{"id":128513,"date":"2026-11-03T08:10:54","date_gmt":"2026-11-03T07:10:54","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128513"},"modified":"2026-11-03T08:10:56","modified_gmt":"2026-11-03T07:10:56","slug":"strikr-app-faire-mannschaften-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/strikr-app-faire-mannschaften-training\/","title":{"rendered":"Faire Teams per Algorithmus: Sport-App strikr digitalisiert das Hobbytraining"},"content":{"rendered":"\n

strikr ist eine App f\u00fcr Freizeitmannschaften, die Mannschaften fair zusammenstellt, Trainingstermine organisiert und mit Statistiken und Wettbewerben f\u00fcr zus\u00e4tzliche Motivation sorgt.<\/h2>\n\n\n\n

Marcus, kannst du dich und strikr kurz vorstellen und erz\u00e4hlen, wie aus den Diskussionen bei eurer w\u00f6chentlichen Hobbyfu\u00dfballrunde die Idee f\u00fcr eine eigene Sport-App entstanden ist?<\/h3>\n\n\n\n

Ich bin Marcus, 42 Jahre alt, wohne in Rutesheim und spiele bei der SKV Rutesheim AH Fu\u00dfball. strikr begann ganz unspektakul\u00e4r mit einem Strich auf Papier: Damit unser w\u00f6chentliches Training etwas spannender wird, bekam jeder Spieler der Siegermannschaft einen Strich. Irgendwann waren die Zettel zerknittert oder verschwunden. Also habe ich die Strichliste nach Excel \u00fcbertragen, damit wir sie auch auf dem Handy nutzen konnten. Das war besser, aber noch l\u00e4ngst nicht richtig gut.<\/p>\n\n\n\n

Der n\u00e4chste entscheidende Schritt entstand sp\u00e4t am Abend bei unserer Weihnachtsfeier. Wir unterhielten uns dar\u00fcber, wie viel Gemecker es nach der Mannschaftswahl gab \u2013 und jemand meinte sinngem\u00e4\u00df: W\u00e4re es nicht genial, wenn eine KI die Spieler einfach fair aufteilen k\u00f6nnte? Daraus wurde der zweite Grundbaustein von strikr. Heute ist es kein frei entscheidendes KI-System, sondern ein intelligenter Algorithmus, der anhand hinterlegter Informationen m\u00f6glichst ausgeglichene Teams zusammenstellt. Aus der Strichliste ist so Schritt f\u00fcr Schritt eine App geworden, mit der wir inzwischen im Training unsere eigene Saison spielen.<\/p>\n\n\n\n

Du arbeitest hauptberuflich als IT-Solution-Architect und hast strikr neben deinem Beruf entwickelt. Was hat dich motiviert, aus einer pers\u00f6nlichen Alltagserfahrung ein digitales Produkt zu machen, und wie hast du die ersten Schritte umgesetzt?<\/h3>\n\n\n\n

Urspr\u00fcnglich wollte ich gar kein gro\u00dfes Produkt bauen. Ich wollte f\u00fcr unsere eigene Runde eine bessere L\u00f6sung. Beruflich bin ich IT-Solution-Architect, aber eine komplette App selbst zu entwickeln und in die Stores zu bringen, war f\u00fcr mich trotzdem Neuland.<\/p>\n\n\n\n

Ich habe mir vieles selbst erarbeitet und dabei auch KI als Unterst\u00fctzung genutzt \u2013 beim Verstehen von Technologien, beim Programmieren, beim Finden von Fehlern und beim Hinterfragen von Ideen. Die Entscheidungen und die Verantwortung daf\u00fcr, was auf dem Platz wirklich funktioniert, blieben bei mir und den Menschen, die strikr testen.<\/p>\n\n\n\n

Der Alltag war und ist: entwickeln, ver\u00f6ffentlichen, testen, wieder verbessern. Oft merkt man erst am Donnerstagabend, dass eine Funktion auf dem Papier gut aussah, in der Praxis aber noch zwei Klicks zu viel braucht. Gerade diese st\u00e4ndigen kleinen Verbesserungen machen mir Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n

