{"id":127218,"date":"2026-09-15T09:05:49","date_gmt":"2026-09-15T07:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127218"},"modified":"2026-09-22T09:04:31","modified_gmt":"2026-09-22T07:04:31","slug":"die-hoehle-der-loewen-21-september-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/die-hoehle-der-loewen-21-september-2026\/","title":{"rendered":"H\u00f6hle der L\u00f6wen: Gl\u00fccksrad-Pitch, Pflanzenwand und Fenster-Drohne"},"content":{"rendered":"\n

Zwischen Gl\u00fccksrad, Pflanzwand und Fensterdrohne: Dieser Abend wird ungew\u00f6hnlich<\/h1>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen<\/strong> geht am 21. September 2026 mit sechs neuen Gesch\u00e4ftsideen in die n\u00e4chste Runde. Die H\u00f6hle der L\u00f6wen 2026<\/strong> bringt diesmal ungew\u00f6hnliche Produkte, junge Gr\u00fcnder, pers\u00f6nliche Geschichten und ambitionierte Technologien zusammen. Von einem automatisierten Pflanzsystem \u00fcber zuckerfreies Eis bis zur Fensterputzdrohne zeigen die H\u00f6hle der L\u00f6wen Startups<\/strong>, wie unterschiedlich Unternehmertum aussehen kann.<\/p>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen startet mit einem Investment per Gl\u00fccksrad<\/h3>\n\n\n\n

Anton Vrouzos<\/a> und Marius Ludwig aus D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln wollen mit DEKADOME<\/a> ein allt\u00e4gliches Problem l\u00f6sen: verstopfte oder langsam ablaufende Duschabfl\u00fcsse. Ihr kompakter und wiederverwendbarer Abflussreiniger arbeitet mit Druckst\u00f6\u00dfen und soll Haare sowie Shampoo- und Seifenreste l\u00f6sen \u2013 ohne chemische Reiniger.<\/p>\n\n\n\n

Ungew\u00f6hnlich ist nicht nur das Produkt, sondern vor allem die Verhandlung. Ein Gl\u00fccksrad entscheidet dar\u00fcber, welches Investmentangebot auf dem Tisch liegt. M\u00f6glich sind zwischen 30.000 Euro f\u00fcr 15 Prozent und 60.000 Euro f\u00fcr 30 Prozent der Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n

Ums\u00e4tze k\u00f6nnen die Gr\u00fcnder bislang nicht vorweisen. Mit frischem Kapital wollen sie zun\u00e4chst zeigen, dass tats\u00e4chlich Nachfrage besteht. Entsprechend kritisch diskutieren die L\u00f6wen, ob DEKADOME eine eigenst\u00e4ndige Innovation oder letztlich ein klassischer P\u00f6mpel in neuer Form ist. Trotzdem weckt das Konzept das Interesse mehrerer Investoren.<\/p>\n\n\n\n

H\u00f6hle der L\u00f6wen Startups zwischen Genuss und pers\u00f6nlicher Geschichte<\/h3>\n\n\n\n

Mit Poppy’s Eis<\/a> bringt Alena Leeb aus Riefensberg eine Gesch\u00e4ftsidee mit, die aus ihrem Familienalltag entstanden ist. Das Eis besteht aus Frucht und Gem\u00fcse, verzichtet auf Industriezucker und ist glutenfrei, laktosefrei sowie vegan. Pro St\u00fcck kommen nach Angaben der Gr\u00fcnderin lediglich 60 Kalorien zusammen.<\/p>\n\n\n\n

Die ersten Schritte hat Leeb bereits selbst finanziert. Mit 10.000 Euro eigenen Ersparnissen baute sie ihr Gesch\u00e4ft auf und verkaufte innerhalb von vier Monaten 10.000 Eis. Mittlerweile ist Poppy’s unter anderem in Schwimmb\u00e4dern, Freizeiteinrichtungen und Familienhotels erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n

Besonders pers\u00f6nlich wird der Pitch, als Leeb von einer drohenden Privatinsolvenz vor rund zehn Jahren erz\u00e4hlt. Ein Buch von Frank Thelen habe ihr damals geholfen, neue Perspektiven zu entwickeln. Nun steht sie ihm als Gr\u00fcnderin gegen\u00fcber. F\u00fcr 40.000 Euro bietet sie 40 Prozent ihres Unternehmens an.<\/p>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen erlebt einen ungew\u00f6hnlichen Pflege-Pitch<\/h3>\n\n\n\n

Deutlich provokanter tritt Markus Flagner<\/a> aus W\u00fcrzburg auf. Mit Penice<\/a> pr\u00e4sentiert er ein Pflegegel, das unangenehmen Ger\u00fcchen im m\u00e4nnlichen Intimbereich entgegenwirken soll. Statt Ger\u00fcche mit Parf\u00fcm zu \u00fcberdecken, setzt das Produkt unter anderem auf Zink sowie Rhabarber- und Rettichextrakte.<\/p>\n\n\n\n

Mit seiner Inszenierung als \u201ePrinz Penis\u201c ist dem Gr\u00fcnder die Aufmerksamkeit im Studio sicher. Doch nach dem \u00dcberraschungsmoment z\u00e4hlen auch hier Gesch\u00e4ftsmodell, Marktpotenzial und Skalierbarkeit. Flagner verlangt 70.000 Euro und bietet daf\u00fcr 25,1 Prozent seiner Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n

