{"id":128271,"date":"2026-10-26T11:09:51","date_gmt":"2026-10-26T10:09:51","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128271"},"modified":"2026-10-26T11:09:52","modified_gmt":"2026-10-26T10:09:52","slug":"amara-ki-aeltere-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/amara-ki-aeltere-menschen\/","title":{"rendered":"Gegen Einsamkeit im Alter: Wie das Berliner AgeTech-Startup Amara Senioren digital vernetzt"},"content":{"rendered":"\n
Ich bin Philipp, Mitgr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Amara. Angefangen hat alles mit einem Satz. Ich war bei meiner Gro\u00dfmutter zu Besuch, und als ich gehen wollte, sagte sie: \u201eJetzt bin ich wieder einsam.\u201c Sie war bestens versorgt. Es fehlte ihr an nichts, au\u00dfer an uns. Da habe ich verstanden: Allein sein und einsam sein sind zwei v\u00f6llig verschiedene Dinge. F\u00fcr das eine gibt es eine ganze Industrie, von Pflegediensten bis zum Hausnotruf. F\u00fcr das andere gibt es nur den Sonntagsanruf: Liebe, geschrumpft auf einen festen Termin pro Woche.<\/p>\n\n\n\n
Ihr wertvollster Besitz war ein digitaler Bilderrahmen. Sie sa\u00df stundenlang davor und hat unser Leben angeschaut wie durch ein Schaufenster. Sie konnte sehen, was bei uns passiert, aber nicht wirklich daran teilhaben und mitreden. Amara macht aus diesem Schaufenster eine offene T\u00fcr. Man muss nichts lernen und nichts einrichten. Man spricht einfach und ist wieder Teil des Familienlebens. Nicht nur am Sonntag, sondern auch am Dienstag.<\/p>\n\n\n\n
Richard und ich haben schon fr\u00fcher zusammengearbeitet. Wir bringen jeweils 20 Jahre Erfahrung in Technologie, Produkt, Sales und Operations mit. Wir h\u00e4tten das n\u00e4chste Fintech Unternehmen starten k\u00f6nnen. Doch das wollten wir nicht. Wir haben uns gefragt: Wo ist die gr\u00f6\u00dfte L\u00fccke zwischen dem, was Technologie kann, und dem, was Menschen wirklich brauchen?<\/p>\n\n\n\n
Die Antwort war f\u00fcr uns sehr pers\u00f6nlich. Wir haben beide erlebt, dass unsere Eltern und Gro\u00dfeltern zwar immer l\u00e4nger leben, aber die digitale Welt f\u00fcr diese Lebensphase kaum wirklich gebaut ist. Die Medizin hat uns zus\u00e4tzliche Jahrzehnte Leben geschenkt. Aber Technologie hat bisher erstaunlich wenig daf\u00fcr getan, diese Jahre auch mit Teilhabe und Selbstst\u00e4ndigkeit zu f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n
Wer 80 ist, bekommt ein Ger\u00e4t mit gr\u00f6\u00dferen Kn\u00f6pfen und einer Bedienungsanleitung. Nicht die zweite Lebensh\u00e4lfte ist das Problem. Das Problem ist, was man f\u00fcr sie gebaut hat. Und genau hier ver\u00e4ndert KI gerade etwas Grunds\u00e4tzliches.<\/p>\n\n\n\n
Zum ersten Mal k\u00f6nnen wir Technologie so bauen, dass sie sich nicht \u00fcber Men\u00fcs oder Einstellungen erschlie\u00dft, sondern \u00fcber die Stimme. Das ist die Oberfl\u00e4che, die jede 85-J\u00e4hrige schon beherrscht. F\u00fcr Menschen, die die Tech-Branche jahrzehntelang \u00fcbersehen hat, ist das kein Feature. Das ist der Durchbruch.<\/p>\n\n\n\n
Ich w\u00fcrde die Frage tats\u00e4chlich umdrehen: Die \u00e4lteren Menschen sind nicht das Problem, die Technik ist es. Wir haben drei gro\u00dfe Themen gesehen.<\/p>\n\n\n\n
Erstens: Distanz. Familien leben heute \u00fcber das ganze Land verteilt, manchmal auch \u00fcber Europa. Der Sonntagsanruf wird zur ganzen Beziehung. Die Enkelin schickt Fotos in eine WhatsApp-Gruppe, in der Oma nie beigetreten ist.<\/p>\n\n\n\n
