{"id":127830,"date":"2026-10-09T09:23:48","date_gmt":"2026-10-09T07:23:48","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127830"},"modified":"2026-10-09T09:23:50","modified_gmt":"2026-10-09T07:23:50","slug":"ajambow-die-hoehle-der-loewen-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/ajambow-die-hoehle-der-loewen-training\/","title":{"rendered":"Wasserkraft im Fitnessbogen: Wie Ajambow vor \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c das Training revolutioniert"},"content":{"rendered":"\n
Hinter Ajambow stehen wir, Susan Schmidt und Simon Werner. Susan ist Diplom-Sportwissenschaftlerin und seit vielen Jahren im Gesundheits- und Pr\u00e4ventionsbereich t\u00e4tig. Ich selbst komme urspr\u00fcnglich aus der Fliegerei und Schauspielerei \u2013 wir bringen also zwei ziemlich unterschiedliche berufliche Welten zusammen.<\/p>\n\n\n\n
Am Anfang stand durch einen ehemaligen Partner die Idee, Wasser in einem gebogenen Trainingsger\u00e4t als bewegliches Gewicht zu nutzen und das Ganze in einen Gruppenkurs zu integrieren. Wir haben darin sehr schnell gro\u00dfes Potenzial gesehen und begonnen, diesen Ansatz gemeinsam konsequent weiterzuentwickeln. Nach dem Ausscheiden dieses Partners haben Susan und ich die Entwicklung \u00fcber viele Jahre fortgef\u00fchrt. Daraus entstanden der heutige, in Deutschland hergestellte Sport- und Therapiebogen Ajambow und ein umfassendes Trainingskonzept mit eigenen \u00dcbungen, Musik, Choreografien, Ausbildungen und Pr\u00e4ventionsangeboten.<\/p>\n\n\n\n
Dabei wurde f\u00fcr uns eine Frage immer wichtiger: Warum bewegen sich so viele Menschen zu wenig, obwohl eigentlich jeder wei\u00df, wie wichtig Bewegung ist? Unsere Antwort darauf lautet: Wir haben weniger ein Wissensproblem als ein Motivationsproblem. Genau deshalb wollen wir mit Ajambow vor allem auch Menschen erreichen, die mit klassischem Sport und Training bisher wenig anfangen konnten.<\/p>\n\n\n\n
Ajambow bewegt sich an der Schnittstelle von Gesundheit, Therapie, Pr\u00e4vention und Fitness. Unser Gesch\u00e4ftsmodell besteht deshalb nicht nur aus dem Verkauf eines Trainingsger\u00e4tes. Wir verbinden den Ajambow mit Trainingskonzepten, Ausbildungen, Musik, Choreografien und einer inzwischen umfangreichen Videobibliothek.<\/p>\n\n\n\n
Wir arbeiten sowohl mit Privatkunden als auch mit Physiotherapien, Reha-Einrichtungen, Fitnessstudios, Vereinen und weiteren Gesundheitseinrichtungen. Ein wichtiger Bereich sind au\u00dferdem unsere zertifizierten Pr\u00e4ventionsangebote f\u00fcr Land und Aqua.<\/p>\n\n\n\n
Wir glauben, dass wir im Gesundheitsbereich weniger ein Wissensproblem als ein Motivationsproblem haben. Fast jeder wei\u00df, dass Bewegung wichtig ist \u2013 trotzdem erreichen viele klassische Trainingsangebote gerade diejenigen Menschen nicht, die Bewegung eigentlich am dringendsten ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n
Genau dort setzen wir an. Im Ajambow befindet sich Wasser, das bei jeder Bewegung in Bewegung ger\u00e4t und unvorhersehbare Impulse erzeugt. Der K\u00f6rper muss permanent darauf reagieren und ausgleichen. Gleichzeitig nimmt der Trainierende das Wasser akustisch und k\u00f6rperlich wahr. Dadurch entsteht ein Training, das sich deutlich von klassischen statischen Gewichten unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n
Dass dahinter mehr steckt als nur ein interessantes Trainingsgef\u00fchl, konnten wir auch wissenschaftlich untersuchen lassen. In einer EMG-Untersuchung der Universit\u00e4t Leipzig wurde beim Training mit Ajambow eine bis zu 30 Prozent h\u00f6here Muskelaktivierung gemessen. Inzwischen wird das Konzept wissenschaftlich weiter untersucht.<\/p>\n\n\n\n
