{"id":127985,"date":"2026-10-14T09:36:54","date_gmt":"2026-10-14T07:36:54","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=127985"},"modified":"2026-10-14T09:36:56","modified_gmt":"2026-10-14T07:36:56","slug":"marco-ki-ki-plattform-datenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/marco-ki-ki-plattform-datenschutz\/","title":{"rendered":"Unabh\u00e4ngige KI aus Baden-W\u00fcrttemberg: Das steckt hinter MARCO KI"},"content":{"rendered":"\n
Ich entwickle MARCO KI eigenst\u00e4ndig in Baden-W\u00fcrttemberg. Die Idee dahinter ist, KI-Unterst\u00fctzung f\u00fcr Alltagsfragen, Schreiben, Lernen und Recherche m\u00f6glichst unkompliziert zug\u00e4nglich zu machen. Mich interessiert besonders, wie weit man mit offenen Technologien, klarer Nutzerf\u00fchrung und eigenen Qualit\u00e4tstests kommt.<\/p>\n\n\n\n
Ich m\u00f6chte selbst gestalten, wie eine KI-Plattform funktioniert, welche Grenzen sie offenlegt und wie Fehler korrigiert werden. Dazu geh\u00f6rt das Ziel, einzelne Dienstleister langfristig ersetzen zu k\u00f6nnen, ohne die Nutzerqualit\u00e4t zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n
Die Plattform soll verst\u00e4ndliche Antworten geben, beim Formulieren helfen und den Einstieg in neue Themen erleichtern. Angesprochen sind zun\u00e4chst Privatpersonen; sp\u00e4ter kommen beispielsweise Schulen, Vereine und kleine Unternehmen als m\u00f6gliche Nutzergruppen infrage.<\/p>\n\n\n\n
Wer eine Frage hat, soll nicht zuerst einen Registrierungsprozess durchlaufen m\u00fcssen. Gleichzeitig braucht ein offen zug\u00e4nglicher Dienst belastbaren Missbrauchsschutz, Datenschutz und eine realistische Kontrolle der Betriebskosten.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr bestimmte aktuelle Themen werden strukturierte Datenquellen und Quellenhinweise einbezogen. Ein Link allein garantiert aber keine richtige Antwort. Deshalb arbeiten wir an Pr\u00fcfprozessen, die tats\u00e4chliche Antwortqualit\u00e4t und sichtbare Fehlermeldungen erfassen. Der \u00f6ffentliche Hauptchat hat derzeit noch Anbieter-Ausf\u00e4lle; diese L\u00fccke benenne ich offen und arbeite an eigenen Ersatzwegen.<\/p>\n\n\n\n
Mehrsprachigkeit geht weit \u00fcber Men\u00fctexte hinaus. Funktionen, Fehlermeldungen und Antworten m\u00fcssen auch in unterschiedlichen Sprachen verst\u00e4ndlich und konsistent bleiben. Deshalb werden Sprachvarianten schrittweise mit realen Anwendungsf\u00e4llen getestet.<\/p>\n\n\n\n
Mit einem einfachen Einstieg, austauschbarer Technik und verifizierbarer Qualit\u00e4t. Ich m\u00f6chte keine unbelegten \u00dcberlegenheitsversprechen machen, sondern sichtbar zeigen, welche Funktionen funktionieren und wo wir noch verbessern.<\/p>\n\n\n\n
Ich arbeite mit dokumentierten Entwicklungsaufgaben, automatisierten technischen Pr\u00fcfungen und einem eigenen MASTER-System zur Nachverfolgung von Fehlern, \u00c4nderungen und Wiederanlaufprozessen. Technische Tests sind hilfreich, aber echte Nutzerwege m\u00fcssen zus\u00e4tzlich gepr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n
Die Website ist \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich und verschiedene Bereiche sind umgesetzt. Ein lokal betriebenes offenes Qwen-Modell konnte bereits echte Testfragen beantworten. Seine sichere, dauerhaft erreichbare Anbindung an die \u00f6ffentliche Website steht jedoch noch aus. Auch der Hauptchat, mobile Nutzerwege und die Android-App ben\u00f6tigen weitere Qualit\u00e4tstests.<\/p>\n\n\n\n
Ziel sind m\u00f6glichst sparsame Datenverarbeitung, begrenzte Zugriffsrechte und nachvollziehbare Dienstleisterrollen. Entscheidend ist, dass Datenschutzhinweise und technische Umsetzung \u00fcbereinstimmen. Das wird fortlaufend \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n
Ich entwickle MARCO KI mit begrenzten Ressourcen und pr\u00fcfe derzeit F\u00f6rder- und Beratungsm\u00f6glichkeiten sowie potenzielle Partner. F\u00fcr die Zukunft ist ein wirtschaftlich tragf\u00e4higer Betrieb wichtig; ein abschlie\u00dfendes Gesch\u00e4ftsmodell steht noch nicht fest.<\/p>\n\n\n\n
Ich m\u00f6chte zuerst einen zuverl\u00e4ssigen Kern schaffen, unabh\u00e4ngiger von einzelnen KI-Anbietern werden und die Plattform anhand echten Nutzerfeedbacks weiterentwickeln. Meine drei Ratschl\u00e4ge: fr\u00fch praktisch testen, Fehler transparent dokumentieren und Aufwand sowie Kosten vor jeder Erweiterung realistisch einplanen.<\/p>\n\n\n\n
Bildcredits Privat \/ Marco Klingenberg<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei\u00a0Marco Klingenberg<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n