{"id":128408,"date":"2026-10-29T09:44:06","date_gmt":"2026-10-29T08:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128408"},"modified":"2026-10-29T09:44:07","modified_gmt":"2026-10-29T08:44:07","slug":"hercareer-2026-frauen-karriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/hercareer-2026-frauen-karriere\/","title":{"rendered":"herCAREER Expo 2026: Viele Role Models und gute Gespr\u00e4che trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld"},"content":{"rendered":"\n

Trotz angespannter Lage auf dem Arbeitsmarkt war die herCAREER Expo 2026 ein voller Erfolg: Am 22. und 23. Oktober kamen 6.843 Besucher:innen ins MOC M\u00fcnchen zu der Messe f\u00fcr die weibliche Karriere. Sie suchten das Gespr\u00e4ch mit Entscheider:innen der insgesamt 243 Aussteller:innen und Partner:innen. Rund 400 Vortr\u00e4ge, Diskussionen und MeetUps beleuchteten die Karrierem\u00f6glichkeiten aus unterschiedlichsten Perspektiven. Im Expo-Programm ging es um konkrete Arbeitsbedingungen in Unternehmen, aber auch um technologische, gesellschaftliche und politische Einflussfaktoren auf die Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen.*<\/p>\n\n\n\n

\u201eDie Stimmung war exzellent. Unternehmen meldeten direkt auf der Messe zur\u00fcck, dass sie sehr gute Gespr\u00e4che gef\u00fchrt haben\u201c, so Messemacherin Natascha Hoffner. Auch auf Social Media zeigte sich ein \u00fcberaus positives Stimmungsbild. Das ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit in Zeiten, in denen der Arbeitsmarkt angespannt ist und Diversity-Initiativen viel Gegenwind erleben.<\/p>\n\n\n\n

Begegnungen st\u00e4rkten Beziehungen<\/h3>\n\n\n\n

Die Messe erm\u00f6glichte direkte Gespr\u00e4che mit Entscheider:innen und Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung, Politik sowie aus diversen Organisationen und Netzwerken. \u201eWir m\u00fcssen als Frauen zusammenhalten, uns kennenlernen und vernetzen. Und das macht die herCAREER\u201c, sagte Speakerin und Mitgr\u00fcnderin der Feminist AI Community Dr. Eva Gengler.<\/p>\n\n\n\n

Alev Dogan, stellvertretende Chefredakteurin bei The Pioneer, betonte, es brauche mehr solche Plattformen, \u201ewo Menschen in echt und nicht nur digital zusammenkommen\u201c und Frauen von Frauen lernen.<\/p>\n\n\n\n

Auch die Aussteller:innen ziehen eine positive Bilanz. So lobte etwa Njomza Iberdemaj (DekaBank) die herCAREER als Plattform, auf der Besucher:innen Stellen entdecken, auf die \u201esie niemals gekommen w\u00e4ren\u201c. Janina Moser (BWI GmbH) nennt \u201edie Begegnungen mit vielen verschiedenen, inspirierenden Frauen\u201c als das Expo-Highlight.<\/p>\n\n\n\n

KI ver\u00e4ndert die Arbeit \u2013 Frauen sollten mitgestalten<\/h3>\n\n\n\n

Wie k\u00fcnstliche Intelligenz die Arbeitswelt ver\u00e4ndert, war eines der zentralen Themen auf der Expo. Aufsichtsr\u00e4tin Janina Kugel ordnete ein, was KI heute leisten kann: Sie greife nicht aber auf implizites Wissen zu. Sie beobachtet, dass vielen dies nicht klar sei. Doch wer im Arbeitsmarkt t\u00e4tig ist, m\u00fcsse M\u00f6glichkeiten und Grenzen von KI kennen.<\/p>\n\n\n\n

Dass KI keineswegs neutral ist, machte Dr. Eva Gengler, Mitgr\u00fcnderin der Feminist AI Community, deutlich: \u201eKI-Systeme haben ein St\u00fcck weit gelernt, Frauen auszusortieren.\u201c Das zeige sich etwa bei Gehaltsvorschl\u00e4gen und Empfehlungen, die KI daraus ableite.<\/p>\n\n\n\n

