{"id":110760,"date":"2024-12-03T08:49:12","date_gmt":"2024-12-03T07:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=110760"},"modified":"2025-07-29T08:48:04","modified_gmt":"2025-07-29T06:48:04","slug":"fachartikel-als-experten-booster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/fachartikel-als-experten-booster\/","title":{"rendered":"Expertenstatus durch Fachartikel: So geht\u2019s!"},"content":{"rendered":"\n
Start-ups m\u00fcssen sich im Tagesgesch\u00e4ft oft um viele Bereiche gleichzeitig k\u00fcmmern, wodurch strategische Themen mitunter vernachl\u00e4ssigt werden. Auch haben sie h\u00e4ufig kein gro\u00dfes Marketingbudget. Mit Pressearbeit<\/a> kann man im Vergleich zu gro\u00dfen Werbeanzeigen kosteng\u00fcnstiger auf sich aufmerksam machen, vorausgesetzt man hat ein spannendes Thema und wei\u00df, wen man erreichen m\u00f6chte. Neben einer gut durchdachten PR-Strategie kommt es darauf an, realistisch zu sein, in welchen Medien man eine Chance auf eine Ver\u00f6ffentlichung hat. Ein kostenfreier Artikel in auflagenstarken Publikumsmagazinen wie der FAZ oder der Wirtschaftswoche ist oft unrealistisch, und zwar aus folgendem Grund: In solchen Wirtschaftsmagazinen, die sich an ein breites Publikum richten, spielen spezielle Themen, zum Beispiel L\u00f6sungen zum Recruiting oder Talentmanagement, eine eher untergeordnete Rolle. <\/p>\n\n\n\n Ob Publikumszeitschrift, Tageszeitung oder Fachzeitschrift \u2013 jede Redaktion \u00fcberlegt sich ganz genau, welche Themen in welcher Aufmachung f\u00fcr ihre Leser interessant sind. Gleichen sich viele Printmedien hinsichtlich ihrer starken Leserorientierung, unterscheiden sie sich im Hinblick auf ihr redaktionelles Konzept: W\u00e4hrend die Inhalte bei Tages- und Publikumsmedien in der Regel von Journalisten geschrieben werden, arbeiten Fachzeitschriften oftmals auch mit Fachexperten (Nicht-Journalisten) zusammen, die ihr Wissen und Erfahrungen in ihre Artikel einflie\u00dfen lassen. Die Auswahl der Fachmagazine sollte sich daran orientieren, welche Zielgruppe das Startup ansprechen m\u00f6chte. F\u00fcr das Thema \u201eBenefits als effektives Recruiting-Instrument\u201c beispielsweise eignen sich Fachmagazine, die von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern oder Personalverantwortlichen\u2013 also der Kernzielgruppe eines HR-Startups \u2013 gelesen werden. <\/p>\n\n\n\n \u2022 Der Artikel muss inhaltlich gehaltvoll, konkret, verst\u00e4ndlich und nicht werblich geschrieben sein. <\/p>\n\n\n\n \u2022 Der Artikel muss einen Neuigkeits- und Nutzwert f\u00fcr die Leserschaft bieten und m\u00f6glichst auch praktische Tipps oder Leitf\u00e4den enthalten.<\/p>\n\n\n\n Gerade bei qualitativ hochwertigen Print-Magazinen sollten Startups nicht den Fehler machen, ihre Leistungen und Produkte in den Vordergrund zu stellen. Werbliche Artikel, die wenig Nutzwert haben, werden von den Redaktionen zurecht abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n Besonders wertvoll und werbewirksam sind Projektartikel. Mit diesen kann man auf ein erfolgreiches Kundenprojekt aufmerksam machen. Allerdings sind sie aufw\u00e4ndig, da journalistisch anspruchsvoll. F\u00fcr solche Projektartikel beauftragen Startups oftmals PR-Journalisten, die sich mit dem Themenfeld inhaltlich gut auskennen, ein Projekt aus verschiedenen Perspektiven beschreiben k\u00f6nnen und zudem regelm\u00e4\u00dfig