{"id":127521,"date":"2026-09-29T11:17:34","date_gmt":"2026-09-29T09:17:34","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127521"},"modified":"2026-09-29T11:17:35","modified_gmt":"2026-09-29T09:17:35","slug":"investoren-technologie-geschaeftsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/investoren-technologie-geschaeftsmodell\/","title":{"rendered":"250.000 Euro f\u00fcr 2,5 Prozent: Dieser Abend bringt die Investoren ins Gr\u00fcbeln"},"content":{"rendered":"\n

Investoren<\/strong> m\u00fcssen am 5. Oktober 2026 bei VOX zwischen ungew\u00f6hnlichen Produkten, ambitionierten Bewertungen und Gesch\u00e4ftsideen aus Lifestyle, Technologie, Familienalltag und Wellness entscheiden.<\/h2>\n\n\n\n

Am Montagabend wird es f\u00fcr die Investorinnen und Investoren besonders vielseitig. Gleich mehrere Konzepte k\u00f6nnten f\u00fcr intensive Diskussionen sorgen. W\u00e4hrend ein Gr\u00fcnderteam eine Bewertung von zehn Millionen Euro aufruft, treten zwei junge Marken in einem direkten Battle gegeneinander an. Dazu kommen M\u00e4nnerpflege, eine besondere Babytragetasche und ein Akupressur-Konzept zur Selbstanwendung.<\/p>\n\n\n\n

Die neue Folge l\u00e4uft am 5. Oktober 2026 um 20:15 Uhr bei VOX<\/strong>. Mit dabei sind je nach Pitch Judith Williams, Dagmar W\u00f6hrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel, Frank Thelen, Johannes Kliesch und Andreas W. Herb.<\/p>\n\n\n\n

Zwei Konzepte k\u00e4mpfen um die Aufmerksamkeit der Investoren<\/h3>\n\n\n\n

Gleich zu Beginn wartet eine besondere Konkurrenzsituation. whiffy und POP CHARMS treten in einem Battle gegeneinander an. Beide Konzepte besch\u00e4ftigen sich mit dem Smartphone, k\u00f6nnten aber unterschiedlicher kaum sein.<\/p>\n\n\n\n

POP CHARMS aus Frankfurt am Main setzt auf stylische Accessoires f\u00fcr Handyh\u00fcllen. Gr\u00fcnderin Kerstin Raibold bietet 20 Prozent der Firmenanteile f\u00fcr 70.000 Euro an. whiffy aus Berlin verfolgt dagegen einen ungew\u00f6hnlichen Ansatz: Friedrich Schulz, Anna Gregor und Sven Hecker haben Duft-Pods f\u00fcr Smartphones entwickelt. F\u00fcr 100.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n

Auch unter den Investorinnen und Investoren gehen die Meinungen auseinander. Janna Ensthaler und Ralf D\u00fcmmel interessieren sich f\u00fcr POP CHARMS, w\u00e4hrend Judith Williams und Carsten Maschmeyer whiffy favorisieren. Damit bekommt Frank Thelen eine entscheidende Rolle bei der Frage, welches Team die n\u00e4chste Runde erreicht.<\/p>\n\n\n\n

Don Quiff verbindet Haarstyling mit Kopfhautpflege<\/h3>\n\n\n\n

Robert Tarquini<\/a>, Klaus Laimer und Max K\u00f6gl<\/a> reisen aus Salzburg an und wollen mit Don Quiff eine neue Position im Markt f\u00fcr M\u00e4nnerpflege besetzen. Im Mittelpunkt steht die Idee, Styling und Pflege miteinander zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n

Das zentrale Produkt ist ein Energy Wax mit Koffein und Biotin. Nach Angaben der Gr\u00fcnder soll das Produkt nicht nur f\u00fcr das Styling eingesetzt werden, sondern gleichzeitig Haar und Kopfhaut pflegen. Der Ansatz dahinter: W\u00e4hrend Shampoo bereits nach kurzer Zeit wieder ausgesp\u00fclt wird, verbleibt ein Stylingprodukt \u00fcber viele Stunden im Haar.<\/p>\n\n\n\n

Friseur Robert Tarquini bringt mehr als 30 Jahre Berufserfahrung mit und entwickelte das Wax zun\u00e4chst f\u00fcr den Einsatz im eigenen Salon. Wirtschaftlich kann das Team bereits erste Zahlen vorweisen. Insgesamt wurden nach Angaben der Gr\u00fcnder rund 200.000 Euro Umsatz erzielt. Rund 40.000 Euro davon sollen innerhalb von drei Monaten \u00fcber den TikTok-Shop entstanden sein.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 120.000 Euro m\u00f6chten die drei Gr\u00fcnder 20 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Im Pitch d\u00fcrfte allerdings nicht nur der Verkaufserfolg eine Rolle spielen. Auch die wissenschaftliche Grundlage der beworbenen Wirkung wird hinterfragt.<\/p>\n\n\n\n

Eine Kinder\u00e4rztin entwickelt eine L\u00f6sung aus ihrer eigenen Praxis<\/h3>\n\n\n\n

Eine ganz andere Geschichte bringen Katharina und Caspar Schroth aus Berlin mit. Katharina Schroth ist Kinder\u00e4rztin und Mutter von vier Kindern. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie Peanut entwickelt, eine Babytragetasche, die Babys in einer sicheren Seitenlage beruhigen soll.<\/p>\n\n\n\n

Die Idee entstand aus dem beruflichen Alltag der \u00c4rztin. F\u00fcr H\u00fcftultraschalluntersuchungen hatte sie bereits vor Jahren eine eigene Seitenlagerungshilfe gebaut. Dabei beobachtete sie, dass Babys darin schnell zur Ruhe kamen. Eltern erkundigten sich daraufhin nach einer entsprechenden L\u00f6sung f\u00fcr zu Hause.<\/p>\n\n\n\n

