{"id":127961,"date":"2026-10-13T10:53:20","date_gmt":"2026-10-13T08:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127961"},"modified":"2026-10-13T10:53:21","modified_gmt":"2026-10-13T08:53:21","slug":"geschaeftsideen-innovative-produkte-investment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/geschaeftsideen-innovative-produkte-investment\/","title":{"rendered":"Die H\u00f6hle der L\u00f6wen am 19. Oktober 2026: F\u00fcnf Gr\u00fcnderteams k\u00e4mpfen um Millioneninvestments"},"content":{"rendered":"\n
F\u00fcnf Gr\u00fcnderteams pr\u00e4sentieren am 19. Oktober 2026 in \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c ihre Gesch\u00e4ftsideen und innovative Produkte. Von nachhaltigen Rasierern \u00fcber neue Lebensmittelkonzepte bis hin zu digitalen Anwendungen und moderner Sanit\u00e4rtechnik reicht das Spektrum der Unternehmen, die auf ein Investment hoffen.<\/p>\n\n\n\n
Am Montag, dem 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr zeigt VOX die siebte Folge der aktuellen Staffel von \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c. F\u00fcnf Unternehmen aus Deutschland und \u00d6sterreich treten mit unterschiedlichen Gesch\u00e4ftsmodellen vor die Investoren. Dabei geht es nicht nur um Kapital, sondern auch um Vertrieb, Markenaufbau und die Frage, wie sich neue L\u00f6sungen langfristig am Markt behaupten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder bringen bereits erste Ums\u00e4tze, bestehende Handelspartnerschaften oder Erfahrungen aus ihren jeweiligen Branchen mit. Gleichzeitig unterscheiden sich ihre finanziellen Forderungen erheblich. W\u00e4hrend ein Unternehmen vergleichsweise bescheidene 30.000 Euro sucht, verlangt ein anderes 600.000 Euro f\u00fcr zehn Prozent seiner Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n
RAZECO \u2013 Victor Haisch, Ivo Lovric und Louisa Haisch<\/p>\n\n\n\n
Wie lassen sich allt\u00e4gliche Produkte umweltfreundlicher gestalten, ohne dass Verbraucher bei Funktionalit\u00e4t und Design Kompromisse eingehen m\u00fcssen? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigen sich Victor Haisch (27), Ivo Lovric (26) und Louisa Haisch (31). Das Gr\u00fcnderteam aus Berlin hat mit RAZECO eine Rasierermarke entwickelt, die den Einsatz fossiler Kunststoffe deutlich reduzieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n
Das Unternehmen konzentriert sich auf nachhaltige Alternativen zu herk\u00f6mmlichen System- und Einwegrasierern. Daf\u00fcr nutzt RAZECO nachwachsende Rohstoffe, die als Abfallprodukte anderer Industrien entstehen. Besonders bemerkenswert ist der Klingenkopf des Systemrasierers, der nach Unternehmensangaben zu 99 Prozent aus biobasiertem Material besteht. Das Material ist mit dem Zertifikat \u201eOK biobased\u201c von T\u00dcV Austria ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n
Ein langlebiger Stahlgriff und austauschbare Rasierk\u00f6pfe sollen dazu beitragen, den Materialverbrauch zu reduzieren. Damit richtet sich RAZECO an Verbraucher, die Wert auf umweltbewusste K\u00f6rperpflege legen, gleichzeitig aber eine zuverl\u00e4ssige Rasur erwarten.<\/p>\n\n\n\n
Die Geschwister Louisa Haisch und Victor Haisch sowie ihr Mitgr\u00fcnder Ivo Lovric haben bereits erste Vertriebskan\u00e4le erschlossen. Ihre Produkte sind sowohl online als auch im station\u00e4ren Handel erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr die weitere Entwicklung bietet das Team den Investoren zehn Prozent der Firmenanteile f\u00fcr 30.000 Euro an. Vor Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf D\u00fcmmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb m\u00fcssen die Gr\u00fcnder zeigen, wie sich ihre Marke gegen etablierte Wettbewerber behaupten kann.<\/p>\n\n\n\n
K\u00f6lsche Koks \u2013 Nicolas Lutz und Maximilian Koeser<\/p>\n\n\n\n
Mit K\u00f6lsche Koks pr\u00e4sentieren Nicolas Lutz (35) und Maximilian Koeser (37) aus K\u00f6ln ein Getr\u00e4nkekonzept, das aus ihrer eigenen Gastronomieerfahrung entstanden ist. Die beiden Unternehmer betreiben drei Gastronomiebetriebe und kennen die Herausforderungen, die mit der Zubereitung beliebter Cocktails verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n
Besonders Espresso Martini geh\u00f6rt zu den Getr\u00e4nken, deren Herstellung im laufenden Gastronomiebetrieb zeitaufwendig sein kann. Frischer Espresso muss zubereitet, abgek\u00fchlt und anschlie\u00dfend mit weiteren Zutaten verarbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n
