{"id":64078,"date":"2020-05-26T07:34:34","date_gmt":"2020-05-26T05:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=64078"},"modified":"2026-08-17T12:28:12","modified_gmt":"2026-08-17T10:28:12","slug":"oliver-truog-schweiz-lotion-bow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/oliver-truog-schweiz-lotion-bow\/","title":{"rendered":"Nehmen Sie sich f\u00fcr jede Aufgabe gen\u00fcgend Zeit"},"content":{"rendered":"\n

Oliver Truog aus der Schweiz Erfinder, Entwickler und Designer vom Lotion-Bow im Interview<\/h2>\n\n\n\n

Stellen Sie sich und das Unternehmen doch kurz vor<\/h4>\n\n\n\n

Mein Name ist Oliver Truog und ich bin 44 Jahre alt. Ich lebe in Goldiwil mit Sicht auf den sch\u00f6nen Thunersee. Im Moment verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit meinem Beruf als Dentalhygieniker. Ich bin der Erfinder, Entwickler, Designer vom Lotion-Bow. Es handelt sich um eine Vorrichtung, womit sich jede und jeder den R\u00fccken selbst eincremen kann. Urspr\u00fcnglich war er nur gedacht f\u00fcr die Applikation von Sonnencreme auf die Haut. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen damit Pflegeprodukte aller Art und Konsistenz auf die Haut aufgetragen werden.<\/p>\n\n\n\n

Den Lotion-Bow stelle ich zuhause selbst her. Handmade in Switzerland.<\/h4>\n\n\n\n

Am 15. Oktober 2019 wurde ich vom StartupValley Magazin angefragt ob ich Interviewfragen in schriftlicher Form beantworten k\u00f6nne. Anlass dazu gab mein Auftritt bei \u00abdie H\u00f6hle der L\u00f6wen Schweiz\u00bb. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MUDMd7fU80E<\/a><\/p>\n\n\n\n

Das ist eine grosse Ehre f\u00fcr mich! F\u00fcr eine Ver\u00f6ffentlichung des Interviews habe ich die Redaktion aus 2 Gr\u00fcnden um Aufschub gebeten:<\/h4>\n\n\n\n

Ich wollte mit der Post g\u00fcnstige Versandkonditionen aushandeln damit Deutsche mein Produkt zu einem vern\u00fcnftigen Preis kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Da ich dabei bin neue Aufs\u00e4tze zu entwickeln, wollte ich diese ebenfalls vorstellen.<\/p>\n\n\n\n

Nun \u00fcberschlugen sich die Ereignisse mit diesem Corona Virus wie wohl alle mitbekommen haben. Ich durfte aus Gr\u00fcnden der Sicherheit nicht mehr als Dentalhygieniker arbeiten. Genug Zeit mich um mein Projekt zu k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n

Neue Aufs\u00e4tze<\/h4>\n\n\n\n

Meine Aufs\u00e4tze konnte ich auf Stufe Prototyp entwickeln. F\u00fcr eine Serienproduktion muss ich noch evaluieren ob ich diese selbst herstellen werde oder ob ich diese herstellen lassen werde. Um diese selbst herzustellen, m\u00fcsste ich ein Vakuumger\u00e4t f\u00fcr die Kunststoffproduktion anschaffen.<\/p>\n\n\n\n

Internationaler Versand<\/h4>\n\n\n\n

Leider konnte ich mit der Post noch keine g\u00fcnstigen Konditionen aushandeln. Die Verantwortlichen der Post meinen: \u00abdazu m\u00fcsse ich erst viel mehr Pakete verschicken\u00bb!<\/p>\n\n\n\n