Zweitens: Komplexit\u00e4t. In fast jeder Familie gibt es dieses Tablet, das zu Weihnachten verschenkt wurde und jetzt in der Schublade liegt. Jede Ger\u00e4teaktualisierung wird zum Gefallen, um den man die Tochter oder den Sohn bitten muss. Das nimmt Selbstst\u00e4ndigkeit. Und wer f\u00fcnfmal fragen musste, fragt beim sechsten Mal nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n
Drittens: formlose Tage. Es gibt Tage, an denen wenig passiert und niemand fragt: Was denkst du eigentlich dar\u00fcber? Was hast du erlebt? Was kannst du uns erz\u00e4hlen? Dann wird man schnell zum Zuschauer des eigenen Familienlebens.<\/p>\n\n\n\n
Unsere Antwort ist radikal einfach: Wir haben keine kleinere Version eines normalen Ger\u00e4ts gebaut. Wir haben die Bedienoberfl\u00e4che abgeschafft. Amara kommt fertig eingerichtet an und funktioniert ab dem ersten Wort.<\/p>\n\n\n\n
Amara Home sieht nicht aus wie Technik, und das ist Absicht. Die Basis ist ein weiches, rundes Objekt mit einem Lichtring. Das Display steht darauf wie ein Bilderrahmen. Es soll im Wohnzimmer stehen wie vertrauter Gegenstand und nicht wie ein Hilfsmittel.<\/p>\n\n\n\n
So sieht ein Tag aus: morgens begr\u00fc\u00dft Amara sie, erz\u00e4hlt, was heute ansteht, und zeigt die Fotos, die der Enkel gestern Abend aus dem Urlaub geschickt hat. Sie sagt \u201eRuf Julia an\u201c, und die Tochter ist per Videoanruf da. Nachmittags l\u00e4uft ihr Lieblingsradio, oder sie spielt ein Quiz. Und zwischendurch fragt Amara nach ihrer Meinung, nach ihren Erinnerungen, nach ihrem Rezept f\u00fcr Rinderrouladen. Dieses Rezept landet dann bei der Familie.<\/p>\n\n\n\n
Das Entscheidende: Sie muss nie etwas bedienen. Alles l\u00e4uft \u00fcber die Stimme, und f\u00fcr die wichtigsten Dinge gibt es vier gro\u00dfe Tasten an der Basis. Die Familie ist \u00fcber eine App verbunden. Sie kann Fotos schicken, Termine eintragen und anrufen. Aber nichts h\u00e4ngt davon ab, dass sie es tut. Amara ist kein Ger\u00e4t, das die Familie f\u00fcr Oma bespielen muss. Es ist ihr Ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n
Wir wollten nicht im B\u00fcro dar\u00fcber spekulieren, was \u00e4ltere Menschen brauchen, deshalb sind wir zu ihnen nach Hause gegangen. Und die wichtigste Lektion war unbequem: Fast alles, was wir am Anfang \u00fcber unsere Zielgruppe geglaubt haben, war falsch.<\/p>\n\n\n\n
Niemand sagt \u201eich bin einsam\u201c. Wir sind urspr\u00fcnglich mit einer Einsamkeits-L\u00f6sung angefangen. Aber keine einzige Person, mit der wir gesprochen haben, w\u00fcrde die Stille im eigenen Alltag so nennen. Die Antwort ist immer: \u201eMir geht’s gut, wirklich.\u201c Was sie sich w\u00fcnschen, ist nicht Gesellschaft. Es ist Teilhabe.<\/p>\n\n\n\n
Gebraucht werden statt bedient werden. Wir dachten, wir m\u00fcssten m\u00f6glichst viel abnehmen. Tats\u00e4chlich haben wir gelernt, dass es f\u00fcr viele Menschen wichtig ist, weiterhin etwas beitragen zu k\u00f6nnen: ihre Meinung, ihren Rat, ihre Geschichten, ihr Wissen. W\u00fcrde hei\u00dft, gebraucht zu werden.<\/p>\n\n\n\n
