{"id":127662,"date":"2026-10-05T09:17:31","date_gmt":"2026-10-05T07:17:31","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127662"},"modified":"2026-10-05T09:17:32","modified_gmt":"2026-10-05T07:17:32","slug":"senani-gesundheit-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/senani-gesundheit-hund\/","title":{"rendered":"Gesundheitstracking am Halsband: Wie Senani das Verhalten von Hunden mit KI analysiert"},"content":{"rendered":"\n

Senani will die Gesundheit von jedem Hund besser verst\u00e4ndlich machen und setzt daf\u00fcr auf einen KI-gest\u00fctzten Tracker, der individuelle Verhaltensmuster analysiert und Ver\u00e4nderungen fr\u00fchzeitig erkennen soll.<\/h2>\n\n\n\n

K\u00f6nnen Sie Senani kurz vorstellen und erz\u00e4hlen, wie die Idee f\u00fcr einen KI-gest\u00fctzten Gesundheitstracker f\u00fcr Hunde entstanden ist?<\/h3>\n\n\n\n

Wenn wir Menschen unsere Gesundheit immer st\u00e4rker tracken und dadurch besser verstehen, was in unserem K\u00f6rper passiert, warum tun wir das nicht auch f\u00fcr unseren besten Freund, unseren Hund? Hunde sind f\u00fcr uns Familienmitglieder. Trotzdem k\u00f6nnen sie uns nicht sagen, wenn ihnen etwas wehtut oder sich etwas ver\u00e4ndert. Als Halter ist man zudem nicht den ganzen Tag beim Hund. Man arbeitet, ist unterwegs, und viele Ver\u00e4nderungen bekommt man gar nicht direkt mit.<\/p>\n\n\n\n

Aus dieser Beobachtung ist Senani entstanden: ein KI-gest\u00fctzter Gesundheitstracker f\u00fcr Hunde, der genau diese L\u00fccke schlie\u00dft. Der Tracker wird am Halsband oder Geschirr befestigt und analysiert t\u00e4glich 15 relevante Verhaltensmuster. Dabei lernt Senani den Hund individuell kennen und ber\u00fccksichtigt Faktoren wie Rasse, Alter und Gewicht. So entsteht ein pers\u00f6nliches Bild seines normalen Verhaltens. Erkennt das System Auff\u00e4lligkeiten, f\u00fchrt der Senani Coach den Halter Schritt f\u00fcr Schritt durch die n\u00e4chsten Beobachtungen.<\/p>\n\n\n\n

Unser Ziel ist nicht, eine tier\u00e4rztliche Untersuchung zu ersetzen. Sondern Haltern im Alltag mehr Sicherheit zu geben und gleichzeitig relevante Informationen f\u00fcr die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt aufzubereiten.<\/p>\n\n\n\n

Wer sind die drei Gr\u00fcnder hinter Senani, und welche Erfahrungen und Kompetenzen bringen Sie in die Entwicklung ein?<\/h3>\n\n\n\n

Hinter Senani stehen drei Gr\u00fcnder, die seit dem gemeinsamen Studium zusammenarbeiten und sich in Technik und Go-to-Market erg\u00e4nzen. Au\u00dferdem waren wir mehrere Monate im Tierheim Karlsruhe aktiv und haben mit den unterschiedlichsten Hunden gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n

Benjamin war drei Jahre CTO und Mitgr\u00fcnder der Fu\u00dfball-App matchbase. Davor hat er \u00fcber zehn Jahre als Full-Stack-Entwickler und Interim-CTO gearbeitet. Robin bringt aus seiner Selbstst\u00e4ndigkeit und dem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium technisches Know-how mit und war als Einkaufsprojektmanager bei Robert Bosch t\u00e4tig. Fernando war \u00fcber sechs Jahre selbstst\u00e4ndig als Performance-Marketer und hat Kunden bei der Neukunden- und Mitarbeitergewinnung begleitet.<\/p>\n\n\n\n

Gemeinsam haben wir bereits drei Produktiterationen umgesetzt. Grundlage war das Feedback aus unserem Netzwerk aus Haltern, Tier\u00e4rzten, Tierphysios, Hundeschulen und dem Tierheim. Au\u00dferdem haben wir mehr als 225 Nutzer f\u00fcr unsere Warteliste gewonnen und das EXIST-Gr\u00fcnderstipendium erhalten.<\/p>\n\n\n\n

