit professionellen Fotos Geld sparen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n
Bessere PR-Chancen mit Businessbildern in hoher Qualit\u00e4t<\/strong><\/h4>\n\n\n\n
Autor<\/h5>\n\n\n\n