{"id":128536,"date":"2026-11-04T09:11:56","date_gmt":"2026-11-04T08:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/?p=128536"},"modified":"2026-11-04T09:11:58","modified_gmt":"2026-11-04T08:11:58","slug":"pinpap-kaufberatung-ki-technik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/pinpap-kaufberatung-ki-technik\/","title":{"rendered":"Kaufberatung ohne Fachjargon: Pinpap vermittelt Technik per Spracheingabe"},"content":{"rendered":"\n

Pinpap bietet eine kostenlose Kaufberatung, bei der KI die W\u00fcnsche der Nutzer versteht und passende Technik sowie Haushaltsger\u00e4te anhand festgelegter Kriterien empfiehlt.<\/h2>\n\n\n\n

Ren\u00e9, kannst du dich und Pinpap kurz vorstellen und erz\u00e4hlen, wie aus den Gespr\u00e4chen mit deiner Nachbarin die Idee f\u00fcr eine eigene KI-gest\u00fctzte Kaufberatung entstanden ist?<\/h3>\n\n\n\n

Ich bin seit \u00fcber 13 Jahren Softwareentwickler und habe mit Pinpap meine erste eigene Anwendung als Gr\u00fcnder entwickelt.<\/p>\n\n\n\n

Die Idee kam durch meine etwas \u00e4ltere Nachbarin. Ich habe ihr immer mal wieder bei Computerproblemen geholfen. Als ihr alter Laptop langsam in die Jahre kam, fragte sie mich, welchen neuen sie sich kaufen sollte und worauf sie achten m\u00fcsste. Mit den technischen Daten konnte sie nicht viel anfangen.<\/p>\n\n\n\n

Da ich wusste, dass sie haupts\u00e4chlich E-Mails schreibt und ein bisschen im Internet surft, habe ich ihr ein einfaches, vern\u00fcnftiges Ger\u00e4t empfohlen.<\/p>\n\n\n\n

Dabei habe ich gemerkt, wie schwierig es f\u00fcr Menschen ohne technische Vorkenntnisse sein kann, das passende Ger\u00e4t zu finden.<\/p>\n\n\n\n

Daraus entstand Pinpap, eine kostenlose, KI-gest\u00fctzte Kaufberatung f\u00fcr Technik und Haushaltsger\u00e4te. Mein Ziel ist, dass Menschen einfach beschreiben k\u00f6nnen, was sie brauchen, ohne sich vorher mit technischen Begriffen besch\u00e4ftigen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n

Du hast \u00fcber 13 Jahre als Softwareentwickler gearbeitet, bevor du dich selbstst\u00e4ndig gemacht hast. Was hat dich dazu bewegt, den Schritt vom angestellten Entwickler zum Gr\u00fcnder zu wagen, und welche Rolle spielte deine berufliche Ver\u00e4nderung dabei?<\/h3>\n\n\n\n

Die Idee, etwas Eigenes zu entwickeln, hatte ich schon l\u00e4nger. Neben einem Vollzeitjob fehlt aber oft die Zeit, ein solches Projekt wirklich umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n

Dann wurde mir gek\u00fcndigt und ich wurde freigestellt. Das war nat\u00fcrlich nicht unbedingt der Karriereplan, den ich mir vorgestellt hatte. Aber pl\u00f6tzlich hatte ich die M\u00f6glichkeit, mich intensiv mit meiner Idee zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n

Also habe ich angefangen, Pinpap zu entwickeln. Aus einer Idee wurde nach und nach eine Anwendung, die inzwischen \u00f6ffentlich nutzbar ist.<\/p>\n\n\n\n

Ob ich langfristig davon leben kann, wei\u00df ich noch nicht. Ich f\u00fchre deshalb auch weiterhin Bewerbungsgespr\u00e4che. Aber ich wollte die Gelegenheit nutzen und zumindest versuchen, etwas Eigenes aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n

Viele Verbraucher f\u00fchlen sich von technischen Daten, Produktvarianten und Vergleichsportalen \u00fcberfordert. Welche konkreten Probleme m\u00f6chtest du mit Pinpap l\u00f6sen und f\u00fcr welche Zielgruppen hast du deine Anwendung entwickelt?<\/h3>\n\n\n\n

Ich glaube, viele Menschen wissen ziemlich genau, was sie mit einem Ger\u00e4t machen m\u00f6chten. Sie wissen nur nicht unbedingt, welche technischen Eigenschaften daf\u00fcr notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n

Wer beispielsweise einen Laptop f\u00fcr E-Mails, Internet und gelegentliche Dokumente sucht, muss sich nicht erst mit Prozessoren, Arbeitsspeicher oder Grafikkarten besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n

