{"id":84861,"date":"2021-12-06T09:35:33","date_gmt":"2021-12-06T08:35:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=84861"},"modified":"2025-11-12T09:59:04","modified_gmt":"2025-11-12T08:59:04","slug":"e-mail-marketing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/e-mail-marketing\/","title":{"rendered":"Die 5 gr\u00f6\u00dften Hebel im E-Mail Marketing"},"content":{"rendered":"\n
Das Marketing-Instrument E-Mail Marketing befindet sich seit der allerersten Marketing-E-Mail im Jahr 1978 st\u00e4ndig im Wandel. Fr\u00fcher arbeiteten Newsletter-Versender h\u00e4ufig mit Kauf-Botschaften in Verbindung mit Rabatten. Heute landen lieblose Verkaufsmails mit Sonderangeboten meist im Spam-Ordner. Aber es gibt sie noch: E-Mails die begeistern. Und dabei helfen diese f\u00fcnf Hebel im E-Mail Marketing.<\/p>\n\n\n\n
Einer der gr\u00f6\u00dften Fehler im E-Mail Marketing ist die Anonymit\u00e4t. Viele E-Commerce-Unternehmen wollen mit anonymen E-Mails ohne klaren Absender daf\u00fcr sorgen, dass bei einem Personalwechsel nicht auch das E-Mail Marketing umgebaut werden muss.<\/p>\n\n\n\n
Dadurch verlieren diese Unternehmen aber eine wichtigen Eigenschaft: Die Authentizit\u00e4t. Statt beim Absender einfach nur den Markennamen zu nennen und bei der Absenderadresse im schlimmsten Fall newsletter@startupxyz.de<\/strong><\/a> oder info@startupabc.de<\/strong><\/a> zu schreiben, ist es viel sinnvoller eine echte Person im Unternehmen zu nutzen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n Das ist gar nicht so schwierig. Schlie\u00dflich schreibt ja eine Person diese E-Mail. Warum also nicht auch die Person nennen und der E-Mail dadurch eine Pers\u00f6nlichkeit geben. <\/p>\n\n\n\n Der Vorteil: E-Mails von echten Menschen werden um ein Vielfaches h\u00e4ufiger ge\u00f6ffnet. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Antworten auf eine E-Mail, wenn den Abonnent:innen bewusst ist, wer die E-Mail verfasst hat. <\/p>\n\n\n\n Das E-Mail Marketing ist eine Disziplin des Dialog-Marketings. Ziel ist dabei, ein Feedback oder eine Interaktion zu erhalten und in einen Austausch mit der Zielgruppe zu kommen. Dieser Austausch kann dabei auf unterschiedliche Arten erfolgen. <\/p>\n\n\n\n Beispielsweise kaufen die Empf\u00e4nger aufgrund einer E-Mail ein Produkt, klicken auf einen Blogartikel oder f\u00fcllen ein verlinktes Formular aus. Die h\u00f6chste Form des Feedbacks ist eine direkte Antwort auf eine E-Mail.<\/p>\n\n\n\n Wie k\u00f6nnen wir schnell und einfach den Austausch mit unserer Zielgruppe im E-Mail Marketing erh\u00f6hen? Das ist relativ simpel. <\/p>\n\n\n\n Durch fiktive Dialoge bringen wir die Leser eines Newsletters dazu, schon mit der E-Mail zu interagieren, bevor ein Button oder ein Link gedr\u00fcckt wird. Beispielsweise indem wir sie zum \u201cJa\u201d sagen oder zum Nicken bringen. <\/p>\n\n\n\n Ein klassisches Mittel ist die rhetorische Frage. Wenn wir Fragen in die E-Mails einbauen, die in der Regel von der Zielgruppe mit Ja beantwortet werden, f\u00fchlen sich Abonnent:innen verstanden. Dies alleine reicht aber nicht aus. Stattdessen beantworten wir die Frage direkt noch in der E-Mail. <\/p>\n\n\n\n Wir k\u00f6nnten in einer E-Mail in der Vorweihnachtszeit fragen: <\/p>\n\n\n\n Sie freuen sich doch bestimmt schon auf die Feiertage und das leckere Essen, oder? Ja? Sehr gut, dann haben wir hier ein Nachtisch-Rezept f\u00fcr Ihre Familie, das Sie umhauen wird.