{"id":76869,"date":"2021-03-01T08:54:25","date_gmt":"2021-03-01T07:54:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=76869"},"modified":"2025-01-04T11:26:58","modified_gmt":"2025-01-04T10:26:58","slug":"internationalisierung-unternehmen-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/internationalisierung-unternehmen-sinnvoll\/","title":{"rendered":"Ist die Internationalisierung von Unternehmen sinnvoll?"},"content":{"rendered":"\n
Die Konkurrenz wird immer gr\u00f6\u00dfer und der nationale Markt ist begrenzt. Wer als Startup oder als Mittelst\u00e4ndler daran denkt, seine Produkte oder Dienstleistungen \u00fcber die Landesgrenzen hinaus anzubieten, der er\u00f6ffnet seinem Unternehmen viele neue Chancen<\/strong> durch die Eroberung neuer Zielgebiete. Begleitet werden diese Chancen in der Regel durch Risiken, welche zum Teil unbekannter Natur sind.<\/p>\n\n\n\n \u00dcblicherweise steigen erst einmal die Kosten und b\u00fcrokratische Hindernisse stellen sich in den Weg. Nicht zu untersch\u00e4tzen sind laut den Experten der Agentur f\u00fcr Fach\u00fcbersetzungen<\/a> sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede. Oft unterscheiden sich Einkaufsgewohnheiten, Nutzungsverhalten und gesch\u00e4ftliche Gepflogenheiten. Zudem k\u00f6nnen religi\u00f6se Barrieren das Gesch\u00e4ft erschweren. Eine gute Recherche und Vorbereitung sind in Verbindung mit einer \u00fcberzeugenden Internationalisierungsstrategie deshalb die Grundvoraussetzungen, um auch im Ausland erfolgreich zu wirtschaften und vom enormen Potenzial internationaler M\u00e4rkte zu profitieren.<\/p>\n\n\n\n Internationalisierung wird oft mit dem Begriff Globalisierung gleichgesetzt. Dabei umfasst sie nur ein Teilgebiet derselben. Beide Begriffe beschreiben jedoch sowohl einen Prozess als auch einen Zustand. Der Ansatz der Globalisierung schlie\u00dft Aspekte wie Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt und Kultur auf gesamtglobaler Ebene ein. <\/p>\n\n\n\n Alle M\u00e4rkte und L\u00e4nder werden gleichbehandelt. Ihren Ursprung hat die Globalisierung im technischen Fortschritt, in der Liberalisierung des Welthandels<\/strong> und im Wachstum der Weltbev\u00f6lkerung. Internationalisierung k\u00fcmmert sich weitestgehend um wirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge und ber\u00fccksichtigt die kulturellen Besonderheiten der verschiedenen L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n Bislang hat sich ein internationales Marktumfeld f\u00fcr deutsche Firmen bew\u00e4hrt. Ist sie doch ein klassisches Mittel der Expansion. Zwar scheint es, dass die geopolitischen Gefahren unter der \u00c4gide Trump zugenommen haben. Doch mit einer gem\u00e4\u00dfigten internationalen Handelspolitik, wie sie die neue Administration in Washington verspricht, kann das Vertrauen in die grenz\u00fcbergreifenden Handelsabkommen wieder aufleben. <\/p>\n\n\n\n Bei deutschen mittelst\u00e4ndischen Unternehmen geh\u00f6rt Internationalisierung sozusagen zur DNA. Sie profitieren dabei von der immer noch hohen Wettbewerbsf\u00e4higkeit und der Nachfrage<\/strong> ihrer Produkte im Ausland. Zus\u00e4tzlich dienen die Digitalisierung und g\u00fcnstige Finanzierungsbedingungen als Treiber. Internationale Pr\u00e4senz gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor f\u00fcr Innovationsprozesse. Neben dem Wachstum realisieren Mittelst\u00e4ndler oft Skaleneffekte, Kostennachteile gegen\u00fcber Gro\u00dfunternehmen werden damit teilweise kompensiert. Dabei empfiehlt es sich als Mittelst\u00e4ndler, auf eine Nischenstrategie<\/em> zu setzen. <\/p>\n\n\n\n Der Hauptantrieb f\u00fcr ein internationales Unternehmen liegt an der Gr\u00f6\u00dfe des globalen Marktes. Ein gro\u00dfer Markt hat im Vergleich zu einem Regionalmarkt zwangsl\u00e4ufig ein Plus an potenziellen K\u00e4ufern. Wenn Teile der Produktion ins Ausland verlegt werden, erh\u00f6ht sich die Kundenn\u00e4he. Die geografische Diversifikation erlaubt die Erschlie\u00dfung neuer Rohstoffquellen, womit das Unternehmen widerstandsf\u00e4higer bei politischen Umw\u00e4lzungen und Umweltkatastrophen wird. Letztendlich profitieren international aufgestellte Unternehmen durch den Austausch von Know-How<\/strong> mit ihren internationalen Partnern.<\/p>\n\n\n\n Doch sollten auch die Gefahren erkannt werden, wenn sich kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen (KMU<\/em>) dem Internationalisierungsprozess verschreiben. Diese k\u00f6nnen sich in Form von Kapazit\u00e4tsproblemen hinsichtlich finanzieller und personeller Ressourcen ausdr\u00fccken. Dadurch reagieren KMU empfindlicher auf extern auftretende Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n Oft liegt der Fehler im Detail. So kann z.B. die Nische, auf die es abgesehen wird, schon besetzt sein. F\u00fcr Startups<\/a>, Gr\u00fcnder und Mittelst\u00e4ndler wird ein Vorgehen nach dem Prinzip der Wasserfallstrategie<\/em> empfohlen. Die Internationalisierung wird Schritt f\u00fcr Schritt angegangen. Dabei tritt ein Unternehmen erst in einem Land in Gesch\u00e4ftsbeziehungen ein, um sich danach dem n\u00e4chsten zu widmen. Bei jedem Schritt wird aus Fehlern gelernt und die Managementkapazit\u00e4ten<\/strong> werden nicht \u00fcberfordert. Im Extremfall kann eine Expansion mit begrenztem Schadensumfang abgebrochen werden.<\/p>\n\n\n\nUnterschied zwischen Internationalisierung und Globalisierung<\/h3>\n\n\n\n
Internationalisierung erh\u00f6ht Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/h3>\n\n\n\n
Chancen der Internationalisierung f\u00fcr den Mittelstand<\/h3>\n\n\n\n
Diese Punkte sind zu beachten<\/h4>\n\n\n\n