Ich habe mir folgendes \u00fcberlegt: Da die Versandkosten von der Schweiz ins Ausland hoch sind, mache ich potenziellen Kunden folgendes Angebot: Versandkostenfrei ab einem Bestellwert von Fr. 88.50. Dieser Betrag entspricht z.B. 3 Lotionbow-Sets. Dieses Angebot gilt per sofort f\u00fcr folgende L\u00e4nder: Deutschland, Italien, Frankreich, \u00d6sterreich, Spanien, Schweden, Grossbritannien.<\/p>\n\n\n\n

Ich m\u00f6chte die Interviewfragen nicht l\u00e4nger unbeantwortet lassen und eine Publikation nicht l\u00e4nger hinausschieben.<\/p>\n\n\n\n

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gr\u00fcnden?<\/h4>\n\n\n\n

Weil ich von meiner Idee \u00fcberzeugt war und bin. Und weil ich meine Idee nicht aus den H\u00e4nden geben wollte. Den Entschluss eine Firma zu gr\u00fcnden hatte ich schon fr\u00fch. Gegr\u00fcndet habe ich die Firma aber erst am 15.05.2019 in Ostermundigen in Bern (der Hauptstadt der Schweiz).<\/p>\n\n\n\n

Welche Vision steckt hinter LOTION-BOW?<\/h4>\n\n\n\n

Meine Vision ist, den Lotionbow in der Kosmetikbranche, im Gesundheitswesen und in der Therapie nicht nur zu etablieren, sondern zu der Nummer 1 zu machen in meinen angestrebten geographischen Markt. Europa, USA, Australien.<\/p>\n\n\n\n

Der Lotion-Bow soll weiterentwickelt werden. Viele Ideen stehen in der Pipeline und warten auf eine Kapitalspritze, bereit zur Umsetzung.Neben dem Lotion-Bow m\u00f6chte ich verschiedene Pflegeprodukte herstellen lassen und in Zukunft vielleicht sogar selbst herstellen.Neue Produkte und diverse Zusatzverk\u00e4ufe sollen das Sortiment abrunden.<\/p>\n\n\n\n

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?<\/h4>\n\n\n\n

Finanzierung und Knowhow<\/p>\n\n\n\n

Ich habe das Gl\u00fcck neben meinem Projekt einen Job zu haben (60-80%), um dies finanzieren zu k\u00f6nnen. Bisher hat das funktioniert. Aber das funktioniert nur, weil ich alles andere meinem Projekt unterordne.Neben den finanziellen H\u00fcrden sind die technischen Herausforderungen mindestens so anspruchsvoll. Mein Beruf (Dentalhygieniker) ist mir ausser meinem manuellen Geschick und meiner Feinmotorik keine grosse Hilfe. <\/p>\n\n\n\n

Eine Erfindung besteht aus einer Vielzahl einzelner Erfindungen, welche die eigentliche Erfindung erst m\u00f6glich machen. Hierzu braucht es eine Gabe, Gedanken und L\u00f6sungsans\u00e4tze visualisieren zu k\u00f6nnen.Die Frage lautet immer: Kann ich es selbst? Oder brauche ich Hilfe? Das bescherte mir viele schlafarme N\u00e4chte. Oft kamen mir die besten Ideen in der Nacht, im Halbschlaf oder beim Autofahren.<\/p>\n\n\n\n

Die Idee sch\u00fctzen lassen?<\/h4>\n\n\n\n

Soll ich meine Idee sch\u00fctzen lassen?  Wenn ja, was sind die Voraussetzungen? Welcher (Marke, Patent, Design\u2026) bietet mir den gr\u00f6ssten m\u00f6glichen Schutz? Was kann ich selbst, wozu brauche ich Hilfe? Ich habe mein Produkt durch ein Patent (Schweiz) sch\u00fctzen lassen und auch das Design von meinem Produkt. (Schweiz, Europa, USA, Australien).<\/p>\n\n\n\n

