{"id":67888,"date":"2020-04-27T11:14:59","date_gmt":"2020-04-27T09:14:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=67888"},"modified":"2026-06-13T13:01:35","modified_gmt":"2026-06-13T11:01:35","slug":"amlogy-areeka-augmented-reality","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/amlogy-areeka-augmented-reality\/","title":{"rendered":"Einer f\u00fcr alle und alle f\u00fcr einen"},"content":{"rendered":"\n
Mein Name ist Arkadi Jeghiazaryan und ich bin Gr\u00fcnder und CEO der Amlogy GmbH. Wir, dazu z\u00e4hlen ich und 8 MitarbeiterInnen, spezialisieren uns auf Augmented Reality, die erweiterte Realit\u00e4t sozusagen. Wir haben bereits Projekte mit namhaften Unternehmen (u.a. Wien Energie), Schulen und Hochschulen (FH Wiener Neustadt, PH Wien) und auch mit Privatpersonen realisiert. Unsere gro\u00dfe Herzensangelegenheit ist aber der Bildungsbereich und unsere Marke Areeka. <\/p>\n\n\n\n
Die Idee schlie\u00dflich Areeka als eine Marke der Amlogy GmbH ins Leben zu rufen, lag vor allem daran, dass ich und mein gro\u00dfer Bruder, mit dem ich Amlogy 2016 gegr\u00fcndet habe, mit 12 und 16 Jahren nach \u00d6sterreich kamen. Wir konnten die Sprache nicht und konnten somit dem Unterricht in keiner Weise folgen. Es waren viel zu viele W\u00f6rter und viel zu wenige Abbildungen und Visualisierungen in den Schulb\u00fcchern. So entschlossen wir dann nach meinem Matura-Abschluss die Bildung mit Augmented Reality zu revolutionieren. <\/p>\n\n\n\n
Das Ergebnis: Ein eigenes Themenheft \u201eLicht & Wasser\u201c mit dem Schwerpunkt Optik und Wasser. Kurz darauf folgten zwei weitere Themenhefte, n\u00e4mlich \u201eEine interaktive Reise ins Alte \u00c4gypten\u201c mit dem Schwerpunkt Geschichte sowie unser Verkehrserziehungs-Themenheft \u201eVerkehrszeichen einfach verstehen\u201c. Mittlerweile gibt es Areeka-Animationen in bestehenden Schulb\u00fcchern des Bildungsverlag Lembergers, Areeka-Erlebniskarten (Tiere und Dinosaurier) sowie ein Poster und AR-T-Shirt, das den menschlichen K\u00f6rper darstellt. Ganz neu ist zudem unser webbasiertes Areeka Studio. Wir haben eine Plattform entwickelt, die es jedem und ohne Programmierkenntnisse erlaubt, Augmented Reality-Inhalte selbst zu erstellen. Die Plattform wird von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Lehrerinnen und Lehrern, Unternehmen sowie Privatpersonen genutzt. <\/p>\n\n\n\n
Die Vision hinter Areeka und auch Areeka Studio ist es, die Bildung zu revolutionieren. Die meisten Personen, dazu z\u00e4hlen auch schon Sch\u00fclerInnen der Volksschule, haben ein Smartphone oder ein Tablet zuhause, das sie regelm\u00e4\u00dfig nutzen. Umso wichtiger, dass sie diese auch f\u00fcr Lerninhalte einsetzen. Unser Ziel ist es au\u00dferdem, dass Lernen, unabh\u00e4ngig vom Alter, Spa\u00df macht! <\/p>\n\n\n\n
Die Zielgruppe der Areeka-Produkte erschlie\u00dft sich von der Volksschule bis zur Sekundarstufe 1. Den P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen ist \u00fcberlassen, wie sie die Areeka-Produkte didaktisch einsetzen. Die Schulb\u00fccher des Bildungsverlags Lemberger werden in der Sekundarstufe 1 genutzt. Das Areeka Studio ist f\u00fcr jeden, der gerne selbst Augmented Reality erstellen m\u00f6chte. Derzeit sehen wir, dass es von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Sekundarstufe 1 und 2 sowie Studentinnen und Studenten, Lehrerinnen und Lehrern bzw. Professorinnen und Professoren aber auch Privatpersonen sehr intensiv genutzt wird. Zudem erreichen wir durch die Technologie des Areeka Studios noch weitere wichtige und neue Zielgruppen: Werbe-Agenturen, Kreative und Kunstschaffende sowie (Privat-)Unternehmen. Da mit unserem webbasiertem Areeka Studio wirklich jede\/r Augmented Reality-Inhalte erstellen kann, gibt es keine Einschr\u00e4nkungen der Zielgruppe!<\/p>\n\n\n\n
Ich und mein Team haben die Sendung auf Puls 4 immer mal wieder geschaut, hatten aber auch mit ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kontakt, die von ihren Erfahrungen und Eindr\u00fccken erz\u00e4hlten. Das hat uns schlie\u00dflich auch dazu bewegt, uns zu bewerben. Wir wissen, dass wir eine gute Idee haben und wollten sie durch \u201e2 Minuten 2 Millionen\u201c sehr gerne mit den Investoren und der Investorin sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern teilen ! <\/p>\n\n\n\n