Hinzu komme ein doppelter Nachteil: Eine Studie habe gezeigt, dass menschliche Bewerter:innen die Lebensl\u00e4ufe von Frauen als weniger vertrauensw\u00fcrdig und kompetent einsch\u00e4tzten, wenn sie wussten, dass KI im Spiel war. \u201eAm Ende werden Frauen daf\u00fcr benachteiligt, dass sie KI nutzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Auch die Arbeit an der Technologie ist ungleich verteilt: W\u00e4hrend Frauen in KI-Ethik und -Forschung stark vertreten sind, dominieren in den gro\u00dfen Tech-Konzernen wei\u00dfe M\u00e4nner aus dem globalen Norden. Unbezahlte oder prek\u00e4re Datenarbeit, etwa die Datenbereinigung im globalen S\u00fcden, leisten dagegen h\u00e4ufig Frauen.<\/p>\n\n\n\n

Gengler pl\u00e4dierte dennoch daf\u00fcr, KI einzusetzen: \u201eWenn wir KI nicht nutzen, wird sie auch weniger von unseren Bed\u00fcrfnissen lernen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Digitale Gewalt: Wer sch\u00fctzt die Frauen im Netz?<\/h3>\n\n\n\n

\u201eDie herCAREER steht f\u00fcr berufliche Chancen, f\u00fcr die Vernetzung von Frauen, aber auch f\u00fcr Sichtbarkeit. Daf\u00fcr braucht es die Freiheit, sich \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern zu k\u00f6nnen, ohne mit digitaler Gewalt rechnen zu m\u00fcssen\u201c, sagte Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig auf dem Panel \u201eDeepfakes, Hass und Cyberstalking\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Sie verwies auf BKA-Zahlen: Jede f\u00fcnfte Frau habe in den vergangenen f\u00fcnf Jahren digitale Gewalt erlebt. H\u00e4ufige Folge sei R\u00fcckzug \u2013 aus sozialen Medien oder aus der Politik, vor allem aus der Kommunalpolitik. \u201eDer Diskurs wird \u00e4rmer, wenn 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung verstummen. Das ist ein klares Problem f\u00fcr unsere Demokratie.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Gemeinsam mit Josephine Ballon, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von HateAid, machte sie unter der Moderation von Andrea Rexer deutlich: Digitale Gewalt ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf Grundrechte und demokratische Teilhabe.<\/p>\n\n\n\n

Der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf des Justizministeriums soll straf- und zivilrechtliche L\u00fccken schlie\u00dfen. \u201eDas muss auch in die Tat umgesetzt werden\u201c, so Hubig. Daneben pl\u00e4dierte sie f\u00fcr konsequente Durchsetzung gegen\u00fcber Plattformen, geschulte Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und einen gesellschaftlichen Haltungswandel.<\/p>\n\n\n\n

Rechtsstaat und Frauen<\/h3>\n\n\n\n

Die Diskussion \u201eWas muss unsere Demokratie leisten?\u201c drehte sich um die Folgen rechtsextremer Wahlerfolge in Ostdeutschland.<\/p>\n\n\n\n

Tagesspiegel-Reporter Julius Geiler schilderte, wie die AfD fr\u00fch in kleinsten Gemeinden Pr\u00e4senz zeigte, wo traditionelle Parteien kaum noch vertreten sind. Unter Frauen und marginalisierten Gruppen sei \u201eimmer wieder eine recht gro\u00dfe Angst zu sp\u00fcren\u201c \u2013 manche \u00fcberlegten sogar, wegzuziehen.<\/p>\n\n\n\n

Die fr\u00fchere Verfassungsrichterin Prof. Dr. Susanne Baer warnte vor \u201epolitischer Piraterie\u201c: Strategien, die Institutionen von innen lahmlegen und Vereine, Frauenverb\u00e4nde und Beratungsstellen verunsichern.<\/p>\n\n\n\n

