{"id":67273,"date":"2020-04-13T10:09:38","date_gmt":"2020-04-13T08:09:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=67273"},"modified":"2026-06-13T13:02:56","modified_gmt":"2026-06-13T11:02:56","slug":"anette-gloessl-anette-pflege-2-minuten-2-millionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/anette-gloessl-anette-pflege-2-minuten-2-millionen\/","title":{"rendered":"Authentisch bleiben!"},"content":{"rendered":"\n
Bereits mit 6 Jahren stand fest das ich Diplomkrankenschwester werden wollte, und keiner weder meine Eltern noch Lehrer ( ich hatte einen Vorzug im Gymnasium ) konnten mich vom Gegenteil \u00fcberzeugen. Bis heute ist und bleibt die Pflege mein Traumberuf. A \u00b4nette Pflege entstand aus meinem Leben. Mit 3 Kindern als Alleinerzieher war es nicht leicht in diesem Beruf zu bleiben. So wagte ich den Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit. Meine Vision? Angelehnt an das Modell Buurtzorg sehe ich viele selbstst\u00e4ndige Diplomkrankenschwestern in ihrer Praxis regional arbeiten. <\/p>\n\n\n\n
Es war ein besonderer Wundkunde. Im Rahmen meiner T\u00e4tigkeit als DGKP im mobilen Dienst viel mir auf das ich immer mehr 24 Std betreute Kunden als Wundkunden hatte. Es fehlte den Betreuern an Lagerungstechniken, und dem Wissen rund um die Pflege. Als ich damit begann diese Betreuer zu schulen bekam ich von meinem Dienstgeber einem Tr\u00e4ger die Weisung, das es nicht meine Aufgabe sei ausl\u00e4ndisches Personal zu schulen. Diese starren Systeme , die B\u00fcrokratie und der aufgeblasenen administrative Bereich war nichts f\u00fcr mich. Somit begann ich nur mehr 24 Std Betreuer zu Schulen !!!<\/p>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter a\u2018nette Pflege ?<\/p>\n\n\n\n
Die Vision das Freiberufliche DGKP als Gewerbe eine Interessenvertretung bekommen, sich endlich vertreten und diesen Beruf interessant machen. Die Gemeindeschwester sollte in jeder Region ihren Platz finden. Somit auch die M\u00f6glichkeit 24 Std Betreuungen mit hoher Qualit\u00e4t anzubieten. Die Versorgung von Pflegestufe 1 bis 7 aus einer Hand, durch eine vertraute Person. <\/p>\n\n\n\n
Pflegegeldbezieher<\/p>\n\n\n\n
Ich sehe diese Sendung regelm\u00e4\u00dfig und wollte meinen Pflegekalender vorstellen der das eigentliche Produkt meiner Arbeit ist. <\/p>\n\n\n\n
Leider falsch, ich habe mir diesen Auftritt alleine nicht zugetraut und habe mir einen Unternehmensberater dazugeholt. Leider kam der Pitch nicht r\u00fcber und auch die Bewertung war vollkommen falsch. Was ich daraus gelernt habe. Alleine bin ich authentisch, ich h\u00e4tte mir selbst vertrauen sollen.<\/p>\n\n\n\n
Es war eine nette Erfahrung, aber nicht wirklich entscheidend f\u00fcr mich. Mein Betrieb ist 5 Jahre alt ich bin unter 900 Agenturen bereits unter den 14 zertifizierten. Gerade in Zeiten von Corona merke ich das unsere Betruungen sehr gut aufgebaut sind und nicht zusammenbrechen. Wir haben gute Arbeit geleistet daher l\u00e4uft unser Betreib weiter. <\/p>\n\n\n\n
Nicht wichtig, meine Ruf in der Region ist das Wichtigste und der ist sehr gut. <\/p>\n\n\n\n
Herrn Haselsteiner und Herrn Hellinge, ich wollte mit ihnen die Pflege in \u00d6sterreich revolutionieren. <\/p>\n\n\n\n
Wir wachsen jedes Jahr um 25%, der Pflegekalender ist bei Mohr Morowa aufgelegt und \u00fcberall bestellbar. <\/p>\n\n\n\n
Als DGKP in der Region, mit Workshops f\u00fcr DGKP um viele DGKP\u00b4s in die Selbstst\u00e4ndigkeit zu f\u00fchren. Jeder Pflegegeldbeziehende \u00d6sterreicher hat einen Pflegekalender somit auch eine gute Dokumentation. Als Fachgruppenobmann f\u00fcr den Bereich Freiberufliche DGKP an der WKO in der Steiermark. <\/p>\n\n\n\n
1. Authentisch bleiben<\/p>\n\n\n\n
2. Kein einziges Wort auswendig Lernen<\/p>\n\n\n\n
3. Keinen Unternehmensberater dazuholen<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Anette Gl\u00f6ssl f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n