{"id":128163,"date":"2026-10-20T08:27:49","date_gmt":"2026-10-20T06:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128163"},"modified":"2026-10-20T08:27:50","modified_gmt":"2026-10-20T06:27:50","slug":"staffelfinale-hoehle-der-loewen-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/staffelfinale-hoehle-der-loewen-2026\/","title":{"rendered":"H\u00f6hle der L\u00f6wen Staffelfinale: Tr\u00e4nen, Comebacks und 5 Startups"},"content":{"rendered":"\n

Staffelfinale bei \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c: Scharfe Tr\u00e4nen, gro\u00dfe Tr\u00e4ume und f\u00fcnf Startups<\/h2>\n\n\n\n

Das Staffelfinale von \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c l\u00e4uft am 26. Oktober 2026 um 20:15 Uhr bei VOX. F\u00fcnf Startups pr\u00e4sentieren ihre Gesch\u00e4ftsideen, dazu kommen emotionale Gr\u00fcndungsgeschichten und \u00fcberraschende Angebote. Au\u00dferdem kehrt mit Mexican-Tears-Gr\u00fcnder David Weyhe ein bekanntes Gesicht aus der ersten Staffel zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n

Staffelfinale mit f\u00fcnf Startups und einem besonderen Wiedersehen<\/h3>\n\n\n\n

Zum Abschluss der 20. Staffel treten allpacka One, n\u00fcchtern, meinhaus.digital, LifeSaveAir und Kippo an. Die Bandbreite ist gro\u00df: Es geht um Transporte mit dem Fahrrad, alkoholfreie Drinks, KI-gest\u00fctzte Sanierungsplanung und praktische Helfer f\u00fcr den Alltag.<\/p>\n\n\n\n

Zwei Auftritte fallen besonders auf. Ein Erste-Hilfe-Produkt entstand aus einem lebensbedrohlichen Moment in einer Familie. Ein anderer Gr\u00fcnder steht vor einem beruflichen Neuanfang und hofft, mit seiner Erfindung eine neue Existenz aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n

Wiedersehen im Staffelfinale: Mexican Tears bringt die L\u00f6wen erneut zum Weinen<\/h3>\n\n\n\n

Schon in der ersten Staffel sorgte David Weyhe<\/a> aus Bremen mit den extrem scharfen Saucen von Mexican Tears f\u00fcr einen legend\u00e4ren Auftritt. Investor Vural \u00d6ger kam damals an seine Grenzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eIch habe noch nie in meinem Leben so eine scharfe Sauce gegessen\u201c, sagte er nach dem Probieren.<\/p>\n\n\n\n

Judith Williams erinnert sich gut an diesen Moment. Beim Wiedersehen erz\u00e4hlt sie, \u00d6ger habe damals sogar gefragt, ob man einen Notarzt rufen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n

Jetzt stellen sich die L\u00f6wen erneut der Herausforderung und testen verschiedene Sch\u00e4rfestufen. Fast alle probieren die h\u00f6chste Stufe. Die Reaktionen sind entsprechend deutlich, reichlich Milch steht bereit.<\/p>\n\n\n\n

Diesmal geht es aber nicht nur um die Sch\u00e4rfe. Andreas W. Herb ist von den Produkten und den Gesch\u00e4ftszahlen beeindruckt. Er fragt den Gr\u00fcnder, ob er noch einen Gesch\u00e4ftspartner sucht. Damit hatte David Weyhe offenbar nicht gerechnet.<\/p>\n\n\n\n

Ein konkretes Investment wird zun\u00e4chst nicht bekannt. Herb verabschiedet sich jedoch mit einer Einladung zum weiteren Austausch. Der Auftritt k\u00f6nnte f\u00fcr Mexican Tears also auch wirtschaftlich interessant werden.<\/p>\n\n\n\n

allpacka One: Faltbare Transportbox f\u00fcr jedes Fahrrad<\/h3>\n\n\n\n

Eink\u00e4ufe, Pakete oder Getr\u00e4nkekisten mit dem Fahrrad zu transportieren, ist oft m\u00fchsam. Hier setzt das Leipziger Startup allpacka One an.<\/p>\n\n\n\n

Jonathan Vincentz<\/a> und Lukas Ludwig, beide 29 Jahre alt, haben eine faltbare Transportbox f\u00fcr den Gep\u00e4cktr\u00e4ger entwickelt. Damit l\u00e4sst sich nahezu jedes herk\u00f6mmliche Fahrrad in wenigen Sekunden f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Transporte nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Ausgeklappt bietet die Box 30 Liter Stauraum und tr\u00e4gt bis zu 20 Kilogramm. Wird sie nicht gebraucht, l\u00e4sst sie sich platzsparend zusammenklappen. Zus\u00e4tzliche Fahrradtaschen k\u00f6nnen weiterhin genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n