Sie haben mehrere Monate nahezu t\u00e4glich mit unterschiedlichen Hunden im Tierheim Karlsruhe gearbeitet. Welche Erkenntnisse aus dieser Zeit haben Ihr Produkt besonders gepr\u00e4gt?<\/h3>\n\n\n\n

Der wohl sch\u00f6nste Moment war, den ersten Prototyp zum ersten Mal an einem Hund zu befestigen. Hardware und App hatten wir komplett selbst entwickelt. Am Anfang lief nie etwas so, wie wir es uns vorgestellt hatten, und wir mussten st\u00e4ndig nachjustieren. Unser Alltag bestand \u00fcber Monate aus morgendlichen Runden mit den unterschiedlichsten Hunden, direkt danach ging es ins Labor, um Senani weiterzuentwickeln.<\/p>\n\n\n\n

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit: Hunde sind extrem individuell. Neben Rasse, Gr\u00f6\u00dfe und Aktivit\u00e4tslevel spielt das Gesamtverhalten eine zentrale Rolle. Zwei Hunde derselben Herkunft k\u00f6nnen v\u00f6llig unterschiedlich sein. Der eine genie\u00dft Ruhe, der andere ist st\u00e4ndig in Bewegung. Pauschale Informationen \u00fcberfordern Halter deshalb eher, als dass sie ihnen helfen.<\/p>\n\n\n\n

Neben dieser Erkenntnis f\u00fcrs Produkt war der gr\u00f6\u00dfte Gewinn die Zusammenarbeit im Team. In dieser Zeit z\u00e4hlten \u00fcber Tage nur wir drei, Senani und die Tierheim-Hunde. Dabei haben wir gelernt, wie interdisziplin\u00e4r und agil wir als Team arbeiten und wie unsere unterschiedlichen Kompetenzen die Umsetzung vorantreiben, vom Marktverst\u00e4ndnis bis zur technischen Anwendung.<\/p>\n\n\n\n

Der Tracker analysiert t\u00e4glich 15 Verhaltensmuster und lernt jeden Hund individuell kennen. Wie entsteht daraus ein pers\u00f6nliches Normalverhalten?<\/h3>\n\n\n\n

Der Tracker erfasst \u00fcber Bewegungssensoren am Halsband oder Geschirr kontinuierlich Daten zu 15 definierten Verhaltensmustern, etwa Laufen, Liegen, Kratzen oder Fressen. Diese Muster haben wir auf Basis veterin\u00e4rmedizinischer Fachliteratur und im Austausch mit Tier\u00e4rzten entwickelt. Ein internes, KI-gest\u00fctztes Klassifikationsmodell ordnet jede Bewegungsphase einem dieser Muster zu. Aus H\u00e4ufigkeit, Dauer und zeitlichem Verlauf dieser Verhaltensweisen entsteht mit der Zeit eine individuelle Baseline. Ver\u00e4nderungen gleichen wir laufend mit dieser pers\u00f6nlichen Baseline ab. Zus\u00e4tzlich vergleichen wir sie mit Referenzwerten von Hunden \u00e4hnlicher Rasse, \u00e4hnlichen Alters und Gewichts. Au\u00dferdem beziehen wir die Vorgeschichte des Hundes ein, etwa bekannte Vorerkrankungen. So lassen sich Auff\u00e4lligkeiten besser einordnen und verst\u00e4ndlicher an Halter und Tierarzt kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n

Senani soll Abweichungen im Verhalten fr\u00fchzeitig erkennen. Wo liegen die Grenzen der Technologie und wann bleibt der Gang zum Tierarzt unverzichtbar?<\/h3>\n\n\n\n

Invasive Gesundheitsanalysen sind technisch derzeit nicht m\u00f6glich. Au\u00dferdem erkennt Senani Ver\u00e4nderungen im Verhalten, keine bereits bestehenden Zust\u00e4nde. Hat ein Hund schon ein gesundheitliches Problem, bevor er den Tracker tr\u00e4gt, flie\u00dft das zun\u00e4chst in seine Baseline ein. Der Abgleich mit Referenzwerten vergleichbarer Hunde kann Hinweise liefern, ersetzt aber keine Untersuchung. Deshalb bleibt der regelm\u00e4\u00dfige Check beim Tierarzt unverzichtbar, und Senani versteht sich ausdr\u00fccklich nicht als Ersatz daf\u00fcr. Genau deshalb binden wir Halter und Tier\u00e4rzte von Anfang an in die Entwicklung ein. Wir wollen Haltern im Alltag Orientierung geben und gleichzeitig die Kommunikation zwischen Halter und Tierarzt verbessern. F\u00fcr ges\u00fcndere Hunde, entspanntere Halter und besser vorbereitete Tierarztbesuche.<\/p>\n\n\n\n