Viele Freizeitmannschaften organisieren ihre Spiele \u00fcber Messenger-Gruppen oder einfache Tabellen. Welche Probleme entstehen dabei aus deiner Sicht und was m\u00f6chtest du mit strikr grundlegend verbessern?<\/h3>\n\n\n\n

Mit WhatsApp kommt man beim Organisieren schon weit. Aber Zusagen, Absagen, Gastspieler, Teamaufteilung und Ergebnisse liegen dann oft an verschiedenen Stellen. Dazu kommen Tabellen oder Strichlisten, die irgendjemand pflegen muss.<\/p>\n\n\n\n

strikr verbindet diese Schritte zu einem Ablauf. Die Organisation ist dabei nur der Anfang. Ich m\u00f6chte, dass die gemeinsame Trainingseinheit m\u00f6glichst effektiv und fair ist und dass das Erlebnis nicht direkt mit dem Schlusspfiff aufh\u00f6rt. Wenn danach im Chat \u00fcber die Tabelle, Siegquoten oder die n\u00e4chste Troph\u00e4e diskutiert wird, bleibt die Gruppe auch zwischen den Trainingstagen miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n\n

strikr verbindet Trainingsorganisation, Zu- und Absagen, Teamaufteilungen und eigene Wettbewerbe. Wie funktioniert die App konkret und welche Vorteile bietet sie einer Hobbygruppe im Vergleich zu bisherigen Organisationsformen?<\/h3>\n\n\n\n

Ein Organisator legt die Gruppe und Trainingstermine an, die Spieler sagen zu oder ab. Aus den tats\u00e4chlich Anwesenden erstellt strikr auf Knopfdruck m\u00f6glichst ausgeglichene Teams. Danach spielt man, tr\u00e4gt Ergebnisse ein und hat unmittelbar eine aktuelle Tabelle und pers\u00f6nliche Statistiken. Auch kleinere Turniere sind m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n

Je nach Funktionsumfang k\u00f6nnen Spieler sehen, wie oft sie gewonnen haben, wie ihre Siegquote aussieht, mit wem sie besonders h\u00e4ufig zusammenspielen oder gewinnen und welche Meilensteine sie erreicht haben. Dazu gibt es Badges, also sammelbare Auszeichnungen. Nach dem Training k\u00f6nnen Ergebnisse und Siegerfotos bequem \u00fcber WhatsApp oder Instagram geteilt werden.<\/p>\n\n\n\n

Wir haben zus\u00e4tzlich eine Mannschaftskasse und eine Bierkasse aufgebaut. Gerade Letztere kommt bei uns gut an: Man w\u00e4hlt die getrunkenen Bier aus, sieht den Betrag und gelangt von der App zu unserem PayPal-Pool. Die Zahlung l\u00e4uft \u00fcber PayPal. Weitere Ideen, etwa ein Dienstplan f\u00fcr Arbeitsdienste, entwickeln wir noch. So soll strikr nach und nach den ganzen Mannschaftsalltag unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n

Ein zentraler Bestandteil von strikr ist die m\u00f6glichst ausgeglichene Aufteilung der Mannschaften. Nach welchen Kriterien werden die Teams zusammengestellt und wie gehst du damit um, dass sich sportliche Leistungen und individuelle Spielst\u00e4rken nur schwer objektiv bewerten lassen?<\/h3>\n\n\n\n

Wir haben bei unserer AH einen kleinen Kreis von Verantwortlichen, der Spielst\u00e4rken und Positionen nach bestem Wissen und Gewissen einsch\u00e4tzt. Diese Informationen bleiben bewusst intern, weil eine \u00f6ffentliche St\u00e4rkeliste vermutlich sofort f\u00fcr neue Diskussionen sorgen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n

Der Algorithmus ber\u00fccksichtigt Mannschaftsgr\u00f6\u00dfen, die hinterlegten St\u00e4rken und Positionen und weitere optionale Gruppeneinstellungen. Er pr\u00fcft sehr viele m\u00f6gliche Aufteilungen und sucht eine m\u00f6glichst ausgeglichene Kombination. Der Organisator kann sie anschlie\u00dfend noch ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n