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n Solche Dialoge sorgen daf\u00fcr, dass wir eine noch gr\u00f6\u00dfere Verbindung zu unseren Abonnent:innen aufbauen. Zus\u00e4tzlich ist es sinnvoll, auch Fragen an die Abonnent:innen zu stellen, die sie direkt beantwortet k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Auf welches Weihnachts-Gericht freuen Sie sich schon am meisten? Klicken Sie einfach auf Antworten und erz\u00e4hlen Sie mir, was bei Ihrer Familie auf keinen Fall fehlen darf. <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n Ziemlich einfach, oder? Statt einen Monolog zu halten, lockern Dialoge unsere E-Mail ordentlich auf und sorgen auch bei l\u00e4ngeren E-Mails daf\u00fcr, dass sie nie langweilig werden. <\/p>\n\n\n\n Unsere Abonnent:innen wollen nicht nur alte Blogartikel und Youtube-Videos aufgew\u00e4rmt bekommen. So in der Art: <\/p>\n\n\n\n In der Regel haben E-Mail Abonnent:innen schon unsere YouTube-Kan\u00e4le abonniert und schauen auch regelm\u00e4\u00dfig nach neuen Blogartikeln. Statt einfach nur einen Newsletter als Recycling-Format zu betrachten, sollten wir vor allem einen echten Mehrwert schaffen. <\/p>\n\n\n\n Zum Beispiel in dem wir im Newsletter \u00fcber Dinge sprechen, die nicht in dem Blogartikel stehen. Weiterf\u00fchrende Informationen und exklusive Inhalte sorgen nicht nur daf\u00fcr, dass unsere Abonnent:innen unsere E-Mail lesen, sondern bringen auch unsere YouTube-Community dazu, unseren Newsletter zu abonnieren. <\/p>\n\n\n\n Joko Winterscheidt und Paul Ripke haben das mit ihrem Podcast sehr sch\u00f6n gel\u00f6st. In der w\u00f6chentlichen E-Mail fassen Sie noch einmal alles Wichtige aus der Woche zusammen und erz\u00e4hlen vorher im Podcast, dass es in dem Newsletter einen Link geben wird. <\/p>\n\n\n\n Zusammengefasst sollten wir nicht daf\u00fcr sorgen, dass unsere E-Mail Abonnent:innen unsere anderen Kan\u00e4le besuchen, sondern dass unsere Kan\u00e4le alle auf unseren Newsletter leiten.<\/p>\n\n\n\n Das klappt auch im Produktverkauf. Statt einfach nur zu einem besonderen Sneaker zu verlinken, k\u00f6nnen wir beispielweise in unserem Newsletter den Sneaker so richtig hochleben lassen. Wie ist der Schuh entstanden. Wer hat ihn schon alles getragen. Warum ist er so besonders. Dann wird der Link zum Sneaker-Angebot dankend angenommen, weil ich ihn nun unbedingt haben muss. <\/p>\n\n\n\n Jetzt tief einatmen. Das kostet immer viel \u00dcberwindung. Die meisten Newsletter sind vollgestopft mit Angeboten, Buttons und Links. Da werden die Top10 Produkte vorgestellt oder die drei besten Reisedeals im Januar. <\/p>\n\n\n\n Das ergibt mittel- und langfristig keinen Sinn. Warum? Weil wir Menschen keine oberfl\u00e4chlichen Zusammenstellungen wollen. Zumindest nicht in Form von