Mehr als 300 Hundehalter haben Sie bereits zu Funktionen, Design und Bed\u00fcrfnissen befragt. Was hat Sie bei diesen Gespr\u00e4chen am meisten \u00fcberrascht?<\/h3>\n\n\n\n

Am meisten \u00fcberrascht hat uns, woran Menschen beim Wort \u201eHundetracker\u201c zuerst denken: an GPS. Tracking beim Hund verbinden die meisten automatisch mit Ortung, also mit der Frage, wo der Hund gerade ist. Die Frage, wie es ihm geht, hat dagegen kaum jemand im Kopf. Das finden wir spannend, weil wir bei uns selbst Schlaf, Puls oder Schritte l\u00e4ngst ganz selbstverst\u00e4ndlich tracken. F\u00fcr uns hei\u00dft das: Gesundheitstracking beim Hund muss sich als eigene Kategorie in den K\u00f6pfen erst noch etablieren, und genau da setzen wir mit Senani an.<\/p>\n\n\n\n

Veterin\u00e4re, Tierphysios, Hundeschulen, Tierheim und Hundehalter flie\u00dfen in die Entwicklung ein. Wie schaffen Sie es, die unterschiedlichen Perspektiven in einem Produkt zusammenzuf\u00fchren?<\/h3>\n\n\n\n

Tier\u00e4rzte, Tierphysios, Hundeschulen, Tierheim und Hundehalter haben eines gemeinsam: Sie lieben Hunde. Daraus ergibt sich ein gemeinsames Ziel, n\u00e4mlich das Leben mit dem Hund ges\u00fcnder und einfacher zu machen. Die unterschiedlichen Perspektiven sehen wir deshalb nicht als Herausforderung, sondern als Chance, Senani f\u00fcr alle Seiten wertvoll zu machen. Mit diesem Anspruch gehen wir direkt auf unsere Partner zu. Weil wir alle Seiten fr\u00fch einbinden und offen \u00fcber den Entwicklungsstand sprechen, k\u00f6nnen wir Feedback schnell bewerten und direkt in den n\u00e4chsten Iterationszyklus \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n

Gesundheits- und Verhaltensdaten von Haustieren sind besonders sensible Informationen. Wie m\u00f6chten Sie bei Senani mit Datenschutz und dem Vertrauen der Halter umgehen?<\/h3>\n\n\n\n

Halter behalten jederzeit die Hoheit \u00fcber die Daten ihres Hundes. Alle Daten und Analysen werden verschl\u00fcsselt \u00fcbertragen. Unsere Infrastruktur l\u00e4uft in der EU und ist konform zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) umgesetzt. Transparenz gegen\u00fcber unseren Nutzern steht dabei immer an erster Stelle.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell sammeln Sie mit Hundehaltern in Deutschland und der Schweiz Daten. Wie stellen Sie sicher, dass unterschiedliche Rassen, Altersgruppen und Lebenssituationen ausreichend ber\u00fccksichtigt werden?<\/h3>\n\n\n\n

Wir verfolgen t\u00e4glich, wie sich unsere Verhaltensdaten auf Kategorien wie Rasse oder Altersgruppe verteilen. So erkennen wir fr\u00fch, wo L\u00fccken entstehen, und k\u00f6nnen rechtzeitig gegensteuern. \u00dcber unsere Kommunikationskan\u00e4le teilen wir dann gezielt mit, welche Hunde f\u00fcr die n\u00e4chste Entwicklungsphase besonders wertvoll sind.<\/p>\n\n\n\n

Bis zum geplanten Launch 2027 m\u00f6chten Sie die Technologie weiterentwickeln. Welche entscheidenden Meilensteine m\u00fcssen Sie bis dahin noch erreichen?<\/h3>\n\n\n\n

Aktuell bauen wir gemeinsam mit unterschiedlichsten Haltern unsere Verhaltensdatenbasis kontinuierlich aus. Im ersten Quartal 2027 rollen wir unsere Alpha aus. Dort k\u00f6nnen Halter erste Verhaltensanalysen in der Senani App einsehen. Parallel dazu vergr\u00f6\u00dfern wir unsere Community, bevor wir Ende 2027 offiziell launchen. Wer Senani schon vor dem Marktstart kennenlernen und die Entwicklung unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann sich \u00fcber unsere Website kostenlos als Testkunde registrieren und direkt in die laufende Datensammelphase einsteigen. Testkunden erhalten kostenlosen Zugang zu Tracker und App und k\u00f6nnen sich einmalig bis zu 50 % Launch-Rabatt sichern.<\/p>\n\n\n\n