Das Patent habe ich selbst aufgesetzt so gut ich es konnte. Eine Mitarbeiterin vom Institut f\u00fcr geistiges Eigentum (IGE) hatte dies \u00fcberpr\u00fcft. Es wurde etwa dreimal zur Nachbearbeitung zur\u00fcckgewiesen wegen Formfehlern. Ich bin verst\u00e4ndlicherweise der Sprache eines Patentanwaltes nicht m\u00e4chtig. Letztlich kam ich aber doch noch zu meinem Patent.<\/p>\n\n\n\n

Das Design habe ich ein Jahr sp\u00e4ter f\u00fcr die Schweiz, ebenfalls selbst sch\u00fctzen lassen. In der Frist konnte ich das Design aber noch auf Europa, Australien und die USA ausweiten. Das habe ich dann durch einen Profi machen lassen (Patentanwalt).<\/p>\n\n\n\n

Von der Idee zum Produkt<\/h4>\n\n\n\n

Die Idee eine Vorrichtung zu besitzen, um sich seinen R\u00fccken zu sch\u00fctzen, hatte ich im Jahr 2013 an der Ostk\u00fcste (Surfers Paradiese) in Australien. Ich hatte damals eine Auszeit gebraucht und nutzte diese f\u00fcr einen Sprachaufenthalt. Die Idee hatte ich aber gleich wieder vergessen.Im Jahr 2016 mietete ich eine Wohnung direkt am Thunersee. Mein neues Hobby war auf einem Surfboard liegend gr\u00f6ssere Strecken zu paddeln. Da kam mir der Gedanke einer Eincreme-Vorrichtung wieder in den Sinn. <\/p>\n\n\n\n

Urspr\u00fcnglich wollte ich ein solches Produkt f\u00fcr mich kaufen. Da ich kein kluges Produkt gefunden habe, hatte ich den Entschluss, selbst eines herzustellen. Damals war es aus Holz. Ich wusste aber schon fr\u00fch, dass das Produkt einen Bogen haben muss, damit man es nicht nur \u00fcber die Schulter, sondern auch seitlich unter den Armen hindurch anwenden kann. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt nur eine B\u00fcrste mit einem geraden Stiel f\u00fcr unter der Dusche. <\/p>\n\n\n

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\"Oliver<\/figure>\n<\/div>\n\n\n

F\u00fcr den ersten Prototypen im Mai 2016 diente ein St\u00fcck Schwemmholz, ein gebogener Ast, an welchem Ende ich eine Holzauflage mit Klettverschluss befestigt habe, damit man einen Haushaltsschwamm anklebten kann. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr den zweiten Prototypen baute ich mir eine Holzbiegevorrichtung, mit welcher ich einen Ast in Form bringen konnte. Schon bei dieser Ausgabe setzte ich auf eine Schaumstoffwalze, mit welchen man Pflegeprodukte auf dem R\u00fccken auftragen kann. Mir wurde erst beim Bauen dieser Prototypen klar, dass meine Idee Potential hat zum Lifestyleprodukt zu avancieren.<\/p>\n\n\n\n

Die gute Idee ist der Grundstein von allem. <\/h4>\n\n\n\n

Viele Menschen haben Ideen. Das Problem ist, dass einem oft das Wissen fehlt, wie man diese Ideen umsetzten kann oder die Kraft zu haben sich dieses Wissen anzueignen. Neben dem Wissen braucht es Mut, Durchhaltewillen und den unerm\u00fcdlichen Glauben an sich und seine Idee. Ich unterscheide hier zwischen einer Idee und einer Erfindung.<\/p>\n\n\n\n

Eine Idee auf dem Gebiet umzusetzen, welches man beherrscht, ist nicht dasselbe wie ein Produkt zu schaffen, welches bis anhin die Welt noch nicht gesehen hat. Eine Idee kann beispielsweise ein Buchhalter haben: Er will sich als Buchhalter selbst\u00e4ndig machen.<\/p>\n\n\n\n

