{"id":128056,"date":"2026-10-16T08:27:02","date_gmt":"2026-10-16T06:27:02","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128056"},"modified":"2026-10-16T08:27:03","modified_gmt":"2026-10-16T06:27:03","slug":"move2pay-bewegung-die-hoehle-der-loewen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/move2pay-bewegung-die-hoehle-der-loewen\/","title":{"rendered":"Kaufkraft durch Bewegung: Wie move2pay in der H\u00f6hle der L\u00f6wen mit \u201eMovement Commerce\u201c \u00fcberzeugen will"},"content":{"rendered":"\n

Das Startup move2pay verwandelt Bewegung in Shopping-Guthaben und wird am 19. Oktober 2026 in der H\u00f6hle der L\u00f6wen pitchen, um sein Gesch\u00e4ftsmodell vorzustellen.<\/h2>\n\n\n\n

Wie ist die Idee zu move2pay entstanden, wer steht hinter dem Startup und welcher Moment hat euch zur Gr\u00fcndung inspiriert?<\/h3>\n\n\n\n

Die Idee zu move2pay entstand aus einer einfachen Frage: Warum belohnen wir Konsum, Loyalit\u00e4t und Umsatz \u2013 aber nicht das Verhalten, das f\u00fcr unsere Gesundheit am wichtigsten ist: Bewegung?<\/p>\n\n\n\n

Ich habe mich schon lange mit dem Thema Pr\u00e4vention und der Frage besch\u00e4ftigt, wie man Menschen nachhaltig zu mehr Bewegung motivieren kann. Daraus entstand die Vision, Bewegung einen echten wirtschaftlichen Wert zu geben. Gemeinsam mit meiner Tochter Mia und unserem Team haben wir daraus move2pay entwickelt.<\/p>\n\n\n\n

Heute bauen wir mit der SVAX GmbH eine Plattform an der Schnittstelle von Digital Health, E-Commerce und Plattform\u00f6konomie auf. Unser Ziel ist es, eine neue Kategorie zu etablieren: Movement Commerce \u2013 also Bewegung in reale Kaufkraft zu verwandeln.<\/p>\n\n\n\n

In welcher Branche ist move2pay t\u00e4tig und was zeichnet euer Gesch\u00e4ftsmodell aus?<\/h3>\n\n\n\n

move2pay verbindet Digital Health mit E-Commerce. Nutzer verbinden ihre Health- oder Fitness-App mit move2pay, sammeln durch ihre t\u00e4gliche Bewegung Shopping-Guthaben und k\u00f6nnen damit bei unseren Shop-Partnern einen Teil ihres Einkaufs bezahlen.<\/p>\n\n\n\n

Das Besondere daran: Unsere Nutzer erhalten keinen klassischen Rabatt. Wir verhandeln mit unseren Shop-Partnern einen Einkaufs- beziehungsweise Margenanteil und verwandeln diesen wirtschaftlichen Vorteil in Shopping-Guthaben f\u00fcr Bewegung. Der regul\u00e4re Produktwert bleibt damit sichtbar, w\u00e4hrend Bewegung zur zus\u00e4tzlichen Kaufkraft wird.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr Marken entsteht gleichzeitig ein neuer Vertriebskanal, \u00fcber den sie gesundheitsbewusste und aktive Konsumenten erreichen und Bewegung gezielt als Kaufanreiz einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Welches konkrete Problem l\u00f6st move2pay und welche Marktl\u00fccke habt ihr damit geschlossen?<\/h3>\n\n\n\n

Es gibt heute Milliarden von Menschen, die ihre Schritte, Workouts und Gesundheitsdaten \u00fcber Smartphones, Smartwatches und Fitness-Apps erfassen. Gleichzeitig bewegen sich sehr viele Menschen zu wenig.<\/p>\n\n\n\n

Bisher haben diese Daten f\u00fcr die Nutzer jedoch kaum einen direkten wirtschaftlichen Wert.<\/p>\n\n\n\n

Genau hier setzt move2pay an: Wir machen Bewegung messbar wertvoll. Nutzer werden f\u00fcr etwas belohnt, das ihrer Gesundheit zugutekommt, und Marken erhalten gleichzeitig einen neuen Mechanismus, um Kunden zu aktivieren und zus\u00e4tzlichen Umsatz zu generieren.<\/p>\n\n\n\n

Wir verbinden damit erstmals Bewegung, Gesundheitsdaten und Commerce in einem durchg\u00e4ngigen Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n\n\n\n

