{"id":127648,"date":"2026-10-08T08:10:16","date_gmt":"2026-10-08T06:10:16","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127648"},"modified":"2026-10-08T08:10:17","modified_gmt":"2026-10-08T06:10:17","slug":"zeitmaker-software-ki-forschungszulage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/zeitmaker-software-ki-forschungszulage\/","title":{"rendered":"Mehr als nur ein Formular: Wie Zeitmaker mit KI die deutsche Forschungszulage revolutioniert"},"content":{"rendered":"\n
Zeitmaker holt f\u00fcr innovative Unternehmen die Forschungszulage, den deutschen Steuerbonus f\u00fcr Forschung und Entwicklung. Abgerechnet wird rein erfolgsbasiert, ohne Vorkosten und ohne Honorar, falls keine F\u00f6rderung stattfindet.<\/p>\n\n\n\n
Wir haben den Prozess von Anfang an AI-first gedacht. Die Leitfrage war: Wie w\u00fcrde man Software und Service heute bauen, wenn KI der Kern ist und die Besonderheiten der Forschungszulage von Beginn an ber\u00fccksichtigt werden? Und nicht: Wie digitalisiert man eine bestehende Beratung?<\/p>\n\n\n\n
Die Software lernt aus Hunderten erfolgreicher Antr\u00e4ge und genauso aus den Absagen. Inzwischen betreuen wir \u00fcber 100 Kunden: von KI-Startups \u00fcber den industriellen Mittelstand bis zu b\u00f6rsennotierten Software-H\u00e4usern. Auch PE- und VC-Fonds beauftragen uns, durch ihre gesamten Portfolios zu gehen.<\/p>\n\n\n\n
Erich Lehmann ist Y-Combinator-Alumnus, mehrfacher Gr\u00fcnder und seit Jahren tief im BSFZ-Prozess. Er verantwortet Fachlichkeit und Antragsqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n
Daniel H\u00f6pfner hat \u00fcber 20 Jahre Erfahrung im Aufbau von venture-finanzierten Tech-Startups in Deutschland und im Silicon Valley. Er hat mehrfach gegr\u00fcndet, unter anderem mit Exit bei pressmatrix.com, anschlie\u00dfend den VC-Fonds b10.vc aufgebaut und verantwortet bei Zeitmaker Sales, Go-to-Market und Partnerschaften.<\/p>\n\n\n\n
Zeitmaker soll das Synonym f\u00fcr die Forschungszulage in Deutschland werden: F\u00f6rdermittel so einfach wie Online-Banking. Pr\u00fcfen, klicken, Geld erhalten.<\/p>\n\n\n\n
Die KI \u00fcbernimmt Vorpr\u00fcfung, Strukturierung und Plausibilisierung, unsere Software sorgt f\u00fcr revisionssichere Zeiterfassung und Dokumentation. Die Software ist das Unternehmen, die Beratung ist die Qualit\u00e4tssicherung dar\u00fcber, und wir sind die Dirigenten.<\/p>\n\n\n\n
Zuerst die Frage „Lohnt sich das \u00fcberhaupt?“. Die beantwortet unser Schnell-Check, bevor jemand Zeit investiert.<\/p>\n\n\n\n
Wir wissen, wie man Sachverhalte darstellt, welches Wording passt und welches verwirrt und wir kennen die Fallstricke. Wir sind ihr Partner an der Seite f\u00fcr den ganzen Prozess.<\/p>\n\n\n\n
Software kann heute jeder bauen. Entscheidend ist, welches Problem sie l\u00f6st. Wir sind auf zwei Extreme spezialisiert: die Qualit\u00e4t der Datenlage und die Geschwindigkeit der Auszahlung.<\/p>\n\n\n\n
Datenlage.<\/strong> Unsere Pipeline wird mit jedem Ausnahmefall besser: mit jeder Bewertung durch einen Pr\u00fcfer, jeder Korrespondenz mit der BSFZ. \u00dcber vier Jahre ist so eine immense Checkliste entstanden, die s\u00e4mtliche Angriffsvektoren gegen\u00fcber Pr\u00fcfern vorzeitig schlie\u00dft. Wir rechnen damit, dass bald eine Welle von R\u00fcckforderungen durch das Land zieht. Wer keine wasserdichte Dokumentation vorweisen kann, muss R\u00fcckzahlungen inklusive Zinsen f\u00fcrchten. Unsere Kunden sollen sicher sein, dass sie das ausgezahlte Geld auch behalten.<\/p>\n\n\n\n Geschwindigkeit.<\/strong> Dieser Aspekt wird in der Branche schlicht \u00fcbersehen. Meist dauert es vom Start der Beantragung bis zum Geld auf dem Konto locker \u00fcber ein Jahr, weil erst reagiert wird, wenn Nachforderungen eintreffen. Der Bescheid der Bescheinigungsstelle kommt sp\u00e4testens nach drei Monaten, entscheidend ist eine solide Dokumentation. Wir messen deshalb die Zeit von unserem Onboarding bis zum Geld auf dem Konto. Das ist die Zahl, auf die es ankommt.