Genau dort m\u00f6chte ich mit Pinpap ansetzen.<\/p>\n\n\n\n

Die Anwendung richtet sich grunds\u00e4tzlich an alle, die Technik oder Haushaltsger\u00e4te kaufen m\u00f6chten. Besonders hilfreich soll sie aber f\u00fcr Menschen sein, die sich mit technischen Details nicht auskennen oder einfach keine Lust haben, sich stundenlang durch Produktlisten zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n

Mir ist wichtig, dass die Beratung verst\u00e4ndlich bleibt und niemand das Gef\u00fchl bekommt, erst Fachwissen mitbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n

Bei Pinpap beschreiben Nutzer einfach in eigenen Worten, welches Ger\u00e4t sie ben\u00f6tigen. Wie funktioniert die KI-gest\u00fctzte Kaufberatung im Hintergrund und nach welchen Kriterien werden passende Produkte ausgew\u00e4hlt?<\/h3>\n\n\n\n

Die Kaufberatung funktioniert im Wesentlichen in zwei Schritten.<\/p>\n\n\n\n

Im ersten Schritt versucht eine KI zu verstehen, was der Nutzer eigentlich braucht, und \u00fcbersetzt die Anfrage in vordefinierte Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n

Wenn jemand beispielsweise schreibt: \u201eIch h\u00e4tte gerne einen Fernseher, mit dem ich PlayStation 5 spielen kann\u201c, erkennt Pinpap, dass daf\u00fcr unter anderem eine hohe Aufl\u00f6sung, eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und passende Anschl\u00fcsse interessant sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Im zweiten Schritt gleicht Pinpap diese Anforderungen mit den vorhandenen Produktdaten ab. Dabei werden auch das Budget und pers\u00f6nliche W\u00fcnsche ber\u00fccksichtigt. Die eigentliche Produktauswahl erfolgt anhand festgelegter Regeln und nicht einfach nach dem Bauchgef\u00fchl einer KI.<\/p>\n\n\n\n

Am Ende bekommt der Nutzer eine kleine Auswahl passender Ger\u00e4te und eine verst\u00e4ndliche Erkl\u00e4rung, warum diese empfohlen werden.<\/p>\n\n\n\n

Langfristig m\u00f6chte ich die Beratung auch um unabh\u00e4ngige Produkttests erweitern, beispielsweise um Eigenschaften wie Bildqualit\u00e4t oder Akkulaufzeit besser beurteilen zu k\u00f6nnen. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik.<\/p>\n\n\n\n

Du verzichtest bewusst auf klassische Produktfilter und komplizierte Einstellungsm\u00f6glichkeiten. Welche \u00dcberlegungen stecken hinter diesem Ansatz und wie stellst du sicher, dass die Anwendung trotzdem ausreichend Informationen f\u00fcr eine passende Empfehlung erh\u00e4lt?<\/h3>\n\n\n\n

Ich wollte nicht noch eine Plattform entwickeln, auf der man sich erst durch zwanzig Filter klicken muss.<\/p>\n\n\n\n

Denn genau das ist f\u00fcr viele Menschen das Problem: Wenn ich nicht wei\u00df, wie viel Arbeitsspeicher ich brauche, hilft es mir wenig, zwischen 8, 16 und 32 Gigabyte ausw\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Deshalb kann man bei Pinpap einfach schreiben, was man sucht. So, wie man es auch jemandem erz\u00e4hlen w\u00fcrde, den man um Rat fragt.<\/p>\n\n\n\n

Wer nicht genau wei\u00df, was er schreiben soll, kann auch eine gef\u00fchrte Beratung mit einfachen Fragen nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Wenn wichtige Angaben fehlen oder etwas unklar ist, kann Pinpap nachfragen. So sollen gen\u00fcgend Informationen zusammenkommen, ohne den Nutzer gleich am Anfang mit technischen Details zu \u00fcberfordern.<\/p>\n\n\n\n

Ein g\u00fcnstiger Laptop kann f\u00fcr einfache Aufgaben v\u00f6llig ausreichen, w\u00e4hrend andere Nutzer deutlich h\u00f6here Anforderungen haben. Wie erkennt Pinpap den tats\u00e4chlichen Bedarf und wie vermeidest du Empfehlungen, die unn\u00f6tig teuer oder technisch \u00fcberdimensioniert sind?<\/h3>\n\n\n\n

Das Budget ist bei Pinpap eine wichtige Grenze, aber nicht das eigentliche Ziel der Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n

Entscheidend ist zun\u00e4chst, wof\u00fcr jemand ein Ger\u00e4t ben\u00f6tigt. F\u00fcr E-Mails und Internet braucht man normalerweise keinen teuren Gaming-Laptop. Wer dagegen aktuelle Spiele mit hohen Grafikeinstellungen spielen m\u00f6chte, hat ganz andere Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n

Pinpap versucht, solche Unterschiede anhand der Beschreibung zu erkennen und die passenden technischen Eigenschaften zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n

