{"id":125462,"date":"2026-07-03T09:25:04","date_gmt":"2026-07-03T07:25:04","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=125462"},"modified":"2026-07-03T09:25:04","modified_gmt":"2026-07-03T07:25:04","slug":"additive-marking-bauteile-digitaler-produktpass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/additive-marking-bauteile-digitaler-produktpass\/","title":{"rendered":"Additive Marking erh\u00e4lt Investment von butterfly & elephant"},"content":{"rendered":"\n
butterfly & elephant, die Beteiligungsgesellschaft von GS1 Germany, investiert in die Additive Marking GmbH. Das von Dr. Ulrich Jahnke, Dr. Matthias Habdank und Philipp Alexander Bornefeld gegr\u00fcndete Startup hat ein patentiertes Verfahren entwickelt, das GS1-konforme, maschinenlesbare Codes bereits w\u00e4hrend des 3D-Druckprozesses untrennbar in Bauteile integriert. Damit wird jedes Bauteil vom ersten Moment seiner Entstehung an digital identifizierbar und \u00fcber die gesamte Lieferkette hinweg l\u00fcckenlos dokumentierbar. Das reduziert den Aufwand f\u00fcr Qualit\u00e4tssicherung und Compliance erheblich und macht zus\u00e4tzliche Kennzeichnungsschritte \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n
In vielen Branchen erfolgt die Kennzeichnung von Bauteilen erst nach ihrer Herstellung, etwa durch Laser, Gravur oder Labels. Additive Marking verlagert diesen Schritt in den Fertigungsprozess selbst: Maschinenlesbare Codes werden bereits in der digitalen Konstruktionsphase verankert und entstehen beim Druck als untrennbarer Bestandteil des Bauteils. Dadurch entfallen manuelle Prozessschritte, Fehlerquellen werden reduziert und Produktionsdaten sowie Qualit\u00e4tsnachweise stehen automatisch bereit. F\u00fcr Branchen mit hohen Dokumentationsanforderungen wie Automotive, Aerospace oder Defense bedeutet das einen strukturellen Effizienzgewinn.<\/p>\n\n\n\n
Erg\u00e4nzt wird das Markierungsverfahren durch eine modulare Softwarel\u00f6sung zur Serialisierung und Verwaltung der Codes mit Schnittstellen zu ERP-, MES- und PLM-Systemen. Mit dem innovativen Technologiestack zum Barcode-Scanning k\u00f6nnen auch Direct-Part-Marking-Codes (DPM) zuverl\u00e4ssig und mobil erfasst werden, die aufgrund von Materialeigenschaften oder anspruchsvollen Oberfl\u00e4chenstrukturen mit herk\u00f6mmlichen Scanl\u00f6sungen oft nur schwer lesbar sind. Die L\u00f6sung funktioniert auf Standard-Smartphones und kommt ohne zus\u00e4tzliche Spezialhardware aus. Damit wird der Zugang zu standardisierter Bauteilidentifikation insbesondere f\u00fcr industrielle KMU deutlich vereinfacht.<\/p>\n\n\n\n
\u201eDie Industrie fragt heute nicht mehr, ob R\u00fcckverfolgbarkeit kommt, sondern wie. Mit butterfly & elephant k\u00f6nnen wir diese Antwort gemeinsam geben \u2013 auf Basis von Standards, die bereits in Millionen von Lieferketten verankert sind\u201c, sagt Dr. Ulrich Jahnke<\/a>, Mitgr\u00fcnder und CEO bei Additive Marking.<\/p>\n\n\n\n Additive Marking verbindet die physische Kennzeichnung von Bauteilen mit einer digitalen Dateninfrastruktur auf Basis von GS1 Standards. Durch die Integration von GS1 Digital Link entstehen bereits im Fertigungsprozess eindeutige digitale Identit\u00e4ten, die Produkt-, Qualit\u00e4ts- und Herkunftsdaten mit dem jeweiligen Bauteil verkn\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n Mit der Plattform PASS-X.EU erg\u00e4nzt Additive Marking die physische Kennzeichnung um die Bereitstellung der zugeh\u00f6rigen Produktdaten f\u00fcr Anwendungen wie den Digitalen Produktpass (DPP). So entsteht eine durchg\u00e4ngige Verbindung zwischen physischem Produkt und digitalen Daten. Diese reicht von der Herstellung \u00fcber die Nutzung bis hin zur Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n Vor dem Hintergrund der EU-Verordnung \u00fcber \u00f6kodesigngerechte Produkte (ESPR) gewinnt diese Verkn\u00fcpfung zunehmend an Bedeutung. Mit dem DPP schafft die Europ\u00e4ische Union die Grundlage f\u00fcr mehr Transparenz \u00fcber Herkunft, Zusammensetzung und Lebenszyklus von Produkten. Additive Marking erm\u00f6glicht Unternehmen bereits heute, die daf\u00fcr erforderlichen Daten standardisiert zu erfassen, mit dem Produkt zu verkn\u00fcpfen und digital bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n \u201eUnsere Aufgabe ist es, Unternehmen zu finden, die GS1 Standards nicht nur verwenden, sondern in neue Anwendungsfelder \u00fcbertragen. Additive Marking leistet genau das mit einer L\u00f6sung, die die Industrie braucht, um den kommenden regulatorischen Anforderungen einen Schritt voraus zu sein\u201c, sagt Benjamin Birker<\/a>, Managing Director bei butterfly & elephant.<\/p>\n\n\n\n Bild Das Gr\u00fcnderteam von Additive Marking. Von links nach rechts: Philipp Alexander Bornefeld (CTO), Dr. Matthias Habdank (CEO) und Dr. Ulrich Jahnke (CEO). Bildrechte: Additive Marking GmbH<\/p>\n\n\n\n Quelle GS1 Germany<\/p>\n\n\n\nGrundlage f\u00fcr den Digitalen Produktpass<\/h3>\n\n\n\n
PASS-X.EU verbindet Produkt und Daten<\/h3>\n\n\n\n
EU-Vorgaben erh\u00f6hen den Bedarf an Transparenz<\/h3>\n\n\n\n