{"id":79596,"date":"2021-06-16T07:20:05","date_gmt":"2021-06-16T05:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=79596"},"modified":"2026-06-13T11:55:29","modified_gmt":"2026-06-13T09:55:29","slug":"mymox-mox-wochenbett-box-mamas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/mymox-mox-wochenbett-box-mamas\/","title":{"rendered":"Profis arbeiten mit Profis"},"content":{"rendered":"\n

MyMox: Die MOX Wochenbett-Box f\u00fcr frisch gebackene Mamas<\/h2>\n\n\n\n

Stellen Sie sich und das Startup MyMox doch kurz unseren Lesern vor! <\/p>\n\n\n\n

Sehr gerne! Wir sind Astrid und Stephie, beide 39 Jahre alt, beide Wirtschaftswissenschaftlerinnen und haben zusammen im M\u00e4rz 2021 MyMox gegr\u00fcndet. Da wir selbst in Summe 5 Kinder haben, wurden wir immer wieder vom Wochenbett \u00fcberrascht. Die Erinnerungen verschwimmen im Nachgang so, dass wir tats\u00e4chlich die Fakten, Intensit\u00e4t und die Emotionen vergessen haben. Zudem wird \u00fcber das Wochenbett kaum gesprochen.  <\/p>\n\n\n\n

Fragt man die werdenden Mamis, sehen sie meist die Geburt als das gro\u00dfe Finale der Schwangerschaft und sehnen dann eine rosarote Kennenlernzeit zu Hause herbei. Dass die harte Zeit erst im Wochenbett beginnt, wird tabuisiert oder besch\u00f6nigt. \u00dcberlastete, verzweifelte, von den Geburtsstrapazen in Mitleidenschaft gezogene Mamis sind Normalit\u00e4t. Sie k\u00e4mpfen mit wunden Brustwarzen, ziehenden Br\u00fcsten, Schmerzen im Vaginal-, Damm- oder Bauchbereich, H\u00e4morrhoiden, Angst vorm Stuhlgang, Schlafmangel, hormonelle Achterbahnfahrt und Babyblues. Doch davon will niemand etwas h\u00f6ren. Dar\u00fcber wird nicht gesprochen. Wie soll sich die werdende Mama dann ordentlich auf ihr Wochenbett vorbereiten, wenn sie eher mit dem Hammer davon erschlagen wird als ordentlich informiert? Zudem nehmen 20% der werdenden M\u00fctter keine Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme in Anspruch \u2013 zum gro\u00dfen Teil aufgrund des Hebammenmangels aber auch mangels Wissens \u00fcber den gesetzlichen Anspruch.  <\/p>\n\n\n\n

Genau da setzt MOX an: Wir sprechen \u00fcber das Tabuthema unverbl\u00fcmt und offen, kl\u00e4ren auf und statten die frisch gebackene Mama mit den Produkten aus, die sie zum Heilen und Fitwerden braucht. Damit sie sich auf das konzentrieren kann, was wirklich Spa\u00df macht, denn MOX steht f\u00fcr \u201emore time for hugs and kisses\u201c. <\/p>\n\n\n\n

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden? <\/h4>\n\n\n\n

Wie sollten wir anders die werdenden Mamas in Deutschland erreichen und sie optimal in ihrem Wochenbett unterst\u00fctzen? Es gibt Dinge, die musst du einfach tun.  <\/p>\n\n\n\n

Was war bei der Gr\u00fcndung von MyMox die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung? <\/h4>\n\n\n\n

Wow. Da gibt es viele Dimensionen: Vor allem Corona mit Homeschooling f\u00fcr unsere Schulkinder, Betreuung der Kindergarten-Kids, besch\u00e4ftigte M\u00e4nner im Homeoffice, die nicht immer unterst\u00fctzen k\u00f6nnen oder wollen. 24\/7 alle zu Hause und keine ruhige Minute, bei Stephie noch ein S\u00e4ugling von 5 Monaten. Das bedeutete f\u00fcr uns: echte Arbeitszeiten starten, wenn alle Kinder schlafen. Telefonate mussten nebenbei zu normalen Gesch\u00e4ftszeiten und teilweise mit Kinderchaos im Hintergrund laufen. Das Gef\u00fchl der inneren Zerrissenheit, keiner unserer Aufgaben so wirklich gerecht werden zu k\u00f6nnen, begleitete uns die ganze Zeit.  <\/p>\n\n\n\n

Zus\u00e4tzlich liegt eine Distanz von 333 Kilometern zwischen uns \u2013 von Ratingen nach Braunschweig, wo wir wohnen. Ein kurzes Treffen, ein l\u00e4ngeres Strategiemeeting \u2013 das ging alles nur per Teams mit unz\u00e4hligen famili\u00e4ren Unterbrechungen. Workshops wurden teilweise per Handy beim Kinderwagenschieben im Park durchgef\u00fchrt. Ohne gut strukturiertes Task-Board, die trotzdem tolle Stimmung und etwas Nachsicht mit uns, w\u00e4ren wir aufgeschmissen gewesen.  <\/p>\n\n\n\n

Als ob das nicht reichen w\u00fcrde, hatten wir eine sehr ambitionierte Timeline: Wir wollten binnen 3 Monaten auf dem Markt sein, um zum babyreichen Sommer unsere MOX Wochenbett-Box anbieten zu k\u00f6nnen.  <\/p>\n\n\n\n