Kontakt zu den Fachmedien pflegen. Wenn sich ein Kunde im Rahmen des Artikels positiv \u00fcber die Projektbegleitung \u00e4u\u00dfert, st\u00e4rkt das den Expertenstatus des Startups. Denn ein solches Zitat wirkt wie ein Testimonial. <\/p>\n\n\n\n Was f\u00fcr das Online-Marketing oder Vortr\u00e4ge gilt, gilt auch f\u00fcr PR: Wer nur einmal im Jahr einen Artikel publiziert, f\u00e4llt als Experte oder Expertin nicht auf. Wichtig ist es, regelm\u00e4\u00dfig in verschiedenen Medien seine Spuren zu hinterlassen. Neben Fachzeitschriften kommen auch Branchenmagazine und Online-Portale \u2013 letztere haben den Vorteil, dass sie von dem Artikel zur Homepage des Beraters verlinken k\u00f6nnen\u2013 infrage. Das regelm\u00e4\u00dfige Publizieren kostet zwar Zeit, tr\u00e4gt aber zur Imagebildung bei und erleichtert die Kundenakquise. Eine digitale Pressemappe auf der eigenen Homepage macht Eindruck und hebt den Expertenstatus. <\/p>\n\n\n\n F\u00fcr eine strategische Vorgehensweise ist es ratsam, einen Redaktionsplan mit Themen f\u00fcr mindestens ein halbes Jahr zu erstellen, der folgendes enthalten sollte: Art des Mediums, Thema, definierte Zielgruppe, die mit diesem Thema erreicht werden soll und gew\u00fcnschter Erscheinungszeitraum des Artikels. Oftmals f\u00e4llt es Startups schwer, Themen auszuw\u00e4hlen, die sowohl ihre Zielgruppe als auch den Redakteur des ausgew\u00e4hlten Wunschmediums interessieren. Eine erste Orientierung bieten die Mediadaten einzelner Fachzeitschriften, die Verlage f\u00fcr ihre Anzeigenkunden einmal im Jahr herausbringen. Diese enthalten nicht nur Zahlen zur H\u00f6he der Auflage und zur Leserschaft, sondern oft auch eine Themen\u00fcbersicht. Der Blick in die Mediadaten hat noch einen weiteren Vorteil: Sie bieten einen guten Ankn\u00fcpfungspunkt, um ein Thema f\u00fcr eine bestimmte Ausgabe anzubieten, was die Abdruckwahrscheinlichkeit erh\u00f6ht. <\/p>\n\n\n\n Bevor das Thema einer Redaktion angeboten wird, sollte man ein kurzes Konzept bzw. Expos\u00e9 mit Ziel, Inhalt und Nutzwert f\u00fcr den Leser schreiben. Wichtig dabei ist, das Thema auf bestimmte Aspekte zuzuspitzen. Je konkreter das Thema ist, desto leichter kann man den Redakteur \u00fcberzeugen. Auch erleichtert es das Verfassen des Artikels. Wer zudem eine gute Struktur mit einem roten Faden entwickelt hat, kann inhaltlich tiefer einsteigen, anstatt viele verschiedene Themen nur oberfl\u00e4chlich anzuschneiden. <\/p>\n\n\n\n Fachartikel sollten nach der Ver\u00f6ffentlichung aktiv f\u00fcr den Vertrieb genutzt werden. Neben einer Verlinkung auf Social Media sollte das jeweilige PDF auf die Homepage gestellt werden. Im Normalfall erlauben das die Verlage, aber die Nutzungsrechte m\u00fcssen immer abgekl\u00e4rt werden. Auch kann es sich lohnen, Artikel an potenzielle Kunden<\/a> zu schicken oder auf Veranstaltungen auszulegen. Denn sie sind ein sehr guter Kompetenznachweis und damit ein erfolgreicher Experten-Booster!<\/p>\n\n\n\n Bildcredits: @privat<\/p>\n\n\n\nGr\u00f6\u00dfere Chance bei Fachmedien<\/h4>\n\n\n\n
In den Fachmagazinen besteht eine relativ gute Chance, dass ein- bis-zweiseitige Artikel, oftmals auch inklusive Autorenkasten mit Portraitfoto, ver\u00f6ffentlicht werden. Folgende Voraussetzungen m\u00fcssen allerdings erf\u00fcllt sein: <\/h5>\n\n\n\n
Make or buy?<\/h4>\n\n\n\n
Redaktionsplan erstellen<\/h4>\n\n\n\n
Autor:<\/h5>\n\n\n\n