{"id":127105,"date":"2026-09-10T09:02:04","date_gmt":"2026-09-10T07:02:04","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127105"},"modified":"2026-09-10T09:02:06","modified_gmt":"2026-09-10T07:02:06","slug":"craftwerk-fachkraefte-recruiting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/craftwerk-fachkraefte-recruiting\/","title":{"rendered":"Garantie gegen Fachkr\u00e4ftemangel: Craftwerk besetzt Stellen in 30 Tagen"},"content":{"rendered":"\n

Craftwerk unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, Fachkr\u00e4fte mit einem systematischen Recruiting gezielt und planbar zu gewinnen<\/h2>\n\n\n\n

K\u00f6nnen Sie Craftwerk kurz vorstellen und erz\u00e4hlen, wie Sie als Gr\u00fcnder Kourosh Shaiban das Unternehmen aufgebaut haben?<\/h3>\n\n\n\n

Craftwerk ist eine digitale Recruiting-Agentur, die sich darauf spezialisiert hat, Familienbetriebe im Handwerk und Handel bei der Gewinnung von Fachkr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen \u2013 mit einer vertraglich garantierten Besetzung innerhalb von 30 Tagen.<\/p>\n\n\n\n

Wir haben Craftwerk so aufgebaut, dass unser Recruiting-Prozess auf einem klaren System basiert, das unter bestimmten Voraussetzungen zuverl\u00e4ssig und planbar funktioniert. Dabei ist jeder einzelne Arbeitsschritt standardisiert und systematisiert. Genau diese Struktur erm\u00f6glicht es uns, Recruiting nicht dem Zufall zu \u00fcberlassen, sondern f\u00fcr unsere Partner planbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Welche Vision verfolgen Sie mit Craftwerk und wie m\u00f6chten Sie die Fachkr\u00e4ftegewinnung f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen ver\u00e4ndern?<\/h3>\n\n\n\n

Unsere Vision ist es, das Handwerk und den Handel in Deutschland nachhaltig positiv zu beeinflussen und damit einen Beitrag dazu zu leisten, dass Deutschland aus sich heraus wachsen kann.<\/p>\n\n\n\n

Langfristig m\u00f6chten wir die gr\u00f6\u00dfte Recruiting-Agentur Deutschlands werden und f\u00fcr gute Betriebe der verl\u00e4ssliche Ansprechpartner sein, wenn es um Fachkr\u00e4ftegewinnung geht. Unser Ziel ist, dass Unternehmer wieder Planungssicherheit bekommen und sich nicht st\u00e4ndig mit der Frage besch\u00e4ftigen m\u00fcssen, woher die n\u00e4chste Fachkraft kommt. Gute Betriebe sollten nicht gezwungen sein, Auftr\u00e4ge abzulehnen, nur weil ihnen das Personal fehlt.<\/p>\n\n\n\n

Craftwerk richtet sich vor allem an mittelst\u00e4ndische und inhabergef\u00fchrte Betriebe aus Handwerk, Industrie und Handel. Wo liegen aktuell deren gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei der Mitarbeitersuche?<\/h3>\n\n\n\n

Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt darin, dass es keine guten Betriebe gibt oder keine Fachkr\u00e4fte in der Region vorhanden sind. Vielmehr schaffen es viele gute Unternehmen nicht, von den richtigen Fachkr\u00e4ften auch als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Viele Betriebe gehen beispielsweise davon aus, dass es ausreicht, auf Social Media pr\u00e4sent zu sein oder eine Stellenanzeige zu ver\u00f6ffentlichen. Das allein reicht heute jedoch h\u00e4ufig nicht mehr aus. Es braucht eine systematische und fachlich wie technisch gut unterst\u00fctzte Ansprache, um die richtigen Menschen tats\u00e4chlich zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n

Sie sprechen gezielt Fachkr\u00e4fte an, die bereits besch\u00e4ftigt sind. Wie gelingt es Ihnen, diese f\u00fcr einen m\u00f6glichen Arbeitgeberwechsel zu gewinnen?<\/h3>\n\n\n\n

Ein Koch verr\u00e4t sein Rezept schlie\u00dflich auch nicht. (lacht)<\/p>\n\n\n\n