K\u00f6lsche Koks soll diesen Prozess vereinfachen. Das Unternehmen bietet einen fertig gemischten Espresso-Martini-Lik\u00f6r mit 15 Prozent Alkohol, echtem Arabica-Kaffee und nat\u00fcrlichem Koffein an. Das Produkt kann direkt ausgeschenkt oder als Grundlage f\u00fcr weitere Cocktails verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n
Neben einer 0,7-Liter-Flasche gibt es kleinere Shot-Fl\u00e4schchen, die sich insbesondere f\u00fcr Veranstaltungen, Festivals und Messen eignen.<\/p>\n\n\n\n
Die Gesch\u00e4ftsidee hat bereits wirtschaftliche Ergebnisse geliefert. Nach Angaben der Gr\u00fcnder wurde mit K\u00f6lsche Koks bislang ein Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr die weitere Expansion fordern Nicolas Lutz und Maximilian Koeser 600.000 Euro f\u00fcr zehn Prozent der Firmenanteile. Daraus ergibt sich eine Unternehmensbewertung von sechs Millionen Euro nach dem Investment.<\/p>\n\n\n\n
Eine zentrale Frage f\u00fcr Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb d\u00fcrfte sein, wie sich die Marke \u00fcber ihre K\u00f6lner Herkunft hinaus im nationalen Getr\u00e4nkemarkt positionieren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n
move2pay \u2013 Mia Allouche und Karim Allouche<\/p>\n\n\n\n
Bewegung und Konsum miteinander zu verbinden, ist die Gesch\u00e4ftsidee hinter move2pay. Die 19-j\u00e4hrige Mia Allouche und ihr Vater Karim Allouche (49) haben eine Anwendung entwickelt, die k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t mit einem digitalen Belohnungssystem kombiniert.<\/p>\n\n\n\n
Das Unternehmen mit Standorten in Lustenau und Wien verfolgt einen Ansatz, der auf bestehende Gesundheits- und Fitnessanwendungen aufbaut. Nutzer k\u00f6nnen move2pay mit entsprechenden Apps verbinden und f\u00fcr Schritte, Trainingseinheiten oder andere Aktivit\u00e4ten Bewegungsguthaben sammeln.<\/p>\n\n\n\n
Dieses Guthaben l\u00e4sst sich anschlie\u00dfend bei verschiedenen Handelspartnern im move2pay-Shop einsetzen. Das Gesch\u00e4ftsmodell verbindet damit Elemente aus Fitness, Kundenbindung und digitalem Handel.<\/p>\n\n\n\n
Die Idee entstand bereits vor rund f\u00fcnf Jahren innerhalb der Familie. Mia Allouche und Karim Allouche wollten einen zus\u00e4tzlichen Anreiz schaffen, um Menschen zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren.<\/p>\n\n\n\n
Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt das Unternehmen von Steffen Baumgart. Der ehemalige Fu\u00dfballprofi und bekannte Fu\u00dfballtrainer begleitet move2pay nach Angaben der Gr\u00fcnder bereits seit f\u00fcnf Jahren als Markenbotschafter.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr die n\u00e4chste Wachstumsphase suchen Mia Allouche und Karim Allouche 350.000 Euro f\u00fcr zehn Prozent der Unternehmensanteile.<\/p>\n\n\n\n
Im Mittelpunkt des Pitches vor Dagmar W\u00f6hrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel und Frank Thelen steht die Frage, ob sich aus dem Belohnungsmodell ein wirtschaftlich tragf\u00e4higes und skalierbares Gesch\u00e4ftsmodell entwickeln l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n
FRYZZA \u2013 Dieter K\u00f6nnes, Ronny Schreiber und Alexander Wulf<\/p>\n\n\n\n
Mit FRYZZA verbindet ein Gr\u00fcnderteam aus Baesweiler zwei beliebte Bereiche der modernen K\u00fcche: Tiefk\u00fchlpizza und Hei\u00dfluftfritteusen. Hinter dem Unternehmen stehen TV-Moderator Dieter K\u00f6nnes (54), Sommelier Ronny Schreiber (44) und Sternekoch Alexander Wulf (43).<\/p>\n\n\n\n
Die Gesch\u00e4ftsidee entstand bei einem gemeinsamen Abend im Restaurant TROYKA von Alexander Wulf. Ziel war es, eine Pizza zu entwickeln, die speziell auf die Anforderungen eines Air Fryers abgestimmt ist.<\/p>\n\n\n\n
Anders als klassische runde Tiefk\u00fchlpizzen besitzt FRYZZA eine rechteckige Form. Dadurch soll sie in handels\u00fcbliche Hei\u00dfluftfritteusen passen und innerhalb von etwa f\u00fcnf bis sechs Minuten zubereitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Die Rezeptur basiert auf Natursauerteig, handgezogenem und handbelegtem Teig, einer Steinofen-Zubereitung sowie einer eigens entwickelten Gew\u00fcrzmischung.<\/p>\n\n\n\n
Aktuell bietet FRYZZA vier Sorten an: Salami, Thunfisch, Veggie und Margherita.<\/p>\n\n\n\n