F\u00e4llt der Rechtsstaat, verlieren Frauen als historisch benachteiligte Gruppe zuerst ihre Schutzrechte. \u201eEin Gericht wird da wichtig, wo einzelne das Gef\u00fchl haben, sie kommen unter die R\u00e4der\u201c, so Baer. Beeindruckt habe sie, wie viele Frauen sich auf der Messe f\u00fcr Demokratie und Rechtsstaat interessierten.<\/p>\n\n\n\n

Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik<\/h3>\n\n\n\n

\u201eFamilienpolitik ist kein Ged\u00f6ns. Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik\u201c, erkl\u00e4rte Autorin Natascha Sagorski in einem weiteren Diskussionsformat.<\/p>\n\n\n\n

Bundestagsvizepr\u00e4sidentin Josephine Ortleb (SPD) betonte, viele Frauen wollten mehr arbeiten, als sie k\u00f6nnen \u2013 wegen fehlender Kinderbetreuung und ungleich verteilter Sorgearbeit.<\/p>\n\n\n\n

Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen im Bayerischen Landtag, forderte, Anliegen von Familie, Kinder und Frauen als \u201eQuerschnittsaufgabe\u201c politischer Arbeit zu sehen.<\/p>\n\n\n\n

Sonja Schmutzer von den Stadtwerken M\u00fcnchen erg\u00e4nzte die Unternehmensperspektive: Wer Mitarbeitenden erm\u00f6gliche, sich auf ihren Job zu konzentrieren, betreibe Wirtschaftspolitik.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir k\u00f6nnen es uns weder als Gesellschaft noch als Wirtschaftsstandort leisten, dass wir auf F\u00e4higkeiten oder Potenziale von Menschen verzichten, nur weil sie die Pflege oder die Betreuung von Kindern \u00fcbernehmen\u201c, befand auch Dr. Nina Mielke, Director Culture and Change bei der Messe M\u00fcnchen. Dort sind zwei Drittel der Besch\u00e4ftigten Frauen.<\/p>\n\n\n\n

Positive Bilanz<\/h3>\n\n\n\n

\u201eOb Wechseljahre, KI, digitale Gewalt oder Vereinbarkeit \u2013 die herCAREER zeigt, dass Karriere nie losgel\u00f6st von Gesellschaft und Politik ist\u201c, so Messemacherin Natascha Hoffner.<\/p>\n\n\n\n

Das Feedback von Speaker:innen wie Aussteller:innen best\u00e4tigte: Echte Begegnungen machen Frauen stark. \u201eGerade in unsicheren Zeiten ist dieser Zusammenhalt wertvoller denn je.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Weitere Stimmen von Speaker:innen und Aussteller:innen<\/h3>\n\n\n\n

