{"id":89734,"date":"2022-07-11T08:04:59","date_gmt":"2022-07-11T06:04:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.startupvalley.news\/de\/?p=89734"},"modified":"2025-12-29T10:40:57","modified_gmt":"2025-12-29T09:40:57","slug":"youtube-ads-tutorial-fuer-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/startupvalley.news\/de\/youtube-ads-tutorial-fuer-2022\/","title":{"rendered":"YouTube Ads: Tutorial f\u00fcr 2022"},"content":{"rendered":"\n
YouTube Ads sind auch im Jahr 2022 ein wertvolles Tool, um eine gro\u00dfe Zielgruppe zu erreichen. Mehr als eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer monatlich sprechen von einer enormen potenziellen Kundschaft f\u00fcr dein Gesch\u00e4ft. Videos sind eines der effizientesten Mittel, Informationen in kompakter Form zu verbreiten und in der Erinnerung zu verankern. <\/p>\n\n\n\n
Anders als althergebrachte Werbemittel wie TV-Werbeclips erm\u00f6glichen YouTube Ads \u00fcber Call-to-Actions die direkte Kontaktaufnahme. Somit erf\u00e4hrt deine Kundschaft in wenigen Klicks das Wichtigste \u00fcber das Unternehmen. Damit erweisen sich YouTube Ads als wesentlicher Beitrag zur Kundengewinnung sowie zur Kundenbindung.<\/p>\n\n\n\n
Je nachdem, welche Zielsetzung du verfolgst, k\u00f6nnen verschiedene Anzeigen und Gebotsstrategien vorteilhaft sein. Geht es beispielsweise um eine Branding-Strategie und um die Steigerung der Markenbekanntheit, erweist sich die Gebotsstrategie „Maximaler CPV“ als sinnvoll. <\/p>\n\n\n\n
Hierbei hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Anzeigen wie In-Stream (\u00fcberspringbar und nicht-\u00fcberspringbar) und Bumpern. Geht es um eine Performance-Strategie, ist die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ vorzuziehen. In diesem Falle solltest du ausschlie\u00dflich auf \u00fcberspringbare In-Stream-Anzeigen setzen.<\/p>\n\n\n\n
Immer, wenn du eine neue Video-Kampagne in deinem Konto bei YouTube-Ads erstellen willst, kannst du ein bestimmtes Zielvorhaben ausw\u00e4hlen. Zu den w\u00e4hlbaren Zielvorhaben geh\u00f6ren unterschiedliche Aspekte wie Ums\u00e4tze, Zugriffe auf die Internetseite, Leads, Markenkaufbereitschaft, Reichweite oder Markenbekanntheit.<\/p>\n\n\n\n
Welche Wahl du triffst, sollte deinem Kampagnenziel entsprechen. Wer etwa die Anzahl der Besucher erh\u00f6hen will, profitiert vom Zielvorhaben „Zugriffe auf die Webseite“.<\/p>\n\n\n\n
Ebenso sind die ausw\u00e4hlbaren Untertypen der Kampagne an den Zielvorhaben ausgerichtet. In Abh\u00e4ngigkeit des Untertypen sind unterschiedliche Formate der Anzeige ausw\u00e4hlbar. Damit ist eine noch st\u00e4rkere Ausrichtung auf das Zielvorhaben m\u00f6glich. Geht es in erster Linie darum, Besucher zu Kunden werden zu lassen, damit diese einen Vertrag abschlie\u00dfen, empfiehlt sich der Untertyp „Mehr Conversions“.<\/p>\n\n\n\n
Wer in erster Linie eine Branding-Strategie verfolgt und auf eine Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit setzt, profitiert davon, als Gebotsstrategie den maximalen CPV zu w\u00e4hlen. Diese Gebotsstrategie l\u00e4sst sich verbinden mit verschiedenen Untertypen wie \u00fcberspringbaren und nicht-\u00fcberspringbaren Videoanzeigen. Von der Gebotsstrategie h\u00e4ngt es unter anderem ab, wann und in welchem Umfang Kosten f\u00fcr dich als Werbetreibenden entstehen.<\/p>\n\n\n\n
CPV steht als Abk\u00fcrzung f\u00fcr Cost-per-View. Demnach entstehen hier die Kosten pro Aufruf, sodass du als Werbetreibender nur pro tats\u00e4chlichem Aufruf zahlst. Bei YouTube ist als Aufruf definiert, dass eine Person sich ein Video zu mindestens 30 Sekunden angesehen hat, oder zuvor interagiert (geklickt) hat. Im Falle k\u00fcrzerer Videos gilt ein vollst\u00e4ndiges Ansehen als Aufruf. Werbetreibende legen einen CPV fest, den sie maximal zu zahlen bereit sind.<\/p>\n\n\n\n
\u00dcberspringbare In-Stream-Anzeigen sind solche Ads, die entweder zu Beginn in der Mitte oder nach dem Video ausgespielt werden. Hierbei ist auch von Pre-, Middle- und Post-Roll-Ads die Rede. <\/p>\n\n\n\n
Es handelt sich um Vollbild-Video-Ads, die Besucher \u00fcberspringen k\u00f6nnen. Sie sollten eine Zeitdauer von drei Minuten nicht \u00fcberschreiben, auch wenn sie grunds\u00e4tzlich l\u00e4nger sein k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n