Perfekt ist das nat\u00fcrlich nie: Tagesform, Zusammenspiel und Motivation lassen sich nicht einfach berechnen. Und gebruddelt wird bei uns immer noch. Das darf und soll auch ein bisschen so sein. Aber wenn wir auf die Spielergebnisse schauen, haben wir den Eindruck, dass die Mannschaften heute deutlich ausgeglichener sind. F\u00fcr mich ist das Entscheidende, dass alle auf dem Platz eine faire Chance und damit ein m\u00f6glichst gutes Training haben.<\/p>\n\n\n\n

Mit eigenen Tabellen, Statistiken, Auszeichnungen und kleinen Turnieren m\u00f6chtest du auch au\u00dferhalb des offiziellen Ligabetriebs f\u00fcr sportlichen Wettbewerb sorgen. Welche Rolle spielt dieser spielerische Ansatz und wie verhinderst du, dass der Wettbewerb den Spa\u00df innerhalb einer Freizeitgruppe beeintr\u00e4chtigt?<\/h3>\n\n\n\n

Der kleine Wettbewerb ist ein zus\u00e4tzlicher Anreiz, regelm\u00e4\u00dfig zum Training zu kommen. Bei uns wird nicht nur \u00fcber Tore gesprochen, sondern auch dar\u00fcber, wer in der Tabelle vorne liegt, wer die beste Siegquote hat oder wem noch ein Sieg bis zur n\u00e4chsten Troph\u00e4e fehlt. Wenn jemand noch \u00fcberlegt, ob er am Donnerstag kommen soll, ist vielleicht genau dieser eine m\u00f6gliche Tabellenpunkt die zus\u00e4tzliche Motivation.<\/p>\n\n\n\n

Die Frage, wie man verhindert, dass der Spa\u00df darunter leidet, ist aber wichtig. Wir haben bewusst wechselnde Mannschaften. Man sammelt seine Erfolge pers\u00f6nlich, aber man gewinnt und verliert immer wieder mit anderen Spielern. Die Tabelle soll nicht einzelne feste Teams gegeneinander aufbringen.<\/p>\n\n\n\n

Au\u00dferdem halten wir die internen St\u00e4rkeeinsch\u00e4tzungen aus der \u00f6ffentlichen Diskussion heraus. Und niemand muss alle Statistik- und Wettbewerbsfunktionen nutzen: Jede Gruppe entscheidet, was zu ihr passt. Wenn eine Rangliste irgendwann wichtiger w\u00fcrde als ein fairer, gemeinsamer Kick, h\u00e4tten wir das Ziel verfehlt. Das Miteinander bleibt wichtiger als jeder Platz in der Tabelle.<\/p>\n\n\n\n

strikr ist bereits f\u00fcr iOS und Android verf\u00fcgbar. Welche technischen Herausforderungen musstest du bei der Entwicklung f\u00fcr beide Plattformen bew\u00e4ltigen und welche Funktionen haben besonders viel Zeit in Anspruch genommen?<\/h3>\n\n\n\n

Die gr\u00f6\u00dfte technische Herausforderung war zun\u00e4chst, wie wenig ich selbst von der konkreten App-Entwicklung wusste. Ich komme aus der IT, aber das Zusammenspiel aus Benutzeroberfl\u00e4che, Datenbank, Berechtigungen, mobilen Plattformen und App-Store-Ver\u00f6ffentlichung war f\u00fcr mich ein riesiges Lernfeld.<\/p>\n\n\n\n

KI hat mir geholfen, schneller einzusteigen und L\u00f6sungen auszuprobieren. Trotzdem war es nie so, dass man eine Idee eingibt und anschlie\u00dfend eine fertige, zuverl\u00e4ssige App bekommt. Der Aufwand steckt vor allem in den vielen Tests und Korrekturen: Etwas entwickeln, ver\u00f6ffentlichen, auf einem echten Handy benutzen, Fehler finden und wieder anpassen.<\/p>\n\n\n\n

Besonders viel Arbeit steckt in der Teamgenerierung und dem gef\u00fchrten Trainingsablauf. Ein Trainingsleiter soll schlie\u00dflich nicht am Spielfeldrand lange in Men\u00fcs suchen m\u00fcssen. Die App muss dann funktionieren, wenn 20 Leute spielen wollen.<\/p>\n\n\n\n

