{"id":78379,"date":"2021-04-29T08:40:57","date_gmt":"2021-04-29T06:40:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=78379"},"modified":"2026-06-13T12:06:09","modified_gmt":"2026-06-13T10:06:09","slug":"yoona-ai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/yoona-ai\/","title":{"rendered":"Denke positiv, gut gelaunt und l\u00f6sungsorientiert!"},"content":{"rendered":"\n
Ich bin Gr\u00fcnderin & CEO des Softwareunternehmens yoona.ai und habe eine KI-basierte Softwarel\u00f6sung zur Digitalisierung & Automatisierung von Designprozessen in der Fashion-Welt entwickelt. Die Idee ist entstanden, weil ich \u2013 als studierte Designerin mit einem eigenen Modelabel \u2013 schnell gemerkt habe, dass ich nachhaltiger und effizienter arbeiten will und muss. \u00dcber eine Forschungsgruppe im Fachbereich Wirtschaftsinformatik mit Spezialisierung in Business Intelligence kam es dann zur Gr\u00fcndung von yoona.ai.<\/p>\n\n\n\n
W\u00e4hrend meiner Arbeit als Modedesignerin ist mir schmerzlich bewusst geworden, dass meine Arbeit ineffizient ist \u2013 und dass Konsumenten den langen Prozess im Design nicht anerkennen, da er f\u00fcr Au\u00dfenstehende nur schwer nachzuvollziehen ist.
Es schien mir sinnlos, einfach noch mehr und mehr Kleidung zu schaffen. Warum? In der Bekleidungsindustrie wird einfach so viel M\u00fcll produziert: 100 Billionen Tonnen Kleidungsst\u00fccke weltweit pro Jahr! Hinzu kommt, dass ein Konsument seine Kleidung nach kurzer Zeit einfach wegwirft. Das macht noch einmal 4,3 Billionen Tonnen weltweit pro Jahr. Produkte werden oft gar nicht mehr wertgesch\u00e4tzt. Und genau das m\u00f6chte ich \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n
Wenn man ein Unternehmen gr\u00fcndet, erfordert das immer viel Durchhalteverm\u00f6gen und gute Nerven. Mein Motto lautet: \u201eNever give up! Keep going!\u201d Nat\u00fcrlich geht es nicht nur bergauf \u2013 es liegen einem \u00f6fter Steine im Weg als man sich vorstellen kann. Das Wichtigste ist, dass man sich nicht entmutigen l\u00e4sst und einfach weiter macht. Ich denke, da hilft es, wenn man eine Vision hat, auf die man hinarbeiten kann. Meine Vision ist die Ver\u00e4nderung der gesamten Modebranche: Ich sehe yoona.ai als globalen Marktf\u00fchrer in der Design-Digitalisierung.