<\/p>\n\n\n\n Unser eigener KI-Judge antizipiert die Nachforderungen, bevor sie entstehen. Was sich typischerweise \u00fcber Monate zieht, ist in Wochen gel\u00f6st. Ein b\u00f6rsennotierter Kunde hatte mit der Auszahlung erst Ende n\u00e4chsten Jahres gerechnet, nach \u00fcber 18 Monaten Wartezeit. Mit uns kann er das Geld innerhalb von sechs Monaten haben. Beides h\u00e4ngt direkt zusammen: Ist die Datenlage von Anfang an perfekt, muss niemand mehr nachfragen.<\/p>\n\n\n\n Reine Beratung skaliert mit K\u00f6pfen, reine Software scheitert am Einzelfall. Bei uns standardisiert die Software 80 Prozent, der Mensch entscheidet die 20 Prozent, die \u00fcber die Bewilligung entscheiden. Die Erfolgsverg\u00fctung zwingt uns zur Effizienz: Jeder manuelle Schritt kostet Marge, also wird er automatisiert.<\/p>\n\n\n\n Klassisches SaaS verkauft Werkzeuge, und der Kunde muss sie bedienen. Wir verkaufen das Ergebnis und bauen den ganzen Prozess dahinter selbst.<\/p>\n\n\n\n KI erlaubt es erstmals, dass ein kleines Team Dienstleistung in Softwarequalit\u00e4t und Softwaregeschwindigkeit liefert. Nischen, die fr\u00fcher zu erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig f\u00fcr Software waren, werden dadurch skalierbar. Aus VC-Perspektive hei\u00dft das: Service-Ums\u00e4tze mit Software-Multiples, wenn die Automatisierung nachweisbar ist.<\/p>\n\n\n\n Die schwierigste Aufgabe ist die Unterscheidung zwischen Standardfall und Spezialfall. Jeder Ausnahmefall st\u00e4rkt die Pipeline, darf den Standardfall aber nicht verkomplizieren. Der Kunde soll nie vor einer riesigen Checkliste stehen.<\/p>\n\n\n\n Diese Optimierung braucht Menschen mit Praxiswissen. Das steht in keinem Gesetz, man kann es nicht recherchieren, und das werden auch die n\u00e4chsten Modellgenerationen nicht l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n Dazu kommen Ermessensspielr\u00e4ume statt klarer Regeln, denn eine BSFZ-Pr\u00fcferin entscheidet \u00fcber Neuartigkeit und Innovationslevel. Jedes Unternehmen dokumentiert F&E anders, Zeiterfassung und Personalkosten sind verteilt in verschiedenen Systemen, und Gesetzes\u00e4nderungen wie das Jahressteuergesetz 2026 verschieben Fristen. Die Hauptaufgabe ist das Ausbalancieren: maximale Vereinfachung f\u00fcr den Kunden bei perfekter Datenlage und hoher Geschwindigkeit.<\/p>\n\n\n\n Software f\u00fcr Wiederholbares, Menschen f\u00fcr Urteilsverm\u00f6gen.<\/p>\n\n\n\n Konkret hei\u00dft das: vier strukturierte Kundengespr\u00e4che, dazwischen arbeiten Software und KI. Der Kunde spricht dabei immer mit einer Person, die den Fall kennt, nie mit einem Ticket-System. Die KI bereitet jedes Gespr\u00e4ch vor, damit der Berater die Zeit f\u00fcr Entscheidungen nutzt statt f\u00fcr Vorbereitung.<\/p>\n\n\n\n Der Trend geht weg von Zuschussprogrammen mit Antragslotterie hin zu steuerlichen Instrumenten mit Rechtsanspruch. F\u00f6rders\u00e4tze und Volumen wurden deutlich erh\u00f6ht, viele Unternehmen wissen das noch nicht.<\/p>\n\n\n\n Das Jahressteuergesetz 2026 bringt neue Fristen und Verj\u00e4hrungsregeln: Anspr\u00fcche f\u00fcr 2022 m\u00fcssen bis Jahresende gesichert werden. Ab 2027 kommen elektronische Bescheide, damit wird Fristenmanagement endg\u00fcltig zur Softwareaufgabe. Unsere Antwort darauf sind Fristen-Kampagnen, Bescheid-Monitoring und eine laufend aktualisierte Wissensbasis.<\/p>\n\n\n\n Im Fokus steht die drastische Reduktion der Zeit bis zum Geld auf dem Konto, bei gleichzeitig hoher Qualit\u00e4t der Datenlage. Konkret arbeiten wir an vier Dingen:<\/p>\n\n\n\n Viel Potenzial sehen wir au\u00dferdem im Lernen aus vorhandener Dokumentation. Viele Unternehmen haben l\u00e4ngst GitHub-Commits, Tickets und Pr\u00e4sentationen, nur unsauber. Wenn wir direkt daraus lernen, sinkt die Belastung f\u00fcr den Kunden weiter.