{"id":70724,"date":"2020-07-23T08:07:53","date_gmt":"2020-07-23T06:07:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=70724"},"modified":"2026-06-13T12:54:58","modified_gmt":"2026-06-13T10:54:58","slug":"gluexgefuehl-business-event-catering","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/gluexgefuehl-business-event-catering\/","title":{"rendered":"Learning by doing"},"content":{"rendered":"\n
Mein Name ist Cem Yilmaz und ich bin gelernter Gastronom und Inhaber von Gl\u00fcxgef\u00fchl \u2013 einem Business- und Event Catering. Als ich 20 Jahre alt war, startete ich mit einem klassischen Store im Prenzlauer Berg. Ein Jahr nach Gr\u00fcndung des ersten Stores folgte der zweite in Sch\u00f6neberg. Hierbei handelte es sich allerdings um eine Produktionsk\u00fcche f\u00fcr online Orders. Da habe ich meine ersten Erfahrungen im online Delivery gemacht. Nach einer gewissen Zeit sind mir die beiden Stores allerdings etwas \u00fcber den Kopf gewachsen, vor allem aufgrund meines jungen Alters und meiner Unerfahrenheit. Daraufhin folgten mehrere Kaufangebote f\u00fcr beide Stores und ich habe letztendlich ein Angebot f\u00fcr den ersten Store angenommen.<\/p>\n\n\n\n
Aufgrund meiner eigenen Erfahrung als Inhaber habe ich gesehen, dass man als Gastronom an vielen Stellschrauben drehen muss – es aber recht schwer ist, die notwendige Zeit daf\u00fcr aufzubringen. Eine riesen Baustelle bei der Gr\u00fcndung und dem Aufbau im Food Segment ist nat\u00fcrlich das Marketing. 2012 war Onlinemarketing \u00fcber Social Media in Deutschland noch nicht so etabliert. In meiner T\u00e4tigkeit als Berater hatte ich viele Gespr\u00e4che mit Hoteliers und Restaurantinhaber. Das Thema Social Media war immer pr\u00e4sent. Deshalb habe ich 2016 gemeinsam mit einem Partner die Werbeagentur Appateat (Marketing f\u00fcr Hotel und Gastronomie) gegr\u00fcndet, zu deren Kunden mittlerweile u. a. die Titanic Hotel Kette geh\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n
Bis 2018 habe ich in meiner Agentur die Bereiche Business Development und Finance geleitet und war in meiner kurzen T\u00e4tigkeit bei der Vertical Food GmbH mit ihren Ghostkitchens und damals noch 60 Mitarbeitern ebenfalls im Bereich Business Development und Finance t\u00e4tig. In dieser Position konnte ich mein Wissen in der online Food Branche erweitern – bis dann Ende 2018 f\u00fcr mich klar war, dass wir jetzt bereit sind neu mit Gl\u00fcxgef\u00fchl zu starten und unsere Pl\u00e4ne in die Tat umzusetzen: <\/p>\n\n\n\n
So entstand Gl\u00fcxgef\u00fchl.de wie wir es heute haben. Und seitdem wir das online Catering 2018 gestartet haben, unterst\u00fctzt mich auch mein Gesch\u00e4ftspartner Mesut Yigit, ebenfalls ein erfahrener Gastronom, der in renommierten Hotels und Restaurants gelernt hat. W\u00e4hrend er sich um den operativen Bereich k\u00fcmmert, bin ich eher der Mann f\u00fcr das Administrative und Strategische. Wir haben uns als Kinder kennengelernt und uns verbindet eine 16-j\u00e4hrige Freundschaft. <\/p>\n\n\n\n
Der Gedanke von 2012 war noch ein anderer: Damals wollten wir unsere G\u00e4sten ein Erlebnis bei uns bieten. Deshalb war der damalige Gl\u00fcxgef\u00fchl Store trendy und trashig. Die Inneneinrichtung und der Stil wurde von Leuten, die den Berliner Club Kater Holzig (mittlerweile Kater Blau) gebaut haben entwickelt: typisch Ost-Berlin. Unsere Speisen wurden von Berliner Food Chefs entwickelt. Daran orientieren wir uns immer noch. Leute aus der Szene sollten bei uns einen Platz finden an dem sie sich wohlf\u00fchlen. <\/p>\n\n\n\n
