{"id":105555,"date":"2024-06-20T12:42:36","date_gmt":"2024-06-20T10:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=105555"},"modified":"2026-06-11T08:25:37","modified_gmt":"2026-06-11T06:25:37","slug":"goodbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/goodbot\/","title":{"rendered":"Kann dieser neue Roboter die Effizienz in Forschungslabore revolutionieren?"},"content":{"rendered":"\n
Gerne! Mein Name ist Julius Wiener und ich bin einer der Gr\u00fcnder von goodBot. Unser Startup entwickelt einen kompakten, tragbaren und benutzerfreundlichen Pipettierroboter, der speziell f\u00fcr Forschungslabore<\/a> konzipiert ist. goodBot zeichnet sich durch seine einfache Bedienung \u00fcber einen Touchscreen aus, der keine Programmierkenntnisse erfordert, und f\u00fcgt sich nahtlos in verschiedene Laborumgebungen ein.<\/p>\n\n\n\n Die Idee zur Gr\u00fcndung von goodBot entstand aus meiner eigenen Erfahrung im Labor. W\u00e4hrend meiner wissenschaftlichen Laufbahn habe ich festgestellt, dass das manuelle Pipettieren weiterhin der Status quo ist, obwohl es zeitaufwendig und fehleranf\u00e4llig ist. Ich wollte eine L\u00f6sung entwickeln, die diese Herausforderungen bew\u00e4ltigt und die Effizienz und Pr\u00e4zision im Labor verbessert.<\/p>\n\n\n\n Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen war es, eine L\u00f6sung zu entwickeln, die nicht nur technisch machbar, sondern auch benutzerfreundlich und kosteneffizient ist. Wir mussten sicherstellen, dass goodBot direkt in den normalen Laborarbeitsplatz integriert werden kann und mit bereits vorhandenen Verbrauchsmaterialien kompatibel ist. Gleichzeitig war es wichtig, eine intuitive Benutzeroberfl\u00e4che zu schaffen, die keine speziellen Schulungen erfordert. Dar\u00fcberhinaus kann es je nach Startup schwer sein an finanzielle Mittel zu kommen: W\u00e4hrend es f\u00fcr die Fr\u00fchphase sehr viele F\u00f6rderprogramme gibt die Gr\u00fcnder unterst\u00fctzen stecken gerade Unternehmen die eine l\u00e4ngere Entwicklungszeit haben – da sie zum Beispiel ein Hardware Produkt oder ein Verfahren in der Biotechnologie entwickeln – h\u00e4ufig in einer Zwickm\u00fchle: Investoren erwarten ein marktreifes Produkt, das ben\u00f6tigt jedoch Zeit und Geld. <\/p>\n\n\n\n Definitiv. Es ist wichtig, schnell Feedback von echten Nutzern zu bekommen und das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist, kann man mit Nutzer befragen mit dem was man hat, um erste Erkenntnisse zu gewinnen und das Produkt auf Basis dieses Feedbacks weiterzuentwickeln. So haben wir schon sehr fr\u00fch unsere Software von Wissenschaftlern ausprobieren lassen und haben daf\u00fcr jetzt eine umso ausgereiftere Benutzeroberfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n Unsere Vision ist es, wissenschaftliche Entdeckungen zu vereinfachen und ihre Auswirkungen auf die Welt zu verst\u00e4rken. Wir m\u00f6chten die Effizienz und Pr\u00e4zision im Labor durch Automatisierung steigern und die Herausforderungen des manuellen Pipettierens \u00fcberwinden. F\u00fcr mich als Wissenschaftler steht im Vordergrund, nicht nur ein erfolgreiches Produkt zu entwickeln, sondern auch einen echten Mehrwert f\u00fcr die Forschungsarbeit meiner Kollegen zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n Die Zielgruppe von goodBot sind sowohl \u00f6ffentliche als auch private Forschungslabore. Zu unseren Hauptkunden z\u00e4hlen Universit\u00e4tsforschungslabore, \u00f6ffentliche Forschungseinrichtungen wie Helmholtz, Fraunhofer, Max Planck und EMBL sowie private Forschungslabore. Viele Wissenschaftler in diesen Bereichen k\u00f6nnen sich die Nachteile des manuellen Pipettierens nicht leisten, da es zeitaufwendig ist und die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit ihrer Forschungsergebnisse<\/a> beeintr\u00e4chtigen kann. Gleichzeitig setzen wir gezielt dort an, wo bisher noch wenig automatisiert wird, um die Effizienz und Pr\u00e4zision der wissenschaftlichen Arbeit zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n