{"id":116507,"date":"2025-09-01T07:38:08","date_gmt":"2025-09-01T05:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=116507"},"modified":"2026-06-10T08:29:00","modified_gmt":"2026-06-10T06:29:00","slug":"tenderflow-ausschreibungen-unternehmen-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/tenderflow-ausschreibungen-unternehmen-ki\/","title":{"rendered":"B\u00fcrokratie neu gedacht: Wie KI Ausschreibungen revolutioniert"},"content":{"rendered":"\n
Tenderflow ist entstanden, weil wir die Verzweiflung von Unternehmen gesp\u00fcrt haben, die bei Ausschreibungen mitmachen wollen und dann gnadenlos an einem System scheitern, das einfach komplett kaputt ist. Es ist absurd, b\u00fcrokratisch und frisst Unternehmen auf, bevor sie \u00fcberhaupt eine Chance haben.
Die K\u00f6pfe hinter Tenderflow sind Tobias Graf (CTO & Co-Founder) und Lars Lammers (CEO & Co-Founder) \u2013 ein Tech-Nerd und ein Business-Macher \u2013, wir haben uns zusammengetan, weil wir B\u00fcrokratie radikal vereinfachen wollten. Und wir haben uns zus\u00e4tzlich Verst\u00e4rkung aus dem Mittelstand geholt: Markus Hartmann von HARTMANN TRESORE GmbH, unser gr\u00f6\u00dfter Kunde und engster Partner, hat uns von Anfang an R\u00fcckenwind gegeben, da er die Probleme aus erster Hand kennt.<\/p>\n\n\n\n
Unsere Vision ist einfach: Ausschreibungen sollen sich so einfach anf\u00fchlen wie Online-Shopping. Heute vergeuden Unternehmen Tage und Wochen damit, sich durch PDFs und Portale zu qu\u00e4len \u2013 in Zukunft dauert das mit Tenderflow nur noch ein paar Minuten.
Und wir reden hier nicht nur von Deutschland. Wir bauen ein System, das europaweit funktioniert. Kurz gesagt: Wir wollen die Art und Weise, wie Europa \u00fcber staatliche Auftr\u00e4ge denkt, komplett neu schreiben.<\/p>\n\n\n\n
Uns kann jedes Unternehmen gebrauchen, das Ausschreibungen machen will. Besonders relevant ist es f\u00fcr Bauunternehmen und IT-Dienstleister \u2013 also Branchen, in denen \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge eine gro\u00dfe Rolle spielen. Aber am Ende betrifft es jedes Unternehmen in Europa, das Produkte oder Dienstleistungen f\u00fcr Beh\u00f6rden anbietet.
Unser Fokus liegt auf KMUs ab etwa 30 Mitarbeitenden, weil sie oft den gr\u00f6\u00dften Nachteil haben: keine eigenen Teams f\u00fcr Angebotsmanagement, aber gleichzeitig gro\u00dfe Chancen, wenn sie Zugang zu Ausschreibungen bekommen. Gleichzeitig arbeiten wir auch mit Enterprise-Kunden, die europaweit unterwegs sind. Jeder, der zu uns kommt, bekommt maximale Aufmerksamkeit. Wir arbeiten mit gro\u00dfen und mit kleinen Kunden.<\/p>\n\n\n\n
Wir sind ein KI-Startup. Ohne k\u00fcnstliche Intelligenz w\u00e4re Tenderflow \u00fcberhaupt nicht denkbar. Wir haben eine eigene, selbstgehostete KI entwickelt, die nicht einfach nur Daten scannt, sondern Inhalte wirklich versteht. Sie liest hunderte Seiten Ausschreibungsunterlagen, erkennt, worum es geht, filtert raus, was z\u00e4hlt \u2013 und sagt unseren Kunden in Sekunden: \u201eJa, das passt\u201c oder \u201eNein, lass es.\u201c
Das ist der Unterschied: W\u00e4hrend andere sich durch 150 Portale klicken und tagelang PDFs w\u00e4lzen, \u00fcbernimmt unsere KI den ganzen Wahnsinn in wenigen Sekunden. Das spart bis zu 20 Stunden Arbeit pro Woche.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr uns war es wirklich schwierig, die unterschiedlichen Plattformen zu synchronisieren. Das hatten wir uns am Anfang viel einfacher vorgestellt \u2013 war es aber nicht. Es ist extrem zeitaufwendig, weil jede dieser \u00fcber 150 Plattformen anders funktioniert, oft chaotisch und v\u00f6llig unstrukturiert. Genau deshalb werden wir auch erfolgreich sein: Wir haben dieses Problem gel\u00f6st.
Wir haben ein System gebaut, das all diese Ausschreibungen automatisch einsammelt, versteht und sortiert. Egal aus welcher Branche oder welchem Portal \u2013 am Ende bekommen unsere Kunden nur noch die Angebote angezeigt, die wirklich zu ihnen passen.<\/p>\n\n\n\n
Wir haben von Anfang an auf eine mehrsprachige KI gesetzt und unsere Architektur so gebaut, dass sie skalierbar ist. Denn international wird es noch einmal komplexer: neue Sprachen, neue Normen, unterschiedliche Rechtslagen.