Erste Sportgruppen nutzen deine App bereits im Alltag. Welche R\u00fcckmeldungen hast du bisher erhalten, welche Funktionen werden besonders h\u00e4ufig verwendet und welche Verbesserungen sind daraus entstanden?<\/h3>\n\n\n\n

Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde ist oft nicht eine fehlende Funktion, sondern die Umstellung. Viele Mannschaften haben seit Jahren ein System, das grunds\u00e4tzlich funktioniert. Alle dazu zu bewegen, eine andere App auszuprobieren, ist ein echter Ver\u00e4nderungsprozess.<\/p>\n\n\n\n

Spannend war f\u00fcr uns ein Gespr\u00e4ch bei einem Freundschaftsspiel beziehungsweise Turnier. Wir kamen mit anderen Mannschaften zuf\u00e4llig auf das Thema, und die erz\u00e4hlten von genau demselben \u00c4rger \u00fcber unfaire Teams. Als wir zeigten, was wir daf\u00fcr gebaut hatten, wollten sie strikr ebenfalls ausprobieren. So kamen die ersten weiteren Vereine dazu.<\/p>\n\n\n\n

Die R\u00fcckmeldungen zeigen mir, dass die Spieler die App oft erst nach und nach entdecken. Erst geht es um Zusagen und die Mannschaftseinteilung. Sp\u00e4ter werden die Tabelle, die Siegquoten und die pers\u00f6nlichen Troph\u00e4en interessant. Gleichzeitig merken wir bei jedem neuen Team, wo Abl\u00e4ufe vereinfacht werden m\u00fcssen. Deshalb m\u00f6chte ich auch beim Einrichten und beim Wechsel von bisherigen Apps pers\u00f6nlich helfen.<\/p>\n\n\n\n

Urspr\u00fcnglich wurde strikr f\u00fcr deine eigene Hobbyfu\u00dfballrunde entwickelt. Inzwischen suchst du auch Pilotgruppen aus anderen Sportarten. Welche Sportarten eignen sich f\u00fcr dein Konzept und welche Anpassungen sind notwendig, damit die App \u00fcber den Fu\u00dfball hinaus funktioniert?<\/h3>\n\n\n\n

Ich bin \u00fcberzeugt, dass unser Grundkonzept bei fast jeder Mannschaftssportart funktioniert, in der Teams gegeneinander antreten. Das Problem fairer Mannschaften gibt es im Fu\u00dfball genauso wie im Volleyball oder Basketball.<\/p>\n\n\n\n

Die Basis bleibt immer \u00e4hnlich: Teilnehmer organisieren, Mannschaften bilden, spielen, Ergebnisse festhalten und die eigenen Erfolge sichtbar machen. Unterschiede sehe ich vor allem in Details: Beim Volleyball geht es beispielsweise um S\u00e4tze statt Tore, im Basketball um h\u00f6here Punktzahlen, und bei manchen Sportarten sind andere Positionen, Mannschaftsgr\u00f6\u00dfen oder Turnierabl\u00e4ufe \u00fcblich.<\/p>\n\n\n\n

Deshalb suche ich gerade auch Gruppen au\u00dferhalb des Fu\u00dfballs. Ich bin vom Ansatz \u00fcberzeugt, m\u00f6chte die sportartspezifischen Details aber in echten Trainings testen und nicht einfach behaupten, alles sei bereits perfekt gel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n

Du entwickelst strikr bislang nebenberuflich und befindest dich noch im Aufbau eines m\u00f6glichen Unternehmens. Wie finanzierst du die Weiterentwicklung, welche wirtschaftlichen \u00dcberlegungen stehen hinter dem Projekt und welches Gesch\u00e4ftsmodell k\u00f6nntest du dir langfristig vorstellen?<\/h3>\n\n\n\n

Bislang finanziere ich strikr vollst\u00e4ndig privat, einschlie\u00dflich Infrastruktur, Entwicklungswerkzeugen und Marketing. Ich entwickle die App neben meinem Hauptberuf und m\u00f6chte zun\u00e4chst herausfinden, ob daraus langfristig ein kleines, tragf\u00e4higes Unternehmen werden kann.<\/p>\n\n\n\n