goodBot automatisiert Routineaufgaben im Labor, reduziert die manuelle Arbeitsbelastung und minimiert das Fehlerrisiko. Der Roboter gew\u00e4hrleistet eine gleichbleibende Pr\u00e4zision bei jedem Experiment und erh\u00f6ht die Zuverl\u00e4ssigkeit der Ergebnisse. Er erm\u00f6glicht die einfache Skalierung von Experimenten und passt sich den Anforderungen verschiedener Forschungsvorhaben an. Die benutzerfreundliche Oberfl\u00e4che macht goodBot f\u00fcr Forscher aller Erfahrungsstufen zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n Die Vorteile von goodBot liegen in seiner kompakten Gr\u00f6\u00dfe, Tragbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Er ist platzsparend, mobil und kann mit Standard-Verbrauchsmaterialien arbeiten. Dar\u00fcber hinaus bietet goodBot eine einfache und intuitive Benutzeroberfl\u00e4che, die sich von komplexeren, programmierbasierten L\u00f6sungen abhebt. Auch die Preisgestaltung ist wettbewerbsf\u00e4hig und zielt darauf ab, die Einstiegsh\u00fcrden f\u00fcr die Laborautomatisierung zu senken.<\/p>\n\n\n\n Unser Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Kombination aus kompakter Gr\u00f6\u00dfe, Tragbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. W\u00e4hrend herk\u00f6mmliche Pipettier-Roboter<\/a> oft sperrig und komplex in der Bedienung sind, ist goodBot leicht zu bedienen und erfordert keine speziellen Schulungen. Au\u00dferdem ist goodBot zu einem wettbewerbsf\u00e4higen Preis erh\u00e4ltlich und kann mit bereits im Labor vorhandenen Verbrauchsmaterialien arbeiten.<\/p>\n\n\n\n Unser Ziel ist es, die Bed\u00fcrfnisse unserer Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen, denn nur sie k\u00f6nnen wirklich sagen, was sie brauchen. Wir entwickeln kontinuierlich neue Funktionen wie Mehrkanalpipetten und erweitern unsere Software um k\u00fcnstliche Intelligenz und Datenmanagement. Zudem fokussieren wir uns auf die Vernetzung von goodBot mit anderen Ger\u00e4ten, um Forschungslaboren noch effizientere und pr\u00e4zisere L\u00f6sungen zu bieten. In den kommenden Jahren planen wir, unsere Pr\u00e4senz im europ\u00e4ischen Markt auszubauen und auch den US-amerikanischen Markt zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n In f\u00fcnf Jahren sehe ich goodBot als f\u00fchrenden Anbieter von benutzerfreundlichen und flexiblen Laborautomatisierungsl\u00f6sungen. Unser Ziel ist es, unsere Produktpalette kontinuierlich zu erweitern und Forschungslabore weltweit noch besser zu unterst\u00fctzen, ihre Effizienz und Pr\u00e4zision zu steigern. Die Bed\u00fcrfnisse unserer Nutzer stehen dabei stets im Mittelpunkt. Wir entwickeln st\u00e4ndig neue Module und Funktionen, um den Nutzen f\u00fcr die Labore noch weiter zu steigern. Pers\u00f6nlich hoffe ich, weiterhin eng mit der Forschungscommunity zusammenarbeiten zu k\u00f6nnen, um innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen im Labor zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei Julius Wiener<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n goodBot GmbH<\/strong>Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden?<\/h4>\n\n\n\n
Was war bei der Gr\u00fcndung von goodBot die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung?<\/h4>\n\n\n\n
Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?<\/h4>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter goodBot?<\/h4>\n\n\n\n
Wer ist die Zielgruppe von goodBot?<\/h4>\n\n\n\n
Wie funktioniert goodBot?<\/h4>\n\n\n\n
Wo liegen die Vorteile?<\/h4>\n\n\n\n
Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?<\/h4>\n\n\n\n
Wo geht der Weg hin?<\/h4>\n\n\n\n
Wo siehst du dich und goodBot in f\u00fcnf Jahren?<\/h4>\n\n\n\n
Welche drei Tipps w\u00fcrdest du angehenden Gr\u00fcndern mit auf den Weg geben?<\/h4>\n\n\n\n
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\n\n\n\nPremium Start-up: goodBot<\/h2>\n\n\n\n
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\nWentzinger Str 16
\nD-79106 Freiburg im Breisgau<\/p>\n