{"id":86936,"date":"2022-03-29T11:16:54","date_gmt":"2022-03-29T09:16:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=86936"},"modified":"2026-06-13T10:41:49","modified_gmt":"2026-06-13T08:41:49","slug":"cocowork-vereinbarkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/cocowork-vereinbarkeit\/","title":{"rendered":"Nutzt euer Netzwerk"},"content":{"rendered":"\n
Wir sind Katrin Dzimiera, Wiebke Reuter und Alexandra H\u00f6llwarth von cocowork. Wir kommen aus der N\u00e4he von Karlsruhe und haben voriges Jahr, am 11.11.2021, unsere strategische Unternehmensberatung cocowork UG in Straubenhardt gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n
Mit unserer B2B-Beratung unterst\u00fctzen wir Unternehmen<\/a> dabei, eine lebensphasenorientierte Personalpolitik umzusetzen, indem wir zum Beispiel individuelle Vereinbarkeitskonzepte erarbeiten und diese zusammen mit Unternehmen und Mitarbeiter:innen realisieren.<\/p>\n\n\n\n Unser Motto lautet \u201eVereinbarkeit f\u00fcr alle\u201c, denn jede:r hat etwas zu vereinbaren. Bei uns sind es insgesamt sechs Kinder, zwei zu pflegende Angeh\u00f6rige, ein gemeinsames Unternehmen, Familie, Freunde und Hobbys. Das in Kombination mit unserer Berufserfahrung gibt uns die Expertise f\u00fcr unser Tun. <\/p>\n\n\n\n Als Akademikerinnen und M\u00fctter haben wir alle unsere pers\u00f6nlichen Erfahrungen bez\u00fcglich Vereinbarkeit von Job und Familie gemacht und gemerkt, dass hier noch viel Verbesserungspotenzial schlummert. Gerade in Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels war und ist es uns Anliegen und echte Herzensangelegenheit, auf Vereinbarkeit aufmerksam zu machen. Wir m\u00fcssen und m\u00f6chten dieses Thema st\u00e4rker nach au\u00dfen tragen \u2013 und zwar \u00fcber die Elternschaft hinaus! Denn es betrifft wirklich jeden, vom Young Professional, der mehr Zeit in sein Hobby investieren m\u00f6chte, \u00fcber den Senior Director, der sich w\u00fcnscht, als Familienvater st\u00e4rker am Leben seiner Kinder teilzunehmen, bis zur Teil- oder Vollzeitkraft, die eine oder einen Angeh\u00f6rige:n pflegen. Hier l\u00e4sst sich einiges zum Positiven ver\u00e4ndern. Daran arbeiten wir mit voller \u00dcberzeugung.<\/p>\n\n\n\n Sicherlich die Zeit und das Kapital. Wir arbeiten alle in unterschiedlichen und individuellen Arbeitsmodellen. Damit fallen wir jedoch auch aus allen g\u00e4ngigen F\u00f6rderungen raus, das war frustrierend. Wir haben unseren Weg gefunden \u2013 die positive Resonanz auf unser Gesch\u00e4ftsmodell motiviert uns und wir wissen, dass wir das Richtige tun.<\/p>\n\n\n\n Nat\u00fcrlich! Wir haben einige Male unser Modell verworfen, neu gedacht, nochmal neu bewertet, analysiert und erweitert. Aber wenn die Idee gut ist, lohnt es sich auf jeden Fall, am Ball zu bleiben und daran zu feilen.<\/p>\n\n\n\n Unsere Vision ist es, Deutschlands f\u00fchrende Beratung f\u00fcr Vereinbarkeit zu sein und dieses Thema gesellschaftlich zu positionieren und weiter sichtbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n Wir richten uns direkt an Unternehmen und sehen, dass gerade der Mittelstand mit diesen Herausforderungen zu k\u00e4mpfen hat: Fachkr\u00e4fte gewinnen und langfristig binden. Familienfreundlichkeit ist mittlerweile ein harter Standort- und Wettbewerbsfaktor und kann den Kampf um Talente entscheiden. Arbeitgeber:innen m\u00fcssen sich also entsprechend positionieren und fernab von Obstkorb und Sneakers Vereinbarkeit als DAS Must-Have einsetzen. <\/p>\n\n\n\n Wir analysieren Unternehmenskultur, Kommunikation, Leadership, Diversit\u00e4t, Inklusion oder bereits umgesetzte L\u00f6sungen der Unternehmen. Diese passen wir dann bedarfsgerecht an und implementieren individuelle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr und zusammen mit den Mitarbeiter:innen. Oft sind es nur kleine Stellschrauben, die man drehen muss. Damit stellen sich Unternehmen zukunftsf\u00e4hig und sozial nachhaltig auf. Wir beraten Frauen bzw. M\u00fctter, Berufseinsteiger bis hin zum Berufsaussteiger \u2013 mit diesem ganzheitlichen Ansatz sind wir in Deutschland noch weitestgehend allein.