Prof. Dr. Susanne Baer, ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts, Professorin an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch durfte auf der herCAREER \u00fcber unsere Demokratie sprechen, \u00fcber den Rechtsstaat und wie er funktioniert. Das war beeindruckend, weil so viele tolle Frauen da waren, die sich offensichtlich daf\u00fcr interessierten. Aber das gilt, glaube ich, f\u00fcr die herCAREER insgesamt: Hier gibt es ganz, ganz viel Interessantes zu entdecken. Ich habe viele spannende Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. F\u00fcr mich war es ein toller Tag.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dr. med. Alicia Baier, \u00c4rztin in der Gyn\u00e4kologie, Gr\u00fcndungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany e.V. (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch habe heute \u00fcber reproduktive Selbstbestimmung gesprochen und finde es super, dass sich Menschen auf Messen wie der herCAREER zu unterschiedlichen feministischen Themen weiterbilden k\u00f6nnen. Wir brauchen dringend Vernetzung, gerade auch zum Thema Schwangerschaftsabbruch.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Alev Do\u011fan, Stellvertretende Chefredakteurin, The Pioneer (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch war heute hier, um \u00fcber mein Buch \u201eVerbunden\u201c zu sprechen und freue mich, hier gewesen zu sein. Denn ich glaube, wir brauchen viel mehr solcher Zusammenk\u00fcnfte, wo Menschen in echt und nicht nur digital zusammenkommen, sich austauschen und vor allen Dingen Frauen von Frauen lernen, sich gegenseitig st\u00fctzen und gr\u00f6\u00dfer machen. Es gibt einen besonderen Ort in der H\u00f6lle f\u00fcr Frauen, die anderen Frauen nicht helfen. Und deswegen sollten wir alle an unserem eigenen Paradies arbeiten und uns gegenseitig st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Prof. Dr. med. Sandra Eifert, Herzchirurgin und Gendermedizinerin, Herzzentrum Leipzig (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch war heute mit dem Thema weibliche Longevity hier und habe mich ihm aus medizinischer Sicht gen\u00e4hert. Es ist total wichtig, dass es Messen wie die herCAREER gibt, um Frauen die M\u00f6glichkeit zu geben, sich umfassend zu informieren: Sie k\u00f6nnen sich beruflich informieren, sie k\u00f6nnen sich gesundheitlich informieren, sie k\u00f6nnen sich auch politisch informieren und interessieren. Es ist eine sehr breit aufgestellte Messe und es ist gut, dass es das gibt.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dr. Eva Gengler, Wirtschaftsinformatikerin, Co-Founderin der Feminist AI Community und von enableYou (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eMir geht es darum, welche Machtstrukturen hinter heutigen KI-Systemen liegen und wie wir das als Frauen ver\u00e4ndern und feministisch nutzen k\u00f6nnen. Genau deshalb brauchen wir Netzwerke und Events wie die herCAREER, weil sie Impulse setzt, Vernetzung bereitstellt und die M\u00f6glichkeit schafft, dass wir etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Ich treffe mich morgen mit ein paar Frauen, die ich vor zwei Jahren auf der herCAREER kennengelernt habe. Diese Netzwerke sind so entscheidend. Wir m\u00fcssen als Frauen zusammenhalten, uns kennenlernen, uns vernetzen und ein Statement setzen. Und das macht die herCAREER.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Sven Hirsch, ADAC (Aussteller)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eWir haben auf der herCAREER zwei wundersch\u00f6ne Tage mit interessanten Gespr\u00e4chen und interessanten Gespr\u00e4chspartner:innen in einer offenen Atmosph\u00e4re erlebt. Mit unserem neuen Standkonzept waren wir \u00fcberaus zufrieden \u2013 und vor allem mit dem Technikteam im Hintergrund. Das hat uns in mehr als einer Situation den Tag gerettet.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Wiebke H\u00f6nicke, Pionieroffizier, Host des Podcasts \u201eBuschfunk\u201c (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIn meinem Talk ging es darum, wie Frauen sich in die Sicherheitsarchitektur in Deutschland einbringen und ein aktiv gestaltender Teil davon werden k\u00f6nnen. Es ist wichtig, dass wir auf der herCAREER auch dar\u00fcber sprechen \u2013 nicht nur \u00fcber Berufe, sondern auch \u00fcber die Frage, wie es in einem m\u00e4nnerdominierten Umfeld so ist. Und \u00fcber die Frage: Wie k\u00f6nnen wir uns als Frauen einbringen, ohne uns von historisch gewachsenen, noch immer bestehenden strukturellen Nachteilen einsch\u00fcchtern oder ausbremsen zu lassen \u2013 und dabei selbstbewusst unsere Perspektiven einbringen und uns durchsetzen?\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch war heute auf der herCAREER, um dar\u00fcber zu diskutieren, wie wir besser gegen digitale Gewalt vorgehen k\u00f6nnen. Wir haben jetzt ein digitales Gewaltschutzgesetz vorgelegt. Das muss auch in die Tat umgesetzt werden. Diese Messe ist eine super Gelegenheit, sich zu vernetzen und viele kluge, engagierte Frauen kennenzulernen. Es ist eine tolle Energie hier.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Njomza Iberdemaj, DekaBank (Ausstellerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eEs war wirklich sch\u00f6n, ein voller Erfolg. Die herCAREER hat eine Plattform geschaffen, auf der sich Menschen echt inspirieren lassen k\u00f6nnen und auch herausfinden k\u00f6nnen, welche Stellen zu ihnen passen, auf die sie niemals gekommen w\u00e4ren. Es gibt so viele Jobtitel, da kann man ja nicht immer direkt erkennen: Passt das zu mir? Die herCAREER ist wirklich die richtige Veranstaltung, um Unternehmen kennenzulernen, die man vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Janina Kugel, Aufsichtsr\u00e4tin, Senior Advisor und Autorin, ehemalige Arbeitsdirektorin und Vorstandsmitglied der Siemens AG (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIn meinem Gespr\u00e4ch ging es darum, was k\u00fcnstliche Intelligenz heute kann und was nicht. Mein gro\u00dfes Pl\u00e4doyer: Der Mensch bleibt auch im KI-Zeitalter wichtig. Das Wichtige bei der herCAREER ist, so ein buntes Sammelsurium von unterschiedlichen Unternehmen, Menschen und Vortr\u00e4gen zusammenzubringen. Alle, die im Arbeitsmarkt t\u00e4tig sind, sollte wissen: Was k\u00f6nnen wir mit KI tun, wo sind noch die Grenzen \u2013 aber vor allem, was bedeutet das f\u00fcr mich pers\u00f6nlich? Was muss ich Neues und wie muss ich anderes lernen? Und wo bekomme ich die Inspiration daf\u00fcr?\u201c<\/p>\n\n\n\n

