{"id":78620,"date":"2021-05-04T09:11:56","date_gmt":"2021-05-04T07:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=78620"},"modified":"2026-06-13T12:04:11","modified_gmt":"2026-06-13T10:04:11","slug":"good-news-magazin-positven-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/good-news-magazin-positven-journalismus\/","title":{"rendered":"Macht eure Hausaufgaben!"},"content":{"rendered":"\n
Das Good News Magazin besteht derzeit aus uns drei Gr\u00fcnder:innen \u2013 David Gaedt, Lucia Lehmann und mir, Florian Vitello. Dazu kommt ein etwa 50-k\u00f6pfiges Team aus freien, ehrenamtlichen Redakteur:innen David hat die Marke zun\u00e4chst als reines Social-Media-Projekt gegr\u00fcndet. \u00dcber ein Stipendium habe ich ihn dann kennengelernt und wir haben beschlossen, das Good News Magazin gemeinsam weiter auszubauen. Ich selbst war bereits als Digitalberater f\u00fcr Non-Profit-Organisationen t\u00e4tig, von daher hatte ich nat\u00fcrlich von Anfang an eine hohe Affinit\u00e4t zu Innovationen im Medienbereich.<\/p>\n\n\n\n
Das Good News Magazin ist die erste crossmediale Marke f\u00fcr positiven Journalismus. Wir bereiten erfreuliche und inspirierende Nachrichten auf und ver\u00f6ffentlichen diese \u00fcber unser eigenes Onlinemagazin sowie in den sozialen Netzwerken. \u201ePositiver Journalismus\u201c hei\u00dft dabei nicht, dass wir ausschlie\u00dflich \u00fcber rosarote Wolken berichten und alles Schlechte aus der Welt ausklammern. Wir besch\u00e4ftigen uns beim Good News Magazin genauso mit der Realit\u00e4t wie andere Medien auch, versuchen jedoch in den Geschichten stets positive Aspekte herauszustellen und n\u00e4her zu beleuchten. K\u00fcrzlich haben wir beispielsweise eine Reportage zum ehemaligen Fl\u00fcchtlingscamp Moria ver\u00f6ffentlicht. Wir konzentrieren uns jedoch nicht darauf, ausschlie\u00dflich die grausamen Umst\u00e4nde der Flucht darzustellen, sondern r\u00fccken in den Fokus, wie sich Menschen engagieren und versuchen, vor Ort zu helfen und zu unterst\u00fctzen. Wir bieten dazu bewusst eine Erg\u00e4nzung zu der bereits bestehenden Medienwelt, in der die Realit\u00e4t oft zu einer Dystopie verzerrt wird.<\/p>\n\n\n\n
Wir im Gr\u00fcnderteam haben uns schon seit vielen Jahren ehrenamtlich f\u00fcr unterschiedliche Projekte engagiert. Dabei haben wir festgestellt: Wenn man wirklich etwas ver\u00e4ndern m\u00f6chte, muss man sein Ehrenamt zum Beruf machen. So k\u00f6nnen wir unsere Visionen nicht nur am Feierabend und somit quasi \u201enebenbei\u201c erf\u00fcllen, sondern uns g\u00e4nzlich darauf konzentrieren. <\/p>\n\n\n\n
Das Good News Magazin ist ein \u201eSocial Impact Business\u201c. Uns geht es darum, eine echte Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren, bestimmte Werte zu vermitteln und die Medienlandschaft zu bereichern sowie mitzugestalten. Bislang ist die Berichterstattung in Deutschland leider noch allzu h\u00e4ufig von Katastrophen und negativen Superlativen bestimmt \u2013 das wollen wir \u00e4ndern. Wir beweisen schon jetzt: Nicht nur mit Terror, Trag\u00f6dien und dem dritten T-Wort lassen sich gro\u00dfe Reichweiten erzielen. Wir Menschen sehnen uns, von positiven Dingen umgeben zu sein \u2013 aus diesem Grund ist unsere Vision von dieser neuen Art des Journalismus kein Wunschdenken. Das Marktpotenzial ergibt sich sozusagen aus unserer Natur heraus.<\/p>\n\n\n\n