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? <\/h4>\n\n\n\n

Grunds\u00e4tzlich ja, wir vertreten da eher den LEAN-Ansatz \u2013 einen vorzeigbaren Stand erreichen und dann raus damit \u2013 das Feedback vom Markt einholen. Dann weiter verbessern\u2026  <\/p>\n\n\n\n

Einschr\u00e4nkend muss ich sagen, dass wir Frauen einen recht hohen Qualit\u00e4tsstandard haben und uns bremsen m\u00fcssen, um das \u201ePERFEKT\u201c nicht direkt erreichen zu wollen, sondern dies als Prozess zu akzeptieren.  <\/p>\n\n\n\n

Welche Vision steckt hinter\u202fMyMox? <\/h4>\n\n\n\n

Wir haben das Ziel, uns zu DEM vertrauensvollen Begleiter rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu entwickeln. Immer im gesunden Mix aus Informationen, Tipps und Tricks rund um die aktuelle Lebensphase sowie sinnvollen und hochwertigen Produkten.    <\/p>\n\n\n\n

Wer ist die Zielgruppe von MyMox? <\/h4>\n\n\n\n

Die MOX Wochenbett-Box ist ein wunderbares Selfcare-Produkt f\u00fcr die werdende Mama. Wir bekommen aber auch wahnsinnig tolles Feedback vom Umfeld der Schwangeren: werdende V\u00e4ter, die die Box durchaus praktisch finden und Gerenne ihrerseits reduzieren. Die engen FreundInnen, die nach einem Geschenk zur Geburt suchen, welches – nicht wie der hundertste Strampler \u2013 nur f\u00fcr die Mama ist. Aber auch werdende Gro\u00dfeltern sind heutzutage sehr viel mehr in die Schwangerschaften involviert, wollen f\u00fcr die Mama gut sorgen bzw. ein sinnvolles Geschenk machen.    <\/p>\n\n\n\n

Was ist in den Boxen? <\/h4>\n\n\n\n

Die MOX Wochenbett-Box enth\u00e4lt das, was die frisch gebackene Mama f\u00fcr ihr Homecoming ben\u00f6tigt \u2013 was beim Heilen und Fitwerden hilft. Hierunter sind hochwertige und Hebammen getestete Hygiene- und Pflegeprodukte und das Herzst\u00fcck der Box: der MOX Wochenbett-Guide. Er fasst die wichtigsten Infos sowie Tipps und Tricks zusammen und gibt der Mami Hilfestellung im Wochenbett.\u202f <\/p>\n\n\n\n

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? <\/h4>\n\n\n\n

Vergleichen ist immer schwer. Wir k\u00f6nnen f\u00fcr uns sagen: wir sind schmerzbefreit, offen, realistisch und pragmatisch. Dazu geh\u00f6rt, dass wir nichts besch\u00f6nigen, sondern authentisch und ehrlich sind. Mit einer gesunden Portion Humor. Das Wochenbett ist keine Zeit zum Feiern. Sch\u00f6ner wird\u2019s meist danach, wenn wir geheilt und wieder fit sind und unser K\u00f6rper wieder ins Gleichgewicht gekommen ist. Bis dahin wollen wir bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen: Fair, kompetent und vertrauensw\u00fcrdig. Mit genau den Produkten und Informationen, die Frau zum Heilen und Ankommen in der neuen Rolle ben\u00f6tigt. <\/p>\n\n\n\n

MyMox, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in f\u00fcnf Jahren? <\/h4>\n\n\n\n

F\u00fcnf Jahre \u2013 das ist ein langer Zeitraum, wir w\u00fcssten nicht, wann wir bisher so lange im Voraus planen konnten. Dennoch ist unsere Vision Triebfeder: wir wollen werdenden und frisch gebackenen M\u00fcttern zur Seite stehen \u2013 sie st\u00e4rken! Mit hochwertigem Content und Produkten ihnen zur Seite stehen, das auch au\u00dferhalb Deutschlands.  <\/p>\n\n\n\n

Zum Schluss: Welche 3 Tipps w\u00fcrden Sie angehenden Gr\u00fcnderinnen mit auf den Weg geben? <\/h4>\n\n\n\n

Profis arbeiten mit Profis. Versucht gute Empfehlungen f\u00fcr Dienstleister zu bekommen. Ihr m\u00fcsst euch darauf verlassen k\u00f6nnen, dass die Qualit\u00e4t und das Projektmanagement stimmen. Gerade wenn Zeitmangel ein gro\u00dfes Thema bei euch ist.  <\/p>\n\n\n\n

Fragt immer wieder: Was hat der Kunde davon? Was ist sein Nutzen? Denn daf\u00fcr m\u00f6chte er auch Geld bezahlen.   <\/p>\n\n\n\n

Atmen und einfach durchhalten! Als Frau bzw. Mutter zu gr\u00fcnden ist kein Zuckerschlecken, deine Familie wird nicht YEAH schreien. Du wirst wahrscheinlich immer wieder \u00fcber deine Grenzen hinausgehen m\u00fcssen. Das f\u00e4llt dir leichter, wenn dir deine Aufgabe wirklich Spa\u00df macht.  <\/p>\n\n\n\n

Wir bedanken uns bei Astrid H\u00e4usling und Stephanie H\u00f6fer<\/a> f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n