{"id":88681,"date":"2022-06-03T08:22:29","date_gmt":"2022-06-03T06:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=88681"},"modified":"2026-06-13T10:29:47","modified_gmt":"2026-06-13T08:29:47","slug":"bloomwell-group","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/bloomwell-group\/","title":{"rendered":"Mehr Diversit\u00e4t bedeutet auch mehr Kreativit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n
Die Bloomwell Group ist mit inzwischen 250 Mitarbeiter:innen nach nicht einmal zwei Jahren zum gr\u00f6\u00dften Cannabis-Unternehmen Deutschlands aufgestiegen. Pers\u00f6nlich baue ich bereits seit 2017 Cannabis-Unternehmen im medizinischen Markt auf, z\u00e4hle hierzulande also zu den Pionieren der Industrie. Mit Algea Care ist \u00fcbrigens auch Europas f\u00fchrendes Telemedizin-Unternehmen Teil unserer Holding. Zudem ist die Ilios Sant\u00e9, ein Importeur und Distributor von medizinischem Cannabis, sowie die Breezy, ein D2C-Unternehmen an der Schnittstelle von Lifestyle, Cannabis und Community, Teil unserer Gruppe. <\/p>\n\n\n\n
Wir werden weitere Cannabis-Unternehmen aufbauen, sie aufkaufen oder in sie investieren. Ganz grunds\u00e4tzlich widmen sich unsere Portfolio-Unternehmen der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette mit Ausnahme des Anbaus. Die Bloomwell Group habe ich gemeinsam mit meiner Schwester Anna-Sophia Kouparanis, Dr. med. Julian Wichmann und Samuel Menghistu gegr\u00fcndet. In unserem Board sitzen neben Samuel und mir auch die Cannabis-Koryph\u00e4e aus den USA, Boris Jordan, sowie der Telemedizin-Pionier Professor Dr. Reinhard Meier. <\/p>\n\n\n\n
Ich wollte immer etwas eigenes machen und konnte mir nicht vorstellen, f\u00fcr jemand anderen zu arbeiten. Ein Teil unserer Familie lebt in den USA, so dass ich bei Familientreffen in Nordamerika bereits fr\u00fchzeitig erlebt habe, wie viel Potenzial die Cannabis-Industrie birgt. Man muss sich einmal vorstellen: Deutschland wird in den n\u00e4chsten zwei Jahren der gr\u00f6\u00dfte Cannabis-Markt weltweit und andere L\u00e4nder werden folgen. <\/p>\n\n\n\n
Wohlgemerkt sprechen wir dabei von komplett neuen M\u00e4rkten. So ein Wachstumspotenzial gab es zuletzt h\u00f6chstens f\u00fcr digitale Innovationen. F\u00fcr mich war es angesichts meines unternehmerischen Mindsets und der fr\u00fchzeitigen Erkenntnis, dass wir ein neues Cannabis-Zeitalter erleben, eine logische Schlussfolgerung, selbst Unternehmen zu gr\u00fcnden und zu skalieren \u2013 auch aus pers\u00f6nlicher Motivation, um das Leben vieler Cannabis-affiner Menschen sowie chronisch Erkrankter zu verbessern. <\/p>\n\n\n\n
Wir wollen Cannabis in die Mitte der Gesellschaft r\u00fccken. Nach Jahrzehnten der Stigmatisierung ist es \u00fcberf\u00e4llig, dass wir nicht mehr in komplett \u00fcberholten Klischees vergangener Jahrzehnte denken. Daf\u00fcr setzen wir auf einen radikalen D2C-Ansatz, einen extrem hohen Service-Gedanken und binden die Cannabis-Community von Anfang an ein. Dementsprechend wollen wir als die Anlaufstelle f\u00fcr alle Cannabis affinen Menschen querbeet durch alle Bev\u00f6lkerungsschichten fungieren. <\/p>\n\n\n\n
Diese Mission gilt wohlgemerkt sowohl f\u00fcr unsere medizinischen Cannabis-Unternehmen als auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Cannabis-Unternehmen im Genussmittelmarkt. Wir orientieren uns strikt an den Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen der Menschen, die sich mit Cannabis und Bloomwell identifizieren und wollen die Prozesse durch digitale Innovation so effizient und kundenzentriert wie m\u00f6glich gestalten. Rund um Cannabis hat sich eine gesellschaftliche Bewegung entwickelt \u2013 und wir bilden mit Bloomwell die Speerspitze. <\/p>\n\n\n\n