Mir ist dabei wichtig, dass nicht automatisch das teuerste Ger\u00e4t innerhalb des Budgets empfohlen wird. Gleichzeitig soll auch nicht einfach das billigste Produkt gewinnen.<\/p>\n\n\n\n

Es geht darum, einen sinnvollen Kompromiss zwischen Anforderungen, Ausstattung und Preis zu finden.<\/p>\n\n\n\n

Wenn jemand kein Budget angibt, versucht Pinpap, eine kleine Auswahl aus unterschiedlichen Preisklassen zusammenzustellen. Anschlie\u00dfend kann der Nutzer sein Budget noch eingrenzen und die Empfehlungen entsprechend anpassen.<\/p>\n\n\n\n

K\u00fcnstliche Intelligenz kann Produktempfehlungen verst\u00e4ndlich formulieren, aber auch fehlerhafte oder veraltete Informationen liefern. Wie \u00fcberpr\u00fcfst du die Qualit\u00e4t deiner Empfehlungen und wie gehst du mit unvollst\u00e4ndigen Produktdaten oder m\u00f6glichen Fehlern um?<\/h3>\n\n\n\n

Das ist tats\u00e4chlich eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei Pinpap.<\/p>\n\n\n\n

Eine KI kann sehr \u00fcberzeugend erkl\u00e4ren, warum ein Ger\u00e4t angeblich geeignet ist. Wenn die zugrunde liegenden Daten falsch sind, hilft aber auch die sch\u00f6nste Erkl\u00e4rung nichts.<\/p>\n\n\n\n

Deshalb versuche ich, die Produktauswahl m\u00f6glichst stark auf nachvollziehbare technische Merkmale und Regeln zu st\u00fctzen. Die Empfehlungen sollen nur mit Eigenschaften begr\u00fcndet werden, die durch vorhandene Daten gedeckt sind.<\/p>\n\n\n\n

Ich teste die Anwendung au\u00dferdem regelm\u00e4\u00dfig mit unterschiedlichen Suchanfragen, darunter auch ungew\u00f6hnliche oder widerspr\u00fcchliche Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n

Wenn Daten fehlen, soll Pinpap diese nicht einfach erfinden. Allerdings ist das ein Bereich, an dem ich weiterhin arbeite. Fehler lassen sich bei einer solchen Anwendung nicht vollst\u00e4ndig ausschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

Deshalb sind R\u00fcckmeldungen von Nutzern f\u00fcr mich besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Der Markt f\u00fcr Produktvergleiche und Kaufberatung ist bereits von gro\u00dfen Plattformen gepr\u00e4gt. Was unterscheidet Pinpap von klassischen Vergleichsportalen, Onlineh\u00e4ndlern und allgemeinen KI-Assistenten?<\/h3>\n\n\n\n

Pinpap soll kein weiterer klassischer Preisvergleich werden.<\/p>\n\n\n\n

Bei einem Preisvergleich wei\u00df man h\u00e4ufig schon, welches Produkt man kaufen m\u00f6chte, und sucht anschlie\u00dfend nach dem g\u00fcnstigsten Angebot. Bei Pinpap setzt die Beratung fr\u00fcher an: Welches Ger\u00e4t passt \u00fcberhaupt zu dem, was ich vorhabe?<\/p>\n\n\n\n

Der zweite Unterschied ist die Bedienung. Statt technischer Filter beschreibt man seine W\u00fcnsche in normaler Sprache.<\/p>\n\n\n\n

Bei Pinpap liegt der Schwerpunkt auf der gezielten Kaufberatung. Die Produktauswahl erfolgt anhand eines eigenen Produktkatalogs, definierter Anforderungen und verf\u00fcgbarer H\u00e4ndlerangebote. Die KI hilft dabei, die W\u00fcnsche zu verstehen, entscheidet aber nicht allein, welche Produkte empfohlen werden.<\/p>\n\n\n\n

Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen gro\u00dfe Plattformen vieles davon ebenfalls entwickeln. Ich glaube aber, dass gerade eine einfache, verst\u00e4ndliche Kaufberatung ihren eigenen Platz haben kann.<\/p>\n\n\n\n

Pinpap ist aktuell kostenlos und richtet sich zun\u00e4chst an den deutschen Markt, kann aber auch auf Englisch genutzt werden. Wie m\u00f6chtest du erste Nutzer gewinnen und welche M\u00f6glichkeiten siehst du, dein Angebot langfristig auf weitere M\u00e4rkte auszuweiten?<\/h3>\n\n\n\n

Im Moment versuche ich erst einmal, Pinpap \u00fcberhaupt bekannt zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Dazu geh\u00f6ren Vorstellungen auf Plattformen wie Product Hunt, LinkedIn und verschiedenen Startup-Portalen. Au\u00dferdem arbeite ich daran, dass die Kaufberatungsseiten \u00fcber Google besser gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n