Knowhow<\/h4>\n\n\n\n

Folgendes Wissen, hat mir beim Projekt Lotionbow geholfen: Grundwissen von Chemie und Physik, den Beruf als Verk\u00e4ufer und die Weiterbildung zu Detailhandelsspezialisten. Aber das meiste musste ich in Eigenrecherche m\u00fchsam erarbeiten.<\/p>\n\n\n\n

Was sind die Anforderungen an mein Produkt? Wo kommt es zum Einsatz? Welche Materialien kommen dazu in Frage?<\/h4>\n\n\n\n

Egal ob im Hallenbad (Chlor) oder ein Urlaub am Meer (Sand, Salz), bei erh\u00f6hten Temperaturen, bei L\u00f6sungsmittel, rauen Untergr\u00fcnden (wie Sand) sollte das der Lotionbow unbeschadet \u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n

Der Arm (Bogen) soll biege-elastisch, w\u00e4rmeformstabil, bruchfest, frei von Weichmachern, UV-best\u00e4ndig usw. sein. Das Material der Walze selbst, musste (wollte) ich testen lassen ob es dermatologisch vertr\u00e4glich ist. Welches Labor dazu in Frage kam war eine Recherche f\u00fcr sich. Ich habe mich dann f\u00fcr den T\u00dcV -S\u00fcd entschieden. Das Labor f\u00fcr solche Tests hat \u00fcbrigens den Sitz in Singapore. F\u00fcr die Walze musste dann auch noch eine entsprechende Dose gefunden werden, um diese vor Verunreinigungen und vor dem Austrocknen zu sch\u00fctzen. Auch damit man mein Produkt an den Strand oder ins Fitnessstudio mitnehmen kann. (Nur schon, um diese Dose f\u00fcr die Walze zu finden brauchte ich Monate. Erst suchte ich nach einer H\u00fclse. Ich wusste nicht, dass das richtige Wort f\u00fcr ein Kunststoffrohr mit Boden und Deckel eine \u00abDose\u00bb ist. Dann musste diese auch noch transparent sein, die richtige Gr\u00f6sse haben, bedruckbar sein, bruchfest, \u00f6l- und fettbest\u00e4ndig, geeignet f\u00fcr in den Geschirrsp\u00fcler. Welche Materialien erf\u00fcllen diese Aufgabe? Gibt es Standardgr\u00f6ssen?<\/p>\n\n\n\n

Erwarten Sie nicht, dass Sie jemanden finden der Ihnen diese Fragen beantworten kann. Sie m\u00fcssen es durch Eigenrecherche selbst herausfinden und parallel das Unternehmen finden, welches einen Produktverantwortlichen und die Kapazit\u00e4t und das Knowhow hat, Ihre Fragen zu beantworten oder das was Sie selbst herausgefunden haben zu best\u00e4tigen. <\/p>\n\n\n\n

Dann die Kosten? Vergleiche nicht nur die Preise! <\/h4>\n\n\n\n

Vergleichen Sie nicht nur die Preise! Das Material, Qualit\u00e4t, Lieferfristen und die richtigen Ansprechpersonen sind genauso wichtig. Vor allem die Ansprechperson. Ich hatte schon auf Firmen gesetzt, welche die meisten Punkte erf\u00fcllen. Aber wenn die Ansprechperson nicht erreichbar ist, und Ihnen in n\u00fctzlicher Frist nicht zur\u00fcckschreibt oder -ruft, verlieren Sie nicht nur wertvolle Zeit. Gerade in der Entwicklungsphase m\u00fcssen gewisse Schritte ineinandergreifen. Da brauchen Sie m\u00f6glichst schnell eine Antwort.<\/p>\n\n\n\n

Wenn Sie eine Firma gefunden haben und einen Produktverantwortlichen, der Ihnen in Ihrem Unterfangen helfen kann, und Sie genau wissen, was Sie brauchen, geht es darum dem Unternehmen dies so einfach wie m\u00f6glich aber trotzdem so detailliert wie m\u00f6glich mitzuteilen.<\/p>\n\n\n\n