Was ich sagen kann: Gemeinsam mit aktiven Unternehmern aus Handwerk und Handel haben wir ein System entwickelt, das genau diesen Prozess systematisch erm\u00f6glicht. Dabei geht es nicht darum, Menschen einfach davon zu \u00fcberzeugen, ihren Arbeitgeber zu wechseln, sondern darum, die richtigen Fachkr\u00e4fte gezielt anzusprechen und f\u00fcr einen passenden Betrieb zu begeistern.<\/p>\n\n\n\n

Bei der Entwicklung dieses Prozesses haben uns auch unsere Gesellschafter und strategischen Partner Thimo Diener und Leonard Krall ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n

Welche Rolle spielt die Positionierung eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber in Ihrem Recruiting-Prozess?<\/h3>\n\n\n\n

Eine ganz entscheidende. Wenn ein Arbeitgeber noch nicht verstanden hat, dass seine Positionierung als attraktiver Arbeitgeber essenziell ist, dann hat er aus meiner Sicht ein anderes Problem als lediglich fehlendes Personal.<\/p>\n\n\n\n

Fachkr\u00e4fte m\u00fcssen einen Betrieb nicht nur kennen, sondern auch verstehen, warum sie gerade dort arbeiten m\u00f6chten. Genau diese Wahrnehmung spielt im Recruiting eine ma\u00dfgebliche Rolle.<\/p>\n\n\n\n

Von der Ansprache bis zur Vorqualifizierung begleiten Sie mehrere Schritte der Personalsuche. Was unterscheidet Ihren Ansatz von klassischen Personalvermittlungen?<\/h3>\n\n\n\n

Bei klassischen Ans\u00e4tzen werden Fachkr\u00e4fte h\u00e4ufig direkt kontaktiert und anschlie\u00dfend davon \u00fcberzeugt, den Arbeitgeber zu wechseln \u2013 beispielsweise \u00fcber ein h\u00f6heres Gehalt. Die Wechselmotivation entsteht dann oft prim\u00e4r \u00fcber finanzielle Anreize.<\/p>\n\n\n\n

Unser Ansatz ist ein anderer: Die Fachkraft soll sich proaktiv daf\u00fcr entscheiden, bei einem bestimmten Arbeitgeber arbeiten zu wollen, weil sie sich mit den Werten und der Ausrichtung des Unternehmens identifiziert.<\/p>\n\n\n\n

Das ist aus meiner Sicht ein ganz anderer und vor allem nachhaltigerer Wechselgrund.<\/p>\n\n\n\n

Craftwerk spricht von mehr als 1.650 realisierten Einstellungen. Welche Erfahrungen aus diesen Vermittlungen haben Ihren Ansatz besonders gepr\u00e4gt?<\/h3>\n\n\n\n

Eigentlich jede einzelne Erfahrung. Am Ende des Tages ist jeder Betrieb unterschiedlich und bringt seine eigenen Voraussetzungen und Herausforderungen mit.<\/p>\n\n\n\n

Aus jeder Vermittlung nehmen wir deshalb Erkenntnisse mit und nutzen diese, um unseren Prozess weiter zu sch\u00e4rfen und zu verbessern. Die Vielzahl an Einstellungen hat uns vor allem gezeigt, wie wichtig ein systematischer Prozess ist, der gleichzeitig flexibel genug bleibt, um die individuellen Gegebenheiten eines Betriebs zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n

Ein zentraler Bestandteil Ihres Angebots ist die vertraglich garantierte Besetzung offener Positionen. Wie funktioniert diese Garantie in der Praxis?<\/h3>\n\n\n\n

Das funktioniert sehr gut, weil wir bereits bei der Auswahl unserer Partner sehr streng vorgehen. F\u00fcr uns gibt es dabei zwei wichtige Voraussetzungen: Zum einen muss es in der jeweiligen Region grunds\u00e4tzlich Fachkr\u00e4fte geben, die f\u00fcr die Position infrage kommen. Zum anderen muss der Betrieb so aufgestellt sein, dass wir mit ihm erfolgreich arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Nur wenn diese Voraussetzungen erf\u00fcllt sind, geben wir unsere Garantie. Das ist f\u00fcr uns auch eine Frage der Seriosit\u00e4t. Wir m\u00f6chten keine Garantie aussprechen, wenn die Rahmenbedingungen daf\u00fcr nicht gegeben sind.<\/p>\n\n\n\n