Ajambow ist ein Produkt, das man am besten versteht, wenn man es sieht und erlebt. Genau deshalb ist Die H\u00f6hle der L\u00f6wen f\u00fcr uns eine au\u00dfergew\u00f6hnliche M\u00f6glichkeit. Innerhalb weniger Minuten k\u00f6nnen sehr viele Menschen sehen, was mit diesem auf den ersten Blick einfachen Bogen passiert, sobald Wasser ins Spiel kommt.<\/p>\n\n\n\n
Gleichzeitig standen wir an einem Punkt, an dem wir Ajambow deutlich gr\u00f6\u00dfer machen wollten. Daf\u00fcr braucht es neben Kapital vor allem Reichweite, Erfahrung und starke Partner.<\/p>\n\n\n\n
Unser Wunschl\u00f6we war von Anfang an Janna Ensthaler. Ausschlaggebend waren f\u00fcr uns vor allem ihre bisherigen Erfahrungen und Investments im Gesundheitsbereich. Ajambow bewegt sich heute l\u00e4ngst nicht mehr nur im klassischen Fitnessmarkt, sondern zunehmend in Pr\u00e4vention, Therapie und Rehabilitation. Deshalb war uns wichtig, eine Investorin an unserer Seite zu haben, die diesen Markt versteht und das Potenzial von Ajambow auch \u00fcber den reinen Verkauf eines Trainingsger\u00e4tes hinaus erkennt.<\/p>\n\n\n\n
Gleichzeitig bringt Janna die unternehmerische Erfahrung mit, die wir f\u00fcr den n\u00e4chsten Wachstumsschritt brauchen. Diese Kombination aus Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Gesundheitsmarkt, strategischem Blick und Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Unternehmen machte sie f\u00fcr uns von Anfang an zur Wunschl\u00f6win.<\/p>\n\n\n\n
Ganz klar: Erfahrung, Netzwerk und Vertrieb. Wir haben sehr viel Zeit und Energie in die Entwicklung des Produktes, der Trainingskonzepte und in die wissenschaftliche Begleitung investiert. Jetzt geht es darum, Ajambow viel bekannter zu machen und die Strukturen f\u00fcr Wachstum aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n
Dabei kann ein erfahrener Investor T\u00fcren \u00f6ffnen, f\u00fcr die ein junges Unternehmen allein wesentlich l\u00e4nger braucht.<\/p>\n\n\n\n
Unser Ziel ist es, Ajambow sowohl im Endkundenbereich als auch im professionellen Gesundheitsmarkt deutlich st\u00e4rker zu etablieren. Dazu bauen wir unsere Produktion und Lieferf\u00e4higkeit aus und entwickeln unsere digitalen Trainingsangebote weiter.<\/p>\n\n\n\n
Gleichzeitig w\u00e4chst der professionelle Bereich. Wir m\u00f6chten Ajambow noch st\u00e4rker in Physiotherapien, Rehabilitation, Fitnessstudios, Vereine und weitere Gesundheitseinrichtungen bringen. Dabei geht es uns nicht nur um das Ger\u00e4t, sondern um ein vollst\u00e4ndiges Konzept aus Produkt, Ausbildung und Trainingsinhalten.<\/p>\n\n\n\n
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Wissenschaft. Nach ersten Untersuchungen an der Universit\u00e4t Leipzig laufen weitere Forschungsarbeiten rund um den Einsatz und die Wirkung von Ajambow. F\u00fcr uns ist das besonders spannend, weil sich daraus langfristig weitere Einsatzfelder ergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Durchhalten. Ajambow ist nicht \u00fcber Nacht entstanden. Zwischen der ersten Idee und dem Produkt, mit dem wir heute vor den L\u00f6wen stehen, liegen viele Jahre Entwicklung, Tests, Ver\u00e4nderungen und auch R\u00fcckschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n
Eine unserer wichtigsten Erkenntnisse ist deshalb: Eine gute Idee allein reicht nicht. Man muss bereit sein, sie immer wieder infrage zu stellen, zuzuh\u00f6ren und weiterzuentwickeln. Und man braucht Menschen, die auch dann an die Idee glauben, wenn es gerade schwierig wird.<\/p>\n\n\n\n
Nicht zu fr\u00fch aufgeben \u2013 aber gleichzeitig nicht so sehr in die eigene Idee verliebt sein, dass man Kritik nicht mehr h\u00f6rt. Diese Balance war auch f\u00fcr uns ein Lernprozess.<\/p>\n\n\n\n
Und man sollte so fr\u00fch wie m\u00f6glich mit echten Nutzern arbeiten. Die entscheidenden Erkenntnisse bekommt man selten am Schreibtisch. Man bekommt sie, wenn Menschen das Produkt tats\u00e4chlich benutzen.<\/p>\n\n\n\n