Warum habt ihr euch mit move2pay entschieden, in der H\u00f6hle der L\u00f6wen zu pitchen, und welche Aspekte standen dabei im Vordergrund?<\/h3>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen ist f\u00fcr ein Gesch\u00e4ftsmodell wie move2pay eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Plattform, weil wir unser Konzept innerhalb weniger Minuten einem Millionenpublikum erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr uns ging es dabei nicht nur um Kapital. Die Sendung bietet die M\u00f6glichkeit, eine v\u00f6llig neue Idee \u2013 Bewegung als Kaufkraft \u2013 sehr schnell bekannt zu machen und gleichzeitig potenzielle Nutzer, Markenpartner und strategische Partner zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig wollten wir unser Gesch\u00e4ftsmodell vor sehr erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern auf den Pr\u00fcfstand stellen. Gerade in einer fr\u00fchen Wachstumsphase ist dieses Feedback enorm wertvoll.<\/p>\n\n\n\n

Wer war von Anfang an euer absoluter Wunschl\u00f6we in der H\u00f6hle der L\u00f6wen und warum passt dieser Investor perfekt zu eurer Vision?<\/h3>\n\n\n\n

Unser Wunschl\u00f6we war von Anfang an Frank Thelen.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr uns ist vor allem seine Erfahrung beim Aufbau und bei der Skalierung digitaler Gesch\u00e4ftsmodelle interessant. move2pay soll langfristig weit \u00fcber den \u00f6sterreichischen Markt hinaus wachsen. Daf\u00fcr braucht es neben Kapital vor allem Erfahrung bei Skalierung, Finanzierung und Internationalisierung sowie ein starkes unternehmerisches Netzwerk.<\/p>\n\n\n\n

Genau diese Kombination war f\u00fcr uns besonders spannend.<\/p>\n\n\n\n

Welche Form der Unterst\u00fctzung durch die Investoren in der H\u00f6hle der L\u00f6wen erhofft ihr euch neben dem Kapital am meisten?<\/h3>\n\n\n\n

F\u00fcr uns sind Netzwerk und Skalierungserfahrung fast genauso wichtig wie Kapital.<\/p>\n\n\n\n

move2pay ist ein Plattformmodell. Je mehr attraktive Marken wir auf der einen und Nutzer auf der anderen Seite gewinnen, desto st\u00e4rker wird das gesamte \u00d6kosystem.<\/p>\n\n\n\n

Besonders wertvoll sind deshalb Kontakte zu gro\u00dfen Marken und strategischen Partnern sowie Erfahrung bei User Acquisition, Vertrieb, Finanzierung und Internationalisierung.<\/p>\n\n\n\n

Unser Ziel ist nicht, einfach nur eine App gr\u00f6\u00dfer zu machen, sondern eine neue Kategorie im Commerce aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n

Welche n\u00e4chsten Schritte plant ihr mit move2pay nach eurem Auftritt in der H\u00f6hle der L\u00f6wen und welche konkreten Pl\u00e4ne gibt es f\u00fcr Wachstum und Skalierung?<\/h3>\n\n\n\n

Unser Fokus liegt klar auf Skalierung.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeiten wir bereits mit rund 60 Shops und Marken zusammen und bauen dieses Netzwerk kontinuierlich aus. Parallel wollen wir die Zahl unserer Nutzer deutlich steigern und move2pay technologisch weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n

Neben der App bauen wir den Marketplace weiter aus und arbeiten unter anderem an einem Webshop, einer Shopify-Integration sowie perspektivisch an L\u00f6sungen f\u00fcr den station\u00e4ren Handel.<\/p>\n\n\n\n

Langfristig soll Bewegung nicht nur innerhalb der move2pay-App einen Wert haben. Unsere Vision ist, dass \u201ePay with move2pay\u201c zu einer eigenen Bezahloption wird \u2013 online und offline.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig wollen wir unsere Daten- und AI-Komponenten ausbauen und Nutzern zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rker dabei helfen, Bewegung, Ern\u00e4hrung, Schlaf und andere gesundheitsrelevante Faktoren zu verstehen und positiv zu beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf eurem bisherigen Gr\u00fcnderweg mit move2pay als besonders wertvoll erwiesen?<\/h3>\n\n\n\n

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war f\u00fcr uns, wie entscheidend Geschwindigkeit und echtes Nutzerfeedback sind.<\/p>\n\n\n\n

Man kann sehr lange \u00fcber Produkte, Funktionen und Gesch\u00e4ftsmodelle nachdenken. Am Ende lernt man aber am meisten, wenn echte Nutzer das Produkt verwenden und echte Partner bereit sind, damit Gesch\u00e4fte zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Eine zweite wichtige Erkenntnis ist, dass man als Startup sehr klar priorisieren muss. Ressourcen sind immer begrenzt. Deshalb muss man st\u00e4ndig entscheiden, welche wenigen Dinge gerade wirklich Wachstum oder Produktqualit\u00e4t voranbringen.<\/p>\n\n\n\n

