{"id":51910,"date":"2019-02-20T05:51:53","date_gmt":"2019-02-20T04:51:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=51910"},"modified":"2026-06-21T09:44:56","modified_gmt":"2026-06-21T07:44:56","slug":"styng-tattoo-plattform-fuer-tattoo-enthusiasten-und-taetowierer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/styng-tattoo-plattform-fuer-tattoo-enthusiasten-und-taetowierer\/","title":{"rendered":"Sucht euch eure Co-Founder sorgf\u00e4ltig aus!"},"content":{"rendered":"\n
Mein Name ist Felix und ich bin einer der drei Gr\u00fcnder von STYNG und wir haben uns zur Aufgabe gemacht die Tattoo-Branche zu digitalisieren. <\/span><\/p>\n\n\n\n Unser ganzes Gr\u00fcnderteam war schon immer interessiert am Unternehmertum. W\u00e4hrend des Studiums haben wir dann ein bisschen mit Ebay-Shops, Veranstaltungsreihen und auch kleinen Start-Up Projekten experimentiert, aber STYNG ist unser erstes \u201erichtiges\u201c Unternehmen. Die Idee daf\u00fcr hat sich aus einem pers\u00f6nlichen Problem entwickelt. Ich bin selber gro\u00dfer Tattoo-Enthusiast und fand es immer sehr unbefriedigend, mich durch unz\u00e4hlige Facebook- und Instagram-Seiten zu klicken, um den besten T\u00e4towierer in meiner Umgebung zu finden. Da lag es nahe, ein Startup zu gr\u00fcnden, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. <\/span><\/p>\n\n\n\n Wir w\u00fcrden gerne zur globalen #1 Booking-Plattform f\u00fcr die Tattoo-Industrie werden, die jedem gel\u00e4ufig ist \u2013 egal ob Neuling oder alter Hase. Wir wollen diese wundervolle Kunstform jedem zug\u00e4nglich machen und transparenter gestalten. <\/span><\/p>\n\n\n\n Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen war sicherlich die technische Umsetzung. Wir haben keinen Informatiker im Gr\u00fcnderteam und haben daher alles von Grund auf lernen m\u00fcssen. Wir haben uns f\u00fcr diesen Weg entschieden, weil die Plattform unser Kernprodukt ist und wir in der Lage sein wollten, agil und spontan auf Entwicklungen des Marktes reagieren zu k\u00f6nnen, ohne immer auf externe Entwicklerteams angewiesen zu sein. Bislang sind wir komplett gebootstrapped, haben also nur eigenes Geld und Arbeitszeit investiert. Wir stehen allerdings kurz vor Abschluss unserer ersten Finanzierungsrunde. <\/span><\/p>\n\n\n\n Wir richten uns grunds\u00e4tzlich an Tattoo-Fans jeden Alters und auf der anderen Seite nat\u00fcrlich an T\u00e4towierer und Studio-Besitzer. Den gr\u00f6\u00dften Mehrwert bieten wir wahrscheinlich Tattoo-Neulingen, die sich erstmal gr\u00fcndlich informieren wollen, aber auch ich \u00fcberlege bei jedem Tattoo aufs Neue, wer f\u00fcr mein n\u00e4chstes Motiv der beste K\u00fcnstler sein k\u00f6nnte. Auch Young-Professionals, die viel reisen und beruflich oft den Standort wechseln bieten wir einen besonders gro\u00dfen Mehrwert. <\/span><\/p>\n\n\n\n Wir haben eine Web-App entwickelt, auf der sich T\u00e4towierer und Studios ein Profil erstellen und ihre Arbeit professionell im Internet pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen. Doch auch Tattoo-Fans profitieren von den vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, das Tattoo-Angebot in der eigenen Umgebung anhand von verschiedenen Filterkriterien (K\u00f6perstelle, Stilrichtung, Motiv und Ort) und einer visuellen Bildersuche zu durchsuchen und sich so einen besseren \u00dcberblick zu verschaffen. So kann man auf das umst\u00e4ndliche Suchen bei Facebook und Instagram verzichten und erh\u00e4lt die wichtigsten Infos auf einen Blick. <\/span><\/p>\n\n\n\n Das Feedback