Nach acht Jahren hat sich die Vision selbstverst\u00e4ndlich weiterentwickelt und es sind viele neue Gedanken hinzugekommen. Gl\u00fcxgef\u00fchl war mein erstes Baby. Mir pers\u00f6nlich war es wichtig Gl\u00fcxgef\u00fchl nicht im Stich zu lassen und auch nach Verkauf der Stores weiterhin an dem Grundgedanken zu feilen, um dann den entscheidenden Neustart zu wagen. Ich denke, das ist uns gelungen. Nur als Caterer mit Produktionsk\u00fcchen, ohne physischen Store. <\/p>\n\n\n\n
Wirtschaftlich gesehen erkennt man, wenn man sich den online Food Markt genau anschaut, dass ein immenser Umsatzfluss im online Food Ordering<\/a> dazu kommen wird. Laut dem Digital Market Outlook wird der Umsatz im online Food Delivery Segment Platform-to-Consumer Delivery in Deutschland im Jahr 2024 bei rund 392,8 Millionen Euro liegen. Aktuell im Jahr 2020 liegen wir bei ca. 280 Millionen Euro. Nat\u00fcrlich war das gr\u00f6\u00dfte Problem, dass ich als Jungunternehmer nicht die Erfahrung hatte, die ich heute habe. Dabei war einer der gr\u00f6\u00dferen Fehler vor allem, dass ich mich ganz zu Beginn im Tagesgesch\u00e4ft eingeschlossen habe und dadurch sehr eingespannt war. Innovative Ideen k\u00f6nnen so allerdings nur sehr schwerer umgesetzt werden, insbesondere wenn man nach Feierabend um ein Uhr nachts noch die Buchhaltung machen muss und am n\u00e4chsten Morgen wieder um neun Uhr auf der Matte steht und da dann Einkauf und Termine warten. <\/p>\n\n\n\n Ich befand mich damals mehr in der Rolle des Allrounders zwischen K\u00fcche und Service. Das ist ein schleichender Prozess, den man kurz- bis mittelfristig durchbrechen muss. Dazu geh\u00f6rt viel Vertrauen und eine gute Organisation. Eine weitere gro\u00dfe Herausforderung war nat\u00fcrlich die Resilienz, die es braucht, als Unternehmer durchzuhalten. Als zwanzigj\u00e4hriger ist man halt noch nicht so weit \u2013 doch man darf sich nicht zu schnell entmutigen lassen. <\/p>\n\n\n\n Wir sind ein junges flexibles Unternehmen f\u00fcr das Business- und Event Catering, welches seinen Kunden nicht die einfache Standard Lasagne vorsetzt. Wir bieten ihnen eine Mischung aus Extravaganz und der klassischen Hausmannskost aus Europa und auch aus dem Orient. Daneben konzentrieren wir uns auch auf die beliebte Levante-K\u00fcche aus den \u00f6stlichen Mittelmeerregionen. <\/p>\n\n\n\n Wie ich schon erw\u00e4hnt hatte wurden unsere Speisen von bekannten Food Chefs aus der Berliner Szene entwickelt. Durch unsere langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit in der Berliner Gastroszene sind wir durch unser Netzwerk sehr breit aufgestellt. Auch bei gr\u00f6\u00dferen Anfragen und Events. Deshalb lautet unser interner Firmenslogan: Geht nicht gibt\u2019s nicht! Au\u00dferdem unterscheidet uns nat\u00fcrlich die typische Berliner Schnauze, die man sehr schnell an den Namen unserer Gerichte erkennen wird, wie z.B. unser beliebtestes Pastagericht: Oh lala Du scharfes Ding!<\/p>\n\n\n\n
<\/p>\n\n\n\nWas waren die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, wenn Sie an die Ideenentwicklung bzw. an den Beginn von Gl\u00fcxgef\u00fchl denken? <\/h4>\n\n\n\n
Wie w\u00fcrden Sie die Zielgruppe von Gl\u00fcxgef\u00fchl.de beschreiben und was unterscheidet Sie von anderen Catering-Services? <\/h4>\n\n\n\n
Mit Gl\u00fcxgef\u00fchl, wo soll der Weg hingehen? Wo sehen Sie sich in f\u00fcnf Jahren? <\/h4>\n\n\n\n