Wir konnten von Anfang an sehr viele Menschen erreichen und haben viele positive R\u00fcckmeldungen bekommen. F\u00fcr ein Unternehmen reicht das alleine aber nat\u00fcrlich noch nicht aus, denn die Reichweite muss auch genutzt werden, um positiven Journalismus als Genre zu etablieren. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist es dabei, ein breites B2B-Netzwerk aufzubauen und unsere Community im B2C-Bereich in zahlende Kund:innen zu konvertieren. Zum Gl\u00fcck haben wir jedoch vom Journalismus Lab der Landesanstalt f\u00fcr Medien NRW erfahrene und f\u00e4hige Mentor:innen und Coaches mit an die Hand bekommen, die uns dabei unterst\u00fctzen, unser Gesch\u00e4ftsmodell tragf\u00e4higer und innovativer zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n
Durch unsere langj\u00e4hrigen Erfahrungen mit unserer Marke in den sozialen Medien verf\u00fcgen wir \u00fcber ein recht genaues Bild von unserer Zielgruppe. Haupts\u00e4chlich sprechen wir mit unserem Angebot junge Frauen an, die gleichzeitig am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind. F\u00fcr die Zukunft ist es jedoch unsere Strategie, diese Zielgruppe auszuweiten. Wir wollen raus aus der Nische und rein in den Mainstream \u2013 denn positive Nachrichten sind f\u00fcr uns alle da!<\/p>\n\n\n\n
Eine gleiche Marke hat es vorher im D-A-CH-Raum noch nicht gegeben, wir sind also Pioniere im Bereich positiver Journalismus. Unser klarer Vorteil ist, dass wir einen Journalismus anbieten, der \u00fcber blo\u00dfe Nachrichten hinausgeht, weil es den Menschen besser gehen soll, nachdem sie unser Medienangebot genutzt haben. Das Produkt, das wir anbieten, ist somit ein Kognitives! Ein wichtiger Faktor, der das Good News Magazin besonders macht, ist zudem unser crossmedialer Ansatz. Anders als viele etablierte Medien, die sich erst nach und nach verschiedene Kan\u00e4le erschlossen haben, wird unsere Marke von Anfang an so gedacht, dass sie \u00fcber alle Ausspielwege funktioniert. So bieten wir mit \u201eWeltaufgang\u201c einen eigenen Podcast, haben unsere Onlineplattform und nutzen die sozialen Netzwerke ausgiebig \u2013 und das nicht nur zur Zweitverwertung unserer Inhalte, sondern mit Unique Content explizit f\u00fcr die dort zu erreichende Zielgruppe,<\/p>\n\n\n\n
In f\u00fcnf Jahren wollen wir DIE Anlaufstelle f\u00fcr positive Nachrichten sein \u2013 nicht nur in Deutschland, sondern international. Dazu erarbeiten wir bereits ein Konzept, um das Good News Magazin k\u00fcnftig in weiteren Sprachen anbieten zu k\u00f6nnen. Unternehmerisch werden wir eine Plattform sein, die vielen \u00f6kologisch und sozial nachhaltigen Menschen, Marken und Produkten eine Stimme gibt. Zudem tr\u00e4umen wir davon, neben unseren digitalen Inhalten langfristig auch ein hochwertiges Print-Magazin auf den Markt zu bringen. Auch wenn immer wieder vom Ende der Printprodukte die Rede ist, sind wir fest davon \u00fcberzeugt, dass es einen gro\u00dfen Markt f\u00fcr qualitative Magazine mit einem klaren Fokus und deutlichen USPs gibt. <\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Florian Vitello f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
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