ist bislang sehr positiv! Auf Seiten der Nutzer ist die Begeisterung immer riesig, weil viele eben pers\u00f6nlich schon vor dem Problem standen und sie den Nutzen daher sofort erkennen. Wir h\u00f6ren auch von vielen, dass sie schon seit Jahren gerne ein Tattoo h\u00e4tten, aber den Einstieg einfach so m\u00fchsam fanden, dass sie es dann doch lieber gelassen haben. Von den K\u00fcnstlern h\u00f6ren wir ab und zu auch kritische Stimmen – aber wir denken, das ist eine ganz normale Reaktion, wenn pl\u00f6tzlich eine neue Technologie versucht, einen Markt zu durchdringen. Grunds\u00e4tzlich ist aber auch hier die Resonanz sehr positiv. <\/span><\/p>\n\n\n\n Wie bereits erw\u00e4hnt, ist unser Ziel zu einer weltweit bekannten Plattform aufzusteigen, die jedem direkt in den Sinn kommt, der sich mit dem Thema Tattoo besch\u00e4ftigt. Dar\u00fcber hinaus soll STYNG zu einer eigenst\u00e4ndigen Marke werden \u2013 \u00fcber den reinen Plattformbetrieb hinaus. Veranstaltungen von eigenen Events oder Tattoo-Conventions w\u00e4ren zum Beispiel denkbar. Zun\u00e4chst fokussieren wir uns aber auf unser Kerngesch\u00e4ft. <\/span><\/p>\n\n\n\n Das Produkt sollte auf jeden Fall Lean entwickelt werden. Fangt so simpel wie m\u00f6glich an und werdet erst dann komplexer. Bei einer App k\u00f6nntet ihr beispielsweise zuerst Prototypen auf Papier zeichnen und euch Tester suchen und beobachten, wie die auf eure Idee reagieren. Das spart viel Zeit, weil ihr so vermeidet Dinge zu entwickeln, die niemand benutzen will.<\/span><\/p>\n\n\n\n Sucht euch eure Co-Founder sorgf\u00e4ltig aus. Gemeinsam ein Unternehmen gr\u00fcnden ist fast so intensiv wie eine Ehe. Man h\u00e4ngt den ganzen Tag aufeinander \u2013 da muss man sich schon gut verstehen. Ich w\u00fcrde auf jeden Fall empfehlen, dass man sich erstmal mindestens ein paar Monate kennenlernt, bevor man dann wirklich den Schritt geht. Und ich w\u00fcrde versuchen komplement\u00e4re Pers\u00f6nlichkeiten und Skills im Team zu haben. Das ist gern gesehen bei Investoren und macht auch die Umsetzung viel leichter. <\/span><\/p>\n\n\n\n Zuletzt w\u00fcrde ich gerade jungen Gr\u00fcndern empfehlen, ein Support-Netzwerk aufzubauen. Sucht euch einen Inkubator oder zumindest eine gr\u00fcnderfreundliche Universit\u00e4tsstadt und nutzt die Angebote zur Startup F\u00f6rderung. Wir hatten wirklich riesiges Gl\u00fcck, dass wir ins CyberLab in Karlsruhe aufgenommen wurden, weil es uns Zugang zu super vielen erfahrenen Mentoren und Investoren gegeben hat. <\/span><\/p>\n\n\n\n Aber am wichtigsten ist wahrscheinlich: Macht euer Ding, glaubt an euer Team und eure Idee und lasst euch von R\u00fcckschl\u00e4gen nicht entmutigen. Als Founder muss man z\u00e4h sein!<\/span><\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei Felix<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\nWarum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gr\u00fcnden?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter STYNG?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Wer ist die Zielgruppe von STYNG?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Wie funktioniert STYNG? Wo liegen die Vorteile?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Wie ist das Feedback?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
STYNG, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in f\u00fcnf Jahren?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n
Zum Schluss: Welche drei Tipps w\u00fcrden Sie angehenden Gr\u00fcndern mit auf den Weg geben?<\/b><\/span><\/h5>\n\n\n\n