Am Anfang versuchte ich mich mit Handskizzen. Erst sp\u00e4ter habe ich gelernt f\u00fcr die wenigen Spezialanfertigungen, die es braucht, um mein Produkt herstellen zu k\u00f6nnen, technische Zeichnungen zu erstellen, welche von Herstellern verstanden werden. Ich habe dazu das Gratisprogramm Inscape benutzt. Dieses musste ich auch zuerst erlernen. Vielleicht gibt es f\u00fcr diese Aufgabe bessere Programme.<\/p>\n\n\n\n

Suchen Sie nach M\u00f6glichkeit immer nach Standartartikel, um Ihre Erfindung zusammenzubauen. Zuerst im Fach- oder im Baumarkt, denn dort k\u00f6nnen Sie Einzelteile einkaufen um diese zu Testen. So verlieren Sie nicht so viel Geld, wenn die Teile nicht passen. Denn Spezialanfertigungen sind richtig teuer!  Gibt es diese nicht zu kaufen, dann recherchieren Sie im Internet. Im Idealfall bekommen Sie von Firmen Probemuster. Wenn nicht, sind Sie gezwungen bei Firmen im Shop die Mindestbestellmengen einzukaufen mit dem Risiko, das sich das Produkt nicht eignet, die Gr\u00f6sse trotz Recherche nicht genau passt.<\/p>\n\n\n\n

Ware bestellen in der richtigen Menge zum richtigen Preis<\/h4>\n\n\n
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\"Oliver<\/figure>\n<\/div>\n\n\n

Haben Sie die Produkte, die zusammenpassen gefunden, geht es darum die passende Menge einzukaufen. Ab einer bestimmten Menge k\u00f6nnen Sie dabei viel Geld sparen. Wie hoch diese Menge ist, gilt es herausfinden und zu vergleichen. Sie m\u00fcssen wissen, dass Ihre Bestellungen oder Spezialauftr\u00e4ge f\u00fcr Ihr Startup nie zuoberst auf der Traktandenliste gr\u00f6sserer Unternehmen stehen werden. Z\u00e4hlen Sie bei der vereinbarten Lieferfrist grossz\u00fcgig 6 Wochen dazu. <\/p>\n\n\n\n

Beim Lotion-Bow sind die Qualit\u00e4t und das Design kein Zufall. Eine Vielzahl verschiedener Prototypen mussten erstellt werden in unterschiedlicher L\u00e4nge und Biegeradien, bis der ideale Bogen f\u00fcr den Lotion-Bow gefunden wurde. Das Produkt sollte gut in der Hand liegen. Der Griff sollte rutschfest sein. Der B\u00fcgel muss so designt werden, dass die Walze zuerst auf der Haut zum Aufliegen kommt, damit man sich nicht verletzen kann. Welche Walze aus welchem Material am besten geeignet ist, musste ich auch erst herausfinden. Ich muss das Produkt selbst herstellen k\u00f6nnen in der ein und derselben Form. Wie kann ich das Produkt in verschiedenen Farben herstellen?<\/p>\n\n\n\n

Sollte das Produkt in einem St\u00fcck hergestellt werden oder zusammenklappbar sein? <\/h4>\n\n\n\n

Ich habe mich f\u00fcr die Form in einem St\u00fcck entschieden, damit das Produkt weniger anf\u00e4llig ist in seinen m\u00f6glichen Einsatzgebieten wie am Strand. Sand k\u00f6nnte bewegliche Teile blockieren und zerst\u00f6ren. Die noch gr\u00f6ssere Herausforderung beim Projekt Lotion-Bow ist nicht das Produkt an sich, sondern wie man es herstellen kann. Damit jeder Bogen dieselbe Form hat, musste ich Formen aus Holz bauen.  Bis ich aber wusste, wie diese genau aussehen muss, und ob diese praxistauglich ist, musste ich eine Vielzahl verschiedener Formen bauen. Dazu musste ich diverse Werkzeuge, Schrauben, Maschinen und viel Holz kaufen. <\/p>\n\n\n\n

