{"id":59329,"date":"2019-08-14T10:33:15","date_gmt":"2019-08-14T08:33:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=59329"},"modified":"2026-06-13T13:17:26","modified_gmt":"2026-06-13T11:17:26","slug":"forum-food-nachhaltigkeit-co-workingpace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/forum-food-nachhaltigkeit-co-workingpace\/","title":{"rendered":"Ver\u00e4ndert Euch stetig!"},"content":{"rendered":"\n
Hey, ich bin Anika, 36 Jahre aus K\u00f6ln. Ende 2017 habe ich zwei Unternehmen gegr\u00fcndet. Eines davon ist der Co-Workingspace \u201eForum Food & Nachhaltigkeit\u201c in K\u00f6ln-Ehrenfeld.<\/p>\n\n\n\n
Es kam alles wie von selbst: Ich war f\u00fcr meinen alten Arbeitgeber auf der Suche nach B\u00fcroarbeitspl\u00e4tzen und bin so auf die Co-Working-Szene in K\u00f6ln aufmerksam geworden. Das Co-Working-Konzept hat mich sofort \u00fcberzeugt. Abends schaute ich online nach einer geeigneten Gewerbefl\u00e4che. Einen Monat sp\u00e4ter unterschrieb ich den Mietvertrag. <\/p>\n\n\n\n
Da ich weder einen Businessplan hatte noch Kapital, aber einen bereits laufenden Mietvertrag brauchte ich nun noch Mieter um meine monatlichen Kosten zu decken. Ohne Werbebudget keine einfache Aufgabe. Also hie\u00df es Netzwerken: Ich erz\u00e4hlte jedem in meinem privaten und beruflichen Netzwerk von meinem Co-Workingpace und tummelte mich auf Startup- und Networking-Events des K\u00f6lner \u00d6kosystems. Das f\u00fchrte schnell zum Erfolg: Nach nur 3 Monaten lief der Space kostendeckend.<\/p>\n\n\n\n
Unbedingt! Manchmal ergeben sich Chancen im Leben, die man dann einfach ergreifen muss. Kurz z\u00f6gern ist in Ordnung. Mir sagte damals ein guter Freund, selber Gr\u00fcnder: Anika, mal die das worst-case-Szenario aus. Wenn Du damit leben kannst, gibt es keinen Grund mehr es nicht zu tun. Und so war es.<\/p>\n\n\n\n
K\u00f6ln ist aus meiner Sicht DER Food-Standort in Deutschland. Die Weltleitmessen der Food-Branche sind hier etabliert: ANUGA, ISM, veganfach, FIBO. REWE und Handelshof sitzen mit ihren Zentralen in K\u00f6ln. Es gibt eine lebendige und sehr spannende Startup-Szene mit Beispielen wie Hafervoll, die j\u00fcngst einen Exit hingelegt haben. Doch niemand scheint dieses Potential wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n
So machte ich selber den ersten Schritt und schaffte eine Branchen-Plattform mit 50 Arbeitspl\u00e4tzen in K\u00f6ln-Ehrenfeld.<\/p>\n\n\n\n
Auf unseren 400 qm\u00b2 tummeln sich in Teamb\u00fcros sowie auf unseren Fix- und Flex-Desks Startups, Freelancer und Angestellte aus den Bereichen Food & Nachhaltigkeit, die nicht l\u00e4nger alleine im Homeoffice arbeiten wollen.<\/p>\n\n\n\n
Wir teilen uns eine Konferenzfl\u00e4che, eine K\u00fcche sowie Dachterrasse und Lagerm\u00f6glichkeiten. Es f\u00fchlt sich an wie eine gro\u00dfe B\u00fcro-WG.<\/p>\n\n\n\n
Es gibt inzwischen zahlreiche Spaces, meist jedoch ohne thematischen Fokus. Hier sah ich eine Nische und habe eine Community f\u00fcr die Themen Food & Nachhaltigkeit gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n
Wir haben eine tolle Auslastung und planen zum Jahresende die Erweiterung unserer aktuellen Fl\u00e4chen. In 5 Jahren sind wir in K\u00f6ln eine etablierte und stetig wachsende Branchen-Community und haben weitere Standorte in NRW.<\/p>\n\n\n\n
Ergreift Chancen.<\/p>\n\n\n\n
Ver\u00e4ndert Euch stetig.<\/p>\n\n\n\n
Und untersch\u00e4tzt die Kraft des eigenen Netzwerkes nicht.<\/p>\n\n\n\n
Image by\u00a0Tumisu\u00a0from\u00a0Pixabay<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Anika Schuh <\/a>f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n