{"id":82896,"date":"2021-09-27T09:18:04","date_gmt":"2021-09-27T07:18:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=82896"},"modified":"2026-06-13T11:41:10","modified_gmt":"2026-06-13T09:41:10","slug":"kleiderly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/kleiderly\/","title":{"rendered":"Seid widerstandsf\u00e4hig, aufgeschlossen und diszipliniert."},"content":{"rendered":"\n
Jede Sekunde landet ein ganzer LKW voller Textilien auf einer M\u00fclldeponie, wo sie nicht biologisch abgebaut werden. Kleiderly l\u00f6st dieses Problem, indem wir daf\u00fcr sorgen, dass Textilabf\u00e4lle nicht auf M\u00fclldeponien landen, sondern wir diese in recycelten Kunststoff umwandeln und den Textilien dadurch ein neues Leben schenken. <\/p>\n\n\n\n
Nachdem ich viele Jahre als Chemieingenieurin gearbeitet hatte, wusste ich, wie Fabriken konzipiert werden m\u00fcssen um Abf\u00e4lle in gro\u00dfen Mengen zu verarbeiten – von Haushaltsabfall bishin zu Kaffeesatz. Die Idee Textilabf\u00e4lle wiederzuverwerten entstand nach einem Familienbesuch in Tansania, wo mein Co-Founder Dave und ich gro\u00dfe Mengen an alten Textilien sahen und erkannten, was f\u00fcr ein gro\u00dfes Umweltproblem das ist.<\/p>\n\n\n\n
Unsere Vision ist es, tonnenweise Kleidung von M\u00fclldeponien und Verbrennungsanlagen fernzuhalten, um ihnen ein neues Leben zu geben und dadurch eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen. <\/p>\n\n\n\n
Ein bewusste\/r Konsument:in, die\/der mit dem eigenen Kaufverhalten etwas bewirken und einen positiven Wandel in der Modeindustrie unterst\u00fctzen m\u00f6chte. <\/p>\n\n\n\n
Das Team der Sendung ist ein paar Mal auf uns zugekommen, und als wir dann soweit waren, haben wir uns entschieden, die Bewerbungsunterlagen einzureichen und teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n
Ich bin geb\u00fcrtige Britin und musste vor allem mein Bestes geben, um den Pitch in kurzer Zeit auf deutsch zu lernen, was nicht einfach war. Au\u00dferdem arbeiteten wir viel daran, all unsere Produktprototypen bei der Show zeigen zu k\u00f6nnen. Unser allererster Sonnenbrillen-Prototyp kam erst ein paar Tage vor der Aufzeichnung an!<\/p>\n\n\n\n
Es war ein unglaublich harter Weg, da wir komplett gebootstrapped sind. Die Chance, im Fernsehen aufzutreten und unsere Technik sowie die daraus entstehenden Produkte zu zeigen, ist nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Best\u00e4tigung. Wir sind dankbar f\u00fcr diese Gelegenheit und wollen weiterhin vor allem das Bewusstsein f\u00fcr die enormen Probleme rund um Textilabf\u00e4lle sch\u00e4rfen.<\/p>\n\n\n\n
Es ist nat\u00fcrlich toll f\u00fcr uns, dass einige Konsumenten jetzt wissen, woran wir arbeiten und wie wir ein so gro\u00dfes Problem in der Modewelt l\u00f6sen k\u00f6nnen. Gleichzeitig wollen wir auch das Bewusstsein f\u00fcr die Probleme innerhalb der Branche sch\u00e4rfen und die Entscheidungstr\u00e4ger dazu bringen, dar\u00fcber nachzudenken, wie sie dazu beitragen.<\/p>\n\n\n\n
Das ist schwer zu sagen, weil unser Material so vielseitig in der Verarbeitung ist und jeder L\u00f6we eine gro\u00dfe Expertise in seiner jeweiligen Branche hat. Herr D\u00fcmmel w\u00e4re zum Beispiel super f\u00fcr den Vertrieb unserer Brillenkollektion geeignet, w\u00e4hrend Frau W\u00f6hrl mit ihrer Erfahrung im Bereich Mode und Einzelhandel toll f\u00fcr unseren Business-Fokus w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n
Wir \u00fcberwinden aktuell noch bestehende H\u00fcrden und ver\u00e4ndern die Denkweise der Modeindustrie. Es gibt bereits jetzt viele gro\u00dfe Marken, die auf uns zukommen und mit uns zusammenarbeiten wollen. In f\u00fcnf Jahren werdet ihr einige innovative Produkte und fantastische Kollaborationen von Kleiderly sehen.<\/p>\n\n\n\n
Seid widerstandsf\u00e4hig, aufgeschlossen und diszipliniert. <\/p>\n\n\n\n
Bild: Alina und Dave Bassi aus Berlin pr\u00e4sentieren mit Kleiderly Kleiderb\u00fcgel aus Altkleidern. Sie erhoffen sich ein Investment von 90.000 Euro f\u00fcr 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL \/ Bernd-Michael Maurer<\/p>\n\n\n\n