Anissa Loucif, \u00c4rztin, Comedian und Autorin (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eIch habe heute \u00fcber mein Leben als Mutter, Comedian und \u00c4rztin gesprochen. Ich finde Veranstaltungen wie die herCAREER wichtig und wertvoll, weil wir Frauen dort noch mehr darauf eingehen k\u00f6nnen, uns gegenseitig zu supporten, uns stark zu machen, zusammenzuhalten und intersektionalen Feminismus mehr zu zelebrieren und zu f\u00f6rdern. Die Messe ist toll zum Socializen und Vernetzen, wenn wir unsere Karrieren gegenseitig antreiben wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Janina Moser, BWI GmbH (Ausstellerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eUnsere Highlights auf der herCAREER waren auf jeden Fall die Begegnungen mit den vielen verschiedenen, inspirierenden Frauen \u2013 und die vielen Gespr\u00e4che, die wir vor allem an unserem Stand gef\u00fchrt haben. Dort konnten wir nicht nur unsere offenen Stellen pr\u00e4sentieren, sondern uns auch pers\u00f6nlich austauschen, zum Beispiel \u00fcber unsere Arbeitskultur.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Dr. med. Katrin Schaudig, Frauen\u00e4rztin, Pr\u00e4sidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. (Speakerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eWir haben \u00fcber die Wechseljahre gesprochen und dar\u00fcber, wie wichtig es ist, dass Frauen in dieser komplexen Lebensphase ernst genommen werden. Das hat viel mit der herCAREER zu tun: Die Wechseljahre k\u00f6nnen sich bei manchen Frauen negativ auf die Karriere auswirken, weil sie in dieser Phase weniger leistungsf\u00e4hig sind und Karriereentscheidungen infrage stellen. Eine von zehn Frauen geht durch die Wechseljahre der Arbeitswelt verloren. Eine Messe wie die herCAREER ist deshalb extrem wichtig, damit Frauen solche Informationen bekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Anne Wehnhardt, Octopus Energy Germany GmbH (Ausstellerin)<\/h3>\n\n\n\n

\u201eUns hat die herCAREER richtig gut gefallen. Wir hatten coole weibliche Talente am Stand, die auch f\u00fcr k\u00fcnftige Positionen extrem spannend sind. Und vor allem der Austausch zwischen den Kandidatinnen und uns bei Octopus war mega.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Bild Speakerin & Partnerin mit Natascha Hoffner Von links nach rechts: Andrea Rexer (Moderatorin), Natascha Hoffner<\/a> (Veranstalterin), Dr. Stefanie Hubig (Bundesministerin), Johanna R\u00f6h (Vorsitzende, Mutterschutz f\u00fcr Alle! e.V.), Natascha Sagorski (Autorin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Familie sind Alle gGmbH) \u00a9 Franz Pfluegl<\/p>\n\n\n\n

Quelle messe.rocks GmbH<\/p>\n\n\n\n