Eine App allein reicht nicht. Wir sind als App gestartet und haben gelernt: Wer erst eine App finden, herunterladen und einrichten muss, ist schon raus. Deshalb kommt Amara heute als fertiges Ger\u00e4t, das ausgepackt wird und spricht.<\/p>\n\n\n\n Die meisten KI-Produkte messen Erfolg daran, wie lange Menschen mit der KI sprechen. Wir messen Erfolg daran, wie oft Menschen mit einem anderen Menschen sprechen.<\/p>\n\n\n\n Es gibt gerade eine ganze Welle von KI-Begleitern, deren Gesch\u00e4ftsmodell die Bindung an die Maschine ist. Wir nutzen KI nicht, um menschliche Beziehungen zu ersetzen, sondern um sie leichter und h\u00e4ufiger m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n\n\n\n Konkret macht die KI zwei Dinge. Erstens ersetzt sie die Bedienoberfl\u00e4che. Statt Men\u00fcs gibt es Sprache, und Sprache beherrscht jeder. Zweitens f\u00fcllt sie die Stunden zwischen den Anrufen: Sie stellt Fragen, erinnert an Geburtstage, schl\u00e4gt vor, dem Enkel zur Pr\u00fcfung zu gratulieren.<\/p>\n\n\n\n Deshalb hat unsere KI auch keinen eigenen Namen und keine eigene Pers\u00f6nlichkeit, die sich in den Vordergrund schiebt. Sie hei\u00dft einfach Amara, wie das Ger\u00e4t. Wir haben ganz bewusst keinen virtuellen Freund gebaut. Wir haben eine Br\u00fccke gebaut.<\/p>\n\n\n\n Weil niemand gern beobachtet wird, mit 35 nicht und mit 85 erst recht nicht. Stell dir vor, deine Kinder bekommen jeden Abend einen Bericht dar\u00fcber, wie oft du heute gesprochen hast. Genau das verkaufen viele Produkte in diesem Markt als F\u00fcrsorge.<\/p>\n\n\n\n Wir glauben: Wenn die Tochter wissen will, wie es ihrer Mutter geht, soll sie es von ihrer Mutter h\u00f6ren. Nicht von einem Dashboard.<\/p>\n\n\n\n Deshalb verzichten wir bewusst auf Berichte, Auswertungen und Bewertungen. Was eine Nutzerin oder Nutzer mit Amara bespricht, wird nicht protokolliert oder mitgeschnitten, bleibt bei ihr, ohne Transkripte und ohne Mitschnitte.<\/p>\n\n\n\n Das ist f\u00fcr uns kein Feature, das man ein- und ausschalten kann. Es ist ein Grundsatz. Wir wollen ein Produkt bauen, das \u00e4ltere Menschen freiwillig und gerne nutzen, und nicht eines, das Angeh\u00f6rige beruhigt, indem es die Selbstbestimmung der Senioren einschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n Wir haben nicht \u00fcber ein neues Ger\u00e4t gesprochen. Wir haben \u00fcber eine Verschiebung gesprochen, die gerade stattfindet und die aus unserer Sicht untersch\u00e4tzt wird.<\/p>\n\n\n\n Die gr\u00f6\u00dfte Generation, die Deutschland je hatte, geht gerade in Rente. Diese Generation hat Smartphones, Online-Banking und Streaming erlebt. Sie wird sich nicht mit grauen Plastikger\u00e4ten und Notrufkn\u00f6pfen abspeisen lassen. Gleichzeitig zahlt die Sandwich-Generation dazwischen, die sich um Kinder und Eltern zugleich k\u00fcmmert, einen enormen emotionalen Preis. Wer dieses Problem l\u00f6st, baut keine Nische. Der baut eine Kategorie.<\/p>\n\n\n\n Ein wichtiges Signal f\u00fcr uns waren dabei auch unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Produkt. Wir wussten bereits sehr genau, was wir auf der Software-Seite bauen wollten, und konnten das mit mehr als 50.000 Downloads und einer Bewertung von 4,9 im App Store auch zeigen. Das hat uns best\u00e4tigt, dass der Bedarf da ist und dass wir die digitale Erfahrung f\u00fcr diese Zielgruppe bauen k\u00f6nnen. Parallel dazu haben wir die passende Hardware dazu entwickelt.<\/p>\n\n\n\n Das Kapital<\/a> flie\u00dft in die Produktion, Logistik und den Marktstart in Deutschland, mit Fulfillment aus unserem eigenen Lager in Berlin.<\/p>\n\n\n\n Bei uns gibt es eine klare Rollenverteilung: Die \u00e4ltere Person ist die Hauptfigur. Die Familie kauft Amara und wird Teil davon.<\/p>\n\n\n\n Der Nutzerkreis ist zwischen 70 und 90, lebt allein oder mit Partner, zu Hause oder in einer betreuten Situation. Erkauft Amara meist nicht selbst, aber entscheidet jeden Tag neu, ob Amara genutzt wird. Deshalb bauen wir f\u00fcr sie.