Ajambow ist zwar keine Software, unser B2B-Gesch\u00e4ft ist f\u00fcr uns aber ein zentraler Bereich. Physiotherapien, Reha-Einrichtungen, Fitnessstudios und Vereine stehen h\u00e4ufig vor derselben Herausforderung: Wie motivieren wir Menschen zu Bewegung und wie schaffen wir Trainingsangebote, die gleichzeitig wirksam, vielseitig und einfach einsetzbar sind?<\/p>\n\n\n\n
Hier bietet Ajambow einen besonderen Ansatz. Durch die Bewegung des Wassers entstehen permanent wechselnde Anforderungen an den K\u00f6rper. In einer EMG-Untersuchung der Universit\u00e4t Leipzig wurde eine bis zu 30 Prozent h\u00f6here Muskelaktivierung gemessen. Gleichzeitig kann Ajambow sehr unterschiedlich eingesetzt werden \u2013 vom Einzeltraining \u00fcber Therapie und Rehabilitation bis zum Pr\u00e4ventions- oder Gruppenkurs.<\/p>\n\n\n\n
Unser B2B-Vertrieb funktioniert sehr stark \u00fcber das Erleben. Wenn Therapeutinnen, Trainer oder Einrichtungen Ajambow selbst ausprobieren, verstehen sie sehr schnell, was das Besondere daran ist. Deshalb spielen Demonstrationen, Fortbildungen, Ausbildungen und Veranstaltungen f\u00fcr uns eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n\n\n\n
Die H\u00f6hle der L\u00f6wen kann uns dabei helfen, eine der gr\u00f6\u00dften bisherigen H\u00fcrden zu \u00fcberwinden: Bekanntheit. Wenn wir k\u00fcnftig bei einer Physiotherapie, einem Studio oder einer Gesundheitseinrichtung anrufen und unser Gegen\u00fcber Ajambow bereits kennt, ver\u00e4ndert das nat\u00fcrlich den Einstieg in ein Gespr\u00e4ch erheblich.<\/p>\n\n\n\n
Schon die Form macht neugierig. Ajambow sieht nicht aus wie ein klassisches Trainingsger\u00e4t \u2013 und genau das ist er auch nicht. Der entscheidende Unterschied befindet sich im Inneren: Wasser.<\/p>\n\n\n\n
Durch die Wasserbewegung verh\u00e4lt sich Ajambow bei jeder \u00dcbung dynamisch. Gleichzeitig l\u00e4sst sich die Belastung \u00fcber die Wassermenge ver\u00e4ndern. Hinzu kommt unser gesamtes Trainingskonzept mit Musik, Choreografien und rund 200 \u00dcbungsvideos. Der Kunde kauft deshalb nicht einfach nur einen Bogen, sondern bekommt sehr viele M\u00f6glichkeiten, ihn einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n
Die Vorbereitung auf die Ausstrahlung besch\u00e4ftigt uns tats\u00e4chlich seit Wochen sehr intensiv. Wir haben unsere Produktionsplanung hochgefahren, Material und Komponenten disponiert und stimmen uns eng mit unseren Fertigungspartnern ab, damit wir kurzfristig gr\u00f6\u00dfere St\u00fcckzahlen produzieren und ausliefern k\u00f6nnen. Gleichzeitig bereiten wir unseren Online-Shop technisch auf deutlich mehr Zugriffe und Bestellungen vor.<\/p>\n\n\n\n
Eine besondere Herausforderung ist dabei unser Anspruch, Ajambow weiterhin in Deutschland zu produzieren. Wir wollen wegen einer m\u00f6glichen hohen Nachfrage nicht pl\u00f6tzlich unsere bisherige Produktionsphilosophie \u00fcber Bord werfen.<\/p>\n\n\n\n
Wie gro\u00df der Ansturm am Ende tats\u00e4chlich wird, kann nat\u00fcrlich niemand vorhersagen. Wir tun gerade alles daf\u00fcr, vorbereitet zu sein \u2013 und wenn wir am Abend der Ausstrahlung irgendwann feststellen sollten, dass wir trotz aller Vorbereitung nicht mehr hinterherkommen, w\u00e4re das vermutlich ein Problem, \u00fcber das wir uns trotzdem sehr freuen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n
Sehen Sie Ajambow\u00a0am 12. Oktober 2026 in der H\u00f6hle der L\u00f6wen<\/a><\/p>\n\n\n\n Bild Heiratsantrag: Simon Werner geht f\u00fcr seine Susan Schmidt auf die Knie. Wir bedanken uns bei Susan Schmidt und Simon Werner<\/a>\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n
Foto: RTL<\/p>\n\n\n\n