Diese Anzeigen werden von einem kleinen Banner begleitet, der oben rechts auftaucht. Der Banner bleibt \u00fcber die Zeitdauer des Videos eingeblendet (auch nach einem \u00dcberspringen des Videos).<\/p>\n\n\n\n
Nicht \u00fcberspringbare In-Stream-Anzeigen sind ebenso Vollbild-Ads. Auch diese k\u00f6nnen vor, w\u00e4hrend und nach einem Videoinhalt ausgespielt werden. Ihr Unterschied zu den \u00fcberspringbaren Anzeigen besteht lediglich darin, dass sie grunds\u00e4tzlich vollst\u00e4ndig wiedergegeben werden m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n
Da sie nicht \u00fcberspringbar sind, d\u00fcrfen diese Video-Ads eine maximale L\u00e4nge von 15 Sekunden nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n
Als Werbetreibender zahlst du in diesem Falle ausschlie\u00dflich in Abh\u00e4ngigkeit der Impressionen. Dies bedeutet, dass die Kosten anfallen, sobald die Anzeige ausgespielt wird. Hierbei l\u00e4sst sich ein CPM-Wert festlegen (Cost-per-Mille, also ein Preis pro 1.000 Impressionen).<\/p>\n\n\n\n
Eine Alternative sind Bumper Anzeigen, die eine Art k\u00fcrzere Version der nicht-\u00fcberspringbaren Anzeigen im In-Stream-Bereich darstellen. Auch hierbei handelt es sich um Vollbild-Videoanzeigen, die sich nicht \u00fcberspringen lassen. Sie k\u00f6nnen ebenfalls vor, w\u00e4hrend oder nach dem eigentlichen Video erscheinen. Sie sind im Unterschied zu den regul\u00e4ren nicht-\u00fcberspringbaren Anzeigen nur sechs Sekunden lang. Auch im Falle dieser Anzeigen erfolgt eine Abrechnung und Bezahlung nach dem Ziel-CPM.<\/p>\n\n\n\n
Wer auf Performance setzt und die Conversions maximieren will, profitiert von der entsprechenden Gebotsstrategie „Conversions maximieren“. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Werbetreibende ab der ersten Impression der Werbeanzeige bezahlen. Hier empfiehlt es sich, auf \u00fcberspringbare In-Stream-Videoanzeigen zu setzen.<\/p>\n\n\n\n
Auch in der Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ funktionieren die \u00fcberspringbaren In-Video-Ads so, dass sie sich als Pre-Roll, Middle-Roll oder Post-Roll ausspielen lassen. Sie erscheinen entsprechend vor dem Video, in der Mitte des Inhalts oder danach. Auch hier bleibt nach dem \u00dcberspringen der Werbebanner eingeblendet.<\/p>\n\n\n\n
An dieser Stelle ist die Gebotsstrategie CPV sinnlos. Es bringt also nichts, die Kosten pro Aufruf im Blick zu behalten, da es hier um Performance-Marketing geht. Es stehen entsprechend messbare Conversions im Fokus. Diese machen sich in harten Kennzahlen wie Leads oder Verk\u00e4ufen bemerkbar. <\/p>\n\n\n\n
Ebenso ist es zu Beginn nicht sinnvoll, auf einen Ziel-CPA zu setzen. Die Cost-per-Acquisition legt einen Maximalpreis f\u00fcr eine vollzogene Conversion fest. Dies ist bei einem frischen Account ohne Daten nicht zielf\u00fchrend, da die Suchmaschine in ihrer Leistung eingeschr\u00e4nkt w\u00fcrde, Kunden aufzusp\u00fcren. Diese Zielsetzung erfolgt erst sp\u00e4ter, sobald die ersten Daten vorliegen. Dann kannst du einsch\u00e4tzen, was eine Conversion durchschnittlich kosten sollte.<\/p>\n\n\n\n
Mit YouTube-Ads findest du ein effizientes Tool, das auch im Jahr 2022 sowie in den kommenden Jahren einen wesentlichen Beitrag zu verschiedenen Marketing-Zielen leistet. Ganz gleich, ob es um die Steigerung der Markenbekanntheit oder um Conversions geht. <\/p>\n\n\n\n
Der Stellenwert der YouTube-Ads wird weiter zunehmen, zumal die Google-Suche visueller wird und eine immer gr\u00f6\u00dfere Zahl an Videos beinhaltet. Der durchdachte Umgang mit YouTube-Ads erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und Erfahrung. Wer kontinuierlich damit arbeitet, wird zeitnah einen stabilen Traffic aufbauen und zahlreiche Conversions generieren.<\/p>\n\n\n\n
Gordon Kuckluck<\/a> ist Google & YouTube Ads Experte und Gr\u00fcnder der Google Ads Agentur AdsVantage. AdsVantage hat einen ausf\u00fchrlichen Leitfaden YouTube-Werbung https:\/\/ads-vantage.de\/youtube-werbung-schalten\/<\/a> erstellt. Dieser geht auf verschiedene Zielsetzungen und Strategien ein und kl\u00e4rt auf, worauf Werbetreibende zu achten haben. <\/p>\n\n\n\n Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder<\/p>\n\n\n\n