<\/p>\n\n\n\n Die K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer sind typischerweise Mitte vierzig bis Ende f\u00fcnfzig, berufst\u00e4tig, vielleicht mit eigenen Kindern.<\/p>\n\n\n\n Das Gesch\u00e4ftsmodell ist eine Mitgliedschaft: Ger\u00e4t, Familien-App, Unterhaltung und Begleitung zu einem Monatspreis. Alles inklusive, keine Zusatzk\u00e4ufe, keine Abo-Fallen.<\/p>\n\n\n\n Der klassische Hausnotruf ist ein roter Knopf an einer Kordel. Er ist ein Produkt f\u00fcr den schlimmsten Tag im Jahr, und genau deshalb tragen ihn viele nicht. Er erinnert sie jeden Tag daran, dass jemand glaubt, sie k\u00f6nnten hinfallen.<\/p>\n\n\n\n Wir wollen Sicherheit anders denken. Amara steht ohnehin im Wohnzimmer und wird jeden Tag genutzt. Wenn im Notfall ein Satz wie \u201eAmara, ich brauche Hilfe\u201c gen\u00fcgt, entsteht Sicherheit aus einem Produkt, das im Alltag bereits selbstverst\u00e4ndlich ist. Das Armband erweitert diesen Gedanken auf Situationen au\u00dferhalb der Wohnung.<\/p>\n\n\n\n Wichtig ist: Unser Grundsatz \u00e4ndert sich nicht. Ein Notrufsystem soll im Notfall helfen, aber nicht daraus einen permanenten Tagesbericht \u00fcber die Nutzerin machen.<\/p>\n\n\n\n Die technischen Herausforderungen sind dabei erheblich. Ein Notruf muss immer funktionieren, auch wenn das WLAN ausf\u00e4llt oder der Strom weg ist. Daf\u00fcr braucht es ein Mobilfunk-Backup, Akkupufferung und eine Sprachsteuerung, die zuverl\u00e4ssig funktioniert. Gleichzeitig m\u00fcssen Fehlalarme minimiert werden, ohne echte Notf\u00e4lle zu \u00fcbersehen. Auch regulatorisch steigen die Anforderungen deutlich, sobald ein Produkt sicherheitsrelevante Funktionen \u00fcbernimmt. Hausnotrufsysteme m\u00fcssen anerkannten Normen entsprechen und Gesundheitsdaten verlangen den h\u00f6chsten Datenschutzstandard.<\/p>\n\n\n\n Der Fernseher war f\u00fcr die Generation unserer Gro\u00dfeltern das Fenster zur Welt. Aber er hat nur gesendet, nie zugeh\u00f6rt. Amara ist ein Fenster, das in beide Richtungen offen ist: zur Familie, zur Welt, zu Hilfe, wenn sie gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n Von dort aus wachsen wir in zwei Richtungen:<\/p>\n\n\n\n Vom Ger\u00e4t zum Zuhause. Nach dem Notruf kommen weitere Bausteine, die Sicherheit geben, ohne zu \u00fcberwachen.<\/p>\n\n\n\n Vom Wohnzimmer in die Einrichtung. Pflegeheime und Betreutes Wohnen haben dasselbe Problem wie Familien, nur in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab.<\/p>\n\n\n\n Unsere Vision ist gro\u00df, und das darf sie sein: Wir wollen die f\u00fchrende Plattform f\u00fcr die zweite Lebensh\u00e4lfte in Europa werden. Nicht, weil der Markt riesig ist, das ist er. Sondern weil Millionen Menschen ein Recht darauf haben, dass ihre zweite Lebensh\u00e4lfte nicht still wird.<\/p>\n\n\n\n 1. Bau f\u00fcr die Person, die es benutzt, nicht f\u00fcr die, die bezahlt. Bei uns kauft die Tochter, aber die Mutter entscheidet jeden Tag, ob Amara bleibt. Wer nur dem K\u00e4ufer gef\u00e4llt, baut Ger\u00e4te f\u00fcr die Schublade.