Eine zweite besondere Herausforderung ist es au\u00dferdem auch noch, mit einer Familie und zwei Kindern zu gr\u00fcnden. Ich musste und muss viel durchorganisieren, damit alles rund l\u00e4uft. Gerade in der jetzigen Zeit mit Homeschooling und den digitalen Calls tagein tagaus. Da springt schon mal ein Kind durchs Bild oder der Hund bellt.<\/p>\n\n\n\n
Die dritte \u2013 gro\u00dfe \u2013 Herausforderung ist es, das richtige Team zu finden. Ein Team, das deine Vision nach vorn bringt und super zusammenarbeitet. Bei yoona.ai habe ich nicht nur ein tolles Team, sondern auch ein Advisory Board zusammengestellt. Mit dabei sind zum Beispiel Martin Kronb\u00fcgel von Puma, und J\u00fcrgen Hahn, ehemals Marc O\u00b4Polo.<\/p>\n\n\n\n
Und wenn man eine sehr innovative L\u00f6sung auf den Markt bringt, die eine ganze Industrie ver\u00e4ndert, muss man nat\u00fcrlich nicht nur an der Technologie arbeiten, sondern auch das Mindset der Menschen mitnehmen. Deshalb f\u00fchren wir regelm\u00e4\u00dfig Podiumsdiskussionen und Webinare durch, in denen wir die Industrie zusammenbringen.<\/p>\n\n\n\n
Meiner Meinung nach muss man mit einer Idee starten, bevor sie perfekt ist, denn ich kann sie ja nur gemeinsam mit Nutzern oder Kunden perfektionieren. Wir sind gleich von Beginn an mit Frageb\u00f6gen raus und in die Unternehmen gegangen und haben z.B. mit Ernsting\u00b4s Family in einem R&D Project zusammengearbeitet. Ohne diese Kommunikation nach au\u00dfen und den direkten Kontakt w\u00e4ren wir heute nicht da, wo wir sind. Generell sehe ich uns als \u201cMacher\u201d, denn wir m\u00fcssen schnell sein, um den Markt zu erobern. Es entstehen immer mehr Technologie-Start-ups f\u00fcr die Modebranche und nur durch Schnelligkeit und gro\u00dfe Schritte werden wir unser Ziel erreichen.<\/p>\n\n\n\n
Au\u00dferdem finde ich mit einer fr\u00fchen Kommunikation Unterst\u00fctzer, Botschafter und ein Team. Wir k\u00f6nnen yoona.ai nicht allein bauen, sondern nur mit allen aus der Modebranche, mit Beratern, die schon einmal ein schnell wachsendes Unternehmen aufgebaut haben, mit einem tollen Team, das gemeinsam fliegt und mit all den tollen Menschen, die bis jetzt an uns geglaubt und uns supportet haben und es in Zukunft tun werden. Ich sende direkt ein RIESENGRO\u00dfES Dankesch\u00f6n an alle! Dar\u00fcber hinaus denke ich: \u201eWann ist denn eine Idee perfekt?\u201c Ich bin immer daf\u00fcr, direkt loszulegen und auf dem Weg zu iterieren. Der Weg ist ja wahrscheinlich sowieso das Ziel \u2013 also, los geht\u2019s! Go for Gold!<\/p>\n\n\n\n
Ich glaube, das ist meine Lieblingsfrage. Mit yoona.ai m\u00f6chten wir den gesamten Designbereich und das Denken \u201ewie man designt\u201c revolutionieren. Mit Herzenskraft werden wir die Modeindustrie umkrempeln und die Zukunft positiv ver\u00e4ndern. In unserer Industrie fehlt ganzheitliche Digitalisierung und es ist noch ein weiter Weg bis zur vollkommenen Nachhaltigkeit. Wir glauben, dass die Kluft zwischen \u00f6konomischem Handeln und Nachhaltigkeit nur mit Technologie geschlossen werden kann. Durch die Einbindung von KI soll die Branche \u2013 und damit auch das Angebot \u2013 das Verhalten der Unternehmen ver\u00e4ndern und auf sie einen nachhaltigeren, bewussteren Weg schicken.<\/p>\n\n\n\n
Ich war selbst Designer, ich wei\u00df wie die Arbeit ist \u2013 und mit meinem heutigen Wissen m\u00f6chte ich, dass jeder Designer die M\u00f6glichkeit hat, mit neuesten Technologien zu arbeiten. Aber das geht nur, wenn wir Technologie in der Modeindustrie f\u00fcr jeden einfach zug\u00e4nglich machen und demokratisieren. yoona.ai wird die digitale End-to-End-L\u00f6sung f\u00fcr die globale Design-Industrie werden, die in der Zukunft genutzt wird. Wir ebnen den Weg f\u00fcr eine kompromisslos nachhaltige und effizientere Modeindustrie.<\/p>\n\n\n\n