H\u00f6hle der L\u00f6wen 2026: F\u00fcnf junge Gr\u00fcnder drehen den Pitch um<\/h3>\n\n\n\n

F\u00fcr einen bemerkenswerten Moment sorgen Max Lauterbach<\/a>, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel. Die 19- und 20-J\u00e4hrigen aus Erlangen pr\u00e4sentieren CompactGreens<\/a>, eine automatisierte Pflanzenwand f\u00fcr den Anbau von Kr\u00e4utern, Salaten, Tomaten, Chilis oder Erdbeeren in Innenr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n

Ein Wassertank, eine selbst entwickelte Bew\u00e4sserungstechnik und eine App sollen den Pflegeaufwand deutlich reduzieren. Licht und Bew\u00e4sserung werden automatisch an die jeweiligen Pflanzen angepasst.<\/p>\n\n\n\n

Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit und abgeschlossenem Beta-Test berichten die Gr\u00fcnder von mehr als 170 Kaufanfragen. F\u00fcr 180.000 Euro wollen sie 15 Prozent ihres Unternehmens abgeben. Ihr Auftritt beeindruckt die Investoren so sehr, dass die Rollen zeitweise getauscht werden: Die Gr\u00fcnder d\u00fcrfen auf den Sesseln der L\u00f6wen Platz nehmen, w\u00e4hrend die Investoren die Pitch-Position \u00fcbernehmen. Trotz aller Begeisterung bleiben Preisgestaltung, Marge und Unternehmensbewertung entscheidende Punkte.<\/p>\n\n\n\n

H\u00f6hle der L\u00f6wen Startups suchen L\u00f6sungen f\u00fcr den Familienalltag<\/h3>\n\n\n\n

Gesa Vieting<\/a> aus Dortmund pr\u00e4sentiert mit monobag eine Handtasche mit integrierter Tragehilfe<\/a> f\u00fcr Kinder. Gemeinsam mit Co-Gr\u00fcnderin Anja D\u00fcrrwang entwickelte sie das Produkt f\u00fcr Situationen, in denen Kinder unterwegs nicht mehr weiterlaufen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n

Die Tasche ist f\u00fcr Kinder bis maximal 20 Kilogramm ausgelegt und soll insbesondere auf Reisen, beim Einkaufen und im t\u00e4glichen Familienleben zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t bieten. Vieting pr\u00e4sentiert die gemeinsame Gesch\u00e4ftsidee allein und sucht 75.000 Euro f\u00fcr 25 Prozent der Firmenanteile. Neben Kapital w\u00fcnschen sich die Gr\u00fcnderinnen vor allem unternehmerische Erfahrung und einen starken Sparringspartner.<\/p>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen zwischen Fensterputzen und Zukunftstechnologie<\/h3>\n\n\n\n

Technologisch ambitioniert wird der Abend mit clearBee<\/a>. Ronald Lilleg-Staudenherz<\/a> und Naveen Rajan SK aus Wien wollen die Fensterreinigung mithilfe einer Drohne automatisieren.<\/p>\n\n\n\n

Das System kombiniert eine handels\u00fcbliche Drohne mit Reinigungsadapter und Ladestation. Die Drohne soll Fenster selbstst\u00e4ndig anfliegen und regelm\u00e4\u00dfig reinigen. An der Station wird sie geladen und mit Reinigungsmittel versorgt. Statt stark verschmutzte Scheiben einmal aufwendig zu s\u00e4ubern, basiert das Konzept auf einer kontinuierlichen Pflege.<\/p>\n\n\n\n

Rund 450.000 Euro sind nach Angaben der Gr\u00fcnder bereits in die Entwicklung geflossen. Nun suchen sie weitere 300.000 Euro f\u00fcr zehn Prozent ihres Unternehmens. Gleichzeitig macht der Pitch deutlich, dass zwischen einer ambitionierten Vision und einem vollst\u00e4ndig marktreifen Produkt noch Entwicklungsarbeit liegen kann.<\/p>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen am 21. September 2026 setzt auf gro\u00dfe Gegens\u00e4tze<\/h3>\n\n\n\n

Die neue Folge zeigt die enorme Bandbreite der H\u00f6hle der L\u00f6wen Startups<\/strong>. Ein einfaches Werkzeug f\u00fcr den Duschabfluss trifft auf autonome Drohnentechnik, eine Pflanzenwand auf Eis ohne Industriezucker und eine Handtasche auf Intimpflege.<\/p>\n\n\n\n

Gerade diese Gegens\u00e4tze pr\u00e4gen die H\u00f6hle der L\u00f6wen 2026<\/strong>. Entscheidend ist am Ende nicht allein, wie \u00fcberraschend eine Idee klingt. Die Gr\u00fcnder m\u00fcssen zeigen, dass Produkt, Nachfrage, Zahlen und Unternehmensbewertung zusammenpassen. Am 21. September 2026 wird sich in Die H\u00f6hle der L\u00f6wen<\/strong> zeigen, welche Konzepte den Sprung vom \u00fcberzeugenden Pitch zum Investment schaffen.<\/p>\n\n\n\n

Bild Die „L\u00f6wen“ (v.l.) Judith Williams, Frank Thelen, Janna Ensthaler, Ralf D\u00fcmmel und Andreas w. Herb.
Foto: RTL \/ Bernd-Michael Maurer<\/p>\n\n\n\n