Und vielleicht am wichtigsten: Eine starke Vision ist wichtig \u2013 aber man darf sich nicht in die erste Version des Weges verlieben. Die Vision kann gleich bleiben, w\u00e4hrend sich das Gesch\u00e4ftsmodell und das Produkt auf dem Weg dorthin mehrfach ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n

Welche Ratschl\u00e4ge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die f\u00fcr andere Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder hilfreich sein k\u00f6nnten?<\/h3>\n\n\n\n

So fr\u00fch wie m\u00f6glich mit echten Kunden sprechen und das Produkt in den Markt bringen.<\/p>\n\n\n\n

Nicht darauf warten, bis alles perfekt ist. Die wichtigsten Erkenntnisse kommen meistens erst dann, wenn Menschen tats\u00e4chlich bereit sind, das Produkt zu nutzen oder daf\u00fcr zu bezahlen.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig sollte man sich sehr genau \u00fcberlegen, welches eine Problem man wirklich l\u00f6sen m\u00f6chte. Gerade am Anfang ist die Versuchung gro\u00df, gleichzeitig zehn Dinge zu bauen.<\/p>\n\n\n\n

Und man sollte Ausdauer nicht untersch\u00e4tzen. Startups entwickeln sich selten linear. Entscheidend ist, schnell zu lernen, Dinge zu ver\u00e4ndern, wenn sie nicht funktionieren, und trotzdem konsequent an der \u00fcbergeordneten Vision festzuhalten.<\/p>\n\n\n\n

Welches spezifische Problem l\u00f6st die Technologie von move2pay f\u00fcr Firmenkunden und wie messbar ist dieser Vorteil?<\/h3>\n\n\n\n

F\u00fcr unsere Markenpartner l\u00f6sen wir vor allem ein Problem: Wie schafft man einen zus\u00e4tzlichen Kaufanreiz, ohne die eigene Marke permanent \u00fcber klassische Rabatte zu entwerten?<\/p>\n\n\n\n

\u00dcber move2pay k\u00f6nnen Marken einen Teil des Produktpreises mit Bewegung bezahlbar machen. Der Kunde erlebt dadurch einen starken Preisvorteil, gleichzeitig bleibt der regul\u00e4re Produktwert beziehungsweise UVP sichtbar.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr die Marke entsteht damit ein neuer Performance- und Vertriebskanal.<\/p>\n\n\n\n

Der Vorteil ist sehr konkret messbar: von Reichweite und Aktivierung \u00fcber Klicks und Neukunden bis hin zu Bestellungen, Warenkorb und Umsatz. Langfristig wollen wir Marken diese Daten in einem eigenen Self-Service-Dashboard transparent zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n\n\n\n

Wie sieht eure Strategie aus, um B2B-Kunden zu gewinnen, und welche Rolle spielt der Auftritt in der H\u00f6hle der L\u00f6wen f\u00fcr die Markenbekanntheit von move2pay?<\/h3>\n\n\n\n

Unser st\u00e4rkstes Argument im B2B-Bereich ist der tats\u00e4chliche Zugang zu einer aktiven Community.<\/p>\n\n\n\n

Wir wollen Marken nicht einfach Werbefl\u00e4che verkaufen, sondern zus\u00e4tzliche Kunden und Umsatz bringen. Deshalb wachsen beide Seiten unseres Marktplatzes gemeinsam: Je gr\u00f6\u00dfer unsere Nutzerbasis wird, desto interessanter wird move2pay f\u00fcr Marken. Und je attraktiver die Marken auf der Plattform werden, desto interessanter wird move2pay f\u00fcr Nutzer.<\/p>\n\n\n\n

Die H\u00f6hle der L\u00f6wen kann diesen Netzwerkeffekt erheblich beschleunigen. Die enorme Bekanntheit der Sendung hilft uns nicht nur bei der Gewinnung neuer Nutzer, sondern macht move2pay gleichzeitig f\u00fcr deutlich mehr Marken und potenzielle strategische Partner sichtbar.<\/p>\n\n\n\n

Unser Ziel ist, dass Marken k\u00fcnftig nicht mehr nur dar\u00fcber nachdenken, wie viel Rabatt sie geben, sondern wie viel Bewegung sie ihren Kunden erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehen Sie move2pay am 19. Oktober 2026 in der H\u00f6hle der L\u00f6wen<\/a><\/p>\n\n\n\n

Bild Gr\u00fcnder Mia Allouche und Karim Allouche, move2pay und Markenbotschafter Steffen Baumgart (v.re.) 
Foto: RTL<\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei Mia Allouche<\/a> und Karim Allouche<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n