<\/p>\n\n\n\n 2. Verlieb dich ins Problem, nicht in deine erste L\u00f6sung. Wir sind als App gestartet und mussten erkennen, dass sie die Menschen, f\u00fcr die wir sie gebaut haben, gar nicht erreicht. Das zuzugeben war schmerzhaft. Die Daten sagen dir die Wahrheit, wenn du bereit bist, zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n 3. Dein Gesch\u00e4ftsmodell ist deine Ethik. In unserem Markt k\u00f6nnte man sehr gut mit schlechtem Gewissen Geld verdienen: mit \u00dcberwachung, mit Angst, mit Schuldgef\u00fchlen. Das w\u00fcrde funktionieren. Wir machen es trotzdem nicht. Wenn deine Werte nicht im Gesch\u00e4ftsmodell stehen, sind es keine Werte, sondern Marketing.<\/p>\n\n\n\n Bild Philipp Hartz<\/a> und Richard Hector<\/a> @ Amara<\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei\u00a0den Gr\u00fcndern\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n H2 Technologies GmbH<\/strong> amara.app<\/a> Ansprechpartner:<\/strong> Philipp Hartz Social Media:<\/strong> Das Berliner Startup Amara entwickelt mit Amara Home ein sprachgesteuertes System, das \u00e4lteren Personen den digitalen Kontakt zur Familie und mehr Selbstst\u00e4ndigkeit im Alltag erm\u00f6glichen soll. Nach einer Pre-Seed-Finanzierung \u00fcber 3,7 Millionen Euro arbeiten die Gr\u00fcnder Philipp und Richard Hector am Marktstart in Deutschland und planen f\u00fcr 2027 zus\u00e4tzliche Sicherheitsfunktionen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":128272,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26473,15009],"tags":[120,10,5504,30700,299],"class_list":["post-128271","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-interviews","category-premium-startups","tag-digitalisierung","tag-gruender","tag-ki","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-startup"],"acf":[],"yoast_head":"\n
<\/figure>\n\n\n\nK\u00fcnstliche Intelligenz spielt bei Amara eine zentrale Rolle, soll aber bewusst im Hintergrund bleiben. Wie nutzt ihr KI, um die Bedienung zu vereinfachen, ohne dass die Technologie menschliche Beziehungen ersetzt?<\/h3>\n\n\n\n
Anders als viele digitale Betreuungsl\u00f6sungen verzichtet ihr bewusst auf \u00dcberwachungsfunktionen. Warum ist euch dieser Ansatz wichtig und wie verbindet ihr die W\u00fcnsche der Angeh\u00f6rigen nach Sicherheit mit der Selbstbestimmung \u00e4lterer Menschen?<\/h3>\n\n\n\n
Mit eurer Pre-Seed-Finanzierungsrunde habt ihr 3,7 Millionen Euro von Investoren wie Econa, Caesar VC und IBB Ventures eingesammelt. Wie habt ihr die Investoren von eurer Vision \u00fcberzeugt und wof\u00fcr m\u00f6chtet ihr das Kapital konkret einsetzen?<\/h3>\n\n\n\n
Der AgeTech-Markt gewinnt angesichts des demografischen Wandels an Bedeutung. Welche Zielgruppen m\u00f6chtet ihr mit Amara erreichen und wie soll euer Gesch\u00e4ftsmodell langfristig funktionieren?<\/h3>\n\n\n\n
F\u00fcr 2027 plant ihr die Erweiterung von Amara Home um einen Hausnotruf und ein Alarmarmband. Welche zus\u00e4tzlichen M\u00f6glichkeiten sollen dadurch entstehen und welche technischen und regulatorischen Herausforderungen bringt dieser Schritt mit sich?<\/h3>\n\n\n\n
Ihr m\u00f6chtet langfristig ein digitales \u00d6kosystem f\u00fcr \u00e4ltere Menschen aufbauen. Welche weiteren Entwicklungen sind denkbar und wo seht ihr Amara in den kommenden f\u00fcnf Jahren?<\/h3>\n\n\n\n
Welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrdest du anderen Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern geben, die mit Technologie gesellschaftliche Herausforderungen angehen und dabei die Bed\u00fcrfnisse der Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n
\n\n\n\nPremium Start-up: Amara<\/h2>\n\n\n\n
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\nDeutschland<\/p>\n
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