<\/p>\n\n\n\n Als erste Adresse f\u00fcr die Forschungszulage in Deutschland, den USA und weiteren EU-L\u00e4ndern, mit einer vierstelligen Mandantenzahl im wiederkehrenden Gesch\u00e4ft und einer White-Label-L\u00f6sung zur Integration in andere Software. Das Thema Innovationsf\u00f6rderung ist ein 100 Mrd Euro Markt und wird wachsen. Nur \u00fcber Innovation werden wir die gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit l\u00f6sen und wir wollen helfen das die richtige Firmen diese F\u00f6rderung erhalten.<\/p>\n\n\n\n Dahinter steht eine durchg\u00e4ngig digitale Plattform von Antrag bis Auszahlung, die in einem zersplitterten Beratungsmarkt den Standard f\u00fcr pr\u00fcfungssichere F&E-Dokumentation setzt.<\/p>\n\n\n\n Erstens: Verkauft das Ergebnis, nicht das Werkzeug, und lasst euch daran messen.<\/strong> Automatisiert erst, was ihr zehnmal manuell gemacht habt. Vorher kennt ihr die Ausnahmen nicht, und genau die entscheiden \u00fcber die Qualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n Zweitens: Context-Management ist Priorit\u00e4t, und es braucht Menschen.<\/strong> Bei vielen Mandanten w\u00e4chst der Kontext, bis er kaum mehr greifbar ist. Beim dritten Mandanten funktioniert der Prompt noch, beim siebten ist so viel Schmutz im Kontext, dass der Agent immer schlechter wird. Wir nennen das intern The Purge: das regelm\u00e4\u00dfige Wegnehmen von unsinnigem Kontext. Das muss ein Ritual werden, und im Zweifel nimmt man lieber einen Ticken zu viel weg als zu wenig.<\/p>\n\n\n\n Drittens: Denkt in Loops, und baut die Firma so, dass sie ohne euch funktioniert.<\/strong> Wer mit KI arbeitet, wird irgendwann selbst zum Bottleneck, weil die KI einen Prompt braucht, um zu starten. Die Alternative: Die KI l\u00e4uft, promptet sich selbst, pflegt ihren Kontext und arbeitet so weit wie m\u00f6glich ohne dich. Loops erzeugen allerdings auch Kontext, deshalb funktionieren sie nur mit Punkt zwei. Deine eigentliche Arbeit als Gr\u00fcnder flie\u00dft dann ins Kontextmanagement, nicht mehr in die Arbeit selbst. Du willst schlafen oder am Wochenende in die Berge, die KI braucht das nicht. Der Mensch ist verantwortlich f\u00fcr die Kommunikation mit den Kunden und connecting the dots.<\/p>\n\n\n\n Und ein Gedanke zum Schluss: Das Wie ist durch KI weitgehend gel\u00f6st. Umso wichtiger ist die Entscheidung, was man \u00fcberhaupt baut. Sie entscheidet \u00fcber Erfolg oder Misserfolg.<\/p>\n\n\n\n Bildcredits privat<\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei den Gr\u00fcndern f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n Zeitmaker GmbH<\/strong>Sie bezeichnen Zeitmaker als AI Full Stack Company. Was unterscheidet das von klassischem SaaS?<\/h3>\n\n\n\n
Welche Herausforderungen bringt es mit sich, einen komplexen F\u00f6rderprozess so weit zu standardisieren und zu automatisieren, dass er f\u00fcr Unternehmen einfacher wird?<\/h3>\n\n\n\n
Wie spielen pers\u00f6nliche Beratung und digitale Prozesse bei Ihnen zusammen?<\/h3>\n\n\n\n
Welche Entwicklungen sehen Sie derzeit bei den F\u00f6rderprogrammen?<\/h3>\n\n\n\n
Welche neuen Funktionen oder Weiterentwicklungen stehen bei Zeitmaker derzeit im Fokus?<\/h3>\n\n\n\n
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Wo sehen Sie Zeitmaker in einigen Jahren?<\/h3>\n\n\n\n
Welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrden Sie anderen Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern geben, die ein servicebasiertes Unternehmen mit eigener KI-gest\u00fctzter Software erfolgreich skalieren m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n
\n\n\n\nPremium Start-up: Zeitmaker<\/h2>\n\n\n\n
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