Unser Ziel: Ein Unternehmen aus Paderborn soll genauso einfach auf eine Ausschreibung in Wien bieten k\u00f6nnen wie auf eine in NRW.<\/p>\n\n\n\n
Es gibt keine richtige Konkurrenz, weil viele Tools im Grunde nichts anderes sind als Suchmaschinen mit Schlagwortfiltern. Das reicht aber nicht. Tenderflow ist viel mehr: Wir analysieren jede Ausschreibung, \u00fcbersetzen sie in Klartext und bereiten sogar die Angebotsabgabe vor.
Unser Versprechen: Wir nehmen Unternehmen nicht nur die Suche ab \u2013 wir liefern kuratierte Empfehlungen mit passendem Angebotsvorschlag. Praktisch ein Shortcut zum \u00f6ffentlichen Auftrag.<\/p>\n\n\n\n
Ein Beispiel ist HARTMANN TRESORE \u2013 ein gro\u00dfer Mittelst\u00e4ndler, der Tresore und Sicherheitsl\u00f6sungen \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg verkauft und international wachsen will. Doch die Verwaltung all der verschiedenen Ausschreibungsportale war f\u00fcr das Unternehmen schlicht nicht machbar. Zu viele L\u00e4nder, zu viele Portale, zu viel Chaos. Da hat eine Ausschreibung viele Monate gebraucht. Der n\u00e4chste gro\u00dfe Schritt ist die vollautomatische Angebotsabgabe. Das hei\u00dft: Dokumente erstellen, Nachweise einf\u00fcgen, fristgerecht einreichen \u2013 komplett ohne manuelles Eingreifen. Das hat bei uns h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Wir hosten unsere Server ausschlie\u00dflich in Europa. Bei uns ist alles DSGVO-konform. Unsere Kunden k\u00f6nnen sich darauf verlassen, dass bei uns alles perfekt sichergestellt ist.<\/p>\n\n\n\n Erstens: Baut nicht auf Annahmen, sondern redet mit Kunden. Ohne unsere Pilotkunden w\u00e4re Tenderflow nie das geworden, was es heute ist. In f\u00fcnf Jahren wollen wir die f\u00fchrende Plattform f\u00fcr \u00f6ffentliche Ausschreibungen in Europa sein. Bild: Lars Lammers und Tobias Graf @Tenderflow<\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei\u00a0Lars Lammers<\/a> und Tobias Graf<\/a>\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Tenderflow will Ausschreibungen so einfach machen wie Online-Shopping und setzt dabei auf eine selbstentwickelte KI, die Dokumente versteht statt nur scannt. Das Startup nimmt Unternehmen die b\u00fcrokratische Last ab und er\u00f6ffnet besonders KMUs neue Chancen im Wettbewerb um \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge.<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":116508,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26473],"tags":[26879,5504],"class_list":["post-116507","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-interviews","tag-ausschreibungen","tag-ki"],"acf":[],"yoast_head":"\n
Mit unserer KI-Plattform kam die Wende: Nach nur zwei Wochen hatten sie vier passende Ausschreibungen im Dashboard<\/a> \u2013 zwei davon sogar mit der Chance auf neue Rahmenvertr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\nWelche technologischen Weiterentwicklungen oder neuen Funktionen planen Sie in den n\u00e4chsten Jahren?<\/h3>\n\n\n\n
Wir wollen die Standardl\u00f6sung in Europa sein.<\/p>\n\n\n\nWie gehen Sie bei Tenderflow mit Themen wie Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit um?<\/h3>\n\n\n\n
Welche drei Tipps w\u00fcrden Sie angehenden Gr\u00fcndern geben, die mit einer innovativen Idee in den Markt starten wollen?<\/h3>\n\n\n\n
Zweitens: L\u00f6st ein echtes Schmerzproblem. B\u00fcrokratie ist ein echtes Hindernis f\u00fcr tausende Unternehmen.
Drittens: Denkt gro\u00df, aber fangt klein an. Unsere Vision ist europaweit \u2013 aber gestartet sind wir in Deutschland, mit einer klaren Nische.<\/p>\n\n\n\nWo sehen Sie Tenderflow in f\u00fcnf Jahren und welche Rolle m\u00f6chten Sie dann im internationalen Markt spielen?<\/h3>\n\n\n\n
Ein Unternehmen in Spanien, \u00d6sterreich oder Deutschland soll mit Tenderflow genauso unkompliziert an staatliche Auftr\u00e4ge kommen k\u00f6nnen wie an einen neuen Gesch\u00e4ftskunden. Vor allem sollen Ausschreibungen nicht mehr abschrecken, sondern leicht von der Hand gehen.
Und ganz nebenbei st\u00e4rken wir damit auch noch den Wettbewerb innerhalb der EU.<\/p>\n\n\n\n