Der Fachkr\u00e4ftemangel versch\u00e4rft den Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Wo st\u00f6\u00dft auch moderne Fachkr\u00e4ftegewinnung heute an ihre Grenzen?<\/h3>\n\n\n\n

Nat\u00fcrlich gibt es auch f\u00fcr modernes Recruiting Grenzen. Ein System kann viel leisten, aber es kann nicht zaubern. Wenn die grundlegenden Voraussetzungen auf Unternehmensseite nicht stimmen oder eine Position beispielsweise in einer Region dauerhaft nur sehr schwer zu besetzen ist, kann auch Recruiting das nicht vollst\u00e4ndig ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n

Entscheidend ist deshalb, dass Unternehmen bereit sind, sich mit ihrer eigenen Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber auseinanderzusetzen und die Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, dass Fachkr\u00e4fte sich auch langfristig f\u00fcr sie entscheiden.<\/p>\n\n\n\n

Wie hat Craftwerk seine eigene Systematik entwickelt, um Recruiting f\u00fcr Unternehmen strukturierter und planbarer zu machen?<\/h3>\n\n\n\n

Unser Prozess ist ganz klar aus der Praxis heraus entstanden. Wir haben ihn gemeinsam mit Unternehmern aus Handwerk und Handel entwickelt und direkt in Betrieben erprobt.<\/p>\n\n\n\n

Dabei haben uns insbesondere Leonard Krall und Thimo Diener mit ihrer Erfahrung aus der Praxis unterst\u00fctzt. Gemeinsam haben wir immer wieder analysiert, welche Faktoren entscheidend daf\u00fcr sind, dass unser System zuverl\u00e4ssig funktioniert.<\/p>\n\n\n\n

Dabei haben wir festgestellt, dass Recruiting unter den zuvor genannten Voraussetzungen tats\u00e4chlich systematisch und planbar umgesetzt werden kann. Genau daraus ist unsere heutige Systematik entstanden.<\/p>\n\n\n\n

Welche n\u00e4chsten Entwicklungen planen Sie f\u00fcr Craftwerk und wo m\u00f6chten Sie mit dem Unternehmen in den kommenden Jahren stehen?<\/h3>\n\n\n\n

Wir m\u00f6chten der erste Ansprechpartner f\u00fcr Handwerks- und Handelsbetriebe sein, wenn es um das Thema Fachkr\u00e4ftegewinnung geht. Unser Ziel ist, der bekannteste Anbieter in diesem Bereich zu werden \u2013 und gleichzeitig einer mit den besten Ergebnissen f\u00fcr unsere Partner.<\/p>\n\n\n\n

Wie weit wir dabei am Ende kommen, steht in den Sternen. Aber genau das macht Unternehmertum f\u00fcr mich auch aus: ein gro\u00dfes Ziel zu haben und sich Schritt f\u00fcr Schritt dorthin zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n

Welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrden Sie anderen Gr\u00fcndern geben, die ein Unternehmen aufbauen und nachhaltig am Markt etablieren m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n

Erstens: Schaut, dass ihr ein System entwickelt, das nachweislich funktioniert. Ein Unternehmen muss am Ende des Tages ein echtes Problem seiner Kunden l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n

Zweitens: Bleibt immer nah am Kunden und an der Praxis. Nur wenn man versteht, welches Problem man tats\u00e4chlich l\u00f6sen muss, kann man ein nachhaltiges Gesch\u00e4ftsmodell aufbauen.<\/p>\n\n\n\n

Und drittens: Immer weitermachen. R\u00fcckschl\u00e4ge geh\u00f6ren dazu. Entscheidend ist nicht, ob etwas einmal nicht funktioniert, sondern wie man damit umgeht und daraus lernt.<\/p>\n\n\n\n

Bildcredits Craftwerk<\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei\u00a0Kourosh Shaiban<\/a>\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n