{"id":125414,"date":"2026-07-01T09:59:30","date_gmt":"2026-07-01T07:59:30","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=125414"},"modified":"2026-07-01T09:59:30","modified_gmt":"2026-07-01T07:59:30","slug":"marken-marketing-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/marken-marketing-ki\/","title":{"rendered":"Echte Erlebnisse gewinnen im KI-Zeitalter an Bedeutung"},"content":{"rendered":"\n
Marken m\u00fcssen sich im Zeitalter der KI neu positionieren. Beim Markenfestival diskutierten Unternehmen, wie Marketing durch echte Erlebnisse, Emotionen und Vertrauen an Bedeutung gewinnt<\/strong><\/p>\n\n\n\n K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert das Marketing und die Markenf\u00fchrung grundlegend. Beim Markenfestival in D\u00fcsseldorf stand jedoch nicht die Technologie im Mittelpunkt. Die wichtigste Erkenntnis des Tages lautete: Je digitaler die Welt wird, desto wertvoller werden reale Erlebnisse.<\/p>\n\n\n\n D\u00fcsseldorf \u2013 Beim Markenfestival 2026 war die zentrale Frage: Wie schaffen Marken N\u00e4he, Vertrauen und Relevanz in einer Zeit, in der Inhalte zunehmend automatisiert mit KI entstehen?<\/p>\n\n\n\n Mehr als 400 Markenverantwortliche, Agenturen und Medienvertreter diskutierten unter dem Motto \u201eMensch. Marke. Emotion.\u201c \u00fcber die Zukunft der Markenf\u00fchrung. Von Volkswagen \u00fcber Meta und Ferrero bis zu Deichmann, Bahlsen oder Bugatti: Die Liste der vertretenen Marken am Festival war lang. Alle diskutierten, wie Marken heute echte Beziehungen zu Menschen aufbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n \u201eT-Systems in M\u00fcnchen t\u00e4tigt riesige Investitionen in KI-Rechenkapazit\u00e4t. Wir sind schnell und wollen das auch zeigen\u201c, erl\u00e4utert Christian Loefert, CMO T-Systems. Live Marketing sei das Instrument, um Technologie erlebbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n \u201eEventbudgets steigen w\u00e4hrend Marketingbudgets unter Druck stehen. Digital Natives lieben analog und CMO\u2019s lieben live, weil man da die Zielgruppe noch erreicht\u201c, sagte Colja Dams, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Vok Dams. Denn im Zeitalter des KI-Tsunamis wird das reale Erlebnis zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.<\/p>\n\n\n\n Sixt reagiert oft schon innerhalb von wenigen Stunden auf aktuelle Ereignisse und Trends und landet damit in den sozialen Medien regelm\u00e4\u00dfig Volltreffer bei der Community. \u201eF\u00fcr mich steht au\u00dfer Frage, ob man Trends auf Social Media aufgreifen sollte. Entscheidend ist, wie man das macht\u201c, sagte Katharina Greier von Sixt. Erfolgreiche Marken zeichnen sich laut Greier durch Klarheit, Konsequenz und einen unverwechselbaren Charakter aus. Wer jedem Trend blind hinterherl\u00e4uft, verliere seine Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n Je h\u00e4ufiger Inhalte automatisiert erstellt werden, desto wichtiger werden echte Erlebnisse. Diese Beobachtung zog sich durch nahezu alle Vortr\u00e4ge des Markenfestivals.<\/p>\n\n\n\n \u201eKI wird vieles schneller und effizienter machen. Die Frage ist nicht mehr, was automatisiert werden kann, sondern was Menschen auch k\u00fcnftig nur mit Menschen erleben k\u00f6nnen\u201c, sagte Hans-Willy Brockes, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ESB Marketing Netzwerks.<\/p>\n\n\n\n \u201eFestivals sind heute kreative Erlebnisr\u00e4ume, in denen Marken Teil des besonderen Live-Moments werden\u201c, sagte Marc Seemann von Rock am Ring.<\/p>\n\n\n\n \u201eDie Generation Z ist mit Reiz\u00fcberflutung aufgewachsen: Entertainment statt Werbung bedeutet f\u00fcr uns, das Erlebnis f\u00fcr den Festivalbesucher besser zu machen\u201c, sagt Florian Krenz von der ING DiBa.<\/p>\n\n\n\n Auch Simeon Schaaf von Stihl Timbersports betonte die Bedeutung echter Gemeinschaftserlebnisse. Die Marke Stihl lebe von den Athleten, Fans und Veranstaltern, die den Timbersport mittragen. Authentische Emotionen seien wirkungsvoller als jede Werbekampagne, daher investiert Stihl gro\u00dfe Teile ihres Budgets in die eigenen Sportevents.<\/p>\n\n\n\n Ob Sport, Musik, Tourismus oder Konsumg\u00fcter: Erfolgreiche Marken brauchen Relevanz. F\u00fcr Christian Poschmann, Executive Director Corporate Events bei D.Live, liegt genau darin die St\u00e4rke von Live-Erlebnissen: \u201eMenschen erinnern sich nicht an den hundertsten Post. Sie erinnern sich an Momente, die sie gemeinsam erlebt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n Vertreter der St\u00e4dte D\u00fcsseldorf, Dortmund und Bochum machten deutlich, dass erfolgreiche Standortmarken heute nicht mehr allein durch Kampagnen entstehen. Entscheidend sei, ob Menschen eine Marke tats\u00e4chlich erleben und sich mit ihr identifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n \u201eMenschen kommen nicht zu uns, um Werbung zu konsumieren. Sie kommen, weil sie ihr n\u00e4chstes Abenteuer planen und Inspiration suchen\u201c, sagte Timmy Hoppe<\/a> von komoot. Statt kurzfristiger Aufmerksamkeit gehe es f\u00fcr Marken darum, Menschen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum auf ihrem Weg zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n Bild Timmy Hoppe von komoot Bildcredits\/Fotograf Gabriele Griessenb\u00f6ck<\/p>\n\n\n\n Quelle ESB Marketing Netzwerk AG<\/p>\n\n\n\nKI ver\u00e4ndert Marketing und Markenf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n
Echtzeit-Marketing als Erfolgsfaktor<\/h3>\n\n\n\n
Live-Erlebnisse werden zum Wettbewerbsvorteil<\/h3>\n\n\n\n
Marken werden zu langfristigen Begleitern<\/h3>\n\n\n\n