{"id":127418,"date":"2026-09-25T09:50:36","date_gmt":"2026-09-25T07:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127418"},"modified":"2026-09-25T09:50:37","modified_gmt":"2026-09-25T07:50:37","slug":"ginmon-christian-lindner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/ginmon-christian-lindner\/","title":{"rendered":"Ginmon: Christian Lindner steigt als Investor beim Frankfurter Fintech ein"},"content":{"rendered":"\n
Christian Lindner beteiligt sich an der Ginmon Gruppe. Das Frankfurter Fintech liefert Banken, Finanzdienstleistern und unabh\u00e4ngigen Beratern die Technik f\u00fcr digitale Geldanlage und Altersvorsorge unter eigener Marke. Im Fokus steht dabei vor allem das neue Altersvorsorgedepot, das am 1. Januar 2027 startet. Zur H\u00f6he der Beteiligung macht das Unternehmen keine Angaben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n Ginmon startete 2014 als Anbieter f\u00fcr digitales Verm\u00f6gensmanagement. Heute ruht das Gesch\u00e4ft jedoch auf drei S\u00e4ulen. Neben der eigenen Geldanlage f\u00fcr Privat- und Firmenkunden betreibt die Gruppe zwei Angebote f\u00fcr andere Finanzunternehmen.<\/p>\n\n\n\n Das erste hei\u00dft Ginmon Technology. \u00dcber ginmon.tech erhalten Banken und Finanzdienstleister eine modulare Technik f\u00fcr digitale Geldanlage und Vorsorge. Diese L\u00f6sung ist White-Label: Partner bauen damit eigene Produkte, die sie unter ihrer Marke anbieten. Dabei greifen sie auf eine bestehende technische und regulatorische Basis zur\u00fcck und binden diese in ihre Apps und Portale ein. Zu den Nutzern z\u00e4hlt unter anderem die europ\u00e4ische Neobank bunq.<\/p>\n\n\n\n Die zweite Plattform hei\u00dft apeiron Wealth. Sie richtet sich an unabh\u00e4ngige Finanz- und Verm\u00f6gensberater sowie an Finanzvertriebe. Die Software deckt dabei die ganze Kette ab: vom Onboarding \u00fcber Portfoliomanagement und Reporting bis zur Geb\u00fchrenabrechnung. Au\u00dferdem sind Depotf\u00fchrung und Wertpapierabwicklung integriert. Berater k\u00f6nnen die Plattform ebenfalls unter eigener Marke nutzen, und zwar sowohl in rein digitaler als auch in pers\u00f6nlicher Beratung.<\/p>\n\n\n\n \u201eWir haben Ginmon in den vergangenen Jahren konsequent neben dem digitalen Verm\u00f6gensmanagement zu einem Technologieanbieter f\u00fcr die Finanzindustrie ausgebaut\u201c, sagt Lars Reiner, Gr\u00fcnder und CEO der Ginmon Gruppe.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n Den Zeitpunkt des Einstiegs pr\u00e4gt vor allem ein Termin: Ab dem 1. Januar 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot. Damit entsteht nach Einsch\u00e4tzung von Ginmon ein neuer Markt f\u00fcr Vorsorge \u00fcber den Kapitalmarkt. F\u00fcr das Fintech ist das daher ein zus\u00e4tzliches Einsatzfeld seiner Technik. Banken und andere Anbieter sollen auf der Ginmon-Basis eigene digitale Produkte f\u00fcr das Depot entwickeln. Unabh\u00e4ngige Berater wiederum sollen solche L\u00f6sungen \u00fcber apeiron Wealth in ihre Beratung einbinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Erste Schritte in diese Richtung gibt es bereits. So haben Ginmon und der globale Verm\u00f6gensverwalter Franklin Templeton k\u00fcrzlich eine Partnerschaft f\u00fcr das Altersvorsorgedepot bekannt gegeben. Sie baut auf der apeiron-Wealth-Plattform auf.<\/p>\n\n\n\n Lindner begr\u00fcndet sein Investment mit einem Thema, f\u00fcr das er sich seit Jahren einsetzt: mehr Aktienkultur und mehr kapitalgedeckte Vorsorge in Deutschland. \u201eDeutschland braucht mehr Kapitalbildung in privater Hand\u201c, sagt er. \u00dcberzeugt habe ihn zudem das Gesch\u00e4ftsmodell. Ginmon biete nicht nur einzelne Finanzprodukte an, sondern die technische Infrastruktur dahinter. Dadurch k\u00f6nnten Banken und andere Anbieter moderne L\u00f6sungen \u201eschnell und skalierbar\u201c an den Markt bringen.<\/p>\n\n\n\n Mit Blick auf das neue Depot erg\u00e4nzt Lindner: \u201eMit dem Altersvorsorgedepot wird Kapitalmarktinvestment f\u00fcr die private Altersvorsorge erheblich an Bedeutung gewinnen. Entscheidend ist jetzt, dass daraus attraktive, kosteneffiziente und digitale Angebote f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen entstehen.\u201c Genau an dieser Stelle zwischen Kapitalmarkt und Technik sieht er f\u00fcr Ginmon gro\u00dfes Potenzial.<\/p>\n\n\n\n Ginmon arbeitet bereits profitabel. Das Unternehmen will seine Plattform nun als Basis f\u00fcr digitale Geldanlage und Vorsorge in Deutschland und Europa weiter ausbauen. Die Zielgruppe ist dabei breit: Neben Banken nennt Reiner auch Versicherer, Vertriebe und unabh\u00e4ngige Berater.<\/p>\n\n\n\n \u201eDas Altersvorsorgedepot ist daf\u00fcr ein besonders aktuelles Beispiel\u201c, sagt Reiner. \u201eWir freuen uns, Christian Lindner als Investor f\u00fcr diese n\u00e4chste Wachstumsphase gewonnen zu haben.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n Christian Lindner beteiligt sich an der Ginmon Gruppe. Das Fintech aus Frankfurt am Main entwickelt digitale Technik f\u00fcr Geldanlage und Altersvorsorge.<\/p> <\/div> Zur H\u00f6he der Beteiligung haben Ginmon und Lindner keine Angaben gemacht.<\/p> <\/div> Ginmon bietet digitales Verm\u00f6gensmanagement f\u00fcr Endkunden an. Zudem stellt die Gruppe Banken, Finanzdienstleistern und unabh\u00e4ngigen Beratern White-Label-Technik bereit \u2013 \u00fcber Ginmon Technology und die Beraterplattform apeiron Wealth.<\/p> <\/div> Ginmon startete 2014. Gr\u00fcnder und CEO ist Lars Reiner.<\/p> <\/div> Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027. Banken und Berater sollen auf Basis der Ginmon-Technik eigene Angebote daf\u00fcr unter eigener Marke entwickeln k\u00f6nnen.<\/p> <\/div> <\/div>\n\n\n\n Bild Christian Lindner, Lars Reiner<\/a> und Ulrich Bauer Copyright Diana Riazantsev Ginmon<\/p>\n\n\n\n Quelle Ginmon GmbH<\/p>\n\n\n\nGinmon und Christian Lindner: Die Eckdaten des Investments<\/h3>\n\n\n\n
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Vom digitalen Verm\u00f6gensverwalter zum Technik-Partner der Finanzbranche<\/h3>\n\n\n\n
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Altersvorsorgedepot als neuer Wachstumsmarkt<\/h3>\n\n\n\n
N\u00e4chste Wachstumsphase in Deutschland und Europa<\/h3>\n\n\n\n
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