E-Mails. Stattdessen funktionieren E-Mails mit einem klaren Fokus um Einiges besser. <\/p>\n\n\n\n Irgendwie ist das auch klar. Schlie\u00dflich wollen wir als Konsumenten gef\u00fchrt werden. Wenn ich mich erst durch ein unendlich gro\u00dfes Angebot klicken muss, bin ich \u00fcberfordert. Was ich will, ist eine klare Empfehlung. <\/p>\n\n\n\n Im E-Mail Marketing kommt es nicht auf die Quantit\u00e4t an, sondern auf die Qualit\u00e4t. Einen Newsletter, in dem es nur um ein Thema, eine Erkenntnis und eine Information geht, k\u00f6nnen Leser in der Regel viel besser folgen. <\/p>\n\n\n\n Die Reduzierung auf diese eine Botschaft, die unserer Abonnent:innen in der individuellen Situation ben\u00f6tigen, ist die Kunst im E-Mail Marketing. Daf\u00fcr brauchen wir entweder eine sehr homogene Zielgruppe oder eine gute Segmentierungs-Strategie. <\/p>\n\n\n\n Je gr\u00f6\u00dfer die E-Mail-Liste, desto kleiner die \u00d6ffnungs- und Klickrate? Das ist nur bedingt richtig.. Wenn ich nat\u00fcrlich allen Abonnent:innen die gleichen Botschaften sende, werde ich bei gro\u00dfen Listen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter nicht mehr alle Menschen gleich stark abholen. <\/p>\n\n\n\n Deshalb ist eine fr\u00fchzeitige Segmentierung extrem wichtig im E-Mail Marketing. Segmentierung bedeutet, dass wir die Abonnent:innen gezielt ansprechen sollten. Dies k\u00f6nnen wir nur erreichen, indem wir Informationen nutzen. <\/p>\n\n\n\n Beispielsweise ist f\u00fcr ein Schuhhandelsunternehmen wahrscheinlich interessant, welche Schuhgr\u00f6\u00dfe die Kundin tr\u00e4gt, wie alt sie ist, welchen Stil sie interessant findet (Sneaker vs. Elegant), bevorzugter Tragekomfort, Lieblingsmarke und so weiter. Diese Informationen k\u00f6nnen wir aus vergangenen Bestellungen und aus den Klickverhalten in vergangenen Newslettern und aus Befragungen erfahren und ins Profil der Kundin eintragen. Nat\u00fcrlich nur, wenn wir die Informationen laut DSGVO und eigener Datenschutzerkl\u00e4rung nutzen d\u00fcrfen. <\/p>\n\n\n\n Wenn wir nun eine neue E-Mail-Kampagne aufsetzen, k\u00f6nnen wir diese Informationen ber\u00fccksichtigen und haben am Ende ein viel besseres Ergebnis. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Abonnent:innen, weil wir \u00fcberwiegend relevante Angebote und Informationen schicken. <\/p>\n\n\n\n E-Mail Marketing funktioniert heutzutage sehr viel besser, als viele Marketer denken. Wir m\u00fcssen in diesem Rahmen nur unsere M\u00f6glichkeiten kennen und die Hebel nutzen. Leider verschenken gerade gr\u00f6\u00dfere Startups und eCommerce-Unternehmen viel Geld mit der falschen Art des E-Mail Marketings. Diese f\u00fcnf Hebel sorgen daf\u00fcr, dass E-Mail Marketing interessant f\u00fcr uns und unsere Abonnent:innen bleibt. <\/p>\n\n\n\n2. Dialoge<\/h3>\n\n\n\n
3. Exklusivit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n
Hast du schon unser neuen Blogartikel zum Thema XYZ gelesen?<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n
4. Eine Botschaft pro Newsletter<\/h3>\n\n\n\n
5. Segmentierung<\/h3>\n\n\n\n
Ist es so einfach?<\/h4>\n\n\n\n
Autor: <\/h5>\n\n\n\n