Aus dieser Beobachtung entwickelte das Ehepaar einen Prototyp. Die Tasche soll neben dem beruhigenden Effekt auch den Hinterkopf entlasten. F\u00fcr den Markteintritt suchen Katharina und Caspar Schroth nun 100.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie den Investoren 20 Prozent der Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n

Eine Millionenbewertung sorgt bei den Investoren f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff<\/h3>\n\n\n\n

Zahlenm\u00e4\u00dfig sticht an diesem Abend vor allem HEIONTEC hervor. Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko fordern 250.000 Euro und bieten daf\u00fcr lediglich 2,5 Prozent ihrer Firmenanteile. Rechnerisch entspricht das einer Unternehmensbewertung von zehn Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Technologie. HEIONTEC arbeitet daran, elektrische Energie aus vorhandener Umgebungsw\u00e4rme zu gewinnen. Das Verfahren basiert auf speziell entwickelten elektrochemischen Zellen. Zwischen zwei Elektroden befindet sich ein eigens entwickelter Elektrolyt, durch den mithilfe der Umgebungsw\u00e4rme elektrische Energie entstehen soll.<\/p>\n\n\n\n

Als m\u00f6gliche Einsatzgebiete sieht das Team unter anderem Sensoren und andere Kleinstverbraucher in Industrieanlagen oder Geb\u00e4uden. Gerade dort sind zahlreiche Messpunkte im Einsatz, deren Batterien regelm\u00e4\u00dfig ausgetauscht werden m\u00fcssen oder die eine Verkabelung ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n

Damit treffen im Pitch zwei entscheidende Fragen aufeinander: Wie gro\u00df ist das wirtschaftliche Potenzial der Technologie \u2013 und rechtfertigt dieses bereits die aufgerufene Bewertung?<\/p>\n\n\n\n

Zenny bringt Akupressur in den Alltag<\/h3>\n\n\n\n

Jelena Meyer Vicente aus Bottrop pr\u00e4sentiert mit Zenny ein Konzept, das Akupressur einfacher zu Hause anwendbar machen soll. Das Kit arbeitet ohne Nadeln und enth\u00e4lt Ohrkarten sowie sogenannte Zenny Patches.<\/p>\n\n\n\n

Die selbstklebenden Patches bestehen aus medizinischem Silikon und einem kleinen, mit 24-kar\u00e4tigem Gold plattierten Metallgewicht. Sie werden mithilfe einer Pinzette auf ausgew\u00e4hlte Punkte am Ohr geklebt und k\u00f6nnen dort mehrere Tage verbleiben. Durch leichtes Massieren sollen die jeweiligen Punkte stimuliert werden.<\/p>\n\n\n\n

Der pers\u00f6nliche Hintergrund der Gr\u00fcnderin spielt bei der Entstehung eine wichtige Rolle. Als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankte und eine Chemotherapie erhielt, besch\u00e4ftigten sich Mutter und Tochter mit verschiedenen komplement\u00e4ren Ans\u00e4tzen. Dazu geh\u00f6rte auch Akupressur, die nach Darstellung der Gr\u00fcnderin w\u00e4hrend dieser Zeit unter anderem bei Schwindel oder \u00dcbelkeit als begleitendes Ritual genutzt wurde.<\/p>\n\n\n\n

Aus dieser Erfahrung entwickelte Meyer Vicente schlie\u00dflich die Idee, Akupressur leichter f\u00fcr die Selbstanwendung zug\u00e4nglich zu machen. F\u00fcr Zenny sucht sie 100.000 Euro und bietet daf\u00fcr zehn Prozent der Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n

Von 70.000 bis 250.000 Euro: Die Investoren haben die Wahl<\/h3>\n\n\n\n

Die Folge am 5. Oktober deckt damit eine ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Bandbreite ab. Auf der einen Seite stehen leicht verst\u00e4ndliche Konsumprodukte, die schnell in den Handel oder \u00fcber Social Commerce skaliert werden k\u00f6nnten. Auf der anderen Seite steht mit HEIONTEC eine Technologie, deren wirtschaftliche Perspektive deutlich komplexer bewertet werden muss.<\/p>\n\n\n\n

Auch die geforderten Investments unterscheiden sich erheblich. POP CHARMS startet mit 70.000 Euro, w\u00e4hrend HEIONTEC 250.000 Euro verlangt und gleichzeitig nur einen sehr kleinen Unternehmensanteil anbietet.<\/p>\n\n\n\n

Genau diese Mischung d\u00fcrfte den Abend interessant machen. Denn f\u00fcr die Investoren<\/strong> geht es nicht allein darum, welche Idee auf den ersten Blick begeistert. Entscheidend sind Gesch\u00e4ftsmodell, Marktpotenzial, Bewertung, Skalierbarkeit und die Frage, bei welchem Team Kapital und Erfahrung tats\u00e4chlich den n\u00e4chsten Wachstumsschritt erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Welche Konzepte am Ende ein Investment erhalten und bei welchen die Vorstellungen von Gr\u00fcndern und Investoren zu weit auseinanderliegen, zeigt VOX am 5. Oktober 2026 um 20:15 Uhr<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n

Bild Jelena Meyer Vicente<\/a> pr\u00e4sentiert mit \u201eZenny\u201c Ohrakupressur zur Selbstanwendung. Investorin Janna Ensthaler (l.) macht den Praxistest.\u00a0RTL \/ Bernd-Michael Maurer<\/p>\n\n\n\n