Mir war wichtig, dass der Preis f\u00fcr eine komplette Mannschaft bezahlbar bleibt. Deshalb gibt es eine dauerhaft kostenlose Version und eine Pro-Version f\u00fcr 4,99 Euro im Monat beziehungsweise 49,99 Euro im Jahr. Wenn man knapp 50 Euro auf ein ganzes Team und ein ganzes Jahr verteilt, finde ich das gut tragbar.<\/p>\n\n\n\n

Neue Teams k\u00f6nnen Pro zun\u00e4chst 28 Tage ohne Kreditkarte und ohne automatische Verl\u00e4ngerung testen. Ich m\u00f6chte organisch wachsen, mit Mannschaften, die den Nutzen wirklich erleben. Ein Investor ist daf\u00fcr aktuell nicht mein Ziel.<\/p>\n\n\n\n

Der Markt f\u00fcr Sport- und Teammanagement-Apps bietet bereits zahlreiche L\u00f6sungen. Was unterscheidet strikr von bestehenden Angeboten, wie m\u00f6chtest du neue Gruppen gewinnen und welche Meilensteine stehen f\u00fcr dich als N\u00e4chstes an?<\/h3>\n\n\n\n

Ich glaube nicht, dass die Welt nur noch eine weitere App f\u00fcr Zu- und Absagen braucht. Unser Unterschied ist der komplette Ablauf: Er beginnt bei der Terminplanung, f\u00fchrt \u00fcber m\u00f6glichst faire Mannschaften und Ergebnisse und endet bei Tabellen, Auszeichnungen, Siegerbildern und dem Gespr\u00e4ch nach dem Training.<\/p>\n\n\n\n

Man k\u00f6nnte sagen: Wir verbinden Trainingsorganisation mit Gamification und dem sozialen Erlebnis einer Mannschaft. Mir geht es darum, dass jeder eine m\u00f6glichst gute Einheit bekommt und gleichzeitig der Zusammenhalt w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n

Als N\u00e4chstes m\u00f6chte ich weitere aktive Mannschaften gewinnen, den Einstieg erleichtern und die vorhandenen Abl\u00e4ufe weiter verbessern. Besonders wichtig sind mir Gruppen, die strikr wirklich Woche f\u00fcr Woche einsetzen \u2013 nicht blo\u00df App-Downloads.<\/p>\n\n\n\n

Welche langfristige Vision verfolgst du mit strikr und welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrdest du anderen Gr\u00fcndern geben, die aus einem pers\u00f6nlichen Alltagsproblem eine eigene App entwickeln und daraus Schritt f\u00fcr Schritt ein Unternehmen aufbauen m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n

Meine Vision ist, Freizeitmannschaften eine Plattform zu geben, die keinen offiziellen Wettbewerb spielen, aber trotzdem mehr aus ihrem Training machen wollen: fairere Spiele, zus\u00e4tzliche Motivation, pers\u00f6nliche Meilensteine und Erlebnisse, \u00fcber die man noch Tage sp\u00e4ter spricht.<\/p>\n\n\n\n

Langfristig k\u00f6nnte ich mir eine eigene strikr-Community vorstellen, in der sich solche Gruppen in freiwilligen strikr-Ligen miteinander vergleichen oder sogar \u00fcber Sportarten hinweg messen k\u00f6nnen. Das ist noch Zukunftsmusik. Erst einmal muss das Produkt im Alltag m\u00f6glichst vieler Gruppen richtig gut funktionieren.<\/p>\n\n\n\n

Anderen w\u00fcrde ich drei Dinge mitgeben: Erstens mit einem Problem anfangen, das man wirklich kennt. Zweitens sich auch an Aufgaben herantrauen, die man noch nicht beherrscht \u2013 gerade mit KI als Unterst\u00fctzung kann man unglaublich viel lernen. Und drittens fr\u00fch mit echten Menschen testen und bereit sein, Dinge wieder zu \u00e4ndern. Manchmal entsteht aus einem einzigen Strich auf einem Blatt Papier eben mehr, als man anfangs gedacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Bildrechte privat<\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei\u00a0Marcus Bofinger\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n