Welche langfristige Vision verfolgen Sie mit Senani, und welche Rolle k\u00f6nnte KI k\u00fcnftig bei der Gesundheitsvorsorge von Haustieren spielen?<\/h3>\n\n\n\n

Senani soll jedem Halter erm\u00f6glichen, das Leben mit seinem gesunden Hund zu genie\u00dfen, mit mehr Gelassenheit und einem besseren Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Verhalten des eigenen Hundes. Halter sollen ihren Hund \u00fcber die Jahre besser kennenlernen und seine Gesundheit einfach im Blick behalten k\u00f6nnen. Langfristig soll Senani deshalb mehr sein als ein einzelner Tracker: eine ganzheitliche Gesundheitsl\u00f6sung, die den Hund im Alltag begleitet und relevante Informationen auch f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Tier\u00e4rzten nutzbar macht. Gleichzeitig bauen wir eine Community auf, in der sich Halter austauschen und gemeinsam dazu beitragen, dass Hunde ein langes, gesundes Leben f\u00fchren. Wenn ein Halter wissen will, wie es seinem Hund geht, soll Senani die erste Anlaufstelle sein.<\/p>\n\n\n\n

Dabei spielt KI bei Senani von der Fr\u00fcherkennung \u00fcber die Begleitung im Alltag bis hin zur Pr\u00e4vention eine zentrale Rolle. Besonders durch die M\u00f6glichkeit, gro\u00dfe Mengen an Verhaltensdaten auszuwerten und daraus Muster abzuleiten. Das Fundament bilden veterin\u00e4rmedizinische Fachliteratur und der Austausch mit Tier\u00e4rzten. Jegliche Erkenntnisse werden menschlich validiert, bevor sie ausgespielt werden. Langfristig sehen wir darin noch mehr Potenzial. Der einzelne Hund profitiert von seiner pers\u00f6nlichen Baseline. Die aggregierten Verhaltensdaten \u00fcber tausende Hunde hinweg k\u00f6nnten zus\u00e4tzlich rassen- oder altersspezifische Krankheitsmuster sichtbar machen. Solche Muster sind f\u00fcr einzelne Tierarztpraxen kaum erkennbar, weil ihnen schlicht die Datenbasis \u00fcber so viele Hunde und Jahre fehlt. Genau daf\u00fcr wollen wir mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Damit soll aus Senani nicht nur ein Produkt f\u00fcr den einzelnen Halter werden, sondern ein \u00d6kosystem, aus dem neue Erkenntnisse f\u00fcr die Veterin\u00e4rmedizin entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrden Sie anderen Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern geben, die ein datenbasiertes Produkt entwickeln und ihre Zielgruppe bereits fr\u00fch in die Entwicklung einbeziehen m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n

Erstens: Holt euch so fr\u00fch wie m\u00f6glich Feedback aus unterschiedlichen Perspektiven. Geht dorthin, wo eure Zielgruppe ist. Bei uns waren das Hundemessen.<\/p>\n\n\n\n

Zweitens: Haltet Interessenten regelm\u00e4\u00dfig auf dem Laufenden, auch wenn eine Nachricht unwichtig erscheint. Early Adopters sind extrem wertvoll. Sie geben euch nicht nur regelm\u00e4\u00dfig Feedback, sondern zeigen euch auch, dass das, was ihr baut, wirklich gebraucht wird. Oft gen\u00fcgt eine kleine, hoch aktive Gruppe, um ein Produkt in k\u00fcrzester Zeit nah am Kunden weiterzuentwickeln.<\/p>\n\n\n\n

Drittens: Interviewergebnisse liefern nicht immer das, was man sich w\u00fcnscht. Entscheidend ist nicht, was der Kunde sagt, sondern welches Bed\u00fcrfnis dahintersteckt und wie man es bestm\u00f6glich l\u00f6st. Kunden k\u00f6nnen oft nur beurteilen, was sie sehen, und tun sich schwer zu formulieren, was sie eigentlich brauchen. H\u00f6rt also genau hin und \u00fcberlegt, welche L\u00f6sung wirklich passt. Manchmal ist das nicht direkt das, was eure Interviewpartner sagen.<\/p>\n\n\n\n

Bildrechte: Senani<\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei\u00a0Benjamin Seitz, Robin J\u00e4ger und Fernando Bauer<\/a>\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n