{"id":127691,"date":"2026-10-07T08:02:00","date_gmt":"2026-10-07T06:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127691"},"modified":"2026-10-06T13:32:10","modified_gmt":"2026-10-06T11:32:10","slug":"drevise-anforderungen-zeichnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/drevise-anforderungen-zeichnungen\/","title":{"rendered":"Aus CERPRO wird Drevise: KI-Plattform beschleunigt Bauteilfreigaben f\u00fcr die Serienfertigung"},"content":{"rendered":"\n

Das Berliner KI-Unternehmen CERPRO firmiert k\u00fcnftig unter dem Namen Drevise. Mit dem neuen Markenauftritt sch\u00e4rft das 2023 gegr\u00fcndete Start-up seine Positionierung: Drevise unterst\u00fctzt Industrieunternehmen dabei, technische Produktdefinitionen aus Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen und Revisionen fr\u00fch in klare Entscheidungen f\u00fcr Machbarkeit, Qualit\u00e4tsplanung, Lieferantenabstimmung und Produktionsfreigabe zu \u00fcbersetzen. Ziel ist es, neue oder angepasste Produkte schneller und sicherer in die Serienfertigung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n

Vom Pr\u00fcfplan zur Serienfreigabe<\/h3>\n\n\n\n

Gestartet ist CERPRO mit QualiSpec in der Qualit\u00e4tssicherung. Unternehmen konnten Pr\u00fcfpl\u00e4ne automatisiert aus technischen Zeichnungen ableiten und Bauteile effizienter pr\u00fcfen. Drevise erweitert diesen Ansatz nun deutlich: Die Plattform versteht technische Anforderungen aus Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen und Revisionen, erkennt Unklarheiten und Risiken fr\u00fchzeitig und \u00fcbersetzt sie in konkrete Entscheidungen f\u00fcr Konstruktion, Lieferantenabstimmung, Arbeitsvorbereitung, Qualit\u00e4tsplanung und Freigabe.<\/p>\n\n\n\n

Der neue Name setzt sich aus Drawing und Revision zusammen. Er soll ausdr\u00fccken, dass technische Zeichnungen und \u00c4nderungen nicht nur dokumentiert, sondern als Grundlage f\u00fcr schnellere und belastbarere Fertigungsentscheidungen nutzbar werden. Auch die neue Website spiegelt diese klarere Positionierung wider.<\/p>\n\n\n\n

Wo Serienfreigaben ins Stocken geraten<\/h3>\n\n\n\n

Viele Verz\u00f6gerungen entstehen, weil technische Anforderungen in jedem Schritt neu \u00fcbersetzt werden. In der Konstruktion wird definiert, was gefertigt werden soll. Die Lieferantenqualit\u00e4t muss daraus ableiten, wie Anforderungen nachgewiesen werden. Die Arbeitsvorbereitung \u00fcbersetzt sie in Prozesse, Maschinen und Arbeitspl\u00e4ne. Die Qualit\u00e4tssicherung pr\u00fcft am Ende, ob das Ergebnis den Vorgaben entspricht. Wenn diese Schritte nicht auf einer gemeinsamen technischen Grundlage verbunden sind, entstehen R\u00fcckfragen, Nacharbeit und Verz\u00f6gerungen genau dort, wo Bauteile eigentlich serienreif werden sollen.<\/p>\n\n\n\n

Branchenstudien zeigen, wie gro\u00df der Effizienzverlust ist: Ingenieurinnen und Ingenieure verbringen nur rund 54 Prozent ihrer Zeit tats\u00e4chlich mit Designarbeit; in der Arbeitsvorbereitung und Fertigungsplanung geht rund ein Viertel der Zeit f\u00fcr Suchen, Neueingeben und Wiederaufbereiten technischer Informationen verloren. Drevise setzt deshalb bei der technischen Produktdefinition an. Die Plattform pr\u00fcft Zeichnungen und 3D-Modelle, erkennt fehlende oder widerspr\u00fcchliche Informationen, bewertet Machbarkeit, Messbarkeit und Risiken und leitet daraus Handlungsempfehlungen f\u00fcr die n\u00e4chsten Prozessschritte ab. So entsteht eine gemeinsame Grundlage f\u00fcr interne Fachbereiche und Lieferanten \u2013 mit dem Ziel, Bauteile schneller, nachvollziehbarer und sicherer f\u00fcr die Serienfertigung freizugeben. Bereits namhafte Industrieunternehmen wie Bosch Rexroth, Lixil, Innomotics und H\u00f6rmann setzen auf die L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n