Das Unternehmen kann bereits auf erste Vertriebserfolge verweisen. Nach eigenen Angaben ist FRYZZA in rund 700 M\u00e4rkten und sieben Handelsketten in Deutschland und \u00d6sterreich vertreten. Innerhalb der ersten sechs Monate soll ein Umsatz von mehr als 500.000 Euro erzielt worden sein.<\/p>\n\n\n\n
Neben Dieter K\u00f6nnes, Ronny Schreiber und Alexander Wulf geh\u00f6ren zwei weitere Gesellschafter mit Erfahrung in Handel und Distribution zum Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr den n\u00e4chsten Wachstumsschritt bietet das Team zehn Prozent der Firmenanteile f\u00fcr 350.000 Euro an.<\/p>\n\n\n\n
Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel und Frank Thelen m\u00fcssen beurteilen, ob FRYZZA das Potenzial besitzt, sich langfristig als eigenst\u00e4ndige Produktkategorie im Lebensmittelhandel zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n
MISSOIR \u2013 Lena Olvedi<\/p>\n\n\n\n
Lange Warteschlangen vor Frauentoiletten geh\u00f6ren bei Konzerten, Festivals und anderen Gro\u00dfveranstaltungen h\u00e4ufig zum Alltag. Die Berliner Unternehmerin Lena Olvedi (44) m\u00f6chte mit MISSOIR eine praktische Alternative schaffen.<\/p>\n\n\n\n
Ihr Unternehmen hat ein Frauenurinal entwickelt, das speziell auf die nat\u00fcrliche Hockhaltung ausgerichtet ist. Die Konstruktion erm\u00f6glicht eine kontaktlose Nutzung und soll insbesondere an stark frequentierten Veranstaltungsorten f\u00fcr eine schnellere Abwicklung sorgen.<\/p>\n\n\n\n
MISSOIR wird fest im Boden installiert und verf\u00fcgt \u00fcber Haltegriffe sowie einen Spritzschutz. Mehrere Anlagen k\u00f6nnen nebeneinander eingebaut werden, um die vorhandenen Sanit\u00e4rkapazit\u00e4ten zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n
Ein weiterer Aspekt ist der Wasserverbrauch. Da das System ohne Sp\u00fclung auskommt, k\u00f6nnen Betreiber nach Angaben des Unternehmens Wasser und damit verbundene Kosten einsparen.<\/p>\n\n\n\n
Die Idee entstand bereits 2018. Nach ersten erfolgreichen Eins\u00e4tzen auf Festivals und Veranstaltungen wurde das Produkt in die Serienproduktion \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n
Mit MISSOIR richtet sich Lena Olvedi insbesondere an Betreiber von Clubs, Konzerthallen, Stadien und Veranstaltungsst\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr den weiteren Ausbau ihres Unternehmens sucht die Gr\u00fcnderin 180.000 Euro f\u00fcr 20 Prozent der Firmenanteile.<\/p>\n\n\n\n
Vor Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel und Johannes Kliesch m\u00f6chte Lena Olvedi zeigen, dass sich mit einer verbesserten Sanit\u00e4rinfrastruktur nicht nur ein allt\u00e4gliches Problem l\u00f6sen, sondern auch ein wirtschaftlich interessantes Gesch\u00e4ftsmodell entwickeln l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n
Die siebte Folge von \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c zeigt, wie unterschiedlich die Voraussetzungen junger Unternehmen sein k\u00f6nnen. W\u00e4hrend RAZECO auf nachhaltige Materialien setzt, konzentriert sich K\u00f6lsche Koks auf die Vereinfachung gastronomischer Abl\u00e4ufe. move2pay verbindet Bewegung mit digitalen Kaufanreizen, FRYZZA erschlie\u00dft neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zubereitung von Tiefk\u00fchlpizza und MISSOIR m\u00f6chte bestehende Sanit\u00e4rkonzepte verbessern.<\/p>\n\n\n\n
Auch die Bewertungen verdeutlichen die unterschiedlichen Erwartungen der Gr\u00fcnderteams. Die angebotenen Beteiligungen entsprechen Unternehmensbewertungen nach Investment zwischen 300.000 Euro bei RAZECO und sechs Millionen Euro bei K\u00f6lsche Koks.<\/p>\n\n\n\n
Insgesamt suchen die f\u00fcnf Unternehmen 1,51 Millionen Euro Kapital. Ob die Investoren bereit sind, diese Summen zu den angebotenen Konditionen bereitzustellen, bleibt bis zur Ausstrahlung offen.<\/p>\n\n\n\n
Entscheidend d\u00fcrfte dabei nicht allein die Originalit\u00e4t der Gesch\u00e4ftsideen sein. Auch die bisherigen Ums\u00e4tze, die Vertriebsm\u00f6glichkeiten, die Wettbewerbssituation und die wirtschaftliche Skalierbarkeit spielen eine wichtige Rolle.<\/p>\n\n\n\n
Die siebte Folge von \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c l\u00e4uft am Montag, 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr bei VOX.<\/p>\n\n\n\n
Bild Die \u201eL\u00f6wen\u201c (v.l.) Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Janna Ensthaler, Andreas W. Herb und Ralf D\u00fcmmel. Bildcredits RTL \/ Bernd-Michael Maurer<\/p>\n\n\n\n