<\/p>\n\n\n\n In verschiedenen Studien des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und auch von gro\u00dfen Beratungsh\u00e4usern wie Roland Berger wird deutlich, dass es beim Thema Vereinbarkeit ein 40-prozentiges Renditepotenzial gibt, beispielsweise durch geringeren Krankenstand oder Verk\u00fcrzung von Elternzeiten. Dar\u00fcber hinaus leben wir unser Modell auch nach innen mit unseren eigenen Vereinbarkeitsmodellen, die wir so auch beim Kunden kommunizieren. <\/p>\n\n\n\n Wie erw\u00e4hnt, Familienfreundlichkeit ist ein harter Standort- und Wettbewerbsfaktor, der Fachkr\u00e4ftemangel wird sich in den kommenden Jahren weiter versch\u00e4rfen. Gerade Firmen im l\u00e4ndlichen Raum stehen hier vor gro\u00dfen Herausforderungen und ben\u00f6tigen externe Unterst\u00fctzung; hier kommen dann wir ins Spiel. Ein weiteres wesentliches Thema und eine der Herausforderungen der Zukunft ist die Pflege von Angeh\u00f6rigen. Es wird erwartet, dass sieben von zehn Erwerbst\u00e4tigen ein Familienmitglied zu Hause pflegen. Vereinbarkeitsthemen treffen also den Nerv der Zeit und geben uns die Chance, das Bewusstsein in der Gesellschaft weiter zu sch\u00e4rfen und als cocowork weiter langfristig zu wachsen.<\/p>\n\n\n\n 1. Ganz wichtig: Nutzt euer Netzwerk bzw. arbeitet daran!<\/p>\n\n\n\n 2. Es ben\u00f6tigt einen gro\u00dfen Willen und Durchhalteverm\u00f6gen, denn R\u00fcckschl\u00e4ge wird es geben. Kalkuliert das mit ein. Eine Gr\u00fcndung ist eine Berg- und Talfahrt.<\/p>\n\n\n\n 3. Und zu guter Letzt: Habt Spa\u00df und tut das, was ihr wirklich, wirklich wollt! <\/p>\n\n\n\n Wir bedanken uns bei Katrin Dzimiera, Wiebke Reuter und Alexandra H\u00f6llwarth f\u00fcr das Interview<\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n cocowork UG<\/strong> www.cocowork.de<\/a> Ansprechpartner<\/strong>: Alexandra H\u00f6llwarth<\/p>\n Social Media:<\/strong> cocowork unterst\u00fctz als B2B-Beratung Unternehmen dabei, eine lebensphasenorientierte Personalpolitik umzusetzen – Vereinbarkeit f\u00fcr alle<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":86943,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6430,26473,15009],"tags":[11101,487,8905,11263],"class_list":["post-86936","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-female-founders","category-interviews","category-premium-startups","tag-inklusion","tag-kommunikation","tag-leadership","tag-vereinbarkeit"],"acf":[],"yoast_head":"\nWarum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden?<\/h4>\n\n\n\n
Was war bei der Gr\u00fcndung von cocowork die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung?<\/h4>\n\n\n\n
Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?<\/h4>\n\n\n\n
Welche Vision steckt hinter cocowork?<\/h4>\n\n\n\n
Wer ist die Zielgruppe von cocowork?<\/h4>\n\n\n\n
Wie funktioniert cocowork? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?<\/h4>\n\n\n\n
cocowork, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in f\u00fcnf Jahren?<\/h4>\n\n\n\n
Zum Schluss: Welche 3 Tipps w\u00fcrden Sie angehenden Gr\u00fcnderinnen mit auf den Weg geben?<\/h4>\n\n\n\n
\n\n\n\nPremium Start-up: cocowork<\/h2>\n\n\n\n
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\nR\u00f6merstra\u00dfe 54\/3
\n75334 Straubenhardt<\/p>\n
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