{"id":69358,"date":"2020-06-16T08:16:56","date_gmt":"2020-06-16T06:16:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=69358"},"modified":"2026-06-13T12:57:46","modified_gmt":"2026-06-13T10:57:46","slug":"smoobu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/smoobu\/","title":{"rendered":"Zu Beginn muss man hart arbeiten und viel selber machen"},"content":{"rendered":"\n
Die Digitalisierung der Ferienwohnung ist noch ganz am Anfang. Nachdem die Vermarktung sp\u00e4testens seit Airbnb zu gro\u00dfen Teilen online stattfindet, ist die Verwaltung oft noch Zettelwirtschaft. Smoobu setzt dort an und digitalisiert und automatisiert diese Verwaltung. Das beinhaltet die Kommunikation mit den G\u00e4sten genauso wie ein Abgleich der verschiedenen Buchungsportale. Denn w\u00e4hrend \u00dcberbuchungen im Hotelbereich \u00fcblich sind, gibt es bei Ferienwohnungen fast immer nur genau eine Unterkunft. Jede \u00dcberbuchung bedeutet Stress, \u00c4rger und Kosten f\u00fcr den Vermieter, die wir ihm ersparen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n
Smoobu ist die L\u00f6sung unserer eigenen Probleme. Alle Beteiligten der ersten Tage waren in irgendeiner Form selber Vermieter. Leider gab es die L\u00f6sung unserer Probleme damals nur f\u00fcr Hotels. Da wir diese weder verstanden noch bezahlen konnten, mussten wir Smoobu selber bauen.<\/p>\n\n\n\n
Wir m\u00f6chte privaten Vermietern von Ferienwohnungen alles an die Hand geben, um die Ferienwohnung automatisiert zu verwalten, ohne den pers\u00f6nlichen Kontakt zum Gast ganz aufgeben zu m\u00fcssen. Am Ende treffen sich minimaler Aufwand und maximale Rendite, sodass die Vermietung den Vermietern noch mehr Spa\u00df macht.<\/p>\n\n\n\n
Diese \u00dcberschneidungen zwischen einer B2B Unternehmenssoftware und einer B2C Kommunikation an Privatpersonen sind sicherlich aus Marketingsicht eine Herausforderung. F\u00fcr viele Kunden sind wir die erste und einzige Software, f\u00fcr die sie Geld bezahlen. Software im Abo war vor allem vor einigen Jahren noch alles andere als selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr diese Zielgruppe.<\/p>\n\n\n\n
Eigent\u00fcmer und Verwalter von Ferienwohnungen. Dabei liegt unser Fokus nicht auf der gro\u00dfen Agentur mit hunderten von Objekten sondern auf den Vermietern, die nur eine oder wenige Wohnungen verwalten.<\/p>\n\n\n\n
Die einfache und intuitive Bedienung unserer App. Smoobu l\u00e4sst sich in wenigen Minuten einrichten – egal wie wenig Erfahrung der Nutzer hat. Einen Airbnb, Booking.com und Expedia-Kalender zu verkn\u00fcpfen dauert nur wenige Minuten. Die Erstellung einer Webseite geht genauso schnell. <\/p>\n\n\n\n
W\u00e4hrend die gesamte Tourismusindustrie stark gelitten hat, kamen wir relativ gut durch die Krise. Es war f\u00fcr uns auch eine Art Blaupause, in der wir unser Produkt weiterentwickeln konnten und Kooperationen mit namhaften anderen Unternehmen in der Branche angesto\u00dfen haben. <\/p>\n\n\n\n
Die Kundenakquisitionskosten sind Ende M\u00e4rz stark gestiegen. Als Konsequenz darauf haben wir f\u00fcr einige Wochen unser Marketing stark reduziert. Da die ersten Berliner Corona-F\u00e4lle auf einer anderen Etage in unserem Geb\u00e4ude auftraten, waren wir sehr fr\u00fch im Homeoffice, was auch verbl\u00fcffend gut funktionierte. Staatliche Zusch\u00fcsse haben wir nicht in Anspruch genommen, Kurzarbeit oder sogar K\u00fcndigungen blieben uns erspart. <\/p>\n\n\n\n
Der Wandel zur Digitalisierung beschleunigt sich in allen Bereichen unseres Lebens. Als Anbieter von Software profitieren wir da nat\u00fcrlich stark. Wir haben alle Tools, die ein Ferienwohnungsvermieter braucht. Dazu kommt, dass in Corona-Zeiten viele Vorteile von Ferienwohnungen gegen\u00fcber Hotels oder sogar Kreuzfahrten offenbart werden. Wir sind zuversichtlich, dass sich der Markt schnell erholen und wahrscheinlich st\u00e4rker denn je zur\u00fcck kommen wird.<\/p>\n\n\n\n
Wir m\u00f6chten die weltweit f\u00fchrende Software f\u00fcr private Vermieter von Ferienwohnungen sein.<\/p>\n\n\n\n
1.\tLasst euch besonders am Anfang nicht von gro\u00dfen Abschl\u00fcssen oder schnellen Deals locken. Diese lenken euch nur von eurer Vision ab und werden meistens nichts.<\/p>\n\n\n\n
2.\tZu Beginn muss man hart arbeiten und viel selber machen. Da f\u00fchrt kein Weg dran vorbei. Allerdings muss man auch Aufgaben abgeben. <\/p>\n\n\n\n
3. Sagt selbstbewusst nein zu individuellen Kundenw\u00fcnschen. Wenn der Fokus auf Einfachheit liegt, kann man nicht jeden Kundenwunsch nach neuen Funktionen realisieren.<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Philipp Reuter<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n