Wir haben t\u00e4glich f\u00fcr ein bis zwei Wochen den Pitch ge\u00fcbt, sind m\u00f6gliche Fragen der Investorin und Investoren durchgegangen und haben noch an unseren Projekten weitergearbeitet, damit alles einwandfrei funktioniert. <\/p>\n\n\n\n
Es hat uns wirklich sehr gefreut, als wir erfahren haben, dass wir vor die Investorin und Investoren auf Puls 4 treten d\u00fcrfen. Wir haben auch gleich mit den gesamten Vorbereitungen begonnen, waren Bedacht unsere Projekte weiterzubekommen und einen professionellen Pitch hinzulegen. <\/p>\n\n\n\n
Der Schritt unser Unternehmen bei der Puls 4 Start Up Show \u201e2 Minuten 2 Millionen\u201c zu pr\u00e4sentieren war sehr wichtig f\u00fcr uns pers\u00f6nlich, aber auch f\u00fcr das Unternehmen. Viele Personen aus dem Bildungsbereich in \u00d6sterreich und Deutschland kannten uns bereits, doch nun bekamen wir die M\u00f6glichkeit auch au\u00dferhalb unserer \u201eBlase\u201c die Menschen zu informieren und aufmerksam zu machen. Auch \u00fcber das Medieninteresse haben wir uns gefreut, da wir unsere Vision so kommunizieren und teilen konnten.<\/p>\n\n\n\n
Wir hatten keine konkreten Wunsch-Investor\/Wunsch-Investorin. Wir haben in jedem eine potenzielle Zusammenarbeit sehen k\u00f6nnen. Hans-Peter Haselsteiner liegen soziale Projekte sehr am Herzen, worunter bestimmt auch Areeka f\u00e4llt. Martin Rohla legt Wert auf Nachhaltigkeit und wir setzen auf nachhaltiges Lernen. Florian Gschwandtner ist der Experte, der Runde, wenn es um Technologie-Themen, wie bei Areeka mit Augmented Reality geht. Auch interessant f\u00fcr uns war Katharina Schneider, da wir uns durchaus vorstellen konnten, dass sie uns in Bezug auf den Vertrieb unterst\u00fctze k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich war auch Leo Hillinger in unserem Fokus, da wir ein gro\u00dfes Potenzial im Vermarkten seiner Weine und weiteren Produkten mit dem webbasierten Areeka Studio sehen. Wir haben uns aber in jedem Fall sehr \u00fcber das durchwegs nette und positive Feedback aller Investoren und der Investorin gefreut und waren auch stolz darauf gleich zwei Investoren, Florian Gschwandtner und auch Leo Hillinger, f\u00fcr uns zu gewinnen. <\/p>\n\n\n\n
Wir haben nach der Ausstrahlung der Sendung und unseres Pitchs durchwegs eine positive Resonanz gehabt. Nach weiteren Gespr\u00e4chen kam das Investment leider nicht zustande. Trotzdem sind wir nach wie vor mit Leo Hillinger und Florian Gschwandtner in Kontakt, um uns regelm\u00e4\u00dfig auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n
Innerhalb von drei Monaten wurden in unserer Beta-Phase 1.000 WebAR-Elebnisse erstellt und das treibt uns definitiv an, unser webbasiertes Areeka Studio stetig auszubauen und weiterzuentwickeln. Das bedeutet, dass k\u00fcnftig Bilder- und Objekterkennung, Geo-Positionierung und vieles mehr m\u00f6glich sein wird. In den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren haben wir einen gro\u00dfen Schritt in Richtung des amerikanischen und asiatischen Marktes gemacht und Areeka wird zu den gr\u00f6\u00dften Marken der AR-Education-Branche in Europa z\u00e4hlen. <\/p>\n\n\n\n
Der erste und wichtigste Tipp, den ich angehenden Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern mitgeben m\u00f6chte, ist unser Firmenmotto: Einer f\u00fcr alle und alle f\u00fcr einen. Seid f\u00fcr andere da, seien es Freundinnen und Freunde, die eigene Familie, das Team oder auch die Kunden. Es wird sich in jedem Fall lohnen und es ist mehr Wert, als alles Geld der Welt. Als Tipp Nummer zwei m\u00f6chte ich ihnen mitgeben: H\u00f6rt niemals auf an euch zu glauben! Auch, wenn es zwischendurch hart sein kann. Solange ihr an eure Idee glaubt, glaubt auch an euch und, dass ihr es schaffen k\u00f6nnt. Der finale Tipp lautet: Versuche nicht zu sparen, sondern mehr Umsatz zu generieren. Sobald man merkt, das Geld wird knapp, bitte nicht Teammitglieder k\u00fcndigen, sondern nach L\u00f6sungen suchen, die f\u00fcr mehr Umsatz sorgen. Denn das finale Ziel sollte immer sein: Einer f\u00fcr alle und alle f\u00fcr einen!<\/p>\n\n\n\n
Bildquelle PULS 4 Gerry Frank<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Arkadi Jeghiazaryan<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n