Ich denke, es gibt drei Lager von Erfinder. Die Ersten arbeiten in einer etablieren Firma als Angestellte und entwickeln zusammen in einem Team ein Produkt im Auftrag der Firma.<\/h4>\n\n\n\n

Zur zweiten Gruppe geh\u00f6ren Jene, die wissen welchen Zweck die Erfindung erf\u00fcllen soll, haben das n\u00f6tige Geld oder einen Investor und \u00fcberlassen die Entwicklung Ingenieuren.<\/p>\n\n\n\n

Zur dritten Gruppe geh\u00f6ren Privatpersonen wie ich, die ein Produkt von der Idee bis zu den funktionierenden Prototypen zur 0-Serie bis zur Serienproduktion selbst entwickeln und finanzieren.<\/p>\n\n\n\n

Von den Erfindern der letzten Gruppe schaffen es wohl nur wenige. Die Luft, das Geld oder das Knowhow st\u00f6sst vorher an seine Grenzen und das Projekt wird scheitern.<\/p>\n\n\n\n

Ich bin nun in der Lage mein Produkt in Serie herzustellen. Es erf\u00fcllt alle erw\u00e4hnten Eigenschaften. Der Lotion-Bow ist bereit die Welt zu erobern.<\/p>\n\n\n\n

Es geht nun darum mein Produkt bekannt zu machen. Nat\u00fcrlich will ich gewinnen und erfolgreich sein. Erst die Zukunft wird aber die Antwort offenbaren.<\/p>\n\n\n\n

Wer ist die Zielgruppe von LOTION-BOW?<\/h4>\n\n\n\n

Alle welche unabh\u00e4ngig, k\u00f6rper- und gesundheitsbewusst sind. Zurzeit ist der Lotion-Bow Kunde weiblich (80%), Single, zwischen 35 und 65 Jahre alt. Sie benutzt den Lotion-Bow zum Auftragen einer Bodylotion zuhause nach dem Duschen. Das Problem ist, dass die meisten Menschen gar nicht daran denken den R\u00fccken zu pflegen.<\/p>\n\n\n\n

\u00c4ltere Menschen berichten folgendes: Die Haut wird im Alter immer d\u00fcnner. Die Haut neigt im Alter eher zu Trockenheit. Viele klagen ausserdem, dass die Haut juckt und beisst. Das bringt dann die Menschen automatisch dazu aktiv nach einer L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem zu suchen. Bei diesen Menschen ist der Bedarf nach einer solchen Hilfe eine Notwendigkeit.<\/p>\n\n\n\n

Nicht wenige erz\u00e4hlten mir, dass sie selbst eine Verl\u00e4ngerung (wie eine Holzkelle, oder Stab) benutzt haben, um daran ein Tuch zu befestigen, um damit die Haut einzucremen.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr die meisten Menschen gilt aber erst den Bedarf zu wecken!<\/h4>\n\n\n\n

F\u00fcr die meisten Menschen gilt aber erst den Bedarf zu wecken! Oft h\u00f6re ich von den M\u00e4nnern- f\u00fcr meinen R\u00fccken einzucremen habe ich ja meine Frau. Viele jungen Menschen berichten, dass sie sich gar nicht eincremen, wenn sie sich an die Sonne begeben. Das ist ein riesiges Problem. Die Haut vergisst nie. Melanome entwickeln sich oft erst nach etwa 20 Jahren. Viele solche F\u00e4lle k\u00f6nnten vermieden werden. <\/p>\n\n\n\n

Folgende Zielgruppen werde ich aktiv bewerben, um diese von meinem Produkt zu \u00fcberzeugen:<\/h4>\n\n\n\n