Ein gro\u00dfes Werbebudget habe ich nicht. Deshalb konzentriere ich mich zun\u00e4chst auf organische Reichweite und darauf, dass die Anwendung f\u00fcr ihre Nutzer tats\u00e4chlich hilfreich ist.<\/p>\n\n\n\n

Die englische Oberfl\u00e4che ist bereits vorhanden. Eine Ausweitung auf andere L\u00e4nder w\u00e4re grunds\u00e4tzlich denkbar, allerdings h\u00e4ngen die Empfehlungen auch von regional verf\u00fcgbaren Produkten, H\u00e4ndlern und Preisen ab.<\/p>\n\n\n\n

Bevor ich weitere M\u00e4rkte angehe, m\u00f6chte ich deshalb erst einmal herausfinden, ob das Konzept in Deutschland funktioniert.<\/p>\n\n\n\n

Du entwickelst Pinpap noch in einer fr\u00fchen Phase und musst dich neben der Technik erstmals auch um Produktentwicklung, Marketing und den wirtschaftlichen Aufbau k\u00fcmmern. Welche Herausforderungen haben dich bisher am meisten \u00fcberrascht und welche n\u00e4chsten Meilensteine hast du dir vorgenommen?<\/h3>\n\n\n\n

Als Entwickler bin ich es gewohnt, Probleme zu analysieren und L\u00f6sungen daf\u00fcr zu bauen. Was ich etwas untersch\u00e4tzt habe, ist alles, was danach kommt.<\/p>\n\n\n\n

Ein Produkt zu entwickeln ist eine Sache. Daf\u00fcr zu sorgen, dass Menschen \u00fcberhaupt davon erfahren, ist eine ganz andere.<\/p>\n\n\n\n

Pl\u00f6tzlich besch\u00e4ftigt man sich mit Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Presseanfragen, Gewerbeanmeldung und vielen Dingen, mit denen ich vorher kaum Ber\u00fchrungspunkte hatte.<\/p>\n\n\n\n

Auch vor einer Kamera zu stehen und \u00fcber mein Projekt zu sprechen, geh\u00f6rt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbesch\u00e4ftigungen.<\/p>\n\n\n\n

Meine n\u00e4chsten Ziele sind deshalb recht bodenst\u00e4ndig: Pinpap bekannter machen, erste echte Nutzer gewinnen, die Qualit\u00e4t der Kaufberatung weiter verbessern und herausfinden, ob sich daraus langfristig ein tragf\u00e4higes Gesch\u00e4ftsmodell entwickeln l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n

Welche langfristige Vision verfolgst du mit Pinpap und welche drei Ratschl\u00e4ge w\u00fcrdest du anderen Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern geben, die nach vielen Jahren im Angestelltenverh\u00e4ltnis den Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit wagen und ein eigenes digitales Produkt aufbauen m\u00f6chten?<\/h3>\n\n\n\n

Mein langfristiges Ziel ist eigentlich recht einfach: Ich m\u00f6chte, dass Pinpap ein Produkt wird, das Menschen wirklich hilft und von dem ich irgendwann auch leben kann.<\/p>\n\n\n\n

Dabei m\u00f6chte ich m\u00f6glichst unabh\u00e4ngig bleiben. Mir ist wichtig, dass die Nutzer im Mittelpunkt stehen und Pinpap nicht zu einer Plattform wird, die m\u00f6glichst viele pers\u00f6nliche Daten sammelt oder Empfehlungen nach wirtschaftlichen Interessen ausrichtet.<\/p>\n\n\n\n

Was Ratschl\u00e4ge angeht, bin ich selbst noch viel zu sehr am Anfang, um mich als erfahrenen Gr\u00fcnder darzustellen. Aber drei Dinge habe ich bisher gelernt.<\/p>\n\n\n\n

Erstens: Man sollte nicht ewig darauf warten, dass eine Idee perfekt ist. Irgendwann muss man anfangen.<\/p>\n\n\n\n

Zweitens: Man sollte sich m\u00f6glichst fr\u00fch fragen, ob man ein echtes Problem l\u00f6st. Nicht jede technische Spielerei braucht gleich ein Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n\n\n\n

Und drittens: Man sollte nicht untersch\u00e4tzen, wie viel Arbeit au\u00dferhalb der eigentlichen Entwicklung auf einen zukommt.<\/p>\n\n\n\n

Ob Pinpap erfolgreich wird, wei\u00df ich noch nicht. Aber zumindest muss ich mich sp\u00e4ter nicht fragen, was daraus geworden w\u00e4re, wenn ich es nie versucht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Fotocredits: privat<\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei\u00a0Ren\u00e9 Kubitzek<\/a>\u00a0f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.<\/p>\n\n\n\n