{"id":126886,"date":"2026-09-07T14:02:54","date_gmt":"2026-09-07T12:02:54","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=126886"},"modified":"2026-09-07T14:02:56","modified_gmt":"2026-09-07T12:02:56","slug":"serwas-rechenleistung-waerme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/serwas-rechenleistung-waerme\/","title":{"rendered":"Serwas Technologies: GreenTech holt Pre-Seed f\u00fcr Server-W\u00e4rme"},"content":{"rendered":"\n
Innsbrucker GreenTech Startup verbindet Rechenleistung mit W\u00e4rmeversorgung und plant weiteres Closing im Oktober<\/strong><\/p>\n\n\n\n Das Innsbrucker GreenTech Startup Serwas Technologies<\/strong> hat das erste Closing seiner Pre Seed Finanzierungsrunde \u00fcber knapp 300.000 Euro<\/strong> erfolgreich abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n Angef\u00fchrt wird die Finanzierungsrunde von Gateway Ventures als Lead Investor<\/strong>. Beteiligt sind zudem Business Angels aus dem Pioneers Club<\/strong> sowie das MCI Innsbruck<\/strong>. Im Rahmen eines f\u00fcr Oktober geplanten Second Closings<\/strong> soll die Runde gezielt um weitere Investoren erweitert und zus\u00e4tzliches Kapital f\u00fcr den weiteren Ausbau aufgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n Serwas betreibt dezentrale Serverinfrastruktur und stellt die darauf verf\u00fcgbare Rechenleistung externen Unternehmen zur Verf\u00fcgung. Die beim Betrieb entstehende Abw\u00e4rme wird gleichzeitig zur W\u00e4rmeversorgung von Geb\u00e4uden genutzt. Mit dem eingesammelten Kapital sollen weitere Standorte erschlossen und der erste Standort in einem Innsbrucker Hallenbad weiter ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n Serwas platziert seine Server direkt in Geb\u00e4uden mit konstant hohem W\u00e4rmebedarf, etwa Schwimmb\u00e4dern, Hotels, Pflegeeinrichtungen und gr\u00f6\u00dferen Wohnanlagen. Eine eigens entwickelte K\u00fchltechnologie erm\u00f6glicht es, die beim Betrieb entstehende W\u00e4rme direkt aus den Servern abzuf\u00fchren und f\u00fcr Heizung und Warmwasserbereitung zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n Serwas betreibt die Server selbst und \u00fcbernimmt die Integration in die bestehende W\u00e4rmeinfrastruktur der Geb\u00e4ude. Die erzeugte Rechenleistung wird externen Unternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt. Damit verbindet das Unternehmen zwei Bereiche, deren Bedeutung in den kommenden Jahren weiter zunehmen d\u00fcrfte: den wachsenden Bedarf an Rechenleistung und die nachhaltige W\u00e4rmeversorgung von Geb\u00e4uden.<\/p>\n\n\n\n \u201eWir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die dabei entstehende W\u00e4rme direkt gebraucht wird. Server sollen k\u00fcnftig nicht nur rechnen, sondern gleichzeitig Geb\u00e4ude beheizen. Mit dem neuen Kapital wollen wir unseren ersten Standort weiter ausbauen und das Konzept auf weitere Geb\u00e4ude \u00fcbertragen\u201c<\/strong>, sagt Timo Berkmann, Co Founder von Serwas Technologies.<\/strong><\/p>\n\n\n\n \u201eSerwas verbindet zwei M\u00e4rkte, die in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen werden: Rechenleistung und nachhaltige Energieversorgung. Besonders \u00fcberzeugt uns der dezentrale Ansatz, weil neue Rechenkapazit\u00e4ten dort aufgebaut werden k\u00f6nnen, wo die entstehende W\u00e4rme unmittelbar genutzt wird. Wir sehen gro\u00dfes Potenzial in diesem Modell und freuen uns, Serwas als Lead Investor beim weiteren Wachstum zu begleiten\u201c<\/strong>, sagt Markus Kainz, Gr\u00fcnder und CEO von Gateway Ventures.<\/p>\n\n\n\n Insbesondere durch den zunehmenden Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz w\u00e4chst der Bedarf an Rechenleistung stark. Gleichzeitig wird der Ausbau klassischer Rechenzentren durch hohe Anforderungen an Stromanschl\u00fcsse, begrenzte Netzkapazit\u00e4ten und lange Planungszeiten zunehmend erschwert.<\/p>\n\n\n\n Serwas verfolgt deshalb einen dezentralen Ansatz und nutzt bestehende Geb\u00e4ude als Standorte f\u00fcr Serverinfrastruktur. Dadurch k\u00f6nnen neue Rechenkapazit\u00e4ten dort aufgebaut werden, wo bereits geeignete Infrastruktur und ein kontinuierlicher W\u00e4rmebedarf vorhanden sind. Das erm\u00f6glicht einen schnelleren Ausbau, ohne neue gro\u00dfe Rechenzentren an wenigen zentralen Standorten errichten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n Ein weiterer Vorteil liegt in der Nutzung der beim Betrieb entstehenden W\u00e4rme. W\u00e4hrend diese in klassischen Rechenzentren meist aufwendig abgef\u00fchrt werden muss, wird sie bei Serwas direkt f\u00fcr Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Dadurch kann die eingesetzte Energie doppelt genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr Geb\u00e4udebetreiber k\u00f6nnen so Heizkosten und CO\u2082 Emissionen reduziert werden. Gleichzeitig sinkt der zus\u00e4tzliche Energiebedarf f\u00fcr die K\u00fchlung der Server.<\/p>\n\n\n\n Der erste Standort des Unternehmens befindet sich bereits in einem Innsbrucker Hallenbad. Mit dem Kapital aus dem ersten Closing soll dieser Standort weiter ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n Parallel dazu will Serwas weitere geeignete Geb\u00e4ude erschlie\u00dfen und das Modell schrittweise skalieren.<\/p>\n\n\n\n Serwas will Digitalisierung damit zu einem Teil der Energiewende machen: Rechenleistung soll dort entstehen, wo auch die dabei entstehende W\u00e4rme sinnvoll genutzt werden kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n Teamfoto Serwas (c) privat<\/p>\n\n\n\n Quelle Serwas Technologies FlexCo<\/p>\n\n\n\nRechenleistung und W\u00e4rmeversorgung miteinander verbinden<\/h3>\n\n\n\n
Wachsender Bedarf an Rechenleistung<\/h3>\n\n\n\n
Serverw\u00e4rme f\u00fcr Heizung und Warmwasser<\/h3>\n\n\n\n
Weitere Standorte sollen erschlossen werden<\/h3>\n\n\n\n