Unsere Zielgruppe sind kleine, mittlere und Enterprise-Unternehmen der Modebranche. Das k\u00f6nnen sowohl Mode-Unternehmen als auch Produktionsfirmen sein. Nat\u00fcrlich soll aber irgendwann jeder Designer die M\u00f6glichkeit haben, mit der Software zu arbeiten. Im Tool selbst k\u00f6nnen mehrere Personen eines Unternehmens agieren, wobei das nicht nur der Designer sein muss, sondern die ai kann vom Merchendiser bis hin zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer genutzt werden, um zu sehen, welche Designs verkauft werden sollten, um einen h\u00f6heren Umsatz zu erzielen. <\/p>\n\n\n\n
Derzeit arbeitet mit unserer L\u00f6sung z.B. sowohl Ernsting\u2019s Family als auch eine Berliner Designerin. Au\u00dferdem starten wir demn\u00e4chst mit dem f\u00fchrenden Schalproduzenten Fraas und wir entwickeln yoona.ai aktuell f\u00fcr einige gro\u00dfe internationale Marken. Aber yoona.ai ist skalierbar, so dass wir, nachdem wir die Modeindustrie erobert haben, planen, in die Bereiche M\u00f6bel, Automobil, FMCG und Verpackung zu wechseln. In der Tat kann jede Branche, die Design produziert, unsere L\u00f6sung nutzen.<\/p>\n\n\n\n
Die Nutzung von yoona.ai ist einfach und intuitiv. Benutzer erstellen ein Profil in der heruntergeladenen App, laden verschiedene Designdaten wie Performance-Analysen, Bilder, technische Zeichnungen, Trends, Inspirationen, Moodboards usw. hoch \u2013 und nutzen dann einfach die Magie der Technik. Neuronale Netze analysieren alle Eingabe-, und bei Wunsch auch Trenddaten, was zu einer einzigartigen Bildausgabe f\u00fchrt. Diese Designs k\u00f6nnen dann direkt gespeichert werden. Mittlerweile k\u00f6nnen die Designer mit verschiedenen digitalen Design-Assistenten wie z.B. dem Farb-Assistenten, dem Silhouetten-Assistenten oder dem Grafik-Assistenten arbeiten. Da im Design Bildsprache wichtig ist, k\u00f6nnen Design-Entw\u00fcrfe auch mit einem Klick in ein 3D-Design umgewandelt und in einer Augmented Reality begutachtet werden. <\/p>\n\n\n\n
yoona.ai kann aber auch noch anders genutzt werden: z.B. ist es auch m\u00f6glich, sie einfach als Infotool zu sehen, welches direkt die Designs f\u00fcr das Unternehmen vorschl\u00e4gt. Denn durch die Verbindung von unternehmenseigenen Performance- und Trend-Daten mit den visuellen Design-Daten ist es m\u00f6glich, einen Eindruck davon zu bekommen, was f\u00fcr die n\u00e4chste Kollektion entworfen werden k\u00f6nnte, welche Farben f\u00fcr das Unternehmen erfolgreich sein werden oder welche Druck-Designs man nutzen sollte, um kunden- und erfolgsorientierte Designs zu erstellen.<\/p>\n\n\n\n
Unser Tool wurde von mir als Designern f\u00fcr Designer entwickelt. Darum versteht es alle Herausforderungen und N\u00f6te, die Designer im Kreationsprozess durchlaufen und bietet ihnen eine kuratierte L\u00f6sung an. So hilft yoona.ai Unternehmen, bis zu 90% der Zeit in der Entwurfs- und Kollektionsentwicklungsphase zu sparen und entsprechend die Kosten zu senken. Das alles funktioniert, weil wir die neuesten Technologien wie neuronale Netzwerke, 3D- und Augmented Reality in unsere Design-Software integriert haben. Das hei\u00dft, die NutzerInnen k\u00f6nnen ihr Design erstellen, es in 3D-Bilder umwandeln und mit Augmented Reality projizieren. Es gibt keine vergleichbare End-to-End-L\u00f6sung auf der Welt!<\/p>\n\n\n\n