Mentoring<\/a> Plattform. <\/p>\n\n\n\nWarum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden? <\/h4>\n\n\n\n
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor ein paar Jahren in der Oberstufe sa\u00df und der Lebensabschnitt Schule bald zu Ende sein sollte. Damals wussten einige Freunde und Klassenkameraden nicht so genau, wie es nach der Schule weitergehen soll. \u201cStudium? Wenn ja, welches?\u201d, \u201cWelcher Beruf passt am besten zu mir?\u201d Oder \u201cWohin will ich in meiner Karriere?\u201d <\/p>\n\n\n\n
Waren alles Fragen, die im Raum standen. Aber auch w\u00e4hrend dem Studium, einer Ausbildung oder im Beruf sieht es nicht anders. So bricht beispielsweise fast jeder dritte Student sein Studium ab und \u00fcber 60 % der Millennials beschreiben ihren Job als nicht zufriedenstellend. <\/p>\n\n\n\n
Die Mission nachhaltig zu ver\u00e4ndern, wie wir unsere Karrieren bestreiten, hat uns dazu motiviert Purpose zu gr\u00fcnden. <\/p>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter Purpose? <\/h4>\n\n\n\n
Um bei unserer Mission anzukn\u00fcpfen: Eine Welt, in der jede Person einer erf\u00fcllenden Karriere nachgeht. <\/p>\n\n\n\n
Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?<\/h4>\n\n\n\n
Vor Purpose hatte ich bereits ein anderes Startup in einem \u00e4hnlichen Bereich gegr\u00fcndet, das aufgrund eines Gesellschafterkonflikts in die Br\u00fcche gegangen ist. Zu diesem Zeitpunkt war Souhaiel, unserem damaligen CTO, und mir klar, dass wir die Mission weiterverfolgen. Komme was wolle. Und so haben wir uns dazu entschieden Purpose zu gr\u00fcnden. Loszulassen und Distanz zum alten Start-up zu gewinnen war alles andere als einfach. Gleichzeitig hat es uns aber die M\u00f6glichkeit gegeben kritisch zu reflektieren, sich Fehler einzugestehen und aus diesen zu lernen. Die wei\u00dfe Leinwand nochmal gleich zu bemalen war f\u00fcr uns keine Option. <\/p>\n\n\n\n
In den letzten Monaten habe ich Purpose privat sowie durch die Realisierung von Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr andere Unternehmen mit hatchstudio.de finanziert. Derzeit befinden wir uns in der ersten Finanzierungsrunde. <\/p>\n\n\n\n
Wer ist die Zielgruppe von Purpose? <\/h4>\n\n\n\n
Aktuell liegt unser Fokus auf Schulabg\u00e4ngern, die noch nicht so genau wissen, was der n\u00e4chste Karriereschritt f\u00fcr sie ist. Mit der n\u00e4chsten Version unserer Plattform werden wir den Job-Matching-Bereich erschlie\u00dfen, wodurch auch Hochschulabsolventen und Jobsuchende zu unserer Zielgruppe werden. <\/p>\n\n\n\n
Wie funktioniert Purpose? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? <\/h4>\n\n\n\n
Im Zentrum der Plattform steht unsere Karriere-Analyse, die Psychometrie und Machine Learning miteinander verbindet, um Nutzer mit passenden Karrieren zu \u201cmatchen\u201d. Neben den Karriere-Matches erf\u00e4hrt der Nutzer in den Ergebnissen mehr \u00fcber sich, seine Pers\u00f6nlichkeit, St\u00e4rken sowie Schw\u00e4chen und vieles mehr. Was uns von anderen Anbietern abhebt, ist, dass wir durch unseren Ansatz qualitative Berufsberatung kostenlos digital zug\u00e4nglich machen und hierbei direkt konkrete Job- bzw. Studienangebote, abh\u00e4ngig von der Karrierephase, aufzeigen. <\/p>\n\n\n\n
Auf der anderen Seite schaffen wir so eine L\u00f6sung, die es Unternehmen erm\u00f6glicht, automatisiert Bewerber zu screenen und so mit einem Klick die Top Talente zu identifizieren. Dadurch k\u00f6nnen wir Recruiting-Prozesse drastisch beschleunigen. <\/p>\n\n\n\n
Purpose, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in f\u00fcnf Jahren? <\/h4>\n\n\n\n
Nachdem wir Anfang Juni diesen Jahres mit Purpose live gegangen sind, konnten wir durch das Feedback unserer ersten 10.000 Nutzer einige spannende Erkenntnisse f\u00fcr die weitere Produktentwicklung gewinnen. Allem voran das Bed\u00fcrfnis nach dem Austausch mit Personen, die bereits den angestrebten Karriereweg bestreiten. <\/p>\n\n\n\n
Deshalb wird Purpose k\u00fcnftig sozial interaktiv. Unser Ziel ist es einen generations\u00fcbergreifenden Austausch zu schaffen indem wir junge Talente mit Fachkr\u00e4ften und Experten, unsere \u201cKarriere Influencer\u201d, zusammenbringen. <\/p>\n\n\n\n
In 5 Jahren werden wir weltweit die gr\u00f6\u00dfte Career Development und Mentoring Plattform sein und \u00fcber eine Milliarde Nutzer dabei unterst\u00fctzt haben eine erf\u00fcllende Karriere zu finden und diese zu verfolgen. <\/p>\n\n\n\n
Zum Schluss: Welche 3 Tipps w\u00fcrden Sie angehenden Gr\u00fcndern mit auf den Weg geben? <\/h4>\n\n\n\n
Sein nicht zu perfektionistisch. Wir haben in unserem ersten Start-up viel zu lange gebraucht, um live zu gehen. Geh schnell auf die Stra\u00dfe und hol dir Feedback ein. Es wird dir Zeit, Energie und Geld sparen. Als Gr\u00fcnder ist die Ungewissheit ein st\u00e4ndiger Begleiter. Du kannst oft nicht kontrollieren, was passiert aber wie du darauf reagierst.
Und abschlie\u00dfend eine Sache, die ich mir immer wieder in Ged\u00e4chtnis rufe: Verliere die Leichtigkeit nicht in dem, was du tust. Du hast Zeit. <\/p>\n\n\n\n
Zeit zu lernen, Zeit zu scheitern, Zeit Erfahrungen zu sammeln. Erzwinge es nicht. Gehe die Dinge spielerisch an.<\/p>\n\n\n\n
Wir bedanken uns bei Julian Willner f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n
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