Kernpunkte<\/h3>\n\n\n\n

Drevise positioniert sich als KI-Plattform f\u00fcr den Weg von der technischen Produktdefinition bis zur Bauteilfreigabe f\u00fcr die Serienfertigung.<\/p>\n\n\n\n

Die Plattform analysiert Zeichnungen, 3D-Modelle, Spezifikationen und Revisionen und \u00fcbersetzt technische Anforderungen in Entscheidungen zu Machbarkeit, Risiken, Pr\u00fcfplanung, Eignung von Lieferanten und Freigabe.<\/p>\n\n\n\n

Hersteller, Lieferanten und interne Fachbereiche arbeiten damit auf einer gemeinsamen technischen Grundlage, statt Anforderungen in jedem Prozessschritt neu zu interpretieren.<\/p>\n\n\n\n

Seit der 2 Mio. Euro Pre-Seed-Runde im November 2025 ist das Unternehmen von drei Gr\u00fcndern auf 15 Mitarbeitende gewachsen; mehr als 200 Unternehmen in neun L\u00e4ndern nutzen die Technologie produktiv.<\/p>\n\n\n\n

Kundenstimme<\/h3>\n\n\n\n

G\u00fcnther Casper, Vice President Qualit\u00e4t bei d&b Audiotechnik:<\/h4>\n\n\n\n
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\u201eDrevise verbindet unsere Qualit\u00e4tssicherung und unsere Lieferanten in einem durchg\u00e4ngigen digitalen Prozess. So wollen wir manuelle Aufw\u00e4nde und Abstimmungsschleifen reduzieren und Erstbemusterungen schneller abschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Henrik Pitz<\/a>, Mitgr\u00fcnder von Drevise:<\/h4>\n\n\n\n
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\u201eCERPRO war der richtige Name f\u00fcr unseren Start in der automatisierten Pr\u00fcfplanung. Heute l\u00f6sen wir ein gr\u00f6\u00dferes Problem: Technische Anforderungen m\u00fcssen nicht nur dokumentiert, sondern \u00fcber verschiedene Abteilungen und Unternehmen hinweg in belastbare Entscheidungen \u00fcbersetzt werden. Drevise steht f\u00fcr unseren Anspruch, Unternehmen schneller und sicherer zur Bauteilfreigabe f\u00fcr die Serienfertigung zu bringen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Was ist Drevise?<\/strong>

Drevise ist der neue Name des Berliner KI-Unternehmens CERPRO. Die Plattform unterst\u00fctzt Industrieunternehmen dabei, technische Produktdefinitionen aus Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen und Revisionen zu analysieren und daraus konkrete Entscheidungen f\u00fcr die Serienfertigung abzuleiten.<\/p> <\/div>

Wie unterst\u00fctzt Drevise Industrieunternehmen?<\/strong>

Drevise analysiert technische Anforderungen, erkennt Unklarheiten und Risiken und bewertet unter anderem Machbarkeit und Messbarkeit. Dadurch sollen Konstruktion, Lieferantenabstimmung, Qualit\u00e4tsplanung und Freigabe auf einer gemeinsamen technischen Grundlage zusammenarbeiten k\u00f6nnen.<\/p> <\/div>

Warum wurde CERPRO in Drevise umbenannt?<\/strong>

Mit dem neuen Namen will das Unternehmen seine erweiterte Positionierung verdeutlichen. W\u00e4hrend CERPRO zun\u00e4chst auf automatisierte Pr\u00fcfplanung fokussiert war, soll Drevise den gesamten Weg von der technischen Produktdefinition bis zur Bauteilfreigabe f\u00fcr die Serienfertigung unterst\u00fctzen.<\/p> <\/div> <\/div>\n\n\n\n

Bild von links nach rechts Henrik Pitz, Frederik Frei und Sascha M\u00fcller Fotograf: (c)Peter Mate<\/p>\n\n\n\n

Quelle Maschmeyer Group\/ MM Support GmbH<\/p>\n\n\n\n