Alle Expert:innen f\u00fcr medizinisches Cannabis sind sich in einer Sache einig: F\u00fcr chronisch erkrankte Menschen fehlt es hierzulande massiv an medizinischer Expertise und Zugang zu \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, die sie bei der cannabinoidbasierten Therapie unterst\u00fctzen. W\u00e4hrend sich in den vergangenen Jahren etliche Gr\u00fcnder:innen auf den Import und die Distribution von medizinischem Cannabis gest\u00fcrzt haben, sind wir mit unserem Portfolio-Unternehmen Algea Care die Wurzel des Problems angegangen: Algea Care hat \u00c4rztinnen und \u00c4rzte ausgebildet und durch technologische Innovation eine Telemedizin-Infrastruktur auf die Beine gestellt, um deutschlandweit und fl\u00e4chendeckend chronisch Erkrankten durch die cannabinoidbasierte Therapie zu helfen. <\/p>\n\n\n\n
In nicht einmal zwei Jahren haben hat sich dadurch den Lebensalltag von 8.000 Menschen verbessert. Es ist das erste Mal \u00fcberhaupt, dass hierzulande ein Bet\u00e4ubungsmittel per Telemedizin verordnet wird. Wir haben daf\u00fcr viel Geld investiert: In die Ausbildung wissbegieriger \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, in Technologie, in den Aufbau unserer eigenen Firma. Das Kapital stammt insbesondere aus einer Finanzierungsrunde mit dem auf Cannabis spezialisierten US-Investor Measure 8 Venture Partners im Lead \u2013 im Oktober war es die h\u00f6chste Seed-Runde eines europ\u00e4ischen Cannabis-Unternehmens. Umso stolzer sind wir auf unsere Google-Bewertungen, die \u00fcber alle Standorte hinweg in Deutschland bei \u00fcber vier Sternen liegt. <\/p>\n\n\n\n
Jede und jeder! Die Bloomwell Group positioniert sich querbeet durch alle gesellschaftlichen Gruppen und Schichten als Anlaufstelle und Plattform f\u00fcr alle Menschen, die sich mit Cannabis identifizieren. <\/p>\n\n\n\n
Dass sich unsere Zielgruppe daher kaum typologisieren l\u00e4sst, hat k\u00fcrzlich unser Cannabis Barometer, basierend auf einer repr\u00e4sentativen Umfrage unter 1.100 Erwachsenen in Deutschland ans Tageslicht gebracht: Etwa die die H\u00e4lfte der Befragten kann sich vorstellen, zuk\u00fcnftig legal Cannabis in einem Fachgesch\u00e4ft einzukaufen. Und immer mehr Menschen stehen heutzutage Cannabis positiver gegen\u00fcber als noch vor f\u00fcnf Jahren. 65 Prozent sind zudem der \u00dcberzeugung: Der typische Cannabis-Konsument l\u00e4sst sich nicht in eine Ecke dr\u00e4ngen \u2013 es k\u00f6nnte jede:r in der Bev\u00f6lkerung sein. <\/p>\n\n\n\n
Im medizinischen Bereich suchen wir Kooperationen mit relevanten Stakeholdern wie Mediziner:innen, Krankenh\u00e4usern, Apotheken oder Cannabis-Produzent:innen. Als Cannabis-Patient:innen kommen prinzipiell alle austherapierten chronisch erkrankten Menschen in Frage. <\/p>\n\n\n\n
Wir sind erstens das gr\u00f6\u00dfte Cannabis-Unternehmen Deutschlands. Zweitens sind wir das einzige vertikal integrierte Cannabis-Unternehmen Deutschlands \u2013 wie gesagt wollen wir durch unsere Portfolio-Unternehmen die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette mit Ausnahme des Anbaus abdecken und Vorteile durch Synergien so an unsere Community weitergeben. Und drittens sind wir das einzige D2C\u2013Cannabis-Unternehmen, was die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche von Patient:innen und zuk\u00fcnftig auch Konsument:innen vollumf\u00e4nglich verstehen wird. Schlie\u00dflich verf\u00fcgen wir bereits heut aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse aus \u00fcber 8.000 Behandlungsverl\u00e4ufen mit medizinischem Cannabis \u00fcber tiefgehendes Wissen \u00fcber Wirkungen und Nebenwirkungen, die mit Cannabis einhergehen. <\/p>\n\n\n\n