{"id":120502,"date":"2026-02-05T10:35:12","date_gmt":"2026-02-05T09:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=120502"},"modified":"2026-06-09T10:30:47","modified_gmt":"2026-06-09T08:30:47","slug":"gardia-series-a-finanzierung-mobiles-notrufsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/gardia-series-a-finanzierung-mobiles-notrufsystem\/","title":{"rendered":"Investment unterstreicht das Potenzial dieses HealthTech-Startups"},"content":{"rendered":"\n
Gardia schlie\u00dft eine Series-A-Finanzierungsrunde ab, angef\u00fchrt von Peak, mit Beteiligung von amberra und butterfly & elephant sowie bestehenden Investoren und Business Angels.
Das mobile Notrufsystem von Gardia erkennt St\u00fcrze automatisch und funktioniert ohne Smartphone. Damit begegnet es einem der gr\u00f6\u00dften Gesundheitsrisiken f\u00fcr Senioren.
Das Kapital flie\u00dft in Wachstum und Skalierung im DACH-Raum sowie in den Ausbau des B2B-Gesch\u00e4fts.<\/p>\n\n\n\n
Das HealthTech-Startup Gardia hat erfolgreich eine Series-A-Finanzierungsrunde in H\u00f6he von 8,5 Millionen Euro f\u00fcr sein mobiles Notrufsystem abgeschlossen. Die Runde wird vom europ\u00e4ischen Venture-Capital-Investor Peak angef\u00fchrt, mit Beteiligung von amberra, dem Corporate Venturing Studio der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie butterfly & elephant, der Accelerator von GS1 Germany. Auch die bestehenden Investoren BONVENTURE, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer sowie Business Angels beteiligen sich erneut.<\/p>\n\n\n\n
Gardia hat ein mobiles Notrufsystem entwickelt, das speziell auf die Bed\u00fcrfnisse von Senioren zugeschnitten ist. Kern der L\u00f6sung ist ein Notrufarmband mit automatischer Sturzerkennung, das sowohl zu Hause als auch unterwegs funktioniert, unabh\u00e4ngig von einem Smartphone. Hardware, Software, App und KI-Algorithmus stammen vollst\u00e4ndig aus eigener Entwicklung.
\u201eZuverl\u00e4ssige Sturzerkennung erfordert eine technologisch hochkomplexe und pr\u00e4zise Entwicklung\u201c, sagt Marlon Besuch, Mitgr\u00fcnder und CEO von Gardia. \u201eGleichzeitig sehen wir, dass viele bestehende Notrufsysteme im Alltag nicht genutzt werden, weil sie stigmatisierend wirken oder zu kompliziert sind. Unser Anspruch war es daher, eine technisch exzellente L\u00f6sung zu entwickeln, die Menschen gerne tragen und die im Ernstfall verl\u00e4sslich hilft.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Gardia hat im DACH-Raum eine f\u00fcnfstellige Zahl aktiver Nutzer erreicht und eine f\u00fchrende Position im Markt f\u00fcr mobile Notrufsysteme aufgebaut. Treiber des Wachstums sind die hohe Nutzerbindung sowie die vollst\u00e4ndige Erstattungsf\u00e4higkeit durch deutsche Krankenkassen.<\/p>\n\n\n\n
\u201eGardia adressiert ein wachsendes gesellschaftliches Problem mit einem Produkt, das zuverl\u00e4ssig funktioniert und im Alltag akzeptiert wird\u201c, sagt David Zwagemaker, Partner bei Peak. \u201e\u00dcberzeugt hat uns, dass Gardia Technologie, Design und Nutzerakzeptanz von Beginn an zusammendenkt und damit eine skalierbare L\u00f6sung schafft, die Senioren ein sicheres und selbstbestimmtes Leben erm\u00f6glicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Der demografische Wandel f\u00fchrt zu einem steigenden Bedarf an entsprechenden L\u00f6sungen. In der EU wird die Zahl der Menschen \u00fcber 65 Jahren in den n\u00e4chsten zehn Jahren von heute 97 Millionen auf \u00fcber 110 Millionen steigen. In Deutschland, wo 96 Prozent der Senioren in privaten Haushalten leben, spitzt sich der Fachkr\u00e4ftemangel in der Pflege weiter zu.<\/p>\n\n\n\n
J\u00e4hrlich ereignen sich etwa 5,7 Millionen St\u00fcrze bei Senioren \u00fcber 65 Jahren, wobei viele nicht selbstst\u00e4ndig aufstehen oder Hilfe rufen k\u00f6nnen. Verz\u00f6gerte Hilfe erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr schwere Folgesch\u00e4den und Pflegebed\u00fcrftigkeit. Ein verl\u00e4ssliches Sicherheitsnetz f\u00fcr selbstst\u00e4ndig lebende Menschen wird entscheidend sein, um das Gesundheitssystem zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n
Mit dem Kapital aus der Series-A plant Gardia im DACH-Raum weiter zu wachsen, international zu expandieren und sein B2B-Gesch\u00e4ft im Pflege- und Gesundheitssektor auszubauen. Das Wachstum wird durch eine Partnerschaft mit Bosch gest\u00fctzt, die eine ma\u00dfgeschneiderte 24\/7-Notrufbetreuung durch geschulte Fachkr\u00e4fte sicherstellt. Diese bearbeiten Notf\u00e4lle nach individuell definierten Prozessen, einschlie\u00dflich klarer Eskalations- und Kontaktketten.<\/p>\n\n\n\n
Durch die Zusammenarbeit mit Beurer, einem international f\u00fchrenden Unternehmen f\u00fcr Produkte rund um einen gesunden Lebensstil mit einem Distributionsnetz in mehr als 100 L\u00e4ndern, ist Gardia zudem \u00fcber etablierte Online- und station\u00e4re Vertriebskan\u00e4le verf\u00fcgbar und damit in vertrauten Einkaufsumfeldern f\u00fcr Familien pr\u00e4sent. Parallel arbeitet das Unternehmen an der n\u00e4chsten Generation seines Notrufsystems.<\/p>\n\n\n\n
Bild Michael Hummels<\/a> und Marlon Besuch<\/a><\/p>\n\n\n\n Quelle STUDIO GHOST<\/p>\n\n\n\n