Die Idee entstand im Alltag: Lukas Ludwig hatte Probleme, seine Eink\u00e4ufe mit dem Fahrrad nach Hause zu bringen. Zwei Jahre lang entwickelten die Gr\u00fcnder daraufhin ihr Produkt. Gearbeitet wurde zun\u00e4chst im WG-Zimmer von Ludwig. Morgens musste dort erst das Bett hochgeklappt werden, damit genug Platz war.<\/p>\n\n\n\n

Inzwischen l\u00e4uft die Serienproduktion, die ersten Boxen werden ausgeliefert. F\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt bieten die Gr\u00fcnder zehn Prozent ihrer Anteile f\u00fcr 250.000 Euro. Neben Kapital suchen sie vor allem Unterst\u00fctzung beim Markenaufbau und im Vertrieb.<\/p>\n\n\n\n

n\u00fcchtern: Alkoholfreier Italian Spritz als Einzelportion<\/h3>\n\n\n\n

Alkoholfreie Getr\u00e4nke sind l\u00e4ngst mehr als klassische Softdrinks. Immer mehr Anbieter entwickeln Alternativen zu Cocktails und Aperitifs.<\/p>\n\n\n\n

Die Berliner Gr\u00fcnderin Isabella Steiner<\/a> kennt diesen Markt seit Jahren. 2020 startete sie einen Onlineshop f\u00fcr alkoholfreie Getr\u00e4nke. Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee f\u00fcr eine eigene Marke.<\/p>\n\n\n\n

Unter dem Namen n\u00fcchtern entwickelt Steiner hochkonzentrierte alkoholfreie Drinks in fl\u00fcssigen Einzelportionen. Die Zubereitung ist einfach: Portion \u00f6ffnen, ins Glas geben, mit Tonic auff\u00fcllen. Das erste Produkt ist ein alkoholfreier Italian Spritz, weitere Sorten sind in Planung.<\/p>\n\n\n\n

Das kompakte Format soll Lagerung und Transport erleichtern. Gleichzeitig will die Gr\u00fcnderin zeigen, dass alkoholfreier Genuss keine Notl\u00f6sung sein muss.<\/p>\n\n\n\n

Isabella Steiner fordert 300.000 Euro f\u00fcr zw\u00f6lf Prozent ihrer Anteile. Die L\u00f6wen diskutieren nicht nur \u00fcber den Geschmack. Es geht auch um die Positionierung und die Frage, wie sich eine neue Getr\u00e4nkemarke durchsetzen kann.<\/p>\n\n\n\n

meinhaus.digital: KI hilft bei der Sanierungsplanung<\/h3>\n\n\n\n

Ein Eigenheim ist f\u00fcr viele ein Lebenstraum. Gerade bei \u00e4lteren Immobilien k\u00f6nnen Sanierungen aber schnell teuer werden. Viele K\u00e4ufer wissen zudem nicht, welche Ma\u00dfnahmen wirklich n\u00f6tig sind und welche Kosten auf sie zukommen.<\/p>\n\n\n\n

Hier setzt meinhaus.digital aus M\u00fcnchen und Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd an. Die Gr\u00fcnderinnen Leonie Dowling<\/a> (37) und Carolin Krebber<\/a> (35) verbinden Architekturwissen mit k\u00fcnstlicher Intelligenz. Ihre Plattform soll K\u00e4ufern helfen, n\u00f6tige Sanierungen zu erkennen und die Kosten besser einzusch\u00e4tzen. Sie begleitet die Planung von der ersten Bewertung \u00fcber die Finanzierung bis zur Renovierung.<\/p>\n\n\n\n

Beide bringen rund zehn Jahre Berufserfahrung mit. Carolin Krebber arbeitete als Architektin, Leonie Dowling in der Strategieberatung, unter anderem f\u00fcr Unternehmen der Bauwirtschaft. Ihr Ziel: professionelle Sanierungsplanung f\u00fcr mehr Menschen zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n\n\n\n

Die Gr\u00fcnderinnen fordern 425.000 Euro f\u00fcr f\u00fcnf Prozent ihrer Anteile. Das entspricht einer Bewertung von 8,5 Millionen Euro. Diese Bewertung sorgt bei den L\u00f6wen f\u00fcr Diskussionen. Gleichzeitig zeigen mehrere Investoren Interesse am Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n\n\n\n

LifeSaveAir: Erste-Hilfe-Ger\u00e4t nach einem Familienschock<\/h3>\n\n\n\n

Hinter dem Dortmunder Startup LifeSaveAir steht eine Erfahrung, die eine Familie nachhaltig gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n\n\n\n

Vor sechs Jahren verschluckte sich Jonas, der damals elfj\u00e4hrige Sohn von Nabil Chehade, an einer Erdbeere. Der Junge bekam kaum noch Luft. W\u00e4hrend sein Vater wie erstarrt war, half seine Mutter mit gezielten R\u00fcckenschl\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr Nabil Chehade (46) wurde dieser Moment zum Ausgangspunkt einer Gesch\u00e4ftsidee. Mit seinen Cousins Aiman Chehade (32) und Jusef Chehade (31) entwickelte er LifeSaveAir. Das Erste-Hilfe-Ger\u00e4t soll bei gef\u00e4hrlichen Atemwegsblockaden helfen. Nach viereinhalb Jahren Entwicklung und Zertifizierung wollen die drei das Produkt nun am Markt etablieren.<\/p>\n\n\n\n

Emotional wird es, als Jonas selbst dazukommt. Der inzwischen 17-J\u00e4hrige erz\u00e4hlt von seinen Erinnerungen und unterst\u00fctzt seinen Vater beim Pitch. Auch Ralf D\u00fcmmel berichtet von einer \u00e4hnlichen Situation: Sein Sohn hatte sich einst an einem Schokobonbon verschluckt.<\/p>\n\n\n\n

Neben der pers\u00f6nlichen Motivation m\u00fcssen die Gr\u00fcnder aber auch wirtschaftlich \u00fcberzeugen. Ein sicherheitsrelevantes Produkt zu vermarkten, stellt hohe Anforderungen an Wirksamkeit und Anwendung. Die Cousins fordern 100.000 Euro f\u00fcr zehn Prozent ihrer Anteile.<\/p>\n\n\n\n

Kippo: Drehbarer Griff als Chance auf einen Neuanfang<\/h3>\n\n\n\n

Manchmal entsteht eine Gesch\u00e4ftsidee aus einem ganz pers\u00f6nlichen Problem. Patrick Waligorski aus Essen wollte bei der Gartenarbeit seine Handgelenke entlasten. Deshalb entwickelte der 51-J\u00e4hrige Kippo, einen drehbaren Griff f\u00fcr Schubkarren und Sackkarren.<\/p>\n\n\n\n

Beim Aussch\u00fctten drehen sich die Griffe mit, die H\u00e4nde behalten ihre Position. L\u00e4stiges Umgreifen entf\u00e4llt. Auch in Kurven sollen die Griffe mehr Komfort bieten.<\/p>\n\n\n\n

Hinter der Erfindung steckt eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung. Waligorski betreibt mit seinem Cousin einen Schrottplatz, doch der Mietvertrag f\u00fcr das Gel\u00e4nde l\u00e4uft aus. Ein neuer Standort ist schwer zu finden. Der Unternehmer steht damit wom\u00f6glich vor einem kompletten beruflichen Neuanfang.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 50.000 Euro bietet er 30 Prozent seiner Firmenanteile. Mit seiner offenen Art ber\u00fchrt er die L\u00f6wen, mehrere sehen Potenzial im Produkt. Waligorski erh\u00e4lt tats\u00e4chlich mehrere Angebote. Nun muss er entscheiden, welcher Investor ihn beim Aufbau seines Unternehmens am besten unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n

Staffelfinale am 26. Oktober: Welche Startups sichern sich ein Investment?<\/h3>\n\n\n\n

Die geforderten Summen reichen von 50.000 Euro bei Kippo bis 425.000 Euro bei meinhaus.digital. F\u00fcr die L\u00f6wen stellen sich deshalb ganz unterschiedliche Fragen: Wie gro\u00df ist der Markt? Welche Vertriebswege passen? Und welche Bewertung ist gerechtfertigt?<\/p>\n\n\n\n

Im Laufe des Abends verhandeln Judith Williams, Dagmar W\u00f6hrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf D\u00fcmmel, Frank Thelen, Andreas W. Herb und Johannes Kliesch mit den Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern. Das Wiedersehen mit Mexican Tears schl\u00e4gt dabei die Br\u00fccke zu den Anf\u00e4ngen der Show.<\/p>\n\n\n\n

Das Staffelfinale der 20. Staffel von \u201eDie H\u00f6hle der L\u00f6wen\u201c l\u00e4uft am Montag, 26. Oktober 2026, um 20:15 Uhr bei VOX. Die Folge ist au\u00dferdem auf RTL+ verf\u00fcgbar.<\/h4>\n\n\n\n

Bild Die \u201eL\u00f6wen\u201c (v.l.) Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Janna Ensthaler, Dagmar W\u00f6hrl und Ralf D\u00fcmmel. Bildcredits RTL \/ Bernd-Michael Maurer<\/p>\n\n\n\n

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage einer